Was treibt eigentlich die Männer des IS?

Was ich mal wirklich gern wissen möchte: Wieso hat diese Menschen im Irak und Syrien, die sich IS nennen, so massiv die Mordlust gepackt?

Ich weiß zu wenig und hatte bisher nicht die Zeit dazu und die Nerven, Texte zu suchen, die das erklären. Aber IS, das sind ja wohl hauptsächlich Männer.

Was ich an den Aktionen ablese, von denen berichtet wird, sind: Hass, Wut, sexuelle Frustration, Frauenverachtung, Größenwahn, Kontrollwahn, Panik, Angst. Und was einen treibt, wenn man kleine Kinder ermordet, dazu habe ich keine Idee.

Jemand meint, es handelt sich um Fanatismus. In Bezug auf was? Religion? Warum ermordet man dann Glaubensbrüder? Warum nicht einfach in den Iran fahren und da leben? Nebenbei: Sind die IS-Leute eigentlich Schiiten oder Sunniten? Nicht mal das ist mir bekannt.

Jedenfalls morden sie wie die Bekloppten, und man fragt sich ja doch: Wie kann man sie eventuell besänftigen? Schließlich bewirken sie, dass im Nahen Osten (in vorislamischer Zeit die „Wiege der Menschheit“) kein normales Leben mehr möglich ist, dass sich Flüchtlingsströme in Bewegung setzen. Flüchtlingsströme, die sogar bewirken, dass Europa aus den Fugen gerät. So dass sogar hier in Deutschland die sehr dünne Decke der Zivilisation krachend in die Brüche geht: Sonst stets freundliche Menschen erzählen plötzlich mit Verachtung in der Stimme, was sie von den Flüchtlingen halten. Fürchterliche Ansichten und Gefühle brechen sich Bahn.

Wie gesagt, ich oute mich hier als nicht besonders gut informiert, was den Nahen Osten angeht. Aber kann man dem IS ein Stück Land anbieten, wo er seinen Steinzeit-Islam leben könnte? Würde das die Männer besänftigen? Muss man nicht langsam mal an „Verhandlungen“ denken?

Und noch etwas frage ich mich (wegen der Flüchtlinge): Wenn man mir das Messer an den Hals setzt, würde ich mich doch sofort krass als großer Fan eines superstrengen Islam darstellen. Mit allen Konsequenzen. Getreu der Maxime: Jetzt ist erst mal „am leben bleiben“ mein obersters Ziel. Was später kommt (Guerilla und Widerstand), das sehen wir dann mal. Oder ist das zu rheinländisch gedacht?

Mir fällt auf, dass das zu einfach gedacht ist. Junge Flüchtlinge erzählen, dass von ihnen als Beweis ihrer Loyalität verlangt wurde, irgendwelche schutzlosen Menschen zu töten. Das kann nicht jeder . . .

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Zu verdanken haben wir die ganze Scheiße den Amerikanern, namentlich Georg W. Bush. Denn: Eine Reihe von Anführern des IS waren Häftlinge im US-amerikanischen Gefängnis Camp Bucca im Südirak. Die sind in US-Gefangenschaft radikalisiert worden, das kann ich sogar noch verstehen. Aber wieso töten sie dann Glaubensgenossen? Bei Wikipedia lese ich: „Die Führungsspitze des IS wird von einer Gruppe von ehemaligen Geheimdienstoffizieren der irakischen Streitkräfte gebildet.“

Da beängstigt es einen, dass auch in Deutschland die Geheimdienste mit viel mehr Geld, Technik und Personal ausgestattet werden sollen, als jemals. Wie jüngst netzpolitik.org enthüllt hat. Wer kontrolliert eigentlich diese immer mächtiger werdenden Geheimdienste bei uns?

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Viel erreicht. Zur Erinnerung.

Wieso haben eigentlich alle Leute von Obama eine schlechte Meinung? Haben sie vergessen, dass er eine Finanzmarktreform durchgesetzt hat, die sich sehen lassen kann? Und die Gesundheitsreform,  ohne die jetzt schon 12 Millionen Amerikaner keine Krankenversicherung hätten? Und der Abrüstungsvertrag mit Russland? Alles vergessen?

Nicht zu reden davon, dass jetzt überall in den USA Schwule und Lesben heiraten dürfen. Und dass die Klimapolitik wieder auf der Tagesordnung steht. Selbst wenn er dort in den kommenden 15 Monaten nichts erreicht, ist es auch schon viel wert, das Thema neu gesetzt zu haben.

