Das Sanatorium an der Lütticher Straße ist Geschichte

1878/79 erbaut als Villa eines Kaufmanns, wird es jetzt abgerissen: das in Aachen als „Sanatorium“ bekannte Gebäude an der Lütticher Straße. Einst haben dort 10 Ärzte ihre Patienten behandelt.

Ein altes Gebäude an der Lütticher Straße wird abgerissen. Es stand nicht unter Denkmalschutz.

Gut informiert über das Gebäude, seine Verwendung und den Abriss ist Ulrich Simons, auf dessen Seite wir verweisen. Er schreibt, dass das Sanatorium im Krieg stark beschädigt und nach dem Krieg stark verändert wurde, so dass es später nicht mehr unter Denkmalschutz gestellt werden konnte. Jetzt verschwindet es aus der Straße, irgendetwas Neues ist dort (noch) nicht geplant.

Zuletzt befand sich dort die Verwaltung des Franziskus-Krankenhaus. Dieses Krankenhaus am Morillenhang in Aachen ist schon einige Jahre ein zweiter Standort der Uniklinik RWTH Aachen. 

Der oben erwähnte Aachener Kaufmann ist übrigens Caspar Giani, über den es hier mehr Infos gibt. Als Architekt zeichnete damals Hermann Joseph Hürth verantwortlich.

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Vor dem Cocon: Tische und Stühle auf Kunststoff-Fläche?

Gut, es ist nicht der Gendarmenmarkt in Berlin, es ist nur der Platz an der Lothringer Straße in Aachen. Aber viele Steine gibt es hier wie da. Der neue Platz in Aachen ist fertig, die Straße ist wieder befahrbar. Der Platz hat auch Bänke bekommen, er ist in Teilen stark versiegelt. Im Sommer 2019 war seine Umgestaltung von der Politik beschlossen worden.

Platz an der Lothringer Straße. Rechts auf der Ecke befindet sich die beliebte Gaststätte Cocon. Vor Beginn des Umbaus gab es Proteste wegen der Bäume, die gefällt wurden.
Vor dem Cocon. Der Platz hat mehrere große und kleine neue Bäume bekommen. Die Fahrbahn zwischen Oppenhoffallee und Wilhelmstraße wurde neu markiert und die Beschilderung erneuert.

Endlich. Vor dem Cocon stehen jetzt wieder Tische und Stühle. Doch was ist das für ein Material, mit dem der Boden bedeckt ist? Es ist bestimmt wasserdurchlässig und leicht zu pflegen. Aber es sieht aus wie Kunststoff, es fühlt sich an wie Kunststoff, ist es vielleicht eine Art Plastik? Bis jetzt konnten wir da keine Klarheit gewinnen, wir bleiben aber dran.

Insgesamt wurden, laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung, 16 neue verschiedene Ahornbäume im Umfeld des „Lothringerplatzes“ gepflanzt. Neun davon haben große, sechs kleinere Kronen. Hinzu kommt ein großkroniger Baum an der Einmündung der Alfonsstraße.

Entlang der Straße wurden Bäume mit einem Stammumfang von bis zu 20 Zentimeter gepflanzt, auf dem Platz selbst Bäume mit einem Umfang zwischen 25 und bis 70 Zentimeter. Diese Bäume haben einen Kronendurchmesser zwischen drei bis vier Meter. Sie sind sieben bis neun Meter hoch. „Auf dem Abschnitt von Alfons- bis Wilhelmstraße wird zukünftig eine Hecke den Gehweg und die Straße voneinander trennen“, so wurde zugesagt.

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Bäume müssen oft neuen Bauprojekten weichen

Das wissen auch die wenigsten: Baum des Jahres 2025 ist die Roteiche (Quercus rubra). Sie galt lange Zeit als prächtiger Park- und herrschaftlicher Alleenbaum. Wegen ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit gilt sie mit ihrer höheren Klimaresilienz mittlerweile auch als gute Kandidatin neben Forstwirschaft auch für Straßenbäume. 

