Mit einer Kundgebung am Elisenbrunnen haben verschiedene Initiativen in Aachen am vergangenen Samstag, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, auf das angestrebte Verbot der AfD aufmerksam gemacht.
Die Versammlung fand im Rahmen der landesweiten Kampagne für ein AfD-Verbot statt. Diese will bewirken, dass sich die nordrhein-westfälische Landesregierung für die Einleitung eines Verbotsverfahrens im Bundesrat einsetzen soll.

Rund 150 Menschen nahmen an der einstündigen Kundgebung teil, die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl inklusive der zeitweise anwesenden und zuhörenden Passanten auf bis zu 200 Menschen.
In kurzen Redebeiträgen legten verschiedene Redner dar, warum sie ein AfD-Verbotsverfahren für geboten und erstrebenswert erachten. Zu den Rednern gehörten Harry Addicks, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Aachen a.D., und Karin Wester von den „Omas gegen Rechts“ Aachen.
Die Kundgebung endete nach rund einer Stunde, geplant war eine Dauer von zwei Stunden. Viele Teilnehmer und Passanten haben während der Versammlung am Infostand die entsprechende Petition für das AfD-Verbot unterschrieben – laut der Veranstalter konnten alleine bei dieser Kundgebung 195 neue Unterschriften gewonnen werden. (Text und Foto: Michael Klarmann)
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