Und dann nach 50 Jahren endlich Frieden und Freundschaft mit Kuba  Außerdem: das Atombombenabkommen mit dem Iran. Ist das nichts? Selbst in Guantanamo gibt es einen (allerdings nicht ausreichenden) Fortschritt: Von seinerzeit etwa 280 Gefangenen sind jetzt mittlerweile nur noch 100 da.

Bei einer Trauerfeier für einen schwarzen Jungen hat er den institutionellen Rassismus angeprangert und für den Ermordeten gesungen (sehr emotional, wie das eben in den USA so ist). Amazing Grace. Unvergessen.

Von wegen „lame duck“ !!1!!!!!!  Gut, ich weiß: Die Amerikaner von ihrem Waffen-Fetischismus zu befreien, das ist ihm (unter anderem) nicht gelungen. Aber mit seinen Projekten am Ende ist er noch nicht. In den kommenden Monaten könnte es mit Obama noch spannend werden.

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Patenprojekt für junge Flüchtlinge, Folge XIV

„So arm können die Flüchtlinge doch gar nicht sein, die haben doch alle Handys.“

Besonders ältere Menschen reden so. Und dann erklären sie einem, dass ein Flüchtling sich einen Satz in Deutsch ins Handy abgetippt hat und in Windeseile sei dieser Satz in seiner Heimatsprache auf dem Display erschienen. Ja, so was aber auch!

Blogger werden ist nicht schwer. Das kannst du auch.

Blogger werden ist nicht schwer. Das kannst du auch. Sei mutig.

Weil sie selbst kein Smartphone bedienen können und auch nicht wissen, wie kinderleicht es ist, eine Übersetzungs-App zu installieren und zu nutzen, nehmen sie an, dass sich der Flüchtling für teures Geld einen Hochleistungscomputer gekauft hat. Was wieder mal beweist, wie wichtig Bildung ist. Wenn einer nicht informiert ist, kommt er/sie zu nichts als Fehleinschätzungen. Mit – in der Masse – verheerenden Folgen.

Exkurs: Im digitalen Zeitalter erweist es sich als erforderlich, dass für Menschen jenseits der 65 die Schulpflicht eingeführt wird. Konkret sollen zwei Semester an einer Volkshochschule Pflicht sein, wo es ununterbrochen um die Einführung in Funktionsweisen und Nutzung der gängigen digitalen Geräte gehen muss. Es ist mein Ernst. Schulpflicht für Minderjährige und Schulpflicht für Menschen ab 65, für letztere natürlich nur ein Jahr. Wer als rüstiger Rentner auf dem Rad durch die Eifel braust oder jedes Jahr nach Österreich in den Skiurlaub fährt, und auch wer gar nicht sportlich ist, der kann auch noch ein Schuljahr absolvieren, um in die digitale Welt eingeführt zu werden.

Ansonsten bleibt zu bedenken, dass zu uns nicht wenige Menschen kommen, die etwa in Syrien eine Firma, ein Geschäft oder zwei, ein Haus, ein Auto, Antiquitäten oder sonstiges Vererbtes, eine große, mit dem üblichen Wohlstand ausgestattete Familie und was weiß ich noch hatten und denen (von allem Wohlstand) allein ihr Smartphone geblieben ist. Ihnen dies jetzt sozusagen zu neiden, das kann ja wohl nicht wahr sein.

Im Unterricht mache ich Flüchtlinge darauf aufmerksam, dass und wo man in Aachen für wenig Geld ein gebrauchtes Smartphone kaufen kann. Sie sollen ins Internet  gelangen und sich via Google und Wikipedia die vielen Fragen beantworten, die sich in ihrem neuen Leben stellen. Ich sage ihnen das nicht so deutlich, aber ich bin der Überzeugung, dass man in Deutschland einen Zugang zum Internet haben muss wie man in der Wohnung an Strom und Wasser angeschlossen ist. Ohne geht es nicht.

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How to become a famous blogger

Viele jungendliche Flüchtlinge haben längst ein Smartphone, und daraus ergibt sich leider auch folgendes: Einige beschäftigen sich zu oft mit dem, was gerade in ihrer Heimat und in den Nachbarländern passiert. Sie sind über jeden Anschlag informiert, kennen genau die Zahl der Toten, wie viele Frauen, Männer, Kinder getötet wurden, wo die Bombe zu welchem Zeitpunkt explodiert ist und wer sie gezündet haben soll oder sich zu dem Anschlag bekannt hat. Es lässt sie nicht los, es macht sie wütend und furchtbar traurig.

