Ein Bild des bekannten Aachener Wandmalers Kaus Paier ist plötzlich wieder da. Es ist der tanzende Punk, den man jetzt in der Aachener Alexanderstraße 69-71 ansehen kann. Die Hauseigentümergesellschaft hatte die Idee, und LAZY 65 (Mathes Straetman) hat ihn auferstehen lassen. Welche Freude.

Das Originalbild befand sich Anfang der 1980er Jahre im Innenhof der Barockfabrik, Löhergraben 22. Damals war Paier als der „Aachener Wandmaler“ nachts in der Stadt unterwegs, oft begleitet von seinem Freund, der ebenfalls Kunst von beachtlicher Ausdrucksstärke schuf.
Mit seinen expressiven, oft gesellschaftskritischen Werken störte und ärgerte Paier die sog. Mächtigen, sie ließen die Werke wieder und wieder entfernen. Allerdings haben einige genau das in späteren Jahren bereut, insbesondere der damalige Oberbürgermeister Kurt Malangré (CDU) bedauerte öffentlich, nicht zur Rettung der Wandbilder beigetragen zu haben. Zu einem Einstellungswandel überhaupt fähig zu sein, das ist heute eigentlich nicht mehr zu beobachten. Insofern: Chapeau, Herr Malangré.
Sollte ein weiteres Bild Auferstehung feiern dürfen, dann sei dieses Bild (s. u.) vorgeschlagen. Es passt zur Situation in Aachen, bzw. zum Verhältnis von KFZ und Fahrrädern in der Stadt. Zumal ja die Umsetzung des Radentscheids sich weiter verlangsamt, wie man hört.

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