Die Grenzen der Bewohnerparkzonen innerhalb des Alleenrings sind in den vergangenen Wochen verändert worden. Seit Anfang Juni gibt es in diesem Gebiet sechs statt bislang neun Zonen. Weggefallen sind die Zonen G+L, B und F. „Die sechs neuen Zonen sind größer, und die Flexibilität der Bewohner*innen beim Parken steigt dadurch“, teilte das Pressebüro der Stadtverwaltung mit.
Und weiter: Die Straßen innerhalb des Grabenrings in der bisherigen Zone G+L sind den Zonen D, H, P und R zugewiesen worden. Die Straßen der Zone B werden in die Zonen P und H überführt. Die gesamte Zone F wurde der Zone R zugeschlagen.
Wer darf wo parken, zu welchem Preis und wie lange? Fragen, die in Aachen teils heiß diskutiert werden. Die Zonen innerhalb des Alleenrings sind neu geordnet worden. Foto: AachenNews Archiv
Kleinere Anpassungen erfolgten in der Zone A im Bereich Franzstraße zwischen Borngasse und Alexianergraben sowie in der Zone D im Bereich Vaalser Straße zwischen Jakobstraße und Junkerstraße.
Wer einen gültigen Bewohnerparkausweis für die bisherigen Zonen A, B, D, F, H, G+L, P, R und S hatte, müsste von der Stadt einen neuen Ausweis kostenfrei zugeschickt bekommen haben, sofern sich die bisherige Zonenzugehörigkeit verändert hat.
Einen Übersichtsplan und die ausführliche Straßenliste, nach Zonen und alphabetisch nach Straßennamen sortiert, findet ihr auf www.aachen.de/bewohnerparken.
Anlässlich des bundesweiten „Hitzeaktionstags“ am Mittwoch, 4. Juni, fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) jetzt mehr Hitzeschutz in Deutschland – insbesondere in den Städten.
Dazu Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH: „Jedes Jahr sterben in Deutschland tausende Menschen an den Folgen extremer Hitze – eine Zahl, die mit der fortschreitenden Klimakrise immer weiter ansteigt.
Besonders gefährdet seien ältere Menschen, Kinder, chronisch Kranke und Menschen ohne festen Wohnsitz. Trotz dieser alarmierenden Entwicklung würden in vielen Städten wirksame Schutzmaßnahmen fehlen. Die bestehenden Hitzeaktionspläne auf kommunaler und nationaler Ebene beschränken sich – soweit bekannt – im Wesentlichen auf Sensibilisierung und Verhaltenstipps.
Doch Informationen allein reichen nicht aus, um die Bevölkerung vor Überhitzung zu schützen. Barbara Metz sagt: „Wir fordern verbindliche Maßnahmen, die die Städte widerstandsfähiger gegen Hitzeperioden machen. Dazu gehören verpflichtende Anteile grüner und blauer Infrastruktur – etwa schattenspendende Bäume, grüne Dächer und Wasserflächen – die in der Stadtplanung fest verankert werden müssen.“
Gerade in der dichten Bebauung von Aachen heizen sich im Sommer die Temperaturen auf, und es kühlt sich nachts nur wenig ab. Menschen spannen Sonnensegel auf. Foto: AachenNews Archiv
Besonders vulnerable Gruppen wie Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen, Schülerinnen und Schüler sowie Kinder in Kitas, benötigen gezielten Schutz vor Hitze. Die Städte müssten, so Metz weiter, jetzt aktiv werden – und die neue Bundesregierung müsse sie entschlossen mit klaren Vorgaben, Fördermitteln und einem echten Masterplan für den Hitzeschutz unterstützen.
Zum Hintergrund
Der bundesweite Hitzeaktionstag wurde 2023 von der Bundesärztekammer und der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) initiiert, um auf die unzureichende Vorsorge für extreme Hitzeereignisse aufmerksam zu machen. Mittlerweile wird der Aktionstag von einem Bündnis aus über 80 Partnern getragen, darunter ist auch die Deutsche Umwelthilfe (DUH).
Bürger*innen können die Hitzewarnungen des DWD direkt über einen Newsletter abonnieren: www.dwd.de/hitzewarnungen
Es mehren sich die Hinweise, dass auf dem Parkplatz vor dem Bahnhof Rothe Erde kein Fahrrad-Parkhaus errichtet wird. Eine Info, die AachenNews gar nicht unglücklich macht.