Den Rat, diesen Dingen keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken, kann auch mein Patenkind nicht befolgen. Der Junge ist davon so erschüttert, als sei dies alles in seiner Nähe passiert und nicht 8.000 Kilometer von Aachen entfernt. Mit vor Schrecken geweiteten Augen, mit lauter Stimme und in anklagendem Ton berichtet er aufgeregt von den aktuellen Anschlägen. Er liest dazu allerlei Texte, schaut sich Videos an und ist anhaltend so entsetzt, dass ich schon mehrfach dachte: So kann es nicht weitergehen.

Ich weiß auch nicht, warum er die Verbrechen der Taliban und IS so haarklein zur Kenntnis nimmt, es zieht ihn dermaßen runter . . . Er hält mir dann via Smartphone Bilder von zerbombten Häusern und Straßen unter die Nase. Und Bilder – von Betroffenen mittels Handy aufgenommen – die ich gar nicht sehen will und die in Deutschland auch kein TV-Sender und keine Zeitung zeigen würde.

Mir fällt nichts Besseres ein als zu sagen: „So sah es in Deutschland vor 70 Jahren auch aus, und schau: Jetzt ist alles wieder gut. Auch in Afghanistan wird eines Tages alles gut sein.“ – „Ja, aber, Frau Vallot“, sagt dann nach einer Weile das Patenkind, „wir haben in Afghanistan seit 30 Jahren Krieg . . .

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Zum Weiterlesen. „Flüchtlinge und teure Smartphones: Hetze ohne Fakten“

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(wird fortgesetzt)

Folge XIII findet ihr hier

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Alle Ermittlungen sofort einstellen

Landesverrat ist ein Verbrechen. Ich will, dass das Verfahren gegen Markus Beckedahl und Andre Meister sofort offiziell beendet wird und dass alle Ermittlungen eingestellt werden.

Außerdem soll die Öffentlichkeit unverzüglich erfahren, ob und wenn ja, mit bloggers-rights-148x224pxwelchen technischen Mitteln und Methoden die beiden Blogger ausspioniert wurden, und zwar sowohl was ihre Privaträume als auch was ihre Dienstträume betrifft. Schließlich soll behördlicherseits kurzfristig mitgeteilt werden, ob  andere Mitarbeiter von netzpolitik.org überwacht und ausspioniert wurden.

Ich möchte, dass das Presserecht noch 2015 so geändert wird, dass auch Blogger wie Markus Beckedahl und Andre Meister in den Genuss sämtlicher Rechte kommen. Wir brauchen ein zeitgemäßes Presserecht.

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Update 06.08: Es gibt jetzt eine Petition, die schon allerhand namhafte Medienmenschen unterzeichnet haben. https://netzpolitik.us

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Notunterkünfte gesucht: Hallen, Klöster, Kasernen, Bürogebäude . . .

In Richterich wird möglicherweise eine große Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet, vielleicht sogar ein Erstaufnahme-Lager. Das wurde – laut Aachener Tageszeitungen – jüngst zwischen der Spitze der Stadtverwaltung und Ratspolitikern besprochen. In der Diskussion ist das ehemalige Logistikzentrum der Telekom an der Roermonder Straße.

„Wo und wie können wir in Aachen noch Menschen menschenwürdig unterbringen?“ Über diese Frage haben sich Aachens Kommunalpolitiker seit

Flohmarkt Aachen

Das ist Werbung.

Monaten das Gehirn zerbrochen. Die Piratenfraktion hatte vor der Sommerpause acht Anträge vorgelegt.

Die Körner-Kaserne in Forst und das leerstehende Kloster an der Nizzaallee waren im Rat und in diesem Blog erwähnt worden. Wenn mit der Renovierung unverzüglich begonnen würde, könnten da Menschen bald für ein, zwei Jahre leben, so wurde argumentiert. Die Reaktionen der Politiker und der Verwaltung waren niederschmetternd. „Völlig bescheuert“ und „wirkt, wie das Anheulen des Mondes“ so hieß es damals über die Piraten-Anträge in der Sitzung. Zur Erinnerung:

Die Piraten-Ratsanträge:
1. Modularer Fertigbau und Nutzung der teilweise leerstehenden Schule Eintrachtstraße

2. Bau von Wohnungen in Leichtbauweise auf dem Blücherplatz

3. Kauf und Nutzung der Gebäude neben St. Elisabeth

4. Verhandlung zur Räumung und Nutzung der Körner Kaserne bzw. der Fläche der Kaserne

5. Anfrage zur Nutzungsüberlassung des Verwaltungsgebäudes SMS/Meer (Nerscheider Weg)

6. Nutzung der angebotenen Flächen in der Münsterstraße

7. Beschlagnahme und Herrichtung des ehemaligen Klosters der Karmelitinnen an der Nizzaallee/Lousbergstraße

8. Interimsnutzung des Depot Talstrasse, falls weiterhin keine Mieter gefunden werden.

Hauptsache ist, dass nach realistischen Möglichkeiten gesucht wird. Dies insbesondere, weil – wie oben erwähnt – die Landesregierung in Düsseldorf überlegt, in Aachen eine Erstaufnahmestelle einzurichten. Ein Dringlichkeitsbeschluss des Rates der Stadt soll schon in der Mache sein (s. dazu  Aachener Zeitung: „Asyl für Flüchtlinge in Richterich?“). Bedarf besteht: Die Erstaufnahmestellen, die es schon in NRW gibt, sind doppelt und dreifach überbelegt, eine musste kürzlich schon zeitweise geschlossen werden.

