Viele Farbschmierereien, Täter unbekannt. RWTH will Schadensersatz von Aktivisten

Die Polizei teilt mit: Unbekannte haben in den vergangenen Wochen mehrere Male Gebäude der RWTH Aachen durch Farbschmierereien beschädigt. Die Polizei ermittelt.

In der Nacht vom 11.05. auf den 12.05.2025, vom 19.05. auf den 20.05.2025 und dann erneut vom 21.05. auf den 22.05.2025 sprühten die Unbekannten unterschiedliche Parolen (z.B. zum Gaza-Konflikt) auf die Gebäude in der Pontstraße, am Annunntiatenbach, in der Eilfschornsteinstraße, der Wüllnerstraße, der Claßenstraße, der Professor-Pirlet-Straße und am Templergraben. Am Torbogen des Karman-Auditoriums wurde zusätzlich ein Transparent (gegen die Einführung von Studiengebühren für ausländische Studierende) befestigt.

Hinweise auf den oder die Täter gibt es – laut Polizei – aktuell nicht.

Der Staatsschutz der Polizei Aachen hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, soll sich bitte melden: tagsüber unter der Rufnummer 0241-9577 35301 oder außerhalb der Bürozeiten unter 0241-9577 34210. (sk)

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Unterdessen fordert die RWTH in Gestalt von Rektor Ulrich Rüdiger 18.000 Euro von den Pro-Palästina-Aktivisten, die seinerzeit ein kleines Gelände neben dem RWTH-Hauptgebäude am Templergraben besetzt hatten. Der Rektor meint, der Rasen sei beschädigt worden. Das Protestcamp stand tatsächlich monatelang bis Januar 2025, es ist mittlerweile abgebaut.

Das Camp stand im Sommer 2024 teils vor und teils neben dem RWTH-Hauptgebäude. Foto: AachenNews Archiv

Die Gruppe der Aktivisten spricht – wie ein Kollege berichtet – von „Einschüchterungsversuchen“ seitens der Universität.

Korrektur zum Link: Hier stand, der Bericht sei von Michael Klarmann. Das ist falsch und wurde korrigiert. Nicht der Bericht, nur das Foto stammt von Michael Klarmann.  LINK

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Mit Straßenfest und Pride Parade: Christopher Street Day am ersten Juniwochenende

Der Christopher Street Day (CSD) in Aachen hat mal ganz klein angefangen. Mittlerweile ist er ein zweitägiges Fest mit Pride Parade und vielen Attraktionen. Die Zahl der Besucher*innen hat sich „verzehnfacht“, wie die neue Wochenzeitung „Wirklich Aachen“ herausgefunden hat.

Queere Kultur, queere Geschichte und überhaupt queeres Leben müssen in der Stadt sichtbar sein – gerade in dieser Zeit, wo es die Bemühungen gibt, alles Queere und Woke zurückzudrängen. Ausgehend von den USA mit Trump und seinem Vize-Schurken gibt es die krasse Tendenz, gesellschaftliche Minderheiten in jeder Form aus der Geschichte und dem öffentlichen Leben auszuschließen. In Köln gibt es Konsequenzen, in Aachen spürt man davon noch nichts und so soll es auch bleiben.

Der Aachener CSD findet zum zweiten Mal auf dem Katschhof und dem Markt in Aachen statt. Los geht es am Freitag, 6. Juni, mit einem genialen queeren Festivalprogramm. Das Straßenfest mit Infoständen wird am Samstag, 7. Juni, sein. Das Motto des diesjährigen CSD in Aachen lautet: „Nie wieder still – Wir sind queer, wir sind laut, weil man uns die Rechte klaut!“

Die CSD Demo startet am Samstag um 13 Uhr am Aachener Hauptbahnhof und führt uns dann quer durch die Stadt bis in die Innenstadt. Dort gibt es von 14 bis 20 Uhr für Gruppen, Initiativen, Verbände, Firmen und Parteien die Möglichkeit, sich mittels eines Infostandes vorzustellen und den Kontakt zur queeren Community zu suchen. 

Bitte beachten: Der Anmeldeschluss für die Infostände ist schon am Montag, 26. Mai, 2025. Mehr Infos unter https://www.rainbow-aachen.de und in der lokalen Tageszeitung.