Auf dem Platz (auf dem Foto hinten, wo die Autos stehen) wird also kein Gebäude hochgezogen. In dem Quartier ist ja ohnehin alles schon so voll- und zugebaut, dass man sich über den Erhalt einer nicht-bebauten Flächenur noch freuen kann. Ein weiter Blick bleibt weiter möglich, ein frischer Luftstrom desgleichen. Die Bäume werden stehen bleiben.
Der Platz vor dem Bahnhof Rothe Erde. Dort wird wohl kein Fahrrad-Parkhaus gebaut. Foto AachenNews Archiv
Zur Erinnerung: Hier hatten wir berichtet, dass ein Fahrradparkhaus geplant ist und gebaut werden soll. Aachens damalige SPD-Abgeordnete Ye-One Rhie hatte dafür in Berlin schon über die Hälfte der voraussichtlichen Kosten (1.856.250,00 Euro) locker gemacht.
Das Geld muss nun wohl, falls es überhaupt schon in Aachen angekommen ist, zurückgeschickt werden. Der Grund: Die Verwaltung (Bereich Planung) kann erkennen, dass sie das Gebäude – wegen der vielen sonstigen Aufgaben – nicht pünktlich, also in der vorgeschrieben Frist, wird fertig bekommen. Der Zeitplan ist nicht einzuhalten. Wir lernen, was wir eigentlich schon wussten: Es ist keine gute Idee, die Verwaltung mit zu vielen Aufgaben anhaltend zu überfordern.
In dem neuen Gebäude sollte unten ein Pkw-Parkplatz eingerichtet werden, oben (!) sollte es sichere Parkplätze für 472 Drahtesel geben. Im Sommer 2023 hatte man dem Projekt noch viel Positives abgewinnen können. Doch jetzt – nach umfangreicher Arbeit und genauer Inspektion des Quartiers im Rahmen von ISEK sind längst Zweifel aufgekommen. Muss man wirklich jeden Flecken mit einem mehrstöckigen Gebäude zuknallen, auch wenn es dafür Geld aus Berlin oder Düsseldorf gibt?
Fehlt hier wirklich ein Parkhaus für Fahrräder? Was meint ihr? Foto: AachenNews Archiv
Es ist zwar keine Statistik erhoben worden, aber vom anekdotischen Erleben her bleibt zu sagen, dass niemals 472 Menschen mit ihren Rädern das neue Parkhaus füllen würden. Es wäre zu groß dimensioniert und würde zu zwei Dritteln ständig leer sein. Wie die schwarzen Kästen, die in der Stadt stehen, die sind ja auch meistens leer.
Viel dringender wird am Hauptbahnhof von Aachen ein Fahrrad-Parkhaus benötigt. Aber das ist eine andere (traurige) Geschichte.
Heute, am 31. Mai, feiert das Straßenoratorium »Place Publique« von und mit Punk-Legende Schorsch Kamerun und mit der Chormusik von Sebastian Schwab auf dem Vorplatz vom Stadttheater Premiere. Los geht es um 17 Uhr.
Ein Bild aus längst vergangenen Tagen. Gleichwohl: Auf dem Theatervorplatz gibt es heute, am 31. Mai, um 17 Uhr eine ganz besondere Vorstellung. Foto: AachenNews Archiv
Das Theater feiert Geburtstag und möchte dem Publikum ein Stück schenken! Gemeinsam mit Schorsch Kamerun, Sänger der Hamburger Punkband „Die Goldenen Zitronen“, der als Regisseur, Autor und Performer an allen großen deutschsprachigen Bühnen inszeniert, werden drängende Fragen gestellt: Wem gehört die Stadt und wie werden ihre Erzählungen gedeutet?
Dafür kommen die Künstler in den Stadtraum – mit einem musiktheatralen Straßenoratorium auf drei Aachener Plätzen. Ein Community Chor aus Aachener Bürger*innen erzählt in eigens neu geschaffenen Liedern des Komponisten Sebastian Schwab von absurden Ereignissen und verborgenen Oecher Geschichten. Schorsch Kamerun eröffnet so mit zwei Schauspieler*innen, einer Sopranistin und dem Chor das „Aachen History Land“.
Place Publique, Ein Straßenoratorium von und mit Schorsch Kamerun mit Chormusik von Sebastian Schwab. Komposition Chormusik:Sebastian Schwab. Choreinstudierung: Mirja Betzer. Regie und Performance: Schorsch Kamerun. Bühne und Kostüm:Katja Eichbaum. Live-Musik: Schorsch Kamerun / PC Nackt. Dramaturgie: Isabelle Becker / Lucien Strauch. Mit: Stefanie Rösner, Philipp Manuel Rothkopf, Evelyn Grünwald und einem Chor aus Bürger*innen der Stadt.