Finanziert würde diese Stelle – so nehme ich stark an – vom Land NRW. Wie es  aber genau mit den Kosten aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Halle in Richterich wäre übrigens deutlich preiswerter zu bekommen und einzurichten als die schon gekauften Wohncontainer. Von den 6000 Quadratmetern der Halle sollen 2000 kurzfristig in eine Notunterkunft umwandelbar sein, weitere Quadratmeter später ebenfalls.

Auf jeden Fall: Die Dinge sind angesichts der vielen Flüchtlinge, die ganz sicher noch kommen werden, mächtig in Bewegung geraten. Hier wird weiter berichtet.

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Mit archäologischen Funden ist zu rechnen

baustelle klappergasse Aachen

Nicht besonders spektakulär: Der Start der über einjährigen Bauphase.

Die Stawag hat eine Tiefenrecherche gestartet, und zwar genau unter meinem Arbeitszimmer-Fenster. Heute ist es losgegangen, die Vorhut in Gestalt eines Baggerchens ist schon aufgetaucht. Jetzt weiß ich auch, warum im Januar plötzlich zwei dicke, alte Bäume auf der Ecke Klappergasse/Jakobstraße gefällt werden mussten.

Der Energieversorger geht in die Tiefe, um den Kanal zu erneuern. Der Hauptkanal soll schließlich in Teilen schon 100 Jahre alt sein. Mehr als ein Jahr lang wird die Einstiegsgrube für die unterirdischen Arbeiten auf der Grünfläche

baustelle Aachen

So eine Baggerschaufel rafft ganz schön was weg.

vor meinem Arbeitszimmer sein. Und weil man im Innenstadtbereich gräbt, ist natürlich auch mit archäologischen Funden zu rechnen. Das könnte die Angelegenheit in die Länge ziehen.

Da kommt keine Freude auf, aber: Wenn ich nicht gerade nach draußen schaue, werde ich von dem Desaster fast nichts mitbekommen, behauptet die Stawag. Zwei Brieflein hat man uns Anwohnern in die Kästen gesteckt, an Infos über die „unterirdische Ausführung“ hat es nicht gemangelt.

„Die Arbeiten am Hauptkanal werden im Tunnelverfahren durchgeführt“, wird mitgeteilt. Dabei erneuert man den Kanal quasi von innen heraus. Straßen und Gehwege bleiben angeblich benutzbar. Unterirdisch will man sich bis zur nahen Kockerellstraße durchschlagen, weiter nicht.

Wie dem auch sei: Wer Fragen hat, darf anrufen (mo. bis do. 8 bis 16 Uhr, fr. 8 bis 12 Uhr: 181 – 1444) und sich unter stawagbaut.de informieren.

Baustelle Klappergasse Aachen

Mitte Januar diesen Jahres mussten auf dem Eckgrundstück zwei alte Bäume dran glauben. Steht diese Fällaktion in Zusammenhang mit den Kanalarbeiten? Ich nehme es an.

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Update: Heute (05. 08.) sieht es hier so aus: s. Foto unten. Das Haus zittert, der Lärm einer Maschine erfreut das Ohr. NOT. Werde ich in den kommenden Monaten des öfteren zu Hause sein? Ich denke: nein.

baustelle Aachen Innenstadt

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Update 07.08.: Es wird ernst: Ein Bagger gräbt seit heute, und ein Archäologe mitsamt seinem Assistent schaut zu (s. unten). Ich verwette meinen 1erBMW, dass was gefunden wird. Vielleicht einen Bombe aus dem II. Weltkrieg, vielleicht die Gebeine eines mittelalterlichen Aacheners oder gleich die Reste einer römischen Villa? In dem großen Behälter befindet sich Beton, der in Kürze zum Verkleiden der Außenwände des Einstiegslochs verwendet wird.