Eichen gelten allgemein als hochwertig, und deren Pflanzungen werden dann gerne besonders hervorgehoben. Deshalb ist es auch dem Aachener Baumschutzbund ein besonders Anliegen, daß solche Bäume geschützt werden. Hans Falk vom Baumschutzbund bedauert: „Gerade die Roteichen, die dem Bauvorhaben des neuen ALDI in der Preuswaldsiedlung im Weg standen, wurden ökologisch als so minderwertig begutachtert, dass sie noch unterhalb der Fichte, die quasi als Unkrautbaum gesehen wird, standen.“ 

Diese Diskrepanz ist wohl nur damit zu erklären, dass bestimmte Zwecke verfolgt werden. Demzufolge wurden – so berichtet Falk – auch die Einwände abgelehnt, und wie üblich seien Ersatzmaßnahmen nicht konkretisiert worden. „Auch darf man gespannt sein, wie es den vor ca. 10 Jahren gepflanzten noch höher wertigen Pyramideneichen auf der Krefelder Straße ergehen wird, wenn dort die neue Trasse der Regiotram geplant wird.“ 

Foto: AachenNews Archiv. Unterschiedliche Protest-Aktionen gibt es jedes mal, wenn bekannt wird, dass wieder Bäume gefällt werden sollen.

Diese Stieleichen auf der Krefelder Straße waren als Ersatz für den alten Baumbestand in Folge der Straßensanierung gepflanzt worden und stehen nun wieder neuen Bauprojekten im Weg. Baumschutz ist trotz dauernder Mahnungen und einer wachsenden Bedeutung beim Klimawandel immer nur das, was übrig bleibt, wenn alle Interessen und Forderungen gesättigt sind. (Und Lobbys für irgendwas gibt es ja in großer Zahl.) 

Da spielen auch besonders schützenswerte, weil teure Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen keine Rolle, wenn nur die Wichtigkeit einer neuen Baumaßnahme genug betont wird.

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Hilfstransport ist unterwegs: in die ukrainische Partnerstadt Chernihiv

Dank der großen Spendenbereitschaft der Aachener Bevölkerung ist Anfang Mai erneut ein Hilfstransport in die ukrainische Partnerstadt Chernihiv aufgebrochen. Das teilte die Pressestelle der Stadt mit. An Bord seien: Zwei dringend benötigte Einsatzfahrzeuge, ein Minibus mit einer behindertengerechten Rampe sowie ein Fahrzeug für den kommunalen Betriebshof. Der beladene Lkw-Transport startete am Betriebshof in der Liebigstraße – unterstützt vom engagierten Team des Stadtbetriebs.

Aachen steht im engen Austausch mit Chernihiv, um gezielte Unterstützung zu leisten. Die aktuellen Hilfsgüter sollen in der nordukrainischen Stadt für Wiederaufbauarbeiten sowie zur Unterstützung der kommunalen Infrastruktur eingesetzt werden. Bereits im Dezember 2023 wurden eine komplette Spielplatzausstattung und mehrere Fitnessgeräte nach Chernihiv gebracht. 

Organisiert wurde der Transport vom Verein „Blau-Gelbes Kreuz“, der bereits zahlreiche Hilfslieferungen in die Ukraine begleitet hat. Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der GIZ, die im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für die Organisation verantwortlich ist. Seit Beginn der Partnerschaft 2022 wurden mehrere Fahrzeuge und umfangreiche Ausstattungen übergeben.

Die Stadt Chernihiv, nordöstlich von Kiew gelegen, ist seit Frühjahr 2022 stark zerstört. Im Dezember desselben Jahres beschloss der Aachener Stadtrat einstimmig die offizielle Solidaritätspartnerschaft. Seither pflegen beide Städte einen kontinuierlichen Austausch und arbeiten gemeinsam am Wiederaufbau.

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„Endlich ein ZUHAUSE“

Die eigenen vier Wände zur Verfügung zu haben, das ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Wohnungslosigkeit ist für die betroffenen Menschen eine sehr große Belastung. Aber auch für die Kommunen stellt dies eine große Herausforderung dar.

Im Rahmen der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE“ haben das JobCenter der StädtRegion, die städtische Wohnungsbaugesellschaft „gewoge“ und die Stadt Aachen jetzt eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, die eine enge Zusammenarbeit in diesem Bereich garantiert. Das teilte die Pressestelle der Stadt mit.

Ziel einer Landesinitiative ist es, Wohnungsverluste zu verhindern, Wohnraum für Menschen ohne eigene Wohnung zu schaffen sowie die Lebenslagen obdachloser und von Wohnungsverlust bedrohter Menschen zu verbessern. Foto: AachenNews Archiv

Durch die Kooperationsvereinbarung ist es möglich, bei drohender Räumungsklage frühzeitig unterstützende Maßnahmen einzuleiten und so einen Wohnungsverlust zu verhindern. In den Projekten unterstützen Sozialarbeiter*innen und Immobilienfachleute wohnungslose Menschen bei der Suche nach Wohnraum. Gleichzeitig sind sie als „Kümmerer“ Ansprechpersonen für Vermieter.