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Eine Kita aus der Zukunft: Gebäude komplett aus Holz

Bauwerke errichten im Klimawandel – Wie geht das eigentlich? So wie in Eilendorf, könnte man sagen. Da entsteht gerade ein Gebäude, für das sich bald Bauherren und Architekten aus ganz Deutschland interessieren könnten. In Eilendorf wurde dieser Tage Richtfest gefeiert.

Kaum zu glauben, hier ist restlos alles aus Holz. Rechts im Bild: Hilde Scheidt, die Vorsitzende des Kinder- und Jugendausschuss der Stadt Aachen.

Die Rede ist von der neuen, 5-gruppigen Kita in der Breitbendenstraße. Beim Richtfest konnte man den Rohbau besichtigen, der innen farblich NICHT verändert werden soll und wo es ausgesprochen dezent gut riecht – nach Holz nämlich.

Massivholzbauweise, das bedeutet, es wurde bei der Steckkonstruktion komplett auf Beton und Metall verzichtet, es wurde ressourcenschonend und nachhaltig gebaut. Da, wo die Bäume standen, die jetzt verbaut sind, wachsen schon wieder neue Bäume. Die Fertigstellung des voraussichtlich knapp 11,4 Millionen Euro teuren Neubaus ist für 2026 vorgesehen.

Die 2-geschossige Kita (800 Quadratmeter Nutzfläche) wird einmal drei Unter-3-Gruppen und zwei Über-3-Gruppen haben. Die Rede war beim Richtfest von beinah 100 Kindern, die in einem Jahr durch die Räume fegen und dort spielen werden – wenn, ja wenn sich das Personal noch finden lässt, das in dieser Kita arbeiten will. Der Fachkräftemangel ist im Kindergarten-Bereich bekanntlich hoch. Bewerbungen sind im Jugendamt oder beim DRK als Träger der neuen Einrichtung willkommen.

Noch nicht fertig aber schon ausgezeichnet: die vorbildlich energieeffiziente Kita in Eilendorf. Bauherr ist die Stadt Aachen, als Architekten verantwortlich zeichnen PBS Architekten. Als eines von sieben Projekten wurde sie vom Wirtschafts- und Klimaschutzministerium des Landes NRW als „Energieeffizientes Nichtwohngebäude in NRW“ ausgezeichnet und als nachahmbares Vorbild gewürdigt. Ein zweites städtisches Projekt, die bereits fertiggestellte Kindertagesstätte Stettiner Straße, wurde ebenfalls gewürdigt.

Sehr bedauerlich: Obwohl in Eilendorf die Versorgungsquote mit Kitaplätzen niedriger ist als fast überall sonst in Aachen, hat es viel zu lange gedauert, bis die Kita fertig geplant war und mit dem Bau begonnen werden konnte. Vor fast 20 Jahren war bereits klar, dass das neue Wohnviertel eine Kita bekommen muss. Die Kinder von damals sind heute schon beinah selber Eltern.

Als einmal endlich alles fertig geplant war, ging es schließlich schnell. Dieser Tage wurde in der Breitbendenstraße Richtfest gefeiert.

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„Lass mal quatschen“ auf der neuen Mullebank

Das ist ja mal eine Erfindung der Extraklasse. Und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hat sie eingeweiht: die neue Mullebank. Die steht jetzt am Hangeweiher und ist eine von 22 weiteren, die in Aachen noch aufgestellt werden.

Es handelt sich um eine Initiative des Aachener Senior*innenrates. Die mit einer entsprechenden Plakette mit der Aufschrift „Lass mal quatschen“ gekennzeichneten Sitzbänke laden zum Verweilen und vor allem zum Gespräch ein. Der Name leitet sich vom Aachener Dialektwort „mullen“ ab, das so viel wie „plaudern“ oder „sich unterhalten“ bedeutet. Die Idee dahinter: Wer sich auf eine solche Bank setzt, signalisiert Offenheit für einen kurzen Plausch.

Gerade für alleinstehende ältere Menschen oder in der fremden Uni-Stadt vereinsamte Studierende könnten diese Bänke – mitten im Alltag – ein Ort der Begegnung sein, meint der Senior*innenrat.