In den Untergrund darf man nur, wenn man geimpft ist, schließlich begibt man sich in die Sphäre der Kanalisation. Ich werde trotzdem versuchen, einen Blick in den Bereich zu werfen, der übrigens nach Ansicht meiner Nachbarn von Ratten bevölkert ist. Tja, da gibt es nichts zu beschönigen. Unter dem Pflaster von Aachen ist bestimmt kein Strand.

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Zunächst (s. unten) wurden alte Kellermauern aus dem 19. und 18. Jahrhundert gefunden und die Reste einer Kellertreppe. Damit war zu rechnen, die Steine wurden alle rausgebaggert. Die Archäologen haben danach etwas gefunden, was von oben wie eine Straße aussieht (s. ganz unten).  Sie arbeiten jetzt hinter einer blickdichtenFolie, doch oft bleiben Passanten stehen und versuchen, durch die Ritzen zu lugen. Hier endet meine Dokumentation.

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Karl so nah wie nie

Schrein Aachen

Seit 800 Jahren ruhen die Gebeine Karls des Großen in einem prächtig ausgeschmückten Schrein. Der kann anlässlich des Jubiläums für wenige Tage im Dom aus nächster Nähe besichtigt werden.

Vor ziemlich genau 800 Jahren ließ Friedrich II. das, was er für die Gebeine  Kaiser Karls hielt in Seide aus Byzanz wickeln, in einen Schrein verfrachten,  schlug nach dem Zuklappen höchstselbst den letzten Nagel in die Kiste und ließ das Teil in den Dom von Aachen schaffen. Vermutlich weil schon damals alle dachten, Karl der Große werde wohl für

schrein Aachen

Eine Detailansicht. Der Glanz und das schöne Gelb des Goldes kommen bei einem so schnellen Schuss gar nicht zur Geltung. Außerdem spiegeln sich Betrachter im Panzerglas, hinter dem der Schrein steht.

immer und alle Zeiten der berühmteste Aachener und Europäer sein und bleiben, deshalb hat man in ungeheuer großem Respekt vor dem Franken den Schrein außen reich mit Gold und Edelsteinen geschmückt.

Seitdem lässt sich an dem Schrein bewundern, was Menschen Schönes erschaffen können, wenn sich einmal mehrere  Generationen jeweils jahrzehntelang täglich viele Stunden Mühe geben, ein Handwerk erlernen und  das Gelernte immer weitergeben und verfeinern, und wenn dann die nötigen Materialien und Werkzeuge zur Verfügung stehen. Ein Quentchen Genialität muss natürlich auch vorhanden sein.

Die ganze Pracht kann man jetzt für wenige Tage aus der Nähe betrachten. Anlässlich des Jubiläums (800 Jahre) wurden die Kostbarkeiten geputzt, und der Schrein wurde in die Mitte des Domes gehievt, ein Schauspiel der Extraklasse, das von ausführlicher  Berichterstattung begleitet wurde. Heerscharen von Menschen aus aller Herren Länder ziehen seitdem an dem Sarkophag vorbei, er wird ohne Ende fotografiert und – große Freude – der sonst immer abgeschlossene Teil des Domes mit Marienschrein ist ebenfalls zugänglich.

Mehr Infos hier: www.800JahreKarlsschrein.de

Endlich einmal jeden Edelstein, jede Figur aus nächster Nähe betrachten können: Das ist nur für kurze Zeit möglich.

Endlich einmal jeden Edelstein, jede Figur aus nächster Nähe betrachten können: Das ist nur für kurze Zeit möglich.

IMG_9986In der Chorhalle dürfen die Besucher zusätzlich einen Blick auf den Marienschrein werfen. Hier interessiert besonders die Frauengestalt: als Regentin hat sie Macht. Sie hält ihr  Kind auf dem Schoß und die Weltkugel in ihrer rechten Hand. Der Anspruch, den diese schöne, junge Frau symbolisiert ist nichts weniger als: Herrschaft für die ganze Welt.

Herta Lepie AachenDiese hochgebildete Frau ist Dr. Herta Lepie aus Aachen. Sie hat viele Jahre lang die mit Schätzen randvoll gefüllte Aachener Domschatzkammer geleitet und ist Kunsthistorikerin und Spezialistin für mittelalterliche Goldschmiedearbeiten. Zur Ausstellung des Karlsschreins gab es  in den Räumen der Dominformation gleich gegenüber vom Dom Filmaufnahmen zu sehen. Unter anderem sprach darin Herta Lepie über den Karlsschrein, für dessen jahrelange Restauration sie verantwortlich war. Ihr zuzuhören ist ein Genuss.

