Die Stadt Aachen sucht einen Pächter oder eine Pächterin für einen Raum im Untergeschoss des Neuen Kurhaus an der Monheimsalle. Es soll ein Anziehungspunkt für das Aachener Nachtleben entstehen, für Kultur/Jugendkultur und eine moderne Stadtgesellschaft.
Der repräsentative Eingangsbereich vom Neuen Kurhaus. Foto: AachenNews Archiv
Die Stadtverwaltung teilt mit: Der Raum befindet sich unter der zukünftigen Außenterrasse und kann autark betrieben werden. Bis 2002 war dort das Automatenspielcasino der Spielbank Aachen untergebracht. Der Zugang für die Besucher*innen erfolgt über einen separaten barrierefreien Zugang. Der Veranstaltungsraum (inkl. Theken- und Bühnenbereich) wird rund 190 Quadratmeter groß sein. Darüber hinaus sind Backoffice- sowie Lagerräume vorgesehen. Die maximale Kapazität beträgt 400 Personen.
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 17. Oktober 2025. Bewerber*innen werden gebeten, die Informationen zum Auswahlverfahren ausschließlich schriftlich per Mail beim Eurogress anzufordern. Ansprechpartnerin ist Kristina Wulf, Betriebsleitung vom Eurogress Aachen: kwulf@eurogress-aachen.de.
Ein Haus mit Geschichte
Das Neue Kurhaus in Aachen liegt seit über 100 Jahren sehr malerisch im Kurpark der Stadt Aachen und beherrscht die Silhouette in der Nähe des Hotels Quellenhof sowie des Eurogress. Im 1916 eröffneten Kurhaus befanden sich zwei Konzertsäle, Lesesäle, Raucherzimmer, Gesellschafts- und Spielräume sowie zwei sogenannte Frauensäle. Zu den gastronomischen Einrichtungen gehörten ein Speisesaal sowie ein Weinsalon und mehrere Kaffeeräume.
Das Gebäude wurde und wird derzeit noch umfassend renoviert. Die Eröffnung findet voraussichtlich Mitte 2026 statt.
Der „World Cleanup Day“ ist morgen, Samstag, 20. September. Es ist ein offizieller Aktionstag der Vereinten Nationen.
Die Stadtreinigung des Aachener Stadtbetriebs arbeitet täglich mit hohem Personaleinsatz für ein sauberes Aachen. 138 Mitarbeiter*innen schuften im Zweischichtbetrieb, auch am Wochenende, mit Klein- und Großkehrmaschinen, Pritschen, Fahrrädern und klassisch zu Fuß mit der Kehrkarre.
Zwei von ihnen, von den Aachener*innen Kehrmännchen genannt, sind André Kogel und Leon Rademacher-Leroy. Mit Besen, Schaufel und Rechen reinigen sie Straßen, Wege und Plätze. Den Blick stetig auf wilden Müll im Stadtgebiet gerichtet, gehen sie durch die Altstadt, sammeln Abfälle und leeren dutzende Papierkörbe.
„Viele schätzen unsere Arbeit“, sagt André Kogel. Aber er erzählt auch. „Leider erleben wir immer wieder, dass uns Abfälle direkt vor die Füße geworfen werden.“
Foto: Kehrmännchen-Denkmal Nähe Judengasse. Aachen ist eine Stadt, die Reinigungskräften ein Denkmal gesetzthat.
Die Reinigung des Altstadtpflasters sei besonders aufwändig und zeitintensiv, so wird mitgeteilt. Speziell Zigarettenstummel seien schwierig aus den Fugen zu entfernen. „Tausende Giftstoffe stecken in Zigarettenkippen und werden durch Regen in das Grundwasser gespült“, erklärt Manuela Wolf, Sachbearbeiterin der Stadtreinigung des Stadtbetriebs.
Warum also nicht sich selbst die Handschuhe anziehen, die Müllzange rausholen und morgen beim „World Cleanup Day“mithelfen – bei der weltweit größten Müllsammelaktion. Aachen hat allerdings nicht auf den Aktionstag gewartet, sondern schon oft Vereine, Kitas, Schulen oder private Gruppen aktiviert. Die können sich beim Stadtbetrieb melden und erhalten von dort für den ehrenamtlichen Einsatz Abfallsäcke und Handschuhe.
Die Stadt Aachen hat kurzfristig einen weiteren Termin für die Wahl vor Ort einrichten können. Bürger*innen, die am Wahltag nicht in Aachen sind, können jetzt schon ab heute, 19. und bis zum 26. September direkt vor Ort im Wahlamt am Blücherplatz 43 oder in ihren jeweiligen Bezirksämtern wählen.
