Warum wollten die Pferde nach Verlautenheide?

Am vergangenen Samstag (14. Juni) sind mehrere Pferde von ihrer Koppel an Gut Schwarzenbruch weggelaufen. Der Autoverkehr kam in dem Bereich kurzzeitig zum Erliegen. Zahlreiche Menschen hätten sich daraufhin bei der Polizei gemeldet, so steht es im Polizeibericht. Um es vorweg zu nehmen: Letztlich gab es ein Happy End.

Hatten offenbar dringende Termine in Verlautenheide: Pferde, die sich befreien konnten. Foto: Polizei Aachen

Die Pferde (mehr als ein halbes Dutzend) seien kurz vor 17 Uhr über die Würselener Straße in Richtung Verlautenheide gelaufen. Warum? Als die Polizei vor Ort eintraf, hätten Spaziergänger die Tiere bereits auf dem Parkplatz einer Firma gesichert. Eine Frau habe sogar ihren Gürtel kurzerhand umfunktioniert, ein Mann schnell Stricke besorgt, um die Pferde führen zu können. Aus dem Ausflug der Tiere nach Verlautenheide wurde nichts.

In der Zwischenzeit konnte die Polizei die Besitzerin der Tiere ausfindig machen. Gemeinsam brachte man – mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger – die Pferde zum Hof zurück, der anderthalb Kilometer entfernt lag. Zwei Streifenwagen sicherten währenddessen die „Pferde-Karawane“. Kurzzeitig musste aus Sicherheitsgründen auch die Fahrbahn gesperrt werden.

„Der Einsatz war bereits eine Stunde später beendet. Niemand wurde verletzt“, teilt die Polizei mit und bedankt sich im übrigen bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Hilfsbereitschaft.

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Erstmals in Aachen: Hofkulturtage. Neuer Verein bringt noch mehr Musik in die Stadt

Das Wochenende liegt hinter uns und sofort steuern wir (via Brückentag) auf ein weiteres langes Wochenende zu. Die passende Musik zum Feiern in Aachen – open-air und kostenlos –  schafft uns ein neuer Verein herbei: der Hofkultur e. V. 

Kaum gegründet lädt der Verein schon zu Hofkulturtagen ein, die – wenig überraschend – im Hof stattfinden. Los geht es übermorgen, Mittwoch, um 17 Uhr mit dem Schlagsaiten Quantett. Wir wagen die Prognose: Die Akustik-Live-Band aus Aachen wird im Hof noch den traurigsten Alemannia-Fan in Feierstimmung versetzen. Die Band spielt Gypsy-Swing, Latino-Rhythmen, Balkan Beats, Flamenco & Rock. 

Danach kommt, denn es handelt sich um eine Fête de la musique, ein Duo aus der Bretagne auf die Bühne: Naowel. Der Programmzettel gibt an: Urbaner Akustik-Elektro-Mix mit Beatboxing, Banjo und Stepptanz. Weiter gehts mit Rasga Rasga, das sind 6 Musiker*innen mit 12 Instrumenten. Und das alles im Hof, der ja für Open-air-Konzerte so gut geeignet ist wie sonst kein Platz in Aachen.

Die Gesellschaft ist gespalten und spaltet sich noch ohne Ende weiter. Selbst den Menschen, die besonders Unterschiede mögen, geht das langsam auf den Kecks. Was könnte uns noch zusammenbringen? Die Kunst? Milos Sous, der Vorsitzende von Hofkultur e. V. und Chef im Domkeller, rät, es mit Musik zu versuchen.

Arndt Lorenz, Virginie Crossouard, Milos Sous, Jörg Stanzick und Ramon Creutzer (v.r.).