Premiere: 31. Mai 2025 // 17:00 Uhr // Theaterplatz. Weitere Vorstellungstermine: 06.06.25 // 16:00 Uhr // Elisengarten. 13.06.25 // 16:00 Uhr // Driescher Hof (Danziger Str. 2-8)
Die sogenannten 3RIDES-Radrennen waren voriges Jahr eine richtige Katastrophe. Es gab einen Unfall, ein prominenter Radler stürzte schwer, weil ihm plötzlich ein Pkw entgegen kam, und viele Menschen konnten stundenlang nicht aus ihren Häusern raus. Sie wussten nichts von dem Rennen, hatten sich natürlich für den Feiertag (Muttertag) verabredet. Es war alles unübersichtlich und ziemlich schrecklich. Dieses Jahr will man es besser machen.
Wenn ihr an der Strecke wohnt, solltet ihr euch darauf einstellen. Wo die Radfahrer entlang fahren, ist auf einem Flyer nachzulesen. Bitte unbedingt anschauen. Stellt euch darauf ein, dass ihr für eine gewisse Zeit nicht über die Straße könnt und eventuell auch euren Freunden und Verwandten nicht den üblichen Wochenend-Besuch abstatten könnt. Schon gar nicht mit dem Bus.
Auf dem Privatgelände der Firma Schumag AG, Nerscheider Weg in Schleckheim befindet sich der Start- und der Zielbereich der Radrennen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung am kommenden Wochenende stehen neben dem Eventprogramm die beiden Radrennen 3RIDES Gravel Race und 3RIDES Gran Fondo.
Was passiert am Samstag?
Am Samstag, 31. Mai, startet ab 15 Uhr das UCI 3RIDES Gravel Race, das über Straßen, Wald- und Forstwege im südlichen Aachener Stadtgebiet, in der Gemeinde Roetgen und der Stadt Stolberg führt. Die Teilnehmer*innen fahren in einem Rundkurs zwei Durchläufe durch die Gebiete Nütheim, Schleckheim, Oberforstbach, Brand, Hahn, Rotterdell, Roetgen, Schmithof und Sief.
Was passiert am Sonntag? UPDATE: Dieses Rennen fällt aus
Am Sonntag, 1. Juni, fndet ab 7 Uhr das Straßenrennen UCI 3RIDES Gran Fondo mit einer 140 Kilometer langen Strecke durch die nördliche Eifel zum Rursee und zurück nach Aachen statt. Das Straßenrennen führt über Oberforstbach nach Walheim, Breinig, durch den Kreis Düren und die Gemeinde Simmerath und von dort zurück zum Veranstaltungsgelände in Aachen.
Der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung teilt mit, man habe als Genehmigungsbehörde gemeinsam mit den betroffenen Kommunen, dem Kreis Düren und der StädteRegion Aachen umfassende, restriktive Auflagen und Bedingungen erarbeitet, die insbesondere die zulässigen Sperrzeiten konkret definieren.
Foto AachenNews Archiv: Zur Erinnerung. So wurde im letzten Jahr für 3RIDES in der Öffentlichkeit geworben.
Die Freigabe der Straße für den Individualverkehr soll bei beiden Radrennen spätestens nach einer Sperrzeit von 60 Minuten erfolgen (ungefähr 15 Minuten-Sperrzeit, die notwendig ist, damit die Straßen frei von Individualverkehr sind sowie maximal 45 Minuten nach dem ersten Radfahrer). Teilnehmende, die hinter das Schlussfahrzeug gelangen, seien „nicht mehr Teil des Rennens und unterliegen den Regelungen der Straßenverkehrsordnung“, so wird mitgeteilt.
Weitere Infos, Streckenverlaufspläne sowie die eingerichteten Querungspositionen findet man in einem Flyer auf der Homepage des Veranstalters. Während des Rennens ist eine Hotline des Veranstalters unter der Rufnummer 0521/73 06 99 37 zu erreichen.
***
Achtung. Die Problematik, die mit dieser Art Rennen verbunden ist, wird hier sehr gut dargestellt. Es geht um Pflegekräfte, die befürchten, bedürftige Personen nicht erreichen zu können.