Das Wahlamt ist Freitag, 19. September, von 8 bis 13 Uhr geöffnet.Vom 22. bis 26. September gelten dann erweiterte Öffnungszeiten von 8 bis 15 Uhr, am Mittwoch ist das Wahlamt sogar von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Bezirksämter sind zu ihren regulären Öffnungszeiten ebenfalls vom 19. bis 26. September für Wählerinnen und Wähler erreichbar.
Von wem möchten wir regiert werden? Keupen (parteilos, grün) oder Ziemons (CDU), Grüttemeier (CDU) oder Köster (SPD)? Das können wir uns aussuchen.
Am 28. September sind die Wahllokale für die Stichwahl zum/zur Oberbürgermeister*in und zur Städteregionsrätin bzw. zum Städteregionsrat von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Eine neue Wahlbenachrichtigung wird für die Stichwahl im Wahllokal nicht benötigt. Abstimmen kann man in seinem Wahllokal mit der vorhandenen Wahlbenachrichtigung oder unter Vorlage eines Personalausweis oder Reisepass.
Wer zur Kommunalwahl gleich für beide (!) Wahlen Briefwahl beantragt hatte, bekommt die Briefwahlunterlagen automatisch zugesandt, braucht also keine neuen zu beantragen. Weitere Infos zu Briefwahlen: www.aachen.de/wahlen
We got u back (up). Wir haben dich wieder (aufgerichtet). Foto: Hans Falk
Am Kapuzinergraben war der Künstler Frank Justin aktiv. Das Bild oben zeigt zwei Handys und eine Person mit einem Hammer. Auftraggeber beider Bilder ist Burat Firat, Inhaber vom Phonehouse.
Backupbezeichnet das Anlegen einer Datenkopie auf anderen Datenträgern, mit dem Ziel, im Falle eines Datenverlustes, die Originaldaten wiederherstellen zu können. Das Phonehouse bietet so seine Dienste an.
Das andere Bild (unten) ist gleich daneben. Man beachte den Dom, einen Panzer und einen Düsenjäger in Rosa und einen Damenschuh. Die Botschaft auf diesem Bild ist gleichwohl weniger rätselhaft.
Kein Drama.
Rechts und links von den Bildern sieht man übrigens formschöne Regenrohre, die durch Aufkleber verschandelt wurden. Aachen ist auch so eine Stadt im Kampf gegen die Stickerflut. Motto: Auf Regenrohre und Stromkästen kleben und kleben lassen.
Am Dienstagvormittag (16. September) haben sich zwei Unbekannte als Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens ausgegeben und eine Aachenerin bestohlen.
Gegen 11 Uhr standen die beiden Männer vor ihrer Wohnungstür in der Wespienstraße und gaben an, etwas in der Wohnung überprüfen zu müssen. Die Frau wurde daraufhin von einem Mann in ein Gespräch verwickelt, während sich der andere Mann im Raum umsah. Nach wenigen Minuten verließen die Männer ihre Wohnung wieder. Kurz darauf fiel der Frau auf, dass die Männer eine vierstellige Bargeldsumme aus einer Schatulle gestohlen hatten. Sie rief die Polizei.
Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben: dunkle Haare, circa 1,85 m groß, zwischen 40 und 50 Jahre alt, eine Person trug eine Telekom-Jacke.
Die Polizei Aachen rät:
- Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung: vor allem keine
Handwerker oder sonstige Dienstleister, die Sie nicht selbst
beauftragt haben.
- Bestellen Sie Unbekannte im Zweifel zu einem späteren Zeitpunkt
wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Wer Hinweise geben kann, soll sich bei der Kriminalpolizei unter 0241-9577 31301 (oder außerhalb der Bürozeiten unter 0241-9577 34210) melden. (kg)
Vermutlich waren es gemeine Baumhasser, die jüngst ihr Mütchen kühlten und eine Flatterulme im Westpark mit grobem Werkzeug umlegten. Wir berichteten hier. Es war eine Ulme aus einer Gemeinschaftspflanzaktion.
Die Ulme hat sich nach einer Vegetationspause explosiv als Stockausschlag buschförmig entwickelt. Man sollte sie wachsen lassen und sehen, wie sie sich weiter entwickelt.
Sie trotzt den Angriffen: die Flatterulme.
