Hilfstransport ist unterwegs: in die ukrainische Partnerstadt Chernihiv

Dank der großen Spendenbereitschaft der Aachener Bevölkerung ist Anfang Mai erneut ein Hilfstransport in die ukrainische Partnerstadt Chernihiv aufgebrochen. Das teilte die Pressestelle der Stadt mit. An Bord seien: Zwei dringend benötigte Einsatzfahrzeuge, ein Minibus mit einer behindertengerechten Rampe sowie ein Fahrzeug für den kommunalen Betriebshof. Der beladene Lkw-Transport startete am Betriebshof in der Liebigstraße – unterstützt vom engagierten Team des Stadtbetriebs.

Aachen steht im engen Austausch mit Chernihiv, um gezielte Unterstützung zu leisten. Die aktuellen Hilfsgüter sollen in der nordukrainischen Stadt für Wiederaufbauarbeiten sowie zur Unterstützung der kommunalen Infrastruktur eingesetzt werden. Bereits im Dezember 2023 wurden eine komplette Spielplatzausstattung und mehrere Fitnessgeräte nach Chernihiv gebracht. 

Organisiert wurde der Transport vom Verein „Blau-Gelbes Kreuz“, der bereits zahlreiche Hilfslieferungen in die Ukraine begleitet hat. Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der GIZ, die im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für die Organisation verantwortlich ist. Seit Beginn der Partnerschaft 2022 wurden mehrere Fahrzeuge und umfangreiche Ausstattungen übergeben.

Die Stadt Chernihiv, nordöstlich von Kiew gelegen, ist seit Frühjahr 2022 stark zerstört. Im Dezember desselben Jahres beschloss der Aachener Stadtrat einstimmig die offizielle Solidaritätspartnerschaft. Seither pflegen beide Städte einen kontinuierlichen Austausch und arbeiten gemeinsam am Wiederaufbau.

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„Endlich ein ZUHAUSE“

Die eigenen vier Wände zur Verfügung zu haben, das ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Wohnungslosigkeit ist für die betroffenen Menschen eine sehr große Belastung. Aber auch für die Kommunen stellt dies eine große Herausforderung dar.

Im Rahmen der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE“ haben das JobCenter der StädtRegion, die städtische Wohnungsbaugesellschaft „gewoge“ und die Stadt Aachen jetzt eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, die eine enge Zusammenarbeit in diesem Bereich garantiert. Das teilte die Pressestelle der Stadt mit.

Ziel einer Landesinitiative ist es, Wohnungsverluste zu verhindern, Wohnraum für Menschen ohne eigene Wohnung zu schaffen sowie die Lebenslagen obdachloser und von Wohnungsverlust bedrohter Menschen zu verbessern. Foto: AachenNews Archiv

Durch die Kooperationsvereinbarung ist es möglich, bei drohender Räumungsklage frühzeitig unterstützende Maßnahmen einzuleiten und so einen Wohnungsverlust zu verhindern. In den Projekten unterstützen Sozialarbeiter*innen und Immobilienfachleute wohnungslose Menschen bei der Suche nach Wohnraum. Gleichzeitig sind sie als „Kümmerer“ Ansprechpersonen für Vermieter.

Informationen gibt es unter anderem bei der Wohnungssicherungshilfe der Stadt Aachen, Tel. 0241 432-56203, und unter sgbxii@mail.aachen.de .

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Besteht Bedarf für eine so große Kita in der Innenstadt?

Fast 4500 Quadratmeter groß ist das Grundstück in der Franzstraße, das nach langem Warten bald bebaut werden soll. Dort befand sich einmal die katholische Hemmerle Schule, die ist längst abgerissen worden. Jetzt planen Politik und Verwaltung, auf dem Grundstück außer Wohnungen zwei unterirdische Sporthallen zu bauen und eine – sage und schreibe – 7-gruppige Kita. Obwohl man genau weiß, dass in der Innenstadt noch von allen Stadtteilen die wenigsten Kinder leben.

Und es werden immer weniger. Diesen Eindruck kann man auch gewinnen, wenn man öfter mal durch die Innenstadt spaziert und darauf achtet, wieviele Kinder einem noch begegnen? Erschreckend wenige.

Blick in die Franzstraße, oben lugt die Spitze vom Marschiertor hervor. Das Schulgebäude ist weg, es sollen dort unter anderem (rechts) zwei unterirdische Sporthallen und eine 7-gruppige Kita errichtet werden.

