Aachen könnte mehr aus sich machen

Stadtentwicklung in Aachen: Seit gefühlt 10 Jahren ein unendlich trauriges Kapitel. Hier Alfonsstraße, wo preiswerter Wohnraum vernichtet wurde und teure Eigentumswohnungen geplant sind. Foto: Archiv

Wer in Aachen lebt, fühlt sich an vielen Stellen und in vielerlei Hinsichten geradezu behindert und als Teilnehmer am modernen Leben ausgebremst. Seit etwa 10 Jahren erleben wir eine Art Stillstand in der Entwicklung der Stadt. Aachen könnte mehr aus sich machen. Dabei haben wir vor Ort eine leistungsfähige Hochschule, die uns den Weg aus dem Stillstand weisen könnte. Das tut sie auch. Ab Dienstag, 5. November, geht es los. Und zwar mit einer Vortragsreihe, einem Städtebaulichen Kolloquium um es genau zu sagen. Das hört sich akademisch an, ist aber für jeden offen und verständlich. Geh doch mal hin, Links zu Terminen stehen unten.

Das Wissen wird zunehmend wichtiger: als „neuer Rohstoff“ für das Leben in den Städten. Universitäten, Bildungs- und Forschungseinrichtungen werden zu Magneten für Talente, zugleich befördern sie Kreativität und Innovation. Vor diesem Hintergrund richtet sich der Blick unwillkürlich auf die räumliche Allianz von Universität und Stadt: Die Universität ist seit ihrer Entstehung im Mittelalter untrennbar mit der Stadt verbunden, obwohl die Städte als auch die Universitäten seither gravierende Veränderungen durchlaufen haben.

Die Auffassung von Universität und Hochschule als Elfenbeinturm hat sich seit dem zweiten Weltkrieg und der Phase der „Bildungsexpansion“ und der Hochschulneugründungen in den 1960er und 1970er Jahren grundlegend verändert. Heute haben die Synergieeffekte zwischen Stadt und Universität längst Einzug in die vielfältigen Strategien der Stadtentwicklung erhalten.

Hochschulen können die Attraktivität einer Stadt und einer Region nachweisbar erhöhen. Diese Erkenntnis nutzen viele Städte bei der Erstellung von Masterplänen, um den Beitrag der Hochschulen zur Stadtidentität zu stärken.

Die Universitäten und Hochschulen spielen auch in Städten und Regionen eine große Rolle als Wirtschaftsfaktor: als Arbeitgeber aufgrund der Kaufkraft der Studierenden und Hochschulangehörigen oder weil sie hochqualifizierte Arbeitskräfte bereitstellen.

Das Städtebauliche Kolloquium will den Fokus auf die Rolle der Universität als Motor für Stadtentwicklung richten und damit einhergehende Fragen nach der Wechselwirkung von Wissen und Stadt stellen: Welche Synergieeffekte zwischen Bildungs- und Forschungseinrichtung lassen sich identifizieren? Wie lassen sich die gestiegene Lebensbedürfnisse von Studierenden, Forschenden und Lehrenden räumlich beantworten?

Mit diesen Fragen will sich das Städtebauliche Kolloquium auseinander setzen und Strategien zu neuen Allianzen aus Wissen und Stadt befördern.

Die Termine: Vom Elfenbeinturm zur Wissenschaft https://www.staedtebau.rwth-aachen.de/go/id/dgotd

Konzepte für die Stadt von morgen: https://www.staedtebau.rwth-aachen.de/go/id/dgpda

Wissensbasierte Stadtentwicklung: https://www.staedtebau.rwth-aachen.de/go/id/dgpgdBitte empfehlen Sie AachenNews.org weiter

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