Dafür hat es doch tatsächlich die Kirsche im Lichthof des Souterrains vom Bushofs erwischt. Erst hieß es, der Baum solle erhalten bleiben, jetzt ist er weg. Man steht davor und staunt und fasst es nicht. Wie schön hatte doch immer im Frühling dieser Baum geblüht, praktisch mitten im tosenden Autoverkehr.
Aber nein, er wurde gefällt. Es blieb der wilde Müll. Dieser wilde Müll ist auch nicht erhaltenswerter als der schattenspendende Baum. Der Stadtbetrieb soll unterdessen auf Nachfrage erklärt haben, der Baum sei gefällt worden, weil angeblich Obdachlose ihn zum Klettern benutzt haben.
Im Lichthof neben dem Bushof gewachsen: eine Kirsche. Jetzt ist sie plötzlich weg. Fotos: Hans Falk
Weiter niedergelegt wurden – allerdings mit vorheriger Ankündigung – Ginkgos, weil ihre Früchte ekelhaft riechen. Tja Ginkgo, Pech gehabt. Ginkgos überlebten sogar in Hiroshima, in Aachen nicht. Die Empörung auf Facebook war erstaunlich groß.
Wie zur Zeit seiner Entstehung: „Der grosse Krieg“ von Klaus Paier .
„Kunst verkommt in der Notdurftecke“, hatten wir hier 2015 formuliert. – Jetzt nicht mehr. Die Kunst von Klaus Paier wird 2025 geschätzt, eins seiner wichtigen Werke ist fertig restauriert.
Jahre und Jahrzehnte verrottete die Arbeit des Aachener Wandmalers an einer Hauswand neben dem Café Kittel (Augustinerbach). Vor zwei Jahren fand sich ein Unternehmer, der sich auf den langen Weg machte, der bürokratische Hürden überwand und schließlich mit finanzieller Unterstützung von Stadt und Café Kittel die Sanierung der Arbeit finanzierte und möglich machte.
Jetzt sieht das Bild ein bisschen bunt aus. Ganz so farbig hatten wir es nicht in Erinnerung, aber da kann man sich täuschen. Es steht unter Denkmalschutz.
Gut 30 Jahre ist es schon her, da standen Aachener Künstler, Kunstfreunde, Jungjournalist*innen und andere vor den Bildern, die über Nacht in der Öffentlichkeit auftauchten und auf Geheiß der Politik schnell wieder entfernt wurden. Man empörte sich über diesen Umgang mit Kunst, erkannte ihre Bedeutung. Inhaltlich waren die Arbeiten von Paier – für die damalige Zeit – hochbrisant. Und deshalb wurden sie wohl auch immer schnell entfernt.
Es wurden poetische, aber ganz klar auch Themen aufgegriffen (Homosexualität, Atomkrieg, Verbrechen der Nazis an Kindern in Aachen, rücksichtslose Autofahrer fahren Radler tot , Häuserfresser und viele mehr), die man gesellschaftlich immer totgeschwiegen hatte, gerade in Aachen. Die Zeiten des Totschweigens vergangener und gegenwärtige Missstände sind nun vorbei (und kommen hoffentlich nicht wieder).
Tausende Radfahrerinnen und Radfahrer in Aachen fürchten sich vor dieser Situation, heute noch wie vor 30 Jahren. Aber heute wird das Thema „sichere Radwege schaffen“ nicht mehr ignoriert. Bild: Goerdelerstraße, Foto befindet sich im LuFo.
Bezüglich dem Krieg, der auf Paiers Bild noch nicht gemeint sein konnte, müssen wir uns mal fragen: Was wollen die Russen eigentlich von uns? Wollen sie mit Panzern durch Berlin fahren, wollen sie uns bombardieren?
Nein, das nämlich gar nicht. Putin will hier nichts in Deutschland. Es werden keine russischen Panzer durch Berlin fahren. Das Problem ist, wir haben es mit einem hybriden Krieg zu tun, der gegen uns seit fast 10 Jahren geführt wird, dessen Zweck und Ziel es ist, dass immer mehr Menschen das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit des demokratischen Verfassungsstaats verlieren. Und das klappt: Viele Menschen haben bei der letzten Bundestagswahl Parteien gewählt, die eindeutig pro-russisch sind, nicht weil diese Parteien pro-russisch sind. Die Wähler*innen nehmen das bei ihrer Wahlentscheidung einfach nur in Kauf.
Das Problem ist auch: Wir sind keine resiliente Gesellschaft.
Falls es zum Verteidigungsfall kommt, sind wir nicht bereit, den politischen, ökonomischen und militärischen Preis zu zahlen, falls wir uns oder diejenigen, denen wir Hilfe versprochen haben, verteidigen müssen. Die Bedrohungslage ist für uns nicht fassbar.