Die erste Mullebank steht, 22 weitere werden folgen. In Rot auf der Bank: Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Foto: Stadt Aachen

Zum Hintergrund, was ist der Senior*innenrat der Stadt Aachen?

Er vertritt die Interessen der älteren Generation gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Die Mitglieder setzen sich dafür ein, dass die Belange älterer Menschen in kommunalen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden – sei es bei Fragen der Barrierefreiheit, des öffentlichen Nahverkehrs oder der sozialen Teilhabe. Der Senior*innenrat beteiligt sich aktiv an Ausschusssitzungen und arbeitet eng mit anderen Institutionen zusammen, um die Lebensbedingungen älterer Menschen zu verbessern.

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Es geht wieder los: Über 100 Angebote bei „Sport im Park“

Ab dem 31. Mai ist das kostenfreie Fitnessstudio „Sport im Park“ mit der Wahl aus über 100 Sportangeboten pro Woche zurück. Das gemeinsame Projekt von Stadt Aachen und Stadtsportbund startet nach der „Light-Version“ im vergangenen Jahr richtig durch. Für jedes Alter oder Fitnesslevel, jede Vorliebe sei etwas dabei, so teilt der städtische Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing mit.

Archiv-Foto: Sport im Park

Sechs Wochen lang, bis zum 11. Juli, könnt ihr an jedem Wochentag die Kurse frei nach Lust und Laune besuchen. Möglich wurde die diesjährige „Vollversion“ auch durch die Unterstützung der Sponsoren STAWAG und Sparkasse Aachen.

Auf die dreistellige Anzahl ist Björn Jansen, Vorstandsvorsitzender des Stadtsportbund, mit gutem Grund stolz: „Da wollten wir nicht drunter bleiben, das war unser Ziel.“ Jansen bedankte sich besonders für „die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen“. 

Foto: Der Vorsitzende des Stadtsportbund Björn Jansen will am 14. Juni auch Vorsitzender von Alemannia Aachen werden. Im Rathaus wurde er (mit Team) kürzlich vom LVR mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet.

Das Programm kann sich sehen lassen: Es reicht von Tanzen und Zumba, Yoga und Pilates über Rückenfitness, HIIT-Workout bis zu Rugby, Skaten, Capoeira und Laufen. „Wir sind breit aufgestellt mit über 100 Terminen in der Woche, plus ein Yoga-Special am 23. Juni, das zusätzlich zu allen Angeboten im Frankenberger Park stattfinden wird“, erklärt Projektleiterin Theresa Hirtz vom Stadtsportbund. „Insgesamt bespielen wir 20 Parkanlagen und Grünflächen. Unser Fokus lag vor allem darauf, mehr Sportvereine an Land zu ziehen. Wir haben jetzt eine schöne Mischung aus 22 Vereinen und 19 kommerziellen Anbietern dabei.“ Man freut sich auf viele Aachener*innen die mitmachen.

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Zentrales Thema im Wahlkampf: Wer darf sich auf Aachens Straßen breit machen?

Diese Kreuzung wird im kommenden Wahlkampf in Aachen eine gewisse Berühmtheit erlangen: Jakobstraße/Löhergraben/Karlsgraben.

Die Kreuzung Jakobstraße/Löhergraben/Karlsgraben. Idealerweise fährt hier jeder in seiner Fahrspur.

Es ist die erste Kreuzung, die Teil der sog. Schleifenlösung ist. Und die fucking Schleifenlösung, die spaltet* ganz Aachen in Fürsprecher und Gegner und hat schon – mit anderen Verkehrsmaßnahmen – zur Gründung einer Art Bürgerinitiative geführt (Mobile Vernunft). Es handelt sich dabei um eine besondere Art der Verkehrsführung (für Räder und Pkw), die sich die Grünen in Gent (Belgien) abgeguckt haben.

Sie soll den Durchgangsverkehr aus der Innenstadt raushalten, der CDU war sie von Anfang an ein Dorn Poller im Auge. Gewinnen die Grünen bei der Kommunalwahl am 14. September wieder die weitaus meisten Sitze im Rat der Stadt, dann bleibt die Schleifenlösung wichtiger Teil der Verkehrspolitik. Gewinnt aber die CDU (mit der FDP) die Mehrheit im Rat und Michael Ziemons wird neuer Oberbürgermeister, kann man die Schleifenlösung vergessen.

