Haltestelle Rosenquelle schön markiert

Kann man etwas dagegen haben, dass graue, häßliche Wände plötzlich mit farbenprächtigen Bildern verschönert werden? Wohl kaum.

Eine Brücke in Haaren oder ein Bunker in Forst – sollen die ewig schmutzig und verrottet aussehen? Haben wir nicht Bilder im öffentlichen Raum verdient, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern und den Tag für kurze Zeit ein wenig heller machen? Klar, die Künstler wollen auch leben, die Entwürfe sind nicht an einem Tag zu erstellen, die Säuberung und Grundierung der Wände ebenfalls nicht. Und dann erst das Gerüst . . . das kosten Geld.

Ein Wandbild, das wir erstmals gesehen haben. Ist es neu? Es befindet sich in der Kurbrunnenstraße. Foto: Henning Brinkmann

Menschen in Forst wünschen sich, dass ihr häßlicher Bunker nicht schmutziggrau bleiben soll, sondern lebendig bemalt.

Wer hat heutzutage noch Zeit, sich eine Bilderschau in einem Aachener Museum anzusehen? Bestenfalls nimmt man sich das vor und verschiebt dann den Besuch von Woche zu Woche. Oder man hat einfach keine Lust, ein Museum aufzusuchen, weil man dort noch nie etwas gesehen hat, das einen nicht ratlos zurückgelassen hat. Warum soll nicht mal die Kunst zu den Menschen kommen?

Zwischen diesen vier sehr unterschiedlichen Motiven kann ausgesucht werden. Einwohner von Forst beteiligen sich gerade. Schön, wenn sie erkennen, dass sie ihr Viertel verändern können. Vielleicht geht da ja noch mehr als ein Wandbild.

In letzte Zeit war auf AachenNews.org oft von Wandbildern und Graffiti die Rede. Das wird nicht so bleiben. Wir werden uns auch wieder anderen Themen zuwenden: z. B. unserer geliebten Alemannia und der Kommunalpolitik in allen ihren Verzweigungen.


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