Der neue Verein, das sind Arndt Lorenz, Virginie Crossouard, Milos Sous, Jörg Stanzick und Ramon Creutzer. Sie machen Aachen ein Angebot – in Kooperation mit dem Institut Français übrigens, unterstützt von Stadt Aachen, Sparkasse Aachen und weiteren Sponsoren und laden für Donnerstag (Fronleichnam, viele haben frei) ein: ab 12 Uhr, „Audio im Alltag“, Radiojournalisten und Medienschaffende erzählen über ihre Arbeit (mit musikalischer Begleitung).

Sinn und Zweck journalistischer Arbeit müssten in Aachen tatsächlich öfter mal näher erklärt werden. Seufz. Wie könnte es sonst sein, dass der Traditionsverein Alemannia Aachen sich mit Mehrheit dafür entscheidet, bei seiner Hauptversammlung im Tivoli die Presse rauszuschmeißen? Klar, die Fans haben die Presse mit ihren ganzen schlechten Nachrichten so was von satt, es gab ja in der vergangenen Saison jede Woche einen handfesten Skandal. Aber Leute, so ist das eben. Das Leben ist kein 2 : 0 Heimsieg gegen den Tabellenführer nach einer leckeren Portion Pommes und Bierchen mit Freunden im Wandelgang des Stadions.

Ein Straßentheater für Kinder, das auch Erwachsene faszinieren wird, steht bei den Hofkulturtagen am Donnerstag ab 15 Uhr auf dem Programm. Tarantatá macht gute Laune. Zum Schluss, um 17 Uhr gibt es noch einen Song Slam – das ist ein Wettbewerb – mit Publikumsvotum für den Preis „Song Slam Hofkulturtage“.

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163 Wohnungen quasi neu und frei – Ist auch eine für den Jugendtreff dabei?

In der Zeppelinstraße wird totalsaniert und aufgestockt. Zuletzt wurde dort 1980 modernisiert.

In Unterforst zu wohnen, das ist schön und wird noch immer schöner – nicht zuletzt, weil Nachbarn sich kennen lernen und angefangen haben, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen (Stichwort: ISEK, Gemeinschaftsgarten). Was eindeutig fehlt, ist ein Raum für Kinder und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren.

Nachmittags und abends im nahen Parkhaus der Arkaden seine Freizeit zu verbringen, wie das immer wieder Jugendliche tun, das kann auf die Dauer nicht die Lösung sein. Es gibt eine andere Lösung.

Derzeit werden nach einem jahrelangen Planungsprozess in der Zeppelinstraße 128 Wohnungen in mehreren Gebäudekomplexen totalsaniert. Seit Ende 2022 geht es rund in den Gebäuden aus dem Jahr 1929. Sie gehören der Stadt Aachen, werden von der GeWoGe verwaltet und werden eines Tages zu erschwinglichen Mieten vermietet. 35 weitere Wohnungen sind obendrauf neu gebaut worden.

Wie also wäre es, eine dieser Wohnungen – am besten eine im Parterre – für Jugendliche zu reservieren, dort einen Jugendtreff einzurichten? Diesen Vorschlag machte jetzt eine Nachbarin, auch ihr war aufgefallen, dass die Jugendlichen im Quartier nichts dergleichen nutzen können.

Alles neu: Dach, Keller, Fassaden, Treppenhäuser, Elektroinstallationen, Wand- und Bodenbeläge, alle Türen, Fenster, Bäder usw. usw. Soweit bekannt für 34 Millionen Euro.

Im ländlichen Raum (Düren, Erkelenz) gibt es Dörfer, die haben eine Kita und jeweils eine Wohnung (angemietet von der Gemeinde) reserviert als Treff für die örtlichen Jugendlichen. In Aachen ließe sich das vielleicht mal in einem Wohnquartier umsetzen, zwei große Räume und ein kleiner Raum (für ein Büro) würden schon reichen. Erfreulicherweise hat die Politik in Aachen schon 2023 zusätzlich zwei halbe Stellen für Sozialpädagogen für ganz Forst genehmigt und auch installiert. Mit Erfolg, die Stellen wurden verlängert.

