Was ist schöner, als sich im Freibad in die Fluten zu stürzen und sich mal richtig runterzukühlen? Und wo tausende Menschen – auf engem Raum und quasi Handtuch an Handtuch – zusammen sind, kommen auch manchmal welche in Streit oder benehmen sich sonstwie daneben. Das hat in den letzten Tagen im Freibad zu Polizeieinsätzen geführt.
„Leider hat es zuletzt einen zu hohen und teilweise undisziplinierten Andrang an den heißen Tagen gegeben“, teilt die Stadtverwaltung mit. Es sei z. B. nicht hinnehmbar, dass das Personal bedroht wird, und dass bei Überfüllung versucht wird, irgendwie anderweitig auf das Gelände zu gelangen. Aachen hat nun mal nur ein Freibad, wem das nicht reicht, der muss sich an den Rursee begeben. Der soll ja, wie man hört, auch nicht gerade klein sein.

Durch die neuen Erfahrungen „sieht sich die Stadt Aachen dazu gezwungen, weitere Schritte zur Sicherheit aller Beteiligten einzuleiten“. Deshalb wird ab dem heutigen Freitag, 10. Juli, zusätzlich zum Badpersonal ein Sicherheitsdienst im Freibad Hangeweiher eingesetzt.
Niemand möchte im oder vor dem Hangweiher unversehens in eine Schlägerei reingeraten. Das ist auch Oberbürgermeister Michael Ziemons ein Anliegen, er sagt: „Die Sicherheit unserer Besucher hat höchste Priorität.“ Und es sei wichtig, dass den Anweisungen des Badpersonals ausnahmslos gefolgt wird.
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Bei zu großem Andrang kann es zu einem Einlassstopp kommen. Hier nachlesen.
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