Die Auszeichnung mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen, die Ursula von der Leyen am Himmelfahrtstag, 29. Mai, entgegennahm, stand unter besonderen Vorzeichen. Die akuten und anhaltenden Bedrohungen der europäischen Gemeinschaft – durch Krisen, Krieg, Klimawandel, durch Aggression und Desinformation von innen und außen – zogen sich wie ein roter Faden durch die Verleihung, die Veranstaltungen und Gespräche im Umfeld. Gleichzeitig war aber auch von der daraus resultierenden Chance, von Aufbruch und Verantwortung die Rede.
Lächeln und winken: Die neue Karlspreisträgerin Ursula von der Leyen mit der Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Foto: Stadt Aachen/Andreas Steindl
Der Tenor: Nur gemeinsam können die großen Herausforderungen bewältigt, können Demokratie und Freiheit in Europa bewahrt und verteidigt werden. Nur ein eigenständiges, vereintes Europa der Stärke kann demokratisch, wirtschaftlich und diplomatisch gestärkt aus den Krisen hervorgehen.
„Europa ist mein Leben. Und es ist die größte Ehre meines Lebens, heute hier vor Ihnen allen zu stehen“, sagte die frisch gekürte Preisträgerin, als sie im Krönungssaal ans Rednerpult trat. Dieser Preis, diese Stadt seien das Symbol für ein vereintes Europa. Das Wunder Europa – die Wiedervereinigung von Völkern, Geschichte und Schicksal – seien „in dieser Stadt festgeschrieben“.
Die Preisträgerin sprach von drei bedeutenden Denkmälern in Aachen, die von der Geschichte und Bedeutung Europas zeugen. Zunächst der Aachener Dom, ein einzigartiges Zeugnis der geistigen, kulturellen und politischen Renaissance Europas, angestoßen durch die Vision Karls des Großen. Seine Idee für Europa sei es gewesen, einen Raum zu schaffen, in dem sich Wissenschaft und Kultur, Bildung und Rechtstaatlichkeit entfalten können.
Als zweiten Ort wählte von der Leyen die von den Nationalsozialisten zerstörte alte Synagoge und schlug eine Brücke zur Aachenerin Edith Holländer und ihrer Tochter Anne Frank, deren Ausspruch heute noch beeindruckt: „Und doch, wenn ich zum Himmel schaue, denke ich, dass sich alles wieder zum Guten wenden wird, dass auch diese Härte aufhören wird, dass wieder Ruhe und Frieden in die Weltordnung kommen werden. Inzwischen muss ich meine Ideale hochhalten, in den Zeiten, die kommen, sind sie vielleicht doch noch auszuführen.“ Die neue Synagoge in Aachen ist für von der Leyen ein Symbol der Wiedergeburt, aber auch der Erinnerung.
Als dritten Ort nannte von der Leyen das Aachener Rathaus, wo vor 75 Jahren der europäische Vordenker Richard Coudenhove-Kalergi als Karlspreisträger ausgezeichnet wurde. Auch er habe eine Vision für Europa gehabt: ein Europa, in dem Menschen dank gemeinsamer Kultur und Werte, Freiheit und dem Respekt vor der Menschenwürde zusammenkommen, sagte von der Leyen.
In einem der schönsten Säle Europas ist heute wieder eine Politikerin mit dem Karlspreis ausgezeichnet worden: Ursula von der Leyen Foto: Stadt Aachen/Andreas Steindl
Europa könne nicht tatenlos den Umwälzungen zusehen, sagte von der Leyen. Sie forderte, nicht einem falschen Irrglauben zu verfallen, dass der Sturm einfach vorbeiziehen werde, und mahnte, Europa stünde vor einer grundlegenden Entscheidung: „Warten wir ab und reagieren wir nur auf die unmittelbare Krise? Akzeptieren wir ein vermeintliches Schicksal? Oder nehmen wir die Dinge selbst in die Hand und entscheiden selbst über unsere Zukunft?“ Es sei nötig „unsere Fesseln abzuwerfen“, um ein unabhängiges Europa aufzubauen.
***
Mehr als 100 Medienvertreter*innen hatten sich für die Karlspreisverleihung 2025 akkreditiert – darunter Teams von ARD, ZDF und WDR, POLITICO, Nachrichtenagentur Reuters, Television Espanola, Süddeutsche Zeitung, FAZ, efe press agency, DPA, Deutsche Welle, Funke-Mediengruppe, BILD, Euractiv, Börsen-Zeitung, AFP, Spiegel, sowie zahlreiche regionale Medien aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden.