Jugendtreffs sind für Jugendliche enorm wichtig. Die Einrichtungen fangen sie auf, wenn es zu Hause oder anderswo Probleme gibt. Es wird dort nicht nur gespielt oder geplaudert, es wird dort auch erlernt, was im weiteren Leben wichtig sein könnte, etwa Resilienz und Selbstwirksamkeit.

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Außen grün, innen kühl (Folge 2)

Musikbunker in der Mataréstraße/Ecke Zeppelinstraße.

Ein Wandbild kann man zwar noch nicht erkennen, wohl aber, dass der Musikbunker in Unterforst schon sorgfältig außen gereinigt und dass grüne Farbe aufgetragen wurde. Zwei Wandmaler waren heute (13. Juni) in sengender Hitze bei der Arbeit.

In Folge 1 haben wir nur das Gerüst sehen können, hier. Jetzt geht es zügig weiter, und wenn es gut geht, wird alles auf AachenNews dokumentiert.

Gegenüber vom Bunker, der seitlich auch noch eine kleine Terrasse bekommen soll, befindet sich der Handtuch-schmale Schulgarten der Montessori-Grundschule. Von dort wirft sich einem beim Vorbeigehen eine große Blütenpracht entgegen.

Der Schulgarten der Montessori-Kinder. Deren Schule soll tatsächlich bald (nach etwa 15 Jahren Planung) die fehlende Mensa gebaut bekommen. Ein erster Spatenstich ist aber noch nicht erfolgt.
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Tanzen lernen in der (kühlen) Nadelfabrik

Die Nadelfabrik bringt mit der Veranstaltungsreihe „Musik zum Tanzen“ das Foyer zum Klingen. Nach dem erfolgreichen Start mit den ersten beiden Events Hip-Hop und Linedance folgen jetzt drei weitere Veranstaltungen: Swing, Discofox und Salsa stehen auf dem Programm.

Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Tanzworkshop für alle ab 14 Jahren. Anschließend können die erlernten Schritte zwei Stunden lang bei Live-Musik professioneller Bands direkt angewendet werden. Vorkenntnisse oder Tanzpartner*innen sind für die Workshops nicht nötig. Für eine kostenlose Abkühlung mit alkoholfreien Getränken ist gesorgt.

Der Eingangsbereich der Nadelfabrik. Foto: AachenNews Archiv

Die Workshops finden im Foyer der Nadelfabrik, Reichsweg 30, in Aachen jeweils von 18 bis 21.30 Uhr statt, ein Einlass ist ab 17.30 Uhr möglich.

20. Juni: Swing

2. August: Discofox 

22. August: Salsa

Der Eintritt kostet jeweils 9 Euro pro Person. Tickets und Informationen zu den Workshops gibt es 

Weitere Informationen unter www.aachen.de/nadelfabrik

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Nimmt zu: Protzbedürfnis einiger SUV-Fans

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt angesichts einer neuen Studie von Transport & Environment vor den zunehmenden Gefahren durch immer größere Autos. „Die durchschnittliche Motorhaubenhöhe neuzugelassener Pkw in Europa ist demnach seit 2010 von 77 auf heute 84 Zentimeter gestiegen“, so wird mitgeteilt.

Immer mehr dieser Kampfwagen gegen das Weltklima (SUVs) weisen sogar Motorhauben von mehr als 1 Meter Höhe auf. Monster-Pick-ups wie der RAM erreichen sogar eine Motorhaubenhöhe von bis zu 130 Zentimetern. Dabei sei bereits bei einem Fahrzeug mit 90 Zentimeter Motorhaubenhöhe das Risiko tödlicher Unfälle für Fußgängerinnen und Radfahrende „um 27 Prozent höher als bei 80 Zentimetern“. Die DHU fordert ein sofortiges Verbot von übergroßen Monster-SUVs und Pick-ups in Innenstädten.

