Wie Bürger*innen Geflüchtete aus der Ukraine unterstützen können

(„Noch ist die Ukraine nicht gestorben“ – Erster Satz der Ukrainischen Nationalhymne)

Der Krieg in der Ukraine beschäftigt auch in Aachen viele Menschen mit der Frage: Wie und wo kann man helfen? Alle Angebote und Informationen, die die Stadt hat, werden unter  www.aachen.de/aachenhilft gebündelt und zur Verfügung gestellt. Die Seiten werden laufend aktualisiert und erweitert, so teilt die Stadtverwaltung mit.

Aachen ist ein sicherer Hafen: Die Stadt nimmt in Aachen ankommende Geflüchtete aus der Ukraine auf und bringt sie in städtischen Unterkünften unter. Sie erhalten umfassende Unterstützung durch die kommunalen Integrationsmanager*innen. Derzeit stehen 500 Unterkünfte zur Verfügung. Ein Krisenstab tritt seit dieser Woche regelmäßig zusammen, um die dynamische Lage zu bewerten und schnell Entscheidungen treffen zu können.

Im Frankenberger Viertel in Aachen.

Neben den behördlichen Aktivitäten ist auch bürgerliche Gastfreundschaft willkommen: Wer also eine private Unterbringung anbieten möchte, kann dies unter https://elinor.network/gastfreundschaft-ukraine/ tun.

Derzeit werden für die Menschen, die in Aachen ankommen keine Sachspenden benötigt. Initiativen, die jedoch Sachspenden in die betroffenen Gebiete in Osteuropa liefern möchten, können sich bei der Stadt Aachen unter helfen@mail.aachen.de melden. Sie werden in eine Übersichtsliste aufgenommen.

An die gleiche Mail-Adresse helfen@mail.aachen.de können sich auch bereits bestehende oder neue bürgerschaftliche Initiativen wenden, die Menschen in der Ukraine helfen möchten. Auch diese werden dann in einer Übersicht aufgelistet.

Ebenfalls gesucht werden ehrenamtliche Dolmetscher*innen, die sich zur Verfügung stellen möchten. Bitte ebenfalls per Mail an helfen@mail.aachen.de. Eine Liste für den Bedarfsfall wird derzeit zusammengestellt.

Wer Geld spenden möchte, sollte dies bitte zentral über das Hilfsbündnis „Aktion Deutschland hilft“ tun –  www.aktion-deutschland-hilft.de –, bei dem sich alle großen deutschen Hilfsorganisationen zusammengeschlossen haben. Die Stadt Aachen kann keine Geldspenden annehmen.

Gegen das kollektive Entsetzen und eine depressive Lähmung hilft: Aktion! 

Über AachenNews.org

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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