Am gestrigen Montagvormittag (18. Mai) wurden IT-Zugänge von Mitarbeitenden der Stadtverwaltung deaktiviert. Etwa zwei Drittel der IT-Arbeitsplätze sind davon betroffen. „Dies führt aktuell zu spürbaren Einschränkungen im Verwaltungsbetrieb“, so teilt die Stadtverwaltung mit.
Ein Angriff von extern „kann aktuell ausgeschlossen werden“. Rückkehr zum Normalbetrieb? Ungewiss. Vermutlich erst nach Pfingsten. Der städtischen IT-Dienstleisters regio IT arbeite intensiv an einer Behebung der Störung.
Weiter heißt es in der Mitteilung: Aktuell können alle vereinbarten Termine auch wahrgenommen werden. Aber: Es können derzeit online zum Beispiel keine Sperrgutanmeldungen, Tonnentausch oder Abholung von Elektroschrott beantragt werden. Auch die digitale Anmeldung von Baustellen, Handwerkerparkausweisen, Halteverboten, Ausnahmegenehmigungen/Sondernutzungen (für den öffentlichen Raum) seien seit gestern Mittag nicht möglich.
Die Straßenverkehrsbehörde bittet darum, die Anträge an folgende Mailadresse zu senden: strassenverkehrsbehoerde@mail.aachen.de
Nicht alle kommunalen Fachverfahren seien gleichermaßen betroffen. Es könnten aber zum Beispiel die Kolleg*innen Anträge auf Wohnberechtigungsscheine derzeit genauso wenig bearbeiten wie Raumanfragen und Buchungen für die Gebäude Nadelfabrik und Depot. „Darüber hinaus ist die laufende Fallbearbeitung in Fällen der Grundsicherung, des Asylbewerberleistungsgesetzes, des Bereichs Bildung und Teilhabe, des Bereichs Wohngeld und des Bereichs Wohnungsvermittlung erheblich eingeschränkt“, sodass es hier zu relevanten Verzögerungen kommt.
Auch bei der Bearbeitung von Bauanträgen kommt es beispielsweise aufgrund der Störung zu Verzögerungen. Die laufenden Auszahlungen würden jedoch erfolgen. Insbesondere Terminanfragen, Anträge, Beurkundungen aber auch Auszahlungen im Bereich Jugend und Schule können aktuell nur eingeschränkt vorgenommen werden.
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