Die Wähler*innen sollten in den kommenden Wochen darauf achten, wie denn eigentlich der CDU-Kandidat den anschwellenden Durchgangsverkehr anders bewältigen will! Bisher hörte man nur, dass er auf Park & Ride Parkplätze setzt. Aber wer nur z. B. von Brand/Kornelimünster/Walheim usw. kommend durch die Stadt hindurch nach Laurensberg fahren will, dem ist wohl kaum mit einem P & R Parkplatz zu helfen.

Das kapieren die wenigsten, dass auf diesen roten Streifen nicht jede/r einfach drauffahren darf.

Der Durchgangsverkehr wird uns noch alle in den Wahnsinn treiben. Und wenn nicht der, dann die nicht ausreichende Digitalisierung der Stadtverwaltung oder die zunehmende Hitze mitsamt Klimakatastrophe oder all die Menschen, die vor lauter German-Angst vor Putin nachts nicht schlafen können. – Für Spannung im Wahlkampf ist gesorgt.

*von Spaltung der Gesellschaft ist jetzt oft die Rede. Man muss sich aber fragen, ob man sich wünschen soll, dass eine Gesellschaft ganz einheitlich ist.

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cappella aquensis mit einer wundervollen Idee: Von der Natur in der Natur singen.

Die Aachener cappella aquensis lädt ein zu einem sehr ungewöhnlichen Konzert. Am kommenden Samstag, 24. Mai, um 16 Uhr trifft man sich, um in der Natur von der Natur zu singen. Treffpunkt: Waldstadion, 1.Rote Haag Weg 68. Zu erreichen mit den Buslinien 14, 34 und 54 (Haltestelle Jahnplatz) sowie 11 und 51 (Haltestelle Bismarckturm) und jeweils 10-minütigem Fußweg.

Es gibt einen etwa 1,5-stündigen Spaziergang über eine Waldstrecke von etwa 3,5 Kilometer im schönen Aachener Wald, auf dem das Publikum mitgenommen wird. An verschiedenen Orten werden dann englische Madrigale des 17. und romantische Chorwerke des 19. Jahrhunderts aufgeführt.

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Zirkusdirektor hängt quer unter der Decke, aber nicht für lange

Ein Riesendrama und -Trara veranstaltete dieser Tage wieder Zirkuschef Bernhard Paul in Aachen. Er und seine Truppe sollten die farbenfrohen Plakate, die in der ganzen Stadt illegal hängen und die auf die Vorstellungen des „Circus Roncalli“ aufmerksam machen, in Windeseile wieder abhängen. Andernfalls werde es ein saftiges Bußgeld (bis zu 12.000 Euro) geben, das hatte das Aachener Ordnungsamt verfügt.

Was dann passierte, war zirkusreif. Bernhard Paul inszenierte sich (wie schon so oft) in der Presse als vor Empörung quer unter der Decke hängend. Er versprach auch gleich, sein Zirkus werde im Leben nie mehr nach Aachen kommen. Und früher sei man in Aachen mit ihm immer viel freundlicher umgegangen. Da hätte er sogar auf dem Blücherplatz logieren dürfen etc. pipapo.

Sofort hagelte es natürlich auch Leser*innenbriefe, in denen dem vor Wut Saltos schlagenden Zirkusdirektor zugestimmt wurde. Tenor: Es sei tatsächlich eine Frechheit, dem „Circus Roncalli“ das wilde Plakatieren so einfach zu untersagen und ihn so zu behandeln, wie jeder andere Event-Veranstalter auch behandelt wird.

Unverzüglich hat sich dann Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zum Zirkus auf den Bendplatz begeben, hat einmal kräftig mit Worten jongliert und die Wogen geglättet. Schnell sah man nun Oberbürgermeisterin und Zirkuschef Arm in Arm auf Instagram und in der Tageszeitung und alles war wieder gut.