 

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Patenprojekt für junge Flüchtlinge, Folge XIII

Mit Entsetzen haben wir, das Patenkind aus Afghanistan und ich, vor mehreren   Wochen zur Kenntnis genommen, dass das mit dem JobCenter vereinbarte Geld nicht auf dem Konto des Flüchtlings gelandet ist. Ich musste mich also erstmals um die Finanzen kümmern und fiel mal wieder aus allen Wolken. Der Junge hatte bisher monatlich nur 609 Euro bekommen, davon zahlte er Miete (330 Euro), Strom, Handy, Kleidung, Frisör, Essen und Getränke und was er sonst noch haben muss.

Plötzlich gab es – einschließlich Kindergeld – nur noch die Hälfte.

Wir haben im JobCenter mehrfach vorgesprochen. Es hieß zunächst, er habe

JobCenter Aachen

Das neue JobCenter in Aachen an der Krefelder Straße. Wurde es nicht schon in einer Geschichte von Franz Kafka mal erwähnt? Nein?            Foto: Archiv

seine Abrechnungen für seinen Job in einem kleinen Restaurant (201 Euro jeden Monat) nicht korrekt abgegeben. Da haben wir sofort alle Abrechnungen kopiert und zusammen vorgelegt, obwohl der Junge schwört, er habe diese Belege in Kopie schon alle mehrfach eingereicht. Ich war misstrauisch, dachte „irgendwas hat er ja wohl falsch gemacht“. Aber ich wusste auch: Es ist ein ehrlicher Junge, das konnte ich schon mehrfach erleben. Er gibt mir gegenüber immer gleich alles zu, wenn er etwas falsch gemacht hat. Sogar Sachen, die ihn sehr blöd dastehen lassen.

Im Monat darauf kamen aber wieder nur etwas über 300 Euro, und die Miete wurde im Juni erstmals nicht überwiesen, weil auf dem Konto die passende Summe nicht vorhanden war. Im Juli passierte dasselbe. Miete wurde nicht überwiesen.

Nach sehr viel Hin und Her haben wir erfahren, dass im JobCenter ein Fehler gemacht wurde, und es wurde uns zugesagt, dass das Geld nachträglich geschickt wird. Niemand hat sich entschuldigt, es hieß am Schalter im Anmeldebereich wörtlich: „Wir sind alle nur Menschen“. Die Sachbearbeiterin  durfte ich übrigens noch niemals persönlich treffen, obwohl ich um ein Gespräch gebeten hatte, aber ich stelle mir diese Dame derzeit nicht gerade „menschlich“ vor.

Ob sie eigentlich weiß, wie wichtig es für einen Flüchtling ist, dass er die Miete pünktlich bezahlt und nicht zwei Monate hintereinander diese nicht überwiesen wird? Ob sie das weiß? Was soll der Junge machen, wenn ihm das Zimmer gekündigt wird, das ohnehin das schlechteste in der ganzen Wohnanlage ist, wo man das Fenster nicht öffnen kann?

help_02Was mir nun vollends den Schlaf raubt, und warum ich die Angelegenheit überhaupt erwähne, das ist der Umstand, dass der Junge sagt, auch mit mehreren seiner ausländischen Freunde werde vom JobCenter so verfahren. Stets werde das Geld gekürzt, ein Fehlverhalten werde angeprangert, der Flüchtling schlägt sich doppelt und dreifach um den „Fehler“ zu korrigieren und am Ende – nachdem man schon halb verrückt geworden ist – wird gesagt: Es ist uns ein Fehler unterlaufen.

Andererseits: Die Damen und Herren im Jobcenter machen ganz zweifellos einen schweren Job. Dass bei der Masse der Neuzugänge Fehler passieren, liegt auf der Hand. Gleichwohl: Was machen eigentlich die Flüchtlinge, für die sich kein Pate stark macht?

Das will ich mir lieber nicht vorstellen.

Update: Das Geld ist nun angekommen, es sind sogar ein paar Euro mehr als wir zunächst dachten.

(wird fortgesetzt)

Folge XII findet ihr hier

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Landschaftsverband (LVR) tut viel Gutes und redet darüber

Landschaftsverband Rheinland

Die Verwaltung des Landschaftsverband Rheinland (LVR) befindet sich in Köln-Deutz. Dort tagen auch Politikerinnen und Politiker, die die Städte, Kreise und die Städteregion Aachen geschickt haben.

Der guten Ordnung halber wird hier mitgeteilt, wie der Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Jahr 2014 „sein“ Geld ausgegeben hat. Dies insbesondere deshalb, weil in diesem Blog die Erhöhung der Umlage des LVR scharf kritisiert wurde.