Informationen gibt es unter anderem bei der Wohnungssicherungshilfe der Stadt Aachen, Tel. 0241 432-56203, und unter sgbxii@mail.aachen.de .

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Besteht Bedarf für eine so große Kita in der Innenstadt?

Fast 4500 Quadratmeter groß ist das Grundstück in der Franzstraße, das nach langem Warten bald bebaut werden soll. Dort befand sich einmal die katholische Hemmerle Schule, die ist längst abgerissen worden. Jetzt planen Politik und Verwaltung, auf dem Grundstück außer Wohnungen zwei unterirdische Sporthallen zu bauen und eine – sage und schreibe – 7-gruppige Kita. Obwohl man genau weiß, dass in der Innenstadt noch von allen Stadtteilen die wenigsten Kinder leben.

Und es werden immer weniger. Diesen Eindruck kann man auch gewinnen, wenn man öfter mal durch die Innenstadt spaziert und darauf achtet, wieviele Kinder einem noch begegnen? Erschreckend wenige.

Blick in die Franzstraße, oben lugt die Spitze vom Marschiertor hervor. Das Schulgebäude ist weg, es sollen dort unter anderem (rechts) zwei unterirdische Sporthallen und eine 7-gruppige Kita errichtet werden.

Kindergärten zu bauen, das ist in einer Stadt wie Aachen prinzipiell eine gute Sache. Es sollte aber mit Augenmaß geschehen. Man hat auf absehbare Zeit 1. den allergrößten Mangel an Erzieherinnen und kann das Angebot an Betreuungszeiten nicht befriedigen (aus Mangel an Personal). Und 2.: Kitas werden geplant und gebaut, obwohl in Aachen die Zahl der Kinder unter 6 Jahren sinkt und sinkt.

Gerade wurde im zuständigen Ausschuss eine Studie zur Kenntnis genommen, in der steht, dass 3. gerade in der Innenstadt – wenn man ganz Aachen betrachtet – überhaupt sehr wenige Kinder leben. Wörtlich:

„Innerhalb der Stadt verteilen sich die Anzahl und der Anteil von Haushalten mit Kindern in den einzelnen Lebensräumen sehr unterschiedlich. Anteilig leben mehr Haushalte mit Kindern am Stadtrand oder in Gebieten mit geringer Siedlungsdichte. In der Innenstadt leben die wenigsten Haushalte mit Kindern (überwiegend unter 10 %)“. 

Foto: Anlage hier einsehen. Projekt „Urbanes Wohnen mit Kindern“.

Wäre es da nicht besser, sich mit einer kleineren, lediglich 5-gruppigen Kita zufrieden zu geben, statt eine 7-gruppigen Mega-Einrichtung zu bevorzugen?

Die Architekten hatten auch anders geplant, sie hatten für die Kita-Kinder ein Gewächshaus und ein sog. grünes Zimmer vorgeschlagen. Beides soll auf Wunsch der Politik entfallen und somit die 5-gruppige Einrichtung zu einer 7-gruppigen werden. Wobei zur Verwunderung von AachenNews die Spitze des Jugendamtes in Gestalt von André Kadelbach im Ausschuss meinte, in Aachens Innenstadt leben gar nicht weniger Kinder als in den übrigen Teilen von Aachen. Hää?

Das Areal im Abendlicht. Wie man es auch fotografiert, es ist eine Brache und gibt einfach kein schönes Bild ab. Was dort errichtet wird, seht ihr hier. Entworfen von kadawittfeldarchitektur aus Aachen.

Wie dem auch sei: Die neue Kita soll die Kinder der Kita Lochnerstraße (3 Gruppen) und die Kinder der Kita Boxgraben (2 Gruppen) aufnehmen. AachenNews hat lange gerechnet und recherchiert und hat herausgefunden, dass 3 plus 2 nicht 7 sind, sondern 5.

Hier soll nicht verschwiegen werden, dass auch die Vertreterin der Kita-Eltern sich eine möglichst große Kita wünscht. Offenbar nicht ahnend, wie sich der stundenlange Aufenthalt von Unter-Dreijährigen in großen Gruppen auf die Kleinen auswirkt. Na ja. Da wird man hoffentlich baulich noch viel abtrennen.