Der Zirkus hat seine Extraportion Aufmerksamkeit bekommen, was dem Kartenverkauf sicher nicht schaden wird, und die Frau Oberbürgermeisterin hat ihre Fähigkeit als Streitschlichterin unter Beweis stellen können. Und 2027 geht der Zirkus dann wieder von vorne los.

UPDATE zum Weiterlesen: Keupen schlichtet Streit

und: Roncalli Chef stellt klare Forderungen

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Achtung: Motorradtour in Polizeibegleitung

In wenigen Tagen findet wieder die PoliTour statt, so teilt die Polizei Aachen mit. Die begleitete Motorradtour der Polizei startet am kommenden Samstag, 24. Mai, an der Monschauer Straße in Aachen (Wildparkweg am Waldfriedhof).

Sie geht dann weiter über das Solchbachtal, die B 399 Richtung Lammersdorf, Rurberg, Einruhr, Monschau, um schließlich über die sogenannte Himmelsleiter in Roetgen wieder zurück nach Aachen zu gelangen. Neben dem gemeinsamen Fahren, das im Mittelpunkt stehen soll, gibt es unterwegs auch Informationen über Erste-Hilfe-Maßnahmen und die richtige Motorradbekleidung.

Foto: Polizei

Die rund 120 Kilometer lange Tour beginnt um 9 Uhr und dauert bis etwa 16 Uhr. Insgesamt nehmen 45 Motorradfahrende an der PoliTour teil. Sie fahren in drei Gruppen und hatten sich im Vorfeld anmelden können.

Auch der stellvertretende Polizeipräsident Andreas Bollenbach werde gemeinsam mit Herbert Beckers aus der Direktion Verkehr der Polizei Aachen an der PoliTour teilnehmen, so war zu erfahren.

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Anmerkung: Rund 120 Kilometer einfach ohne einen Grund in der Gegend herumzufahren (und Sprit zu verbrauchen) ist ja eigentlich nicht mehr ganz zeitgemäß. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nutzt man vernünftigerweise nur noch, um Fahrten zu unternehmen, die wichtig sind und einfach nicht unterbleiben können. Dabei sind etwa Touren zu den alten Eltern in die Eifel durchaus mitgerechnet. Aber so ganz ohne Anlass durch die Gegend zu brausen . . . kommt uns 80er-Jahre-mäßig vor.

Sei’s drum, was nimmt man nicht alles hin an umweltzerstörenden Aktionen . . . Bei der PoliTour ist immerhin die Polizei dabei und nutzt die Fahrt um ihre Infos rüberzubringen.

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Ohne sie wäre Aachen arm

Rund um den Konzertplatz im Aachener Stadtpark (Monheimsallee) versammelte sich am Sonntag alles, was sich freiwillig und zumeist ehrenamtlich in Aachen engagiert. Da kam eine Menge zusammen. Und noch größer war die Menge der Menschen, die sich über die Aktivitäten informierten. Man hatte den Eindruck, ganz Aachen war in den Stadtpark geströmt.

Ein starkes, solidarisches Aachen zeigte sich am Sonntag im Stadtpark.

Der Aktionstag fand unter dem Motto „Aachen zeigt Engagement“ statt. Über 160 Vereine, Organisationen und Initiativen präsentierten ihre Arbeit – freundlich und unglaublich informativ, kreativ und mit zahlreichen Mitmachaktionen.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hatte die Schirmherrschaft übernommen und eröffnete den bestens organisierten Aktionstag Punkt 12 Uhr offiziell auf dem Konzertplatz. Die Besucher*innen erlebten zusätzlich auf zwei Bühnen ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen.

Der Aktionstag richtete sich nicht nur an bereits Engagierte, sondern vor allem an Menschen, die sich über Möglichkeiten des freiwilligen Engagements informieren wollten. Ganz gleich, ob jung oder alt, sportlich, kreativ, sozial interessiert oder einfach neugierig – mitmachen war ausdrücklich erwünscht.

Nicht schlecht: Besucherinnen und Besucher konnten das Tagesticket im Parkhaus Eurogress für 3 Euro erwerben. Für zusätzlichen Komfort sorgten zahlreiche Sitzgelegenheiten auf dem Veranstaltungsgelände. Wer kein eigenes Picknick mitgebracht hatte, konnte sich über das vielfältige gastronomische Angebot freuen.

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