Von Aachen aus in die Ukraine – Hilfskonvoi ist unterwegs – 4 Fahrzeuge als Geschenke

Sie bringen die Fahrzeuge an die polnisch-ukrainische Grenze: Freiwillige Feuerwehrmänner und Berufsfeuerwehrleute aus Aachen. Fotos: Stadt Aachen/Björn Gürtler

Heute (Freitag, 18. März) ist ein Hilfskonvoi der Feuerwehr Aachen in Richtung der polnisch-ukrainischen Grenze aufgebrochen. Er transportiert vier gebrauchte Spendenfahrzeuge – zwei Löschfahrzeuge und zwei Krankentransportwagen – mit kompletter Beladung. Das teilte die Pressestelle der Stadt Aachen mit.

Die Fahrzeuge „entsprechen zwar nicht mehr dem in Deutschland erforderlichen Stand der Technik und wurden daher für den Einsatzdienst in Aachen ausgemustert“, heißt es in der Mitteilung. Sie seien aber immer noch voll funktionsfähig und erfüllten im Kriegsgebiet Ukraine einen sinnvollen Zweck.

Der Teamleiter Technik bei der Feuerwehr Aachen meinte, es kostet einiges an Bürokratie, um die Fahrzeuge zu überführen und zu verschenken. Aber: In den letzten Tagen seien alle Fahrzeuge und das Material auf Herz und Nieren geprüft, repariert, gesäubert und ausgetauscht worden. Für die Gruppe, die sich aus Berufsfeuerwehrleuten und Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr zusammensetzt, waren viele der Arbeitsstunden Freizeit.

Ziel des Konvois ist die Stadt Nisko, im östlichen Polen, genauer eine Feuerwehrschule, an der die Übergabe der Fahrzeuge an ukrainische Kräfte stattfindet. Dort treffe man sich mit einigen polnischen und ukrainischen Kollegen, und es werde eine kurze Einweisung für die Fahrzeuge geben.

Es fahren insgesamt acht Fahrzeuge mit, wobei drei Fahrzeuge für die Rückreise der Feuerwehrleute vorgesehen sind. Weiterhin begleitet der Werkstattwagen der Kfz-Werkstatt der Berufsfeuerwehr den Tross, der ebenfalls mit zurückkehrt. Im weiteren Verlauf trifft der Aachener Konvoi nahe Kassel, in Thüringen und bei Dresden auf weitere Spendenkonvois mit Feuerwehrfahrzeugen. Am Ende werden rund 16 gebrauchte Feuerwehrfahrzeuge an die polnische Grenze geliefert. Normalerweise würden diese Fahrzeuge über eine Börse für gebrauchte Fahrzeuge versteigert.

Die Strecke bis zum Zielort ist rund 1.500 Kilometer lang. Die Rückkehr in Aachen wird am Sonntag erwartet.

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