Zu dem geplanten Neubau gäbe es noch viel zu sagen, z. B.: Man möchte sich lieber nicht den Hol- und Bringverkehr (im Pkw) vorstellen, den eine 7-gruppige Kita und zwei Sporthallen in der engen Franzstraße verursachen werden. Denn, wie die Grünen meinen, dass bald die meisten Eltern ihren Nachwuchs mit dem Lastenrad transportieren werden . . . damit ist nicht zu rechnen. Dafür sind die Lastenräder viel zu teuer.

Was die Kosten für die komplette, neue Anlage betrifft, so war bisher öfter von 37,2 Millionen Euro die Rede, zuletzt aber auch von 32 Millionen und sogar von 30 Millionen. – Mal sehen.

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Am Samstag, 10. Mai, ist Fahrrad- und Mobilitätstag

Mal die Kinder-Perspektive einnehmen

Der seit 2008 angebotene Aachener Fahrradtag rund um den Elisenbrunnen wird von diesem Jahr an zu einem „Fahrrad- und Mobilitätstag“ ausgeweitet. Der Aktionstag beginnt am Samstag, 10. Mai, um 11 Uhr am Elisenbrunnen und am Holzgraben und dauert bis 16 Uhr.  

Der Fahrrad- und Mobilitätstag findet am Elisenbrunnen, am Holzgraben und am Dahmengraben statt. Foto: AachenNews Archiv

Die Stadt will den Menschen, die in Aachen auf unterschiedliche Weise mobil sind, beim Fahrrad- und Mobilitätstag zeigen, wie vielfältig zukunftsfähige Mobilitätsangebote sind. Neben vielen Informationsständen wird es diverse Angebote zum Ausprobieren und Testen geben. Themen wie Radfahren, Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit, Mikromobilität (zum Beispiel E-Scooter) oder Carsharing werden präsentiert. 

Wer wissen möchte, aus welcher Perspektive Kinder den Straßenverkehr wahrnehmen, kann mit den Tiefsehrohren des Fachbereichs Mobilität und Verkehr auf Entdeckungstour gehen und erleben, was Kinder tatsächlich sehen. Interessant könnten auch die beiden Schleichwege-Touren der städtischen Kampagne „FahrRad in Aachen“ für alle sein, die sicher und gut in Aachen mit dem Fahrrad unterwegs sein möchten. Die erste Tour ist 5, 8 Kilometer lang und startet um 11 Uhr. Die zweite ist 7,6 Kilometer lang und beginnt um 12 Uhr. Beide Touren führen durch die Innenstadt abseits der viel befahrenen Straßen. 

Für Kinder wird zusätzlich die Fahrradtour „Kids on Tour“ um 13 und um 15 Uhr angeboten. Beide sind 6,5 Kilometer lang und dauern rund 45 Minuten. Wer an einer der vier Touren teilnehmen möchte, kann sich über folgende Mailadresse anmelden: fahrrad-in-aachen@mail.aachen.de 

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Mega-Baustelle wandert vorzeitig zum Kapuzinergraben

Vor, hinter und neben dem Stadttheater – und ganz besonders im Untergrund – wird alles neu gestaltet. Es dauert zwar noch eine Weile, bis alles fertig ist (bis Ende 2027), aber ein Anfang ist gemacht. Wie immer, wenn man in Aachens Innenstadt in die Tiefe geht, stößt man auf Relikte aus der Vergangenheit. Aus einer ruhmreichen Vergangenheit, meistens, die untersucht werden will.

So auch neulich, als man seitlich vom Theater den Boden aufriss. Seitdem haben dort die Archäologen von Archeo Consult das Sagen, und die Bauarbeiter von Lube & Krings wandten sich vorzeitig einem anderen Bereich zu: dem Kapuzinergraben.

Weil die Archäologen so schnell nicht fertig werden mit ihrer Forschungsarbeit unmittelbar am Stadttheater, wurde jetzt die Erneuerung der Kanalisation vorgezogen. Der Kapuzinergraben ist einseitig gesperrt.

Sperrbaken halbieren neuerdings den Kapuzinergraben, dort wird – was eigentlich erst viel später geplant war – die Kanalisation erneuert. Obwohl: Wenn man dort ebenfalls auf wertvolle Altertümer stößt, dann ist es bald mit der neuen Kanalisation ebenfalls Essig. Schöne Aussichten.

Die Geschäftsleute rund ums Theater und auf dem Kapuzinergraben haben eine IG gegründet und lassen sich die gute Laune nicht verderben. Wie AachenNews gestern berichtet wurde, kommen die meisten derzeit noch klar mit der Situation und freuen sich über jede Kundin, die sich eine Brille oder gegenüber beim Textilspezialisten N&K Bielefelder Wäsche etwas kauft.