Wir sind sozusagen Opfer unseres eigenen Erfolges geworden. Wir – genauer: zweieinhalb Generationen bei uns – kennen nur Frieden. Wir halten die Demokratie für irgendwie gottgegeben, etwas das immer da war und bleibt. Es fehlt uns das Gefühl dafür, dass Demokratie verteidigt werden muss.
Das hätte man doch so gern gesehen, wie Klaus Paier diese Problematik in Bilder umgesetzt hätte.
Zum Thema der Plastikverunreinigung bei der Gülleausbringung (wir berichteten hier) gibt es zur Zeit mehr Verwirrung als Klarheit. Nachdem ein Beobachter des Umweltskandals mitgeteilt hatte, es werde bereits wieder gemäht und es würden Silageballen hergestellt, hat Hans Falk (Aachener Baumschutzbund) erneut mit dem Amt für Abfallwirtschaft gesprochen und erfahren, daß der Plastikmüll vom Eigentümer beseitigt worden sei.
Hat auf einer Wiese eigentlich nichts zu suchen: Plastikmüll. Foto: AachenNews Archiv
Es war vor Ort tatsächlich eine Aktivität beobachtet worden. Ein Augenzeuge teilte mit, er habe vor Ort zwei Arbeiter angetroffen, die aber offenbar nur den konzentrierten Haufen Plastikabfall am Anfang der Wiese in Tüten aufgesammelt hätten. „Für die Abfallbehörde scheint damit der Fall erledigt zu sein“, so der Eindruck von Hans Falk nach dem Gespräch.
Eventuelle Plastikverunreinigungen, die durch die Mahd in der Silage noch vorhanden sind, sind jetzt Sache der Landwirtschaftsbehörde und damit auch die Entscheidung, was mit den Silageballen geschieht. Über strafrechtliche Konsequenzen der ganzen Angelegenheitschweigt man sich aus Datenschutzgründen aus.
Interessanterweise hatte sich eine weitere Person parallel erkundigt und vom Landwirtschaftsamt erfahren, daß die Abfallbehörde zuständig sei. „Da gewinnt man den Eindruck, daß der Schwarze Peter so hin und hergeschoben wird, bis sich niemand mehr verantwortlich fühlt. Ob und welche Konsequenzen so ein Fall hat, bleibt völlig intransparent. Warum sollten sich Bürger engagieren und Umweltvergehen den Behörden melden, wenn man nicht informiert bleibt und alles sogar als unerwünschte Belästigung für Behörden empfinden muß?“, so der etwas bittere Kommentar von Hans Falk, der nicht zum ersten Mal Umweltvergehen gemeldet und sich damit eher unbeliebt gemacht hat.
Über die Bezirksregierung hatte noch eine weitere Person ebenfalls eine Anfrage gestellt, die an die Stadt weitergeleitet worden sein soll.Wobei da ebenso offen ist, ob und was die Anfrage eventuell bewirkt. Sie wird letztlich gewiss den gleichen Instanzenweg gehen. Nach neuesten Hinweisen findet man nach der offenbar eher oberflächlichen Plastikmüllbeseitigung nun, nach der Mahd besser sichtbar, weiterhin Plastikverunreinigungen auf den Wiesen.
Resümee: Die Behörden arbeiten an der Sache, über die bisher AachenNews.org exklusiv berichtet hat. „Aachener Zeitung“ und „WirklichAachen“ haben den Fall – soweit hier bekannt – bisher nicht aufgegriffen.
Friedhöfe nehmen viel Platz ein im Stadtgebiet von Aachen. Es sind im Grunde Grün-Oasen. Um die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und die Themen Friedhofgestaltung, Bestattungen und Grabpflege in den Vordergrund zu rücken, lädt der Stadtbetrieb am Samstag, 20. September, zum Tag des Friedhofs ein. Die Veranstaltung bietet von 11 bis 17 Uhr ein vielfältiges Programm und verschiedene Projekte an.
Mehr als eine Begräbnisstätte
„Friedhöfe sollen wiederbelebt werden“, sagt Wolfgang Berg, Bereichsleiter Friedhofwesen und Krematorium des Aachener Stadtbetriebs. „Ein Friedhof ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch ein Ort, wo sich Menschen mit ähnlichen Schicksalen treffen. Es soll die Chance für einen sozialen Austausch geschaffen werden“, betont Indra Balsam, Betriebsleiterin des Aachener Stadtbetriebs.