Auch für Insassen herkömmlicher Autos steige bei Unfällen mit SUVs das Risiko: Wenn Fahrzeuge mit hoher Frontpartie (manchmal denkt man: ist das noch ein Auto oder schon ein Tiny House auf Rädern) mit normalen Pkw kollidieren, verursachen sie ein um 20 bis 50 Prozent erhöhtes Risiko schwerer Verletzungen für die Insassen der normalen Autos.

Zur Studie: https://www.transporte…-to-cap-it

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Groß, schön und funktional: Die neue Feuerwache in Burtscheid

Die Interimsfeuerwache kann bald eingeweiht werden. Wenn man das Foto vergrößert, sieht man hinten, ganz klein, die winzigen Wohn-Container für Geflüchtete.
Von hier aus werden die Wagen ausrücken um ggf. Brände im Süden von Aachen in der vorgeschrieben kurzen Zeit zu erreichen und dann zu löschen.

Der Aachener Süden braucht schon seit vielen Jahren eine Feuerwache, der Süden ist quasi unterversorgt, im Brand- und Katastrophenfall kann die Wehr nicht in der vorgesehenen Zeit vor Ort sein. In 8 Minuten muss das der Fall sein.

Die 4. Feuer- und Rettungswache wird schon lange geplant und soll auf dem Grundstück Siegelallee/Ecke Robert-Schumann-Straße errichtet werden. Doch das dauert. Deshalb hat man vier Jahre lang ein Grundstück für eine Zwischenlösung, eine sog. Interimswache, gesucht und dann an der Adenauerallee (Nähe Sportplatz Heidbendenstraße) gefunden. Zuvor wurden 23 Flächen geprüft, eigentlich war keine ideal geeignet.

Jetzt steht die Fahrzeughalle und es stehen dahinter zwei weitere Bauten, die an das Gelände grenzen, auf dem sich die Container für Geflüchtete befinden. Es wurden zuvor 2300 Quadratmeter nie versiegelter Fläche komplett versiegelt und mehrere gesunde, dicke Bäume gefällt.

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Endlos geplant, schnell gebaut: Wohnanlage in Burtscheid

Hier entsteht Wohnraum für Studierende.

Neun Jahre hat es gedauert, dann wurden endlich Nägel mit Köpfen gemacht. Wo einmal das Gebäude einer Landesbehörde leer verrottete, da ist jetzt eine Wohnanlage für Studierende in die Höhe gewachsen. Die Adresse: Karl-Marx-Allee/Ecke Adenauerallee in Burtscheid.

Im November 2023 wurde es endlich abgerissen, das in Aachen als „Straßenbauamt“ bekannte Ungetüm gegenüber vom Hotel Buschausen. Bald werden dort etwas über 200 Wohneinheiten bezogen. Das Gebäude ist 6-geschossig und hat zwei Innenhöfe.

Schräg gegenüber (auf der anderen Straßenseite) befinden sich auf einem ehemaligen Sportplatz 57 Mini-Container für Flüchtlinge – längst nicht alle sind bewohnt, das Gelände darf man (sofern man dort nicht wohnt) nicht betreten. Dort ist auch die neue Interimsfeuerwache der Stadt Aachen schon so gut wie fertig gebaut. Um diese zu planen brauchte man etwa zehn Jahre.

Derartige Teile sind immer schnell gebaut, allein die Planung dauert lang und dauert von Jahr zu Jahr noch immer länger. Um eine Kita in Eilendorf zu planen, brauchte man 15 Jahre (kein Witz), gebaut ist sie ebenfalls in Windeseile, neulich war Richtfest. Auch die Politik beklagt die langen Planungsprozesse. Jüngst z. B. in Brand Bezirksbürgermeister Peter Tillmanns (CDU), der sagte: „Vieles dauert in der Umsetzung einfach zu lange“. Jahrelang werde an Sachen geplant wie Sonnenschutz auf einem Spielplatz, Hundeauslaufwiese am Stadtrand, neue Mülltonnen und abgesenkte Bordsteine.