Die Erhöhung halte ich auch weiterhin für überflüssig, ja schädlich für die Kommunen. Trotzdem: Es wurde 2014 auch tüchtig was für hilfsbedürftige Menschen ausgegeben. Der LVR legt eine „Leistungsübersicht 2014“ vor, die für euch interessant sein könnte. Los geht es mit dem Kreis Düren, dann kommen die Daten zur Städteregion, und auch die Kreise Euskirchen und Heinsberg  bleiben nicht außen vor. Zuletzt erwähne ich den Rhein-Erft-Kreis.

Der Kreis Düren hat im Haushaltsjahr 2014 eine Umlage in Höhe von 55,5 Millionen Euro an den Landschaftsverband Rheinland (LVR) gezahlt. Im gleichen Zeitraum flossen Leistungen in Höhe von 109,7 Millionen Euro in den Kreis zurück. Rund 70,9 Millionen Euro hiervon sind Eigenmittel des LVR und über 38,8 Millionen Euro stammen aus Bundes- und Landesmitteln sowie aus der Ausgleichsabgabe.

Der LVR spielt überdies mit seinen Einrichtungen im Kreis Düren eine wichtige Rolle als Arbeitgeber und Standortfaktor: Insgesamt arbeiten in den beiden LVR-Förderschulen, der LVR-Klinik Düren, im LVR-HPH-Netz West, im LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland und im LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen 1.570 Frauen und Männer. Über 1.430 von ihnen sind direkt beim LVR beschäftigt. In den LVR-Förderschulen im Kreis Düren werden 346 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Weitere 115 Kinder werden in der Frühförderung und im Gemeinsamen Lernen betreut.

Über 74,7 Millionen Euro kommen Menschen mit Behinderung im Kreis Düren zugute: als Sozialhilfeleistungen für Menschen mit Behinderung, als Leistungen für die Förderschulen, die Kriegsopferfürsorge und als Hilfe für schwerbehinderte Menschen im Beruf.

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Die StädteRegion Aachen hat im Haushaltsjahr 2014 eine Umlage in Höhe von 128,1 Millionen Euro an den Landschaftsverband Rheinland (LVR) gezahlt. Im gleichen Zeitraum flossen Leistungen in Höhe von 234,7 Millionen Euro in die StädteRegion zurück. Über 148,2 Millionen Euro hiervon sind Eigenmittel des LVR, und 86,5 Millionen Euro stammen aus Bundes- und Landesmitteln sowie aus der Ausgleichsabgabe.

Der LVR ist auch in der StädteRegion Aachen ein Arbeitgeber und Standortfaktor: Insgesamt arbeiten in den vier LVR-Förderschulen, dem LVR-Klinikverbund und im LVR-HPH-Netz West 274 Frauen und Männer. 78 von ihnen sind direkt beim LVR beschäftigt. In den Aachener LVR-Förderschulen werden über 610 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Weitere 285 Kinder werden in der Frühförderung und im Gemeinsamen Lernen betreut.

Landschaftsverband

Blick in den Sitzungssaal der Fraktion Freie Wähler/Piraten. Dort habe ich als Pirat schon einiges an Lebenszeit verbracht. Wie schon in der Städteregion, so bilden die Piraten auch im Landschaftsverband Rheinland (LVR) eine Einheit mit den Freien Wählern, von deren Erfahrungen man profitieren kann. Fraktionszwang besteht übrigens ausdrücklich nicht. Es muss in dieser Fraktion niemand einen Beschluss mittragen, bei dem man unerträgliche „Bauchschmerzen“ bekommt.

Über 156 Millionen Euro kommen Menschen mit Behinderung in der StädteRegion Aachen zugute: als Sozialhilfeleistungen für Menschen mit Behinderung, als Leistungen für die Förderschulen, die Kriegsopferfürsorge und als Hilfe für schwerbehinderte Menschen im Beruf. Mit rund 754.000 Euro förderte der LVR in der StädteRegion Aachen Aktivitäten im Rahmen der Kulturpflege.

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Der Kreis Heinsberg hat im Haushaltsjahr 2014 eine Umlage in Höhe von 51,5 Millionen Euro an den Landschaftsverband Rheinland (LVR) gezahlt. Im gleichen Zeitraum flossen Leistungen in Höhe von 106,5 Millionen Euro in den Kreis zurück. Über 74,8 Millionen Euro hiervon sind Eigenmittel des LVR und rund 31,7 Millionen Euro stammen aus Bundes- und Landesmitteln sowie aus der Ausgleichsabgabe.

Über 77,2 Millionen Euro kommen Menschen mit Behinderung im Kreis Heinsberg zugute. Im LVR-Klinikverbund und im LVR-HPH-Netz West sind 52 Frauen und Männer direkt beim LVR beschäftigt. Mit rund 68.500 Euro förderte der LVR im Kreis Heinsberg Aktivitäten im Rahmen der Kulturpflege.

