Straßenumbau beginnt am Montag, 17. März

Die Umbauarbeiten an der Kurfürstenstraße, die im April 2023 (s. Foto) ein einziger Flickenteppich war, gehen am Montag, 17. März, weiter. Die rund 220 Meter lange Straße zwischen Oppenhoffallee und Oranienstraße wird insgesamt „grundlegend erneuert“, wie die Verwaltung mitteilt. Die Bauarbeiten dauern jetzt nochmal bis zu acht Monate.

Die bisherige Aufteilung der Straße bleibt erhalten. Die Fahrbahn wird zum Ende aller Arbeiten neu asphaltiert. Zusätzlich werden neun Baumfelder angelegt. An drei dieser Baumfelder werden in Zukunft Sitzbänke stehen. Mit dem Umbau werden Ladesäulen für E-Fahrzeuge aufgebaut, 14 zusätzliche Fahrradbügel errichtet und Liefer- und Ladezonen beschildert.

Der Ausbau erfolgt in rund 50 Meter langen Bauabschnitten. Die Hauseingänge und Garagen sind jederzeit zugänglich. Es wird aber einzelne Tage geben, an denen Zufahrten phasenweise und kurzzeitig gesperrt werden müssen. Die Baufirma wird das früh genug ankündigen.

Die Kosten für den Umbau belaufen sich, laut Verwaltung, auf rund eine Million Euro.

Baumfelder mit Sitzbänken, wer würde sich die in seiner Straße nicht wünschen?

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Jetzt bröckelt der Bushof auch noch

Der Aachener Bushof-Komplex gehört zu den problematischsten Immobilien Aachens. Neuerdings brechen sogar vereinzelt kleine Stücke aus der Fassade. Deshalb muss ein circa 1750 Quadratmeter großes Sicherungsnetz über die Fassade gespannt werden.

Der Bushof (rechts im Bild) befindet sich im gemeinsamen Eigentum von Stadt Aachen und Aachener Immobilien GmbH (Gerd Sauren). Da Sicherungsmaßnahmen an den Fassaden des sogenannten Wohnturms notwendig sind, haben sich die Eigentümerinnen über das weitere Vorgehen geeinigt. Eine beauftragte Fachfirma wird Ende März das Sicherungsnetz aufspannen. 

„Durch die Arbeiten wird es zu keinen Einschränkungen vor Ort kommen“, gibt sich die Verwaltung zuversichtlich.

Bei der Methode, Gebäude mit einem Netz zu umgeben, handelt es sich um ein bewährtes Vorgehen, das z. B. schon am Hauptgebäude der RWTH, Templergraben, zur Anwendung kommt. Auch am Audimax in der Turmstraße/Ecke Wülnerstraße (Bild links) schützt ein Netz die Passanten vor herunterfallenden Stücken aus der Fassade. Desgleichen das gegenüberliegende Gebäude, das Institut für Eisenhüttenkunde (Bild unten).

Die künftige Nutzung des gesamten Bushof-Areals ist Bestandteil politischer und öffentlicher Diskussionen. Dazu gehören auch Aspekte, wie möglicherweise mit umfänglicheren Sanierungen umgegangen wird. Bis dahin wird der Wohnturm durch ein befestigtes Kunststoffnetz gesichert.

Kein Geld, die Fassade zu sanieren? Dann muss ein Netz helfen und herabfallende Teile auffangen.

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Statistik belegt: Aachen ist eine Stadt der Schulen und Hochschulen

Das Statistische Jahrbuch 2023 steht jetzt online zur Verfügung. Die Zahlen verdeutlichen die charakteristischen Merkmale Aachens als Universitätsstadt mit einem Schwerpunkt auf technischen Studiengängen, als Grenzstadt zu Belgien und den Niederlanden und als traditionellem Anziehungspunkt für nationale und internationale Besucher*innen

Im Jahr 2023 erreichte die Aachener Bevölkerung erneut ein Allzeithoch. Die Einwohnerzahl stieg auf 262.482. Es wurden in diesem Jahr 178 neue Wohnungen gebaut, was die Gesamtzahl der Wohnungen in der Stadt auf 142.750 erhöht.

