Ukraine-Schock: Stadt überwältigt von der Hilfsbereitschaft. Fraktionen im Rat äußern sich zur Lage und zum weiteren Vorgehen.

Die Stadtverwaltung teilt mit: Die Stadt Aachen ist überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft der Aachener Bürger*innen für die Ukraine und die ankommenden Flüchtlinge. Vor allem die Rückmeldungen von ehrenamtlichen Dolmetscher*innen ist so groß, dass zunächst keine weiteren mehr benötigt werden. Die Stadt dankt allen Freiwilligen.

Alle Angebote und Informationen zu Sachspenden, Unterkünften, Initiativen, die die Stadt hat, werden unter  www.aachen.de/aachenhilft gebündelt und zur Verfügung gestellt. Die Seiten werden laufend aktualisiert und erweitert.

Neubau in der Bismarckstraße (früher: Vegla-Gebäude) in den Farben der Ukraine (blau/gelb) gestrichen. Absicht? Nein, Zufall.

Fraktionen im Rat der Stadt haben eine gemeinsame Stellungnahme verfasst.

In dem Text, der anlässlich des Krieges in der Ukraine verfasst wurde, heißt es, man begrüße die Zeichen der weithin sichtbaren Unterstützung, wenn z. B. Gebäude in den Landesfarben der Ukraine angestrahlt werden oder wenn Plätze mit der ukrainischen und der europäischen Fahne beflaggt werden.

Die Politiker*innen begrüßen es außerdem, dass sich die Stadt auf die Aufnahme von Geflüchteten vorbereitet und die Kapazitäten zur Aufnahme von Geflüchteten an die aktuelle Entwicklung angepasst. Dies in Abstimmung mit der Landesregierung, mit dem Städtetag und der StädteRegion.

„In konstruktiver Tonalität“ sollen die Medienorgane in Russland besonders online über Aachens vielfältige Hilfsmaßnahmen für die Ukraine informiert werden. Pauschal heißt es in dem Text, alle 10 Partnerstädte Aachens – also auch die russische Partnerstadt Kostroma, die aber nicht namentlich erwähnt wird – sollen über Maßnahmen der Solidarität unterrichtet werden und gebeten werden, „ähnliche Maßnahmen zu ergreifen“.

Die Oberbürgermeisterin als Spitze der Verwaltung wird gebeten, in der nächsten Ratssitzung  über die Aktivitäten und unterstützenden Maßnahmen zu berichten.

Beratungsstelle für Geflüchtete und Helfer*innen

Viele Menschen aus der Ukraine haben sich auf den Weg gemacht. Gerade jetzt sind die Mitarbeiter*innen des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM) des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration dauerhaft im Einsatz.

Die kommunalen Integrationsmanager*innen der Stadt Aachen stehen jeder geflüchteten Person zur Seite, aber auch denjenigen, die als private Gastgeber*innen Geflüchtete aufnehmen. Inhalte der Beratung und Hilfe sind u.a. Wohnen, finanzielle Unterstützung, Gesundheit, Sprache, Kita- und Schulplätze. Alle Gespräche bleiben vertraulich und das Angebot ist kostenfrei.

Zu erreichen sind die kommunalen Integrationsmanager*innen unter 0241 / 432-56640 oder per Mail unter integration_kim@mail.aachen.de

Über AachenNews.org

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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