Kindergärten zu bauen, das ist in einer Stadt wie Aachen prinzipiell eine gute Sache. Es sollte aber mit Augenmaß geschehen. Man hat auf absehbare Zeit 1. den allergrößten Mangel an Erzieherinnen und kann das Angebot an Betreuungszeiten nicht befriedigen (aus Mangel an Personal). Und 2.: Kitas werden geplant und gebaut, obwohl in Aachen die Zahl der Kinder unter 6 Jahren sinkt und sinkt.

Gerade wurde im zuständigen Ausschuss eine Studie zur Kenntnis genommen, in der steht, dass 3. gerade in der Innenstadt – wenn man ganz Aachen betrachtet – überhaupt sehr wenige Kinder leben. Wörtlich:

„Innerhalb der Stadt verteilen sich die Anzahl und der Anteil von Haushalten mit Kindern in den einzelnen Lebensräumen sehr unterschiedlich. Anteilig leben mehr Haushalte mit Kindern am Stadtrand oder in Gebieten mit geringer Siedlungsdichte. In der Innenstadt leben die wenigsten Haushalte mit Kindern (überwiegend unter 10 %)“. 

Foto: Anlage hier einsehen. Projekt „Urbanes Wohnen mit Kindern“.

Wäre es da nicht besser, sich mit einer kleineren, lediglich 5-gruppigen Kita zufrieden zu geben, statt eine 7-gruppigen Mega-Einrichtung zu bevorzugen?

Die Architekten hatten auch anders geplant, sie hatten für die Kita-Kinder ein Gewächshaus und ein sog. grünes Zimmer vorgeschlagen. Beides soll auf Wunsch der Politik entfallen und somit die 5-gruppige Einrichtung zu einer 7-gruppigen werden. Wobei zur Verwunderung von AachenNews die Spitze des Jugendamtes in Gestalt von André Kadelbach im Ausschuss meinte, in Aachens Innenstadt leben gar nicht weniger Kinder als in den übrigen Teilen von Aachen. Hää?

Das Areal im Abendlicht. Wie man es auch fotografiert, es ist eine Brache und gibt einfach kein schönes Bild ab. Was dort errichtet wird, seht ihr hier. Entworfen von kadawittfeldarchitektur aus Aachen.

Wie dem auch sei: Die neue Kita soll die Kinder der Kita Lochnerstraße (3 Gruppen) und die Kinder der Kita Boxgraben (2 Gruppen) aufnehmen. AachenNews hat lange gerechnet und recherchiert und hat herausgefunden, dass 3 plus 2 nicht 7 sind, sondern 5.

Hier soll nicht verschwiegen werden, dass auch die Vertreterin der Kita-Eltern sich eine möglichst große Kita wünscht. Offenbar nicht ahnend, wie sich der stundenlange Aufenthalt von Unter-Dreijährigen in großen Gruppen auf die Kleinen auswirkt. Na ja. Da wird man hoffentlich baulich noch viel abtrennen.

Zu dem geplanten Neubau gäbe es noch viel zu sagen, z. B.: Man möchte sich lieber nicht den Hol- und Bringverkehr (im Pkw) vorstellen, den eine 7-gruppige Kita und zwei Sporthallen in der engen Franzstraße verursachen werden. Denn, wie die Grünen meinen, dass bald die meisten Eltern ihren Nachwuchs mit dem Lastenrad transportieren werden . . . damit ist nicht zu rechnen. Dafür sind die Lastenräder viel zu teuer.

Was die Kosten für die komplette, neue Anlage betrifft, so war bisher öfter von 37,2 Millionen Euro die Rede, zuletzt aber auch von 32 Millionen und sogar von 30 Millionen. – Mal sehen.

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Am Samstag, 10. Mai, ist Fahrrad- und Mobilitätstag

Mal die Kinder-Perspektive einnehmen

Der seit 2008 angebotene Aachener Fahrradtag rund um den Elisenbrunnen wird von diesem Jahr an zu einem „Fahrrad- und Mobilitätstag“ ausgeweitet. Der Aktionstag beginnt am Samstag, 10. Mai, um 11 Uhr am Elisenbrunnen und am Holzgraben und dauert bis 16 Uhr.  

Der Fahrrad- und Mobilitätstag findet am Elisenbrunnen, am Holzgraben und am Dahmengraben statt. Foto: AachenNews Archiv

Die Stadt will den Menschen, die in Aachen auf unterschiedliche Weise mobil sind, beim Fahrrad- und Mobilitätstag zeigen, wie vielfältig zukunftsfähige Mobilitätsangebote sind. Neben vielen Informationsständen wird es diverse Angebote zum Ausprobieren und Testen geben. Themen wie Radfahren, Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit, Mikromobilität (zum Beispiel E-Scooter) oder Carsharing werden präsentiert. 