Für mehr Infos: Vollsperrung Theaterplatz: So wird der Verkehr geleitet

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Freibadsaison: Kühles Nass wartet auf erhitzte Körper

Blumenbild, am Zaun vom schmalen Schulgarten der Grundschule Mataréstraße gesehen.

Schwimmbad offen

Das Freibad Hangeweiher öffnet pünktlich am Donnerstag, 1. Mai, seine Tore und startet in die Freiwassersaison. Es finden noch immer Bauarbeiten statt, doch die stören eigentlich nicht. Es kommen Container für Duschen, Umkleiden, Spinde, Personal und Material zum Einsatz. Weitere Infos, auch zum Stand der Bauarbeiten findet ihr hier

Die Parksituation ist schwierig. Die Parkdauer auf dem städtischen Parkplatz Hangeweiher an der Hermann-Löns-Allee wird ab 1. Mai auf vier Stunden begrenzt. Die Regel gilt montags bis samstags von 7 bis 21 Uhr. Autofahrer*innen weisen die Parkdauer mit einer Parkscheibe nach.

Neben dem 50 Meter langen Edelstahl-Schwimmerbecken mit Sprunganlage, bietet auch das Nichtschwimmerbecken mit Wasserkanonen, großer Edelstahlrutsche und Massagedüsen Badespaß für Groß und Klein. Für die ganz Kleinen steht ein Kinder-Planschbereich im Schatten zur Verfügung.

Ganz gleich, ob Frühschwimmer, Sonnenhungrige oder Familienbadetag – das Freibad mit großer Liegewiese und schönem Baumbestand ist für alle attraktiv.

Zu Beginn am Donnerstag, 1. Mai, ist das Freibad Hangeweiher von 6.30 bis 21.15 Uhr geöffnet.

Um Wartezeiten zu vermeiden, lohnt es sich bereits vorab eine Eintrittskarte im Webshop unter https://ticket-baeder.aachen.de/ zu kaufen. Einzeltickets sind nicht termingebunden und ab Kaufdatum in allen städtischen Bädern drei Jahre lang gültig.

Der Fachbereich Sport macht darauf aufmerksam, dass aufgrund des immer noch anhaltenden Fachkräftemangel und der Freiwassersaison ab dem 2. Mai 2025 geänderte Öffnungszeiten in den Schwimmhallen gelten.

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Wahlhelfer*innen, meldet euch online an

Ab sofort ermöglicht eine neue Online-Dienstleistung der Stadt Aachen potentiellen Wahlhelfer*innen, sich über ein Formular im Serviceportal der Stadt zu melden. Das teilt das Pressebüro der Stadt mit.

Das neue Angebot diene zur Erleichterung der Akquise von Helfern für die kommenden Kommunalwahlen im September, so erfährt man.

Foto: AachenNews Archiv. Bald ist es wieder soweit. Im September diesen Jahres werden der Rat und der/die Bürgermeister*in neu gewählt.

 Wer kann den Dienst nutzen?

Der Dienst steht allen Personen ab 16 Jahren mit deutschem Personalausweis oder europäischer eID-Karte im Serviceportal der Stadt Aachen zur Verfügung. Gesucht werden Menschen, die die Stadt Aachen bei der Kommunalwahl unterstützen möchten. Voraussetzung für die Nutzung des Online-Dienstes ist die Authentifizierung durch die bundID mit Namen und Passwort. 

Die Stadtverwaltung sucht für die Wahlen sage und schreibe „zwischen 2.200 und 2.300 Wahlhelfer*innen“. Für die Kommunalwahl in diesem Jahr kann jede*r, der die Voraussetzungen erfüllt, Wahlhelfer*in werden.

Im Online-Formular wird abgefragt, ob man bei der Kommunalwahl am 14. September und/oder bei einer möglichen Stichwahl am 28. September eingesetzt werden möchte. Man kann ebenfalls angeben, ob man lieber im Brief- oder Urnenwahllokal eingesetzt werden möchte und welche Rolle man sich im Wahlvorstand vorstellen kann.

Zusätzlich sind Validierungsregeln hinterlegt, sodass es nicht weitergeht, wenn eine der Bedingungen nicht erfüllt ist.

Foto: Ihr entscheidet, wer ab Herbst im Aachener Rathaus Platz nehmen kann.

Mit der Einrichtung des Online-Formulars setzt die Verwaltung einen Ratsantrag der Grünen und der SPD aus Februar diesen Jahres um.

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