Die Live-TV-Übertragung wurde im WDR Fernsehen gesendet und ist dort noch abrufbar.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
***
Die Verleihung des Karlspreises ist störungsfrei verlaufen. Das Sicherheitskonzept der Polizei Aachen sei umfassend aufgegangen. Das teilte die Polizei mit. Sieben Kundgebungen und Demonstrationen seien friedlich verlaufen. Die Einsatzkräfte sorgten für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der nationalen und internationalen Gäste. Dazu mussten im Vorfeld – wie bereits in den Jahren zuvor – Sperrungen und Sicherheitszonen eingerichtet werden.
***
Formvollendet in jeder Hinsicht und wie immer: der spanische König Felipe VI. Foto: Stadt Aachen/Andreas Steind
Aachen bekommt einen Feierabendmarkt, Motto: „Spät am Markt“ . Premiere ist am Donnerstag, 5. Juni, auf dem – wenig verwunderlich – Marktplatz in der Innenstadt. Von 16 bis 22 Uhr soll sich der Platz vor dem Rathaus in einen lebendigen Treffpunkt für Genießer*innen verwandeln, und zwar künftig einmal im Monat.
Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen meint, das neue Format sei: „ein wichtiger Baustein unserer Strategie zur Belebung der Innenstadt“. Es verbinde Genuss, Kultur und Begegnung und lade zum Verweilen nach Feierabend ein. Bundeskanzler Friedrich Merz wird das nicht gerne sehen, wenn hunderte Aachener Bierchen trinkend auf dem Markt rumstehen, hat er uns doch kürzlich noch geraten, mehr zu arbeiten.
Trotzdem: Ob Streetfood, Wein oder Craft-Bier – rund zehn ausgewählte Stände werden ein abwechslungsreiches gastronomisches Angebot bieten. Im Mittelpunkt stehen regionale Produzenten und lokale Gastronomen. Ergänzt wird das Angebot durch Live-Musik und DJ-Sets, die eine stimmungsvolle Atmosphäre schaffen sollen.
„Spät am Markt“ findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Die weiteren Termine sind: 3. Juli, 7. August, 4. September und 2. Oktober.
Am Mittwoch, 4. Juni, zwischen 10 und 12 Uhr laden die Digital-Paten wieder in die Stadtbibliothek Aachen, Couvenstraße 15 (Erdgeschoss) ein. Interessierte erhalten dort kostenlose und individuelle Unterstützung rund um ihre mobilen Geräte.
Nicht alle Menschen fühlen sich im Umgang mit Smartphone oder Tablet sicher. Hier setzt das Angebot der Digital-Paten an. Ob Fragen zu WhatsApp, Fotos, Geräteeinstellungen oder zur allgemeinen Bedienung: Die Digital-Paten nehmen sich Zeit für persönliche Anliegen und suchen gemeinsam mit den Teilnehmenden nach praktischen Lösungen. Sofern vorhanden, kann gerne das eigene Smartphone oder Tablet mitgebracht werden.
Mit dem niederschwelligen Angebot möchten die Digital-Paten dazu beitragen, digitale Teilhabe für alle Altersgruppen zu fördern. „Die Beratung erfolgt individuell, persönlich und in geduldiger Atmosphäre – ganz ohne Vorkenntnisse“, so wird versprochen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.
Gestern wurde die Bühne auf dem Katschhof aufgebaut. Dort wird sich die Preisträgerin am Himmelfahrtstag mit einer kurzen Rede an die Aachenerinnen und Aachener wenden.
Am Donnerstag, 29. Mai, wird in Aachen der Internationale Karlspreis an die Präsidentin der Europäischen Kommission Dr. Ursula von der Leyen im Krönungssaal des Rathauses verliehen. Das bringt, wie jedes Jahr am Himmelfahrtstag, die üblichen Beeinträchtigungen mit sich. Es ist alles für die Aachenerinnen und Aachener nichts Neues.
Die Polizei ist wegen der Prominenz der rund 700 Gäste mit mehreren 100 Polizisten (in Uniform und in Zivil) im Einsatz und hat wieder ein Sicherheitskonzept vorbereitet. Man möchte schließlich nicht, dass die Menschen, die man zu sich eingeladen hat, irgendwie zu Schaden kommen. Bundeskanzler Friedrich Merz und König Felipe VI. von Spanien halten Ansprachen mit einer Würdigung der Preisträgerin. Zu Gast in Aachen wird ebenfalls Professorin Dr. Maja Göpel sein; die Politökonomin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin ist Sprecherin beim Vorabend-Dinner in der Aula Carolina.