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Der Kreis Euskirchen hat im Haushaltsjahr 2014 eine Umlage in Höhe von 38,4 Millionen Euro an den Landschaftsverband Rheinland (LVR) gezahlt. Im gleichen Zeitraum flossen Leistungen in Höhe von 78,8 Millionen Euro in den Kreis zurück. Rund 54,4 Millionen Euro hiervon sind Eigenmittel des LVR und über 24,4 Millionen Euro stammen aus Bundes- und Landesmitteln sowie aus der Ausgleichsabgabe.

Insgesamt arbeiten in den beiden LVR-Förderschulen, der LVR-Jugendhilfe Rheinland, dem LVR-Klinikverbund, im LVR-HPH-Netz West, im LVR-Industriemuseum und im LVR-Freilichtmuseum Kommern 422 Frauen und Männer. 320 von ihnen sind direkt beim LVR beschäftigt. In den Euskirchener LVR-Förderschulen werden rund 300 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Weitere 109 Kinder werden in der Frühförderung und im Gemeinsamen Lernen betreut.

Über 57 Millionen Euro kommen Menschen mit Behinderung im Kreis Euskirchen zugute. Mit rund 558.500 Euro förderte der LVR im Kreis Euskirchen Aktivitäten im Rahmen der Kulturpflege.

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Der Rhein-Erft-Kreis hat im Haushaltsjahr 2014 eine Umlage in Höhe von 98 Millionen Euro an den Landschaftsverband Rheinland (LVR) gezahlt. Im gleichen Zeitraum flossen Leistungen in Höhe von 169 Millionen Euro in den Kreis zurück. Über 103,3 Millionen Euro hiervon sind Eigenmittel des LVR und rund 65,7 Millionen Euro stammen aus Bundes- und Landesmitteln sowie aus der Ausgleichsabgabe.

Insgesamt arbeiten in der LVR-Förderschule, im LVR-Klinikverbund, im LVR-HPH-Netz West, im LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, im LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum und im Max Ernst Museum Brühl des LVR 342 Frauen und Männer. Rund 280 von ihnen sind direkt beim LVR beschäftigt. In der LVR-Förderschule werden rund 190 Kinder und Jugendliche unterrichtet.

Über 107,7 Millionen Euro kommen Menschen mit Behinderung im Rhein-Erft-Kreis zugute.Mit rund 133.500 Euro förderte der LVR im Rhein-Erft-Kreis Aktivitäten im Rahmen der Kulturpflege.

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Die Leistungsübersichten der 26 Mitgliedskörperschaften (so nennt der LVR die 12 Kreise, 13 kreisfreien Städte im Rheinland und die StädteRegion Aachen, die alle im LVR zusammengefasst sind) sind auf lvr.de abrufbar.
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Groß, fett, schwarz: Flugobjekt filmt das Rathaus

Montag in Aachen. Ein unbemanntes Flugobjekt erregt die Aufmerksamkeit der Passanten.

Morgens in Aachen. Ein unbemanntes Flugobjekt erregt die Aufmerksamkeit der Passanten.

Huch, was fliegt denn da über dem Markt und summt und brummt wie ein komplettes Bienenvolk? Es ist eine Drohne, die aber einen viel komplizierteren Namen (entfallen) hat, wenn sie im zivilen Bereich eingesetzt wird.

Ein interessantes Gerät ist das, von dem ich gleich einige Fotos gemacht habe. Die Eigentümer gaben sehr bereitwillig Auskunft: Sie sind vom Rathausverein beauftragt worden, einen Image-Film über dasselbe zu drehen. Dabei müssen sie sehr darauf achten, keine Menschen aufzunehmen, die zu dem Zeitpunkt lieber nicht gefilmt werden möchten, wie sie da über den Markt flitzen. „Die zunehmende private und gewerbliche Nutzung von Drohnen wirft neue juristische Fragen im Zusammenhang mit der Nutzung des Luftraumes sowie dem Schutz und der Wahrung der Privatsphäre auf“, lesen wir bei Wikipedia.

Deshalb habe man ganz früh am Morgen mit dem Filmen begonnen. So früh, „da ist der Markt natürlich voll mit Lieferfahrzeugen“. Zwei Fahrzeuge standen gerade vor dem Rathaus und die, so entschied man sich, sollten keinesfalls mit aufs Bild.

Tja, diese Nöte habe ich nicht. Ich möchte zwar gern filmen, aber das Ergebnis ist bis jetzt jedes Mal so grottenschlecht, dass ich den Start meiner Karriere als Filmemacherin noch etwas verschiebe.

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