Aachen hat 220 Studierende pro 1.000 Einwohner*innen und gehört damit zu den Top 10 der deutschen Großstädte mit dem höchsten Studierendenanteil gemessen an der Bevölkerung. Neben den sieben Hochschulen sind die 72 Schulen, die Volkshochschule und die Stadtbibliothek weitere wichtige Bildungseinrichtungen in Aachen.

Das Gesundheits- und Sozialwesen war mit 25.027 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der beschäftigungsstärkste Wirtschaftszweig. Die Ärztedichte liegt mit 31,2 Ärzt*innen in freien Praxen pro 10.000 Einwohner*innen deutlich über dem Durchschnitt einer deutschen Großstadt.

Weitere Informationen gibt es unter www.aachen.de/statistik

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Reitturnier „nur für reiche Leute“?

Alemannias sympathischer und rundum beliebter Trainer Heiner Backhaus hat jüngst die Stadt Aachen etwas merkwürdig charakterisiert.

Zur Erinnerung: Mit Heiner Backhaus kam am Ende der Regionalligasaison 2023/24 der Erfolg. Der Aachener Traditionsverein stieg aus einer 11-jährigen Bedeutungslosigkeit auf in die 3. Liga. „Wir sind wieder da“, singen seitdem beseelt die Fans und Ultras.

Dem Sportmagazin Kicker gab Backhaus jetzt ein Interview, in dem er auch über Aachen spricht. Backhaus meint, für normale Menschen habe Aachen ja praktisch gar nichts zu bieten, es gebe außer den Spielen der Alemannia nur das Reitturnier, und das sei doch eigentlich „nur für reiche Leute“ da.

Screenshot. Hier klicken, dann könnt ihr das Interview sehen.

Das Reitturnier, also der CHIO, das Weltfest des Pferdesports, ist durchaus ein Volksfest. An mehreren Tagen sind im Sommer fast 40.000 Aachener Normalos im Stadion, hier zu sehen. Auf dem Turniergelände, übrigens direkt neben dem Fußballstadion, gibt es zum Beispiel jedes Jahr die wunderbare Eröffnungsschau oder „Pferd und Sinfonie“ mit Gänsehaut-Faktor. Nicht zu reden von den farbenfrohen Auftritten der Reiterinnen und Reiter auf dem Aachener Marktplatz.

Was hat Aachen noch zu bieten? Die Ladies in Black zum Beispiel und das Domspringen auf dem Katschhof. Letzteres ist bekanntlich ein populäres Stabhochsprung-Event, bei dem sich seit 2005 die Stabhochsprungelite immer im September zwischen Rathaus und Dom trifft. Und wenn es nicht unbedingt sportliche Highlights sein müssen, dann ist auch die mehrtägige Internationale Chorbiennale zu nennen, mit gemeinsamen Singen von einem halben Dutzend Chören auf dem Markt, ein Event mit garantiertem Gänsehaut-Faktor.

Um es kurz zu machen: Es wird Zeit, ein offensichtliches Versäumnis nachzuholen und dem Erfolgs-Trainer zur Vervollständigung seines Aachen-Bildes zu verhelfen. Karlspreisverleihung mit Rahmenprogramm, das 3-tägige Weinfest, der Weihnachtsmarkt und Aachens phänomenaler Rosenmontagszug, Handwerkermarkt und die ganze Kneipenszene warten auf den Trainer.

Das sagte Heiner Backhaus um die zweifellos große Bedeutung der Alemannia für die Stadt Aachen zu charakterisieren:

„Wir müssen uns der Verantwortung bewusst sein, dass durch die 3. Liga Touristen nach Aachen kommen, dass die Stadt aufblüht. Aachen hat ja außer Alemannia gar nicht mehr so viel. Da gibt es einmal im Jahr Springreiten, aber das ist nur für reiche Leute. Der Normale hat ja da gar nichts. Deswegen ist es so wichtig, dass wir die Liga halten.“

Auswärtige wissen vielleicht nicht, dass es außer dem „Springreiten“ noch das Dressurreiten und – für schlichtere Gemüter – das aufregende und wilde Gespannfahren durch die Felder gibt und das Voltigieren, was Kinder gern anschauen. Insgesamt 6 Disziplinen.