Wer wissen möchte, aus welcher Perspektive Kinder den Straßenverkehr wahrnehmen, kann mit den Tiefsehrohren des Fachbereichs Mobilität und Verkehr auf Entdeckungstour gehen und erleben, was Kinder tatsächlich sehen. Interessant könnten auch die beiden Schleichwege-Touren der städtischen Kampagne „FahrRad in Aachen“ für alle sein, die sicher und gut in Aachen mit dem Fahrrad unterwegs sein möchten. Die erste Tour ist 5, 8 Kilometer lang und startet um 11 Uhr. Die zweite ist 7,6 Kilometer lang und beginnt um 12 Uhr. Beide Touren führen durch die Innenstadt abseits der viel befahrenen Straßen. 

Für Kinder wird zusätzlich die Fahrradtour „Kids on Tour“ um 13 und um 15 Uhr angeboten. Beide sind 6,5 Kilometer lang und dauern rund 45 Minuten. Wer an einer der vier Touren teilnehmen möchte, kann sich über folgende Mailadresse anmelden: fahrrad-in-aachen@mail.aachen.de 

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Mega-Baustelle wandert vorzeitig zum Kapuzinergraben

Vor, hinter und neben dem Stadttheater – und ganz besonders im Untergrund – wird alles neu gestaltet. Es dauert zwar noch eine Weile, bis alles fertig ist (bis Ende 2027), aber ein Anfang ist gemacht. Wie immer, wenn man in Aachens Innenstadt in die Tiefe geht, stößt man auf Relikte aus der Vergangenheit. Aus einer ruhmreichen Vergangenheit, meistens, die untersucht werden will.

So auch neulich, als man seitlich vom Theater den Boden aufriss. Seitdem haben dort die Archäologen von Archeo Consult das Sagen, und die Bauarbeiter von Lube & Krings wandten sich vorzeitig einem anderen Bereich zu: dem Kapuzinergraben.

Weil die Archäologen so schnell nicht fertig werden mit ihrer Forschungsarbeit unmittelbar am Stadttheater, wurde jetzt die Erneuerung der Kanalisation vorgezogen. Der Kapuzinergraben ist einseitig gesperrt.

Sperrbaken halbieren neuerdings den Kapuzinergraben, dort wird – was eigentlich erst viel später geplant war – die Kanalisation erneuert. Obwohl: Wenn man dort ebenfalls auf wertvolle Altertümer stößt, dann ist es bald mit der neuen Kanalisation ebenfalls Essig. Schöne Aussichten.

Die Geschäftsleute rund ums Theater und auf dem Kapuzinergraben haben eine IG gegründet und lassen sich die gute Laune nicht verderben. Wie AachenNews gestern berichtet wurde, kommen die meisten derzeit noch klar mit der Situation und freuen sich über jede Kundin, die sich eine Brille oder gegenüber beim Textilspezialisten N&K Bielefelder Wäsche etwas kauft.

Für mehr Infos: Vollsperrung Theaterplatz: So wird der Verkehr geleitet

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Freibadsaison: Kühles Nass wartet auf erhitzte Körper

Blumenbild, am Zaun vom schmalen Schulgarten der Grundschule Mataréstraße gesehen.

Schwimmbad offen

Das Freibad Hangeweiher öffnet pünktlich am Donnerstag, 1. Mai, seine Tore und startet in die Freiwassersaison. Es finden noch immer Bauarbeiten statt, doch die stören eigentlich nicht. Es kommen Container für Duschen, Umkleiden, Spinde, Personal und Material zum Einsatz. Weitere Infos, auch zum Stand der Bauarbeiten findet ihr hier

Die Parksituation ist schwierig. Die Parkdauer auf dem städtischen Parkplatz Hangeweiher an der Hermann-Löns-Allee wird ab 1. Mai auf vier Stunden begrenzt. Die Regel gilt montags bis samstags von 7 bis 21 Uhr. Autofahrer*innen weisen die Parkdauer mit einer Parkscheibe nach.

Neben dem 50 Meter langen Edelstahl-Schwimmerbecken mit Sprunganlage, bietet auch das Nichtschwimmerbecken mit Wasserkanonen, großer Edelstahlrutsche und Massagedüsen Badespaß für Groß und Klein. Für die ganz Kleinen steht ein Kinder-Planschbereich im Schatten zur Verfügung.

Ganz gleich, ob Frