Keine feinen Düfte, aber Digitalkonferenzen. Kein Glasfaser, aber Schwimmkurse für Kinder.

Mitten in der Pandemie, dritte Welle: Man kann sich noch nicht mal was Schönes zum Riechen nachkaufen. Es ist alles abgedeckt. Es dürfen keine Luxusartikel mehr verkauft werden, nur noch „nützliche“ Sachen wie Papiertaschentücher und natürlich . . . Klopapier.

Was bleiben wird bis „nach der Pandemie“ (falls wir das Virus doch noch zur Strecke bringen können), das sind die Digital-Konferenzen, wo Bürger*innen sich mit Politik und Verwaltung austauschen, sich darüber informieren, was geht und was gar nicht geht. Es ist der Wahnsinn.

Jüngst gab es wieder eine wirklich interessante Konferenz, diesmal zur Lothringerstraße. Zum Nachhören hier.

Morgen (Freitag, 16. April) geht es weiter mit den Theaterplatz. Von 18 bis 20 Uhr möchte die Stadtverwaltung euch über das weitere Verfahren und die Ziele für den Theaterplatz informieren und darüber mit euch reden.

Die Live-Übertragung kann auf dem YouTube-Kanal https://youtu.be/1THJ0YSqJck verfolgt werden. Ihr könnt live über „Slido“ Fragen stellen und Anregungen formulieren. Eine Voranmeldung ist für den Livestream über YouTube nicht erforderlich. Im Rahmen der Info-Veranstaltung werden auch erste Ergebnisse aus der Online-Umfrage zum Theaterplatz präsentiert. In den vergangenen knapp zwei Wochen haben sich über 500 Personen an einer Umfrage beteiligt.    

Weitere Infos zum Theaterplatz: www.aachen.de/theaterplatz.  

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Weil in dieser kleinen Internet-Postille hier die Mängel der Registrierungs-App Luca kritisiert worden sind, gibt es für Interessierte die Kritik noch mal in Ausführlich und superkompetent, und zwar vom CCC. Hier. Der CCC hatte wegen seiner Bedenken eine sofortige Aussetzung von Luca gefordert. weiterlesen auf turi2.de

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Das Parkhaus Büchel in Aachens Innenstadt, von einer besonders unvorteilhaften Seite aus fotografiert. Mit den Vorbereitungen für den Abbruch des Parkhauses wurde begonnen, schon bald wird mitten in der Innenstadt eine rund 5000 Quadratmeter große Fläche zur Verfügung stehen, um ein neues Stück Stadt zu gestalten.

Wer sich das häßliche Parkhaus in Aachens Innenstadt noch einmal anschauen will, bitteschön. Ihr müsst euch beeilen, denn bald gibt es das Teil nicht mehr. Nach langen Beratungen (hier einsehen) waren drei Konzepte übrig geblieben, die alle attraktiv sind/waren: 1. Das Areal mit Wohnungen füllen, 2. einen Bereich schaffen, wo es drinnen und draußen um Wissen geht (VHS und RWTH kämen dabei zum Zuge). Und 3. Wiese, d.h. einen Bereich schaffen, ähnlich dem Elisengarten, wo man im Häusermeer Platz hat zum Sitzen und Relaxen, wo Platz für Bäume ist und Blumen und vielleicht sogar die Freilegung eines Baches. Alle drei Vorschläge kamen aus der Stadtgesellschaft, die Politik hat jetzt entschieden. Das Konzept Wiese soll realisiert werden.

Aktuelle Nachrichten und Entwicklungen rund um den Büchel könnt ihr immer auf dieser Seite sehen: www.buechel-aachen.de.

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Wie geht es eigentlich weiter mit der Heinrich-Heine Gesamtschule? Sie war und ist von Schließung bedroht, denn dort melden sich schon seit Jahren deutlich weniger als die erforderlichen 100 Kinder an. Für das neue Schuljahr liegen bisher etwas über 60 Anmeldungen vor, täglich kommen welche hinzu. Um attraktiv zu sein, hat sich das Kollegium eine Menge einfallen lassen. Es wird z. B. ein Kommunikationstrainer eingestellt, der allen dort beibringen will, wie man zu einer positiven Lebenseinstellung kommt (wenn ich das richtig verstanden habe). Lest selbst, was damit gemeint ist.

Das Problem der Schule ist allerdings nicht der progressive Unterricht, sondern die Lage: Mit der ASEAG dauert eine Fahrt z. B. von Eilendorf aus ziemlich lange, und man muss am Bushof umsteigen. Das wollen viele Eltern ihren Kindern nicht zumuten.

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Zu früh gefreut: Zahlreichen Hauseigentümern im Frankenberger Viertel wurde Ende März mitgeteilt, dass sie bald einen Glasfaser-Anschluss bekommen würden (wir berichteten). Daraus wird – zumindest für 35 Gebäude – nichts. „Glasfaser für unser Haus hat sich erstmal erledigt“, so die traurige Nachricht eines AachenNews-Lesers. War eine Fehlinfo. Die Stadt bittet um Entschuldigung.

Fehler passieren, aber es wäre eben doch schön gewesen! Man hatte sich schon zusammengesetzt und geplant, wollte eventuell neue „Endgeräte“ anschaffen und vieles mehr, was man so in Angriff nimmt, wenn schnelles Internet dir ins Haus gelegt wird. Jetzt heißt es weiter warten.

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Alle Kinder wollen schwimmen lernen. Der Fachbereich Sport der Stadtverwaltung ist begeistert und überwältigt von der großen Resonanz, die das Schwimmkurse-Angebot für Kinder – ab ungefähr 5 Jahren – und Jugendliche bis 14 Jahren hervorruft. Statt der zunächst geplanten 180 Kursplätze wurden bereits 220 angeboten – alle sind derzeit vergeben!

Aber die Stadt will nachlegen: „Wir bitten derweil um etwas Geduld, da wir neue, weitere zusätzliche Kurse organisieren wollen“, erklärt Susanne Schwier, Beigeordnete für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport. Petra Prömpler, Leiterin des Fachbereichs Sport: „Bitte lassen Sie sich zunächst auf die Wartelisten in der Schwimmhalle setzen, in der Sie gerne einen Schwimmkurs buchen möchten.“ Sobald wieder Kurse angeboten werden, meldet sich die Stadtverwaltung bei den Eltern. 

Auch die Vereine arbeiten daran, noch zusätzliche Plätze zu schaffen. Die Kontakte zu den städtischen Hallen: www.aachen.de/schwimmen. Weitere Infos zu den Kursen auf www.aachen.de/sport, Rubrik „Aktuelles“.

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