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Wohin mit dem ganzen Abfall? Stadtbetrieb stellt Restmüllcontainer auf

Wegen der vergangenen Streiktage und des weiterhin andauernden Warnstreiks ist im Aachener Stadtgebiet vermehrt die Abfallsammlung ausgefallen. Der Aachener Stadtbetrieb hat für die Bürger*innen der Stadt Aachen nun ein zusätzliches Serviceangebot organisiert:

Ab dem morgigen Mittwoch, 12. März, werden zu den Zeiten und Standorten der Grünschnittcontainer zusätzliche Container für Rest- sowie Bioabfälle bereitgestellt mit Ausnahme in Aachen-Brand, Standort Rombachstraße sowie Aachen-Nord, Jülicher Straße/Burggrafenstraße. Die Standortzeiten sind wie folgt:

Mittwoch, 12. März, 16-18 Uhr

Eilendorf: Sportplatz Halfenstraße

Hörn: Parkplatz RWTH Kopernikusstraße

Schleckheim: Parkplatz am Friedhof Aachener Straße

Soers: Wendehammer Alkuinstraße

Laurensberg: Parkplatz Schulzentrum Hander Weg

Donnerstag, 13. März, 16-18 Uhr

Gut Kullen: Parkplatz Kindergarten Philipp-Neri-Weg

Haaren: Parkplatz Haarbachtalhalle

Preuswald: Nebenfahrbahn Lütticher Straße

Freitag, 14. März, 16-18 Uhr

Burtscheid: Parkplatz Branderhofer Weg, Ecke Forster Weg
Eilendorf: Parkstreifen Birkstraße

Oberforstbach: Wendehammer Pascalstraße

Schmithof: Parkstreifen an der Kirche Bergfeld

Kronenberg: Wendeschleife

Samstag, 15. März, 14-16 Uhr

Laurensberg: Parkplatz Schulzentrum Hander Weg

Richterich: Ende alte Fahrbahn Roermonder Straße

Montag, 17. März, 16-18 Uhr

Drimborn: Parkplatz Tierpark Obere Drimbornstraße

Vaalserquartier: vor dem Sportplatz Alte Vaalser Straße

Verlautenheide: Verlautenheidener Straße, Parkplatz Ecke Heider-Hof-Weg

Walheim: Parkplatz am Friedhof Aachener Straße

Brand: Am Forsthaus, in Höhe Sportplatz Freund

Dienstag, 18. März, 16-18 Uhr

Forst: Sonnenscheinstraße, Wendehammer

Hangeweiher: Parkplatz Hermann-Löns-Allee

Kornelimünster: am Sportplatz Inda-Gymnasium, Romerich

Orsbach: Parkstreifen an der Kirche Düserhofstraße

Mittwoch, 19. März, 16-18 Uhr

Eilendorf: Sportplatz Halfenstraße

Hörn: Parkplatz RWTH Kopernikusstraße

Schleckheim: Parkplatz am Friedhof Aachener Straße

Soers: Wendehammer Alkuinstraße

Richterich: Ende alte Fahrbahn Roermonder Straße

Donnerstag, 20. März, 16-18 Uhr

Gut Kullen: Parkplatz Kindergarten Philipp-Neri-Weg

Haaren: Parkplatz Haarbachtalhalle

Preuswald: Nebenfahrbahn Lütticher Straße

Hangeweiher: Parkplatz Hermann-Löns-Alle

Freitag, 21. März, 16-18 Uhr

Burtscheid: Parkplatz Branderhofer Weg, Ecke Forster Weg
Eilendorf: Parkstreifen Birkstraße

