Wohnen in Aachen – wo, wie und warum?

Aachen wächst. Gleichzeitig gibt es zu wenig Wohnungen, zu wenig große, zu wenig kleine. Mangel herrscht, wohin man schaut. Vor diesem Hintergrund haben die Politiker*innen 2019 die Stadtverwaltung beauftragt, zusammen mit Fachleuten von der RWTH ein städtisches Handlungskonzept Wohnen aufzuschreiben.

Was ein kommunales Handlungskonzept ist, teil das Presseamt mit, nämlich: ein Analyse- und Planungsinstrument, das dazu dient, lokale Entwicklungsprozesse zu analysieren und auf dieser Basis zukunftsorientierte Strategien und Maßnahmen für den lokalen Wohnungsmarkt zu entwickeln. Soll es also immer mehr Einfamilienhäuser geben mit viel Garten drumrum, oder mehr Wohnanlagen mit relativ eng zusammenlebenden Menschen und einem Gemeinschaftsgarten? Oder sogar Hochhäuser? Wie ist der knappe Platz in der Stadt Aachen optimal verteilt? Für wen?

Das kann und muss in gewissen engen Grenzen reguliert werden.

Es wird eng in Aachen. Mehrgeschossig wurde am Freunder Weg gebaut. Wie hoch sollte man bauen dürfen? 4-geschossig, 6- oder sogar 8-geschossig? Oder alles zustellen mit Einfamilienhäusern? Fotos: AachenNews Archiv

Alle Aachener Bürger*innen sind jetzt anlässlich des Handlungskonzepts Wohnen eingeladen, am Dienstag, 4. Mai, von 17 bis 19 Uhr an der Online-Veranstaltung „Perspektiven für einen Aachener Weg“ zum Ergebnisbericht des Lehrstuhls für Planungstheorie und Stadtentwicklung der RWTH Aachen teilzunehmen.

Als Ansprechpartner*innen stehen Lehrstuhlinhaberin Professor Dr. Agnes Förster sowie hochrangige Vertreter*innen der Stadt Aachen zur Verfügung. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Bürgermeister Norbert Plum, Vorsitzender des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses, werden die Veranstaltung eröffnen. Sie findet statt auf dem städtischen YouTube-Kanal – unter https://www.youtube.com/user/aachenonline1 .

Im vergangenen Jahr hatten sich zu diesem Zweck viele Wohnungsmarkt-Akteure aus Sozialverbänden, Mieterschutz, Wohnungswirtschaft, Gewerkschaft, Politik und Verwaltung sowie interessierte Aachener*innen im Rahmen eines digitalen Kick-Offs, einer breiten Öffentlichkeitsbeteiligung und drei Fachforen zusammengefunden und den partizipativen Prozess, trotz der Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen, vorangetrieben.

***

Fragen und Anmerkungen können bereits im Vorfeld sowie während der Veranstaltung an handlungskonzeptwohnen@mail.aachen.de geschickt werden. Darüber hinaus ist es möglich, im Rahmen der Kommentarfunktion während der YouTube-Übertragung entsprechendes Feedback zu übermitteln. 

Zur Information wurde ein umfangreiches Informations- und Dokumentationspaket zusammengestellt. Auf der städtischen Projektwebseite www.aachen.de/hkwohnen gibt es so die Möglichkeit, mit dem „Management Summary“ eine auf sieben Seiten konzentrierte Zusammenfassung des Berichtes oder auch die komplette Langfassung des Berichtes herunterzuladen.

Darüber hinaus findet sich dort eine Sammlung weiterführender Informationen und Dokumente aus dem Beteiligungsprozess.

Wohnen in Aachen (am Klinikum). So . . . oder lieber anders?

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Eine Antwort zu Wohnen in Aachen – wo, wie und warum?

  1. serafina2k schreibt:

    Danke für die Info – das wird lustig.
    Ich schicke ihnen dann jetzt schon mal die Frage, ob bei der Planung der RWTH die ganzen leerstehenden Gebäude – teilweise in prominenter Unilage (z.B. Roermonder, ehem. Gesundheitsamt) – der RWTH miteinbezogen wurden.

    Ärgert mich seit Jahren..

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