Am Tag des Friedhofs stellt der Friedhof Hüls das gesamte städtische Friedhofswesen des Stadtbetriebs vor. Dort wird unter anderem der Fahrzeugpark gezeigt, wo neben Baggern noch viele weitere Fahrzeuge zu sehen sind. Kinder haben hier die Möglichkeit, ihren Kinderbaggerführerschein zu machen.
Die Mitarbeiter*innen der städtischen Friedhofsverwaltung informieren über die insgesamt 26 verschiedenen Grabarten. Vertreter*innen der Bestattung sowie verschiedener Vereine erweitern das Informationsangebot. Und für Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Die Schlacht ist geschlagen, die Stimmen sind ausgezählt, es kommt zu einer Stichwahl zwischen CDU-Kandidat Ziemons und der grünen Amtsinhaberin Keupen. Stichwahl muss sein, weil keiner der vielen Oberbürgermeister-Kandidaten 50 Prozent aller Stimmen erhielt.
40,5 Prozent der Wähler*innen stimmten für Dr. Michael Ziemons (CDU) und 32,9 Prozent für Sibylle Keupen (preiteilos/Grüne). Hoffnungslos abgeschlagen: der OB-Kandidat der SPD, Michael Servos (12,2 %).
Aber auch die anderen 7 OB-Kandidaten wurden gewählt, teilweise mit sehr wenigen Stimmen. Auf sie alle zusammen verteilen sich noch 29.568 Stimmen. Bei der Stichwahl kommt es nun darauf an, wie diese 29.568 Aachenerinnen und Aachener wählen, ob sie überhaupt noch einmal zur Wahl gehen, wem sie dann ihre Stimme geben (Keupen oder Ziemons) und ob vielleicht Personen, die Sonntag nicht zur Wahl gegangen sind, jetzt doch darüber abstimmen möchten, wohin sich Aachen entwickelt.
40,5 % gegenüber 32,9%, das sieht sehr danach aus, als ob Dr. Michael Ziemons (CDU) Aachens neuer Oberbürgermeister wird. Sicher ist aber nichts. Letztlich kommt es darauf an, wer von beiden am Sonntag, 28. September, seine Leute nochmal an die Urnen bekommt. Sonntag lag die Wahlbeteiligung bei 58,9 Prozent, bei einer Stichwahl ist sie immer deutlich kleiner.
66 Personen werden den neuen Stadtrat von Aachen bilden. Selbst wenn die Stadt einen CDU-Oberbürgermeister bekommt, bedeutet das nicht, dass Konservativ regiert und Progressiv in die Röhre schaut. Im Gegenteil.
Foto: AachenNews Archiv
Wenn Grüne, SPD, Die Linke, und Volt zusammen abstimmen – etwa über mehr abgepollerte Radwege in Aachen – dann können sie das mit ihrer Stimmenmehrheit (34) durchsetzen. Und nicht nur das. Sie würden dann CDU mit FDP und AfD überstimmen. Die AfD ist im neuen Rat übrigens mit 5 Personen dabei, die FDP nur noch mit 2 und die CDU mit 22.
Oberbürgermeister Ziemons setzt den Austausch mit den Aachener*innen in den Stadtteilen fort und lädt am Freitag, 17. April, zu einem Bürger*innendialog ein. Von 16 bis 18 Uhr besteht im Bezirksamt, Paul-Küpper-Platz 1, die Gelegenheit, persönlich mit dem Oberbürgermeister (OB) ins Gespräch zu kommen.
„ja“ zuOlympia?
Noch bis 19. April kann man seine Stimme per Briefwahl abgeben, ob man für oder gegen die Teilnahme Aachens an einer Olympiade ist. Bis dahin läuft der Ratsbürgerentscheid. Die Stadt hat allen wahlberechtigten Personen die Wahlunterlagen zugesandt. Sollte jemand bislang keine Abstimmungsunterlagen erhalten haben, kann sich ans Wahlamt (0241/432-1600) oder an wahlen@mail.aachen.de wenden.
4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Zur Ruhe kommen
Am Dienstag,14. April, zeigt Dr. Lisa Pütz (RWTH Aachen) im OecherLab, Kapuzinergraben, warum wir nach der Arbeit oft nicht zur Ruhe kommen – und welche evidenzbasierten Strategien wirklich helfen, besser abzuschalten. Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an alle, die ihre Balance zwischen Arbeit und Erholung nachhaltig verbessern möchten. Infos hier.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Zwischen dem 14. und 16. April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
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Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.