Bereits am Tag vor der Verleihung, am Mittwoch, 28. Mai, wird im Bereich der oberen Pontstraße eine Sicherheitszone eingerichtet. Alle Restaurants und Läden in der Pontstraße zwischen Annuntiatenbach und Markt müssen ab 14 Uhr schließen. „Berechtigte Personen können diesen Bereich nach erfolgter Kontrolle passieren“, so wird mitgeteilt.
Rund um den Markt werden sich am Donnerstag – wie in den Vorjahren – an drei Stellen Zugangsmöglichkeiten befinden. Um die polizeilichen Kontrollen so kurz wie möglich zu halten, sollte jede/r seinen Personalausweis griffbereit haben.
Diese Barrieren (Herner Truck Sperren) sind relativ neu, sie sollen Fahrzeuge notfalls stoppen und stehen schon seit Tagen quasi griffbereit vor den Schaufenstern.s. auch hier
***
Kein Karlspreis ohne Proteste: Bisher seien der Polizei Aachen fünf Versammlungen (Demonstrationen und Kundgebungen) mit mehreren hundert Teilnehmenden an Christi Himmelfahrt angezeigt worden, so war zu erfahren. Zu diesen Gegenveranstaltungen und überhaupt zu allem s. die Texte vom Kollegen Michael Klarmann, aktuell hier. Auch wegen dieser Kundgebungen kann es im Bereich der Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen kommen.
In den vergangenen Tagen sind an mehreren Schulen in unserer Region Bombendrohungen eingegangen. Das teilte die Polizei in Aachen mit. Auch andere Polizeibehörden des Landes hätten Fälle telefonischer oder schriftlicher Androhungen gemeldet. Wer hinter der offenbar konzertierten Aktion steckt, das ist noch völlig unbekannt. Man kann sich aber vorstellen, dass es in Deutschland Menschen gibt, die für wenige hundert Euro einen Drohanruf bei einer Schule starten, ohne dass diese Personen wissen, für wen sie eigentlich „arbeiten“.
Die Polizei Aachen prüft jeden einzelnen Fall und leitet entsprechende Maßnahmen ein, beispielsweise am vergangenen Dienstag, 20. Mai, als in der Montessori-Gesamtschule im Frankenberger Viertel eine Drohung eingegangen war. Weitere Fälle wurden in der StädteRegion in Aachen, Monschau und Herzogenrath gemeldet. Die Schulen, in denen gerade Abiturprüfungen stattfinden, mussten komplett geräumt werden.
Foto: Die Montessori Gesamtschule in Aachen, Moltkepark, war Ziel einer Bombendrohung.
Bisher habe sich in keinem der Fälle Anhaltspunkte für eine Ernsthaftigkeit ergeben, so teilt die Polizei mit. In allen Fällen seien Anzeigen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten aufgenommen worden.
Landesweit gingen bislang Dutzende Bombendrohungen an Schulen ein. (sk/kg)
Oberbürgermeister Ziemons setzt den Austausch mit den Aachener*innen in den Stadtteilen fort und lädt am Freitag, 17. April, zu einem Bürger*innendialog ein. Von 16 bis 18 Uhr besteht im Bezirksamt, Paul-Küpper-Platz 1, die Gelegenheit, persönlich mit dem Oberbürgermeister (OB) ins Gespräch zu kommen.
„ja“ zuOlympia?
Noch bis 19. April kann man seine Stimme per Briefwahl abgeben, ob man für oder gegen die Teilnahme Aachens an einer Olympiade ist. Bis dahin läuft der Ratsbürgerentscheid. Die Stadt hat allen wahlberechtigten Personen die Wahlunterlagen zugesandt. Sollte jemand bislang keine Abstimmungsunterlagen erhalten haben, kann sich ans Wahlamt (0241/432-1600) oder an wahlen@mail.aachen.de wenden.
4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
***
In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Zur Ruhe kommen
Am Dienstag,14. April, zeigt Dr. Lisa Pütz (RWTH Aachen) im OecherLab, Kapuzinergraben, warum wir nach der Arbeit oft nicht zur Ruhe kommen – und welche evidenzbasierten Strategien wirklich helfen, besser abzuschalten. Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an alle, die ihre Balance zwischen Arbeit und Erholung nachhaltig verbessern möchten. Infos hier.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Zwischen dem 14. und 16. April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
***
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.