Seit den frühen Morgenstunden (11. August) läuft ein großer Polizeieinsatz zur Bekämpfung des lokalen Drogenhandels sowie der Eigentumskriminalität. Die Maßnahmen finden unter anderem im Frankenberger Viertel in Aachen, in Eilendorf, in Würselen und Herzogenrath statt.
Dazu teilt die Polizei mit:
„Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden aktuell mehrere Durchsuchungs- und Vollstreckungsmaßnahmen durchgeführt. Ziel des Einsatzes ist es, gegen mutmaßliche Täterinnen und Täter vorzugehen sowie Beweismittel zu sichern.“
Unterstützt wird die Polizei Aachen unter anderem durch Spezialeinsatzkräfte (SEK). Offenbar hält und hielt sie den organisierten Drogenhandeln für so gefährlich, dass eigens zwei Sondereinsatzkommandos hinzugezogen wurden. Ziemlich ungewöhnlich: Auch die Feuerwehr Aachen ist in den Einsatz eingebunden. Mag sein, dass die Ausmaße der Drogenküche in einem Haus in der unteren Bismarckstraße – in der Crack oder anderen Kokain-Mischungen hergestellt wurden – diese Maßnahme erforderlich machte.
„Während des Einsatzes kann es in den betroffenen Bereichen zu Verkehrsbeeinträchtigungen sowie kurzfristigen Sperrungen kommen“, teilt die Polizei mit und bittet um Verständnis. 170 Beamte sollen im Einsatz gewesen sein.
Es wird zugesagt: Nach Abschluss des Einsatzes wird die Polizei über die Ergebnisse informieren. (sk)
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