Oberforstbach: Wendehammer Pascalstraße

Schmithof: Parkstreifen an der Kirche Bergfeld

Kronenberg: Wendeschleife

Samstag, 22. März, 14-16 Uhr

Laurensberg: Parkplatz Schulzentrum Hander Weg

Richterich: Ende alte Fahrbahn Roermonder Straße

Darüber hinaus werden an den Recyclinghöfen der Stadt Aachen, Kellershaustraße und Camp Pirotte, Zufahrt über Debyestraße, jeweils Restmüllcontainer aufgestellt. Streikbedingt ist der Recyclinghof in Eilendorf, Kellerhaustraße, derzeit geschlossen. 

Dieser zusätzliche Service als Reaktion auf die anhaltende Streiksituation wird vorübergehend bis einschließlich Samstag, 22. März angeboten. Dabei bittet der Aachener Stadtbetrieb darum, das Angebot maßvoll zu nutzen und von der Annahmemöglichkeit nur in begrenztem Umfang Gebrauch zu machen.

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Parkhäuser der neuen Art

Im Oktober 2022 regten sich viele Umweltschützer*innen auf, weil die Firma Abiomed an der Vaalser Straße ein Parkhaus errichten wollte und dafür diverse Bäume gefällt werden mussten. Die Bäume sind gefallen, das Parkhaus steht mittlerweile.

Sieht gar nicht so schlecht aus: das neue Parkhaus an der Vaalser Straße/Ecke Neuenhofer Weg. Schade nur, dass dafür viele Bäume gefällt werden mussten.

Ein anderes Parkhaus macht optisch ebenfalls gut was her. Das gehört zum Klinikum, wird aber nicht so heftig genutzt, wie es geplant war.

Seit es das Aachener Klinikum gibt, war es für Autofahrer*innen schwer, vor dem Gebäude einen Parkplatz zu finden. Und später, nach dem Krankenbesuch, das Auto auf dem riesigen Gelände wiederzufinden. Dieses Parkhaus sollte Abhilfe schaffen.
In vielen Aachener Parkhäusern ist jetzt Platz für Fahrräder. Im Bild: das Parkhaus am Dom, Jesuitenstraße mit Fahrradgarage.
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Bekommt das Klinikum Aachen den geplanten unterirdischen Zentral-OP doch nicht?

Das Klinikum in Aachen sollte eigentlich zusätzliche, neue Operationssäle bekommen. Eigentlich, denn daraus wird möglicherweise nichts.

Jahrelang hatten Kommunalpolitik und Stadtverwaltung darüber beraten, wo der Anbau mit diesen neuen Sälen am besten hinkommen sollte. Das Klinikum steht (leider) unter Denkmalschutz und das bedeutet, dass man da nicht einfach was dranbauen darf. Auch nicht davor. Es muss freie Sicht auf das Denkmal geben, das ist vorgeschrieben. So kam man auf die Idee, vor dem Gebäude in die Tiefe zu gehen und den Zentral-OP unterirdisch anzulegen. Kosten: eine halbe Milliarde Euro, mindestens.

Das Aachener Uniklinikum ist ein Bauwerk von großer architektonischer Bedeutung, es steht deshalb unter Denkmalschutz. Wo zuvor Parkplätze waren, sollte gebaut werden.

Ganz davon angesehen, dass sich nachweislich Menschen weder zum Einkaufen noch zum Arbeiten gern unter Tage begeben, sind die unterirdischen Anlagen vermutlich auch besonders teuer. Man kann annehmen, dass es nicht bei einer halben Milliarde bleibt, sondern alles deutlich mehr kosten wird. Das ist tatsächlich auch dem Ministerium in Düsseldorf aufgefallen, das seit Kurzem versucht, die fertigen Baupläne auf Eis zu legen.

Damit nicht genug: Das Klinikum, das einst 2,06 Milliarden D-Mark gekostet hat und ein echter Skandalbau gewesen ist, muss saniert werden. Es ist schließlich schon 40 Jahre alt. Aber auch die Sanierung ist bei weitem noch nicht beschlossen, denn auch sie würde entsetzlich teuer.

