Was wird jetzt eigentlich aus dem Freigelände am Büchel? Heute (3. März) ab 19 Uhr kann man sich darüber informieren.
Die einen trauern dem Parkhaus hinterher (solche gibt es tatsächlich) und finden das Gelände, wie es jetzt ist, total häßlich. Die anderen freuen sich schon auf eine schicke Randbebauung durch ein RWTH-Institut oder ähnliches, und wieder andere wollen, dass das Areal so bleibt wie es jetzt ist, nämlich frei und im Wesentlichen nicht entwickelt.
Fotos: Das Gelände mitten in der Stadt. AachenNews Archiv (2022)

Der Rat der Stadt hat entschieden: Man votierte für die Randbebauung. Das Fraunhofer Institut wird dort ein Zentrum errichten. Die Pläne liegen vor, man entschied sich für einen transparent wirkenden, hellen, freundlichen und modernen Bau und holt damit ein Stück Wissenschaft in die Mitte der Stadt, wirkt der Trennung entgegen. – Aachen zweigeteilt (in 1. RWTH/Wissenschaft und 2. Stadtgesellschaft) – das sollte ja immer schon überwunden werden.
Initiative: So nicht
Doch es regt sich Widerstand gegen die Bebauung, es gibt Diskussionsbedarf. Die Initiative „Aachener für eine menschenfreundliche City“ hat auf der Plattform openpetition.de eine Petition gestartet. Die Initiatoren wollen das Fraunhofer am Büchel verhindern. Sie wollen dort lieber eine Markthalle sehen und halten den geplanten Bau für „einen riesigen Betonklotz“.

Der Verein Aachen Fenster wirft heute, Dienstag, 3. März, ab 19 Uhr im Haus Löwenstein am Markt unter dem Titel „Tatort Büchel – Was ist geplant?“ einen Blick auf die Pläne und besonders auf das Fraunhofer-Zentrum. Björn Schötten, Vorsitzender des Vereins, freute sich dieser Tage, dass man „nach 30 Jahren der Diskussion“ über das Grundstück nun endlich in die Umsetzung komme. (s. hier)
Bei der Veranstaltung gibt es zunächst einen Sachstand zur Entwicklung des Altstadtquartiers. Dann wird vorgestellt, was das Fraunhofer an dem Standort genau plant, und es wird erläutert, warum der Standort in der Innenstadt für das Institut wichtig ist. Martin Reuter, Vorsitzender der Geschäftsführung des Büros Ingenhoven Associates, stellt den Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs aus seinem Hause vor (hier zu sehen, Link).
Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung nicht erforderlich.
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