Wenn das so weiter geht, wird man zur Planung von größeren Bauten bald 20 Jahre oder noch länger brauchen. Da ist es dann kein Wunder, wenn manche den Sinn von Bürokratie und Verwaltungsvorschriften nicht mehr erkennen, alle Vorschriften abschaffen und die Hälfte der 6000-Personen-starken Verwaltung entlassen wollen. (Was Quatsch ist und gar nicht geht, gleichwohl aber gewünscht wird.)

Soll in diesem Jahr noch fertig werden: Der Neubau in der Karl-Marx-Allee 220.

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Driescher Hof: Straßenfest und Theateraufführung umsonst und draußen

Am Freitag, 13. Juni, um 16 Uhr kommt das Theater Aachen zum Driescher Hof. Das aufgeführte Stück thematisiert das Leben in Aachen.

Es soll sehr heiß werden am kommenden Wochenende, doch Freitag soll die Hitze noch erträglich sein. Falls ihr also die Aufführung noch nicht gesehen habt: Nichts wie hin zum Driescher Hof. Das Straßenfest beginnt schon um 15 Uhr.

Das Stadttheater feiert dieses Jahr 200-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass gibt es besondere Vorstellungen: Auch eine im Driescher Hof! Mehr Infos hier: https://www.theateraachen.de/de/produktionen/strassenoratorium.html?ID_Vorstellung=1023&m=30 Begleitet wird das ganze von einem (kleineren) Rahmenprogramm und Mitmachangeboten in Kooperation von Stadtteilbüro, der OT Driescher Hof und der Getting Up Foundation.
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Pride-Festival-Atmosphäre rund um Dom und Rathaus

Heute (07. 06.) lohnte sich ein Besuch der Aachener Innenstadt: Dort wurde die große Vielfalt des Lebens gefeiert. Die Stadt war bunt und ist es gerade noch. Die Szene der queeren und queerfreundlichen Menschen beherrscht am Aachener Christopher Street Day (CSD) das Bild rund um Dom und Rathaus.

Die Diversität wurde mit viel Musik gefeiert, man tauschte sich aus, tanzte und demonstrierte für mehr Toleranz und Teilhabechancen.

Mehrere tausend Personen zogen vom Bahnhof aus durch die Stadt. Von Regen und Sturm ließ sich niemand abschrecken.

Das Motto lautete in diesem Jahr „Nie wieder still – Wir sind queer und wir sind laut, weil man uns die Rechte klaut“. Im Kopf hat bei diesem Motto wohl jede/r die Rede von US-Präsident Trump, der meint, es gebe auf der Welt nur zwei Geschlechter: männlich und weiblich. Welch ein Irrtum!

Wie kann man 2025 noch eine so eingeschränkte Perspektive haben!

Foto: Gut gelaunt beim CSD, Aachener Mitglieder von VOLT, die im September in den Rat der Stadt gewählt werden wollen.

Gefeiert wurde tagsüber auf dem Markt und auf dem Katschhof. Abends ab 22 Uhr geht es im Musikbunker, Goffardstraße, weiter. Auf dem Markt sieht man verschiedene Gruppen/Parteien, die der queren Lebensrealität mit Wertschätzung begegnen und die Forderungen der Szene zu ihren eigenen gemacht haben, ob sie nun die Gesundheit betreffen, die Bildung samt Fortbildung für das Personal in den Schulen oder die Durchsetzung der Menschenrechte.

Eindeutig der bunteste Stand beim CSD (und bei der Kommunalwahl ebenfalls wählbar): die Unabhängige Wählergemeinschaft Aachen (UWG). Foto: Christoph Allemand

Pride-Festival-Atmosphäre gab es schon zur Eröffnung am Freitag. DJs, Bands und Solokünstler traten auf dem Katschhof auf. Mehr Infos: hier

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