Es soll nun überlegt worden sein, den Altbau aufzugeben und gleich neu zu bauen. Das ist bisher nur gerüchteweise zu uns gedrungen. Architekten, die derartiges hören, schlagen die Hände über den Kopf zusammen. Und die Politiker im Aachener Rathaus setzen zur Zeit alles daran, dass der unterirdische Zentral-OP vielleicht doch noch gebaut werden kann. (Wir werden weiter berichten.)

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Heute und morgen Warnstreik. Wird Abfall eine Woche später abgeholt? Nicht kalkulierbar.

Die Mitarbeiter*innen des Stadtbetriebs sind am Montag und Dienstag, 10. und 11. März, zum Warnstreik aufgerufen. Es wird zu Auswirkungen in der Abfallsammlung kommen. Welche Gebiete in den kommenden Tagen dabei wie stark betroffen sein werden, ist nicht kalkulierbar. Der Aachener Stadtbetrieb bittet vorab um Verständnis. 

Am Montag und Dienstag, 10. und 11. März, bleibt der Recyclinghof Eilendorf streikbedingt geschlossen. Der Recyclinghof Brand hat normal geöffnet.

In den Bereichen, in denen die Abfallsammlung ausfällt, werden die Behälter voraussichtlich am nächsten regulären Entsorgungstag geleert. 

Das bedeutet für Montag, 10. März: Die Leerung der wöchentlichen Restabfallbehälter findet am Montag, 17. März, statt. Die Leerung der 2-wöchentlichen Restabfallbehälter und der Biotonnen verschiebt sich auf Montag, 24. März. Die Leerung der 4-wöchentlichen Restabfallbehälter sowie der Papiertonnen ist am Montag, 7. April. 

Überhang beim Restmüll

Überhangmüll, also jener Abfall, der regulär in diesem Zeitraum anfällt, darf in dieser Ausnahmesituation in den vom Streik betroffenen Gebieten zu dem genannten Entsorgungstermin zusätzlich zur Abholung bereitgestellt werden. Die Menge ist dabei limitiert:Es dürfen nur so viele Säcke dazugestellt werden, wie Behältervolumen (Restmüll) vor Ort ist. Beispiel: Bei einer 60-Liter-Tonne Restmüll darf ein Sack dazu gestellt werden, bei einer 240-Liter-Tonne entsprechend bis zu vier Säcken (vierfaches Volumen). Es ist nicht gestattet, die Nachholsituation für Haushaltsauflösungen oder ähnliches zu nutzen.

Wichtig ist, dass der Überhangmüll in reißfesten Säcken zusammengetragen wird; beispielsweise handelsüblichen grauen oder blauen Säcken zwischen 60 und 120 Litern Volumen. Der Stadtbetrieb bittet darum, die Säcke wegen des Arbeitsschutzes nicht zu schwer zu befüllen.

Hinweis: Übliche Haushaltsmüllbeutel sind nicht für das Sammeln größerer Mengen geeignet, da sie leicht reißen und/oder von Tieren beschädigt werden können.

Quelle: Auszüge aus einer Mitteilung der Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Heute (Freitag) wieder Warnstreik. Forderung: Mehr Geld und mehr freie Tage.

Die Gewerkschaftsmitglieder der Stadtverwaltung sind für den heutigen Freitag, 7. März, erneut zum Warnstreik aufgerufen. Dies könne Auswirkungen auf alle Bereiche der Verwaltung und ihrer Einrichtungen haben, so wird mitgeteilt.

Die Forderungen der Gewerkschaft sind bisher noch Maximalforderungen, die erhoben werden, damit am Ende – bei einer Einigung – überhaupt etwas Akzeptables rauskommt. Hintergrund vom ganzen ist also der Tarifstreit im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Die Gewerkschaft verdi will gut eine Woche vor der nächsten Verhandlungsrunde Druck machen.

Foto: Kehrmännchen-Denkmal in der Judengasse/Ecke Annuntiatenbach. Die Kräfte beim Stadtbetrieb wollen für ihre gute Arbeit verständlicherweise gut bezahlt werden.

Verdi fordert in dem Tarifkonflikt, in dem bereits zwei Verhandlungsrunden ergebnislos verliefen, unter anderem eine Gehaltssteigerung um acht Prozent, mindestens aber 350 Euro mehr monatlich sowie höhere Zuschläge für die Arbeit zu belastenden und ungünstigen Zeiten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 200 Euro monatlich angehoben werden. Außerdem fordert die Gewerkschaft mindestens drei zusätzliche freie Tage.

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Da gerade Karneval war: Nachdem alle anderen gefeiert haben, machen sie sauber. Sie sollten auch auskömmlich bezahlt werden.

Welche Bereiche beim Warnstreik in Aachen wie stark betroffen sein werden, ist nicht kalkulierbar. Deshalb bittet die Stadt Aachen vorab um Verständnis, wenn bestreikte Bereiche und Einrichtungen an dem Tag ohne Ankündigung nicht geöffnet sind oder nur eingeschränkt arbeiten können.

In den städtischen Kindertagesstätten und Offenen Ganztagsschulen (OGS) kann eine Betreuung nicht garantiert werden. Das genaue Ausmaß der Streikauswirkungen ist sowohl in der Verwaltung als auch bei den Eigenbetrieben nicht abzusehen.

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Aachener Baustellen im Fokus

Drei Baustellen haben eines gemeinsam: Vor Jahren wurde mit viel Eifer und Zuversicht verkündet, dort würden in Kürze neue Wohnungen entstehen. Tja, seitdem warten wir und warten und warten.

Zunächst die Baustelle in der Roermonderstraße, konkret: zwischen Rütscherstraße und Roermonderstraße gelegen. Knapp 120 Wohnungen werden seit 2019 gebaut, de facto ist dort bis heute (gegenüber von der Arbeitsagentur Aachen) noch nichts hochgewachsen.

Vorrangig Appartements für Studies und geförderter Wohnraum, so hatte es 2019 geheißen, würden entstehen. Dazu vier Stadtvillen und sechs Reihenhäuser. Und natürlich eine Tiefgarage.

Weiter geht es mit der Uralt-Baustelle in der Turpinstraße/Ecke Beverstraße. Seit Mitte 2021 wird dort das Erdreich um- und umgegraben. 64 Wohnungen für Studierende und eine Tiefgarage waren versprochen, dazu kam es bis heute nicht, leider, muss man sagen. Zuvor befand sich auf dem kleinen Grundstück (1100 Quadratmeter) eine Art Hobby-Autowerkstatt.

Blick von der Beverstraße aus in Richtung Turpinstraße: Die Wohnungen sollten eigentlich 2023 fertig sein, so hatte es geheißen. Prognose: Auch 2025 wird dort noch niemand wohnen.

Letzte jetzt hier erwähnte Baustelle ist die in der Franzstraße. Dort befand sich mal die Bischof-Hemmerle-Hauptschule, in der am Ende Flüchtlinge untergebracht waren. Mitte 2022 wurde alles abgerissen.

Das Grundstück liegt zentral und ist sozusagen riesig, 4500 Quadratmeter groß. Zwei unterirdische Sporthallen, eine Kita mit 6 oder 8 Gruppen und etwa 100 Wohnungen waren vorgesehen. Unterirdisch arbeiten (in OP-Sälen, Klinikum) oder unterirdisch Sport treiben, das muss man mögen. Hier ist niemand bekannt, der darauf scharf ist. Aber sei’s drum. Die Politik hat einstimmig entschieden.

Es gab einen Architekten-Wettbewerb, aus dem das Aachener Büro Kadawittfeld Architektur als Sieger hervorging. Hochgezogen wurde noch nichts, nur die Straßenbäume, die wurden gefällt.
Krasse Maßnahme in der Franzstraße: Dort wurden im Vorgriff auf die kommenden Bauarbeiten schon mal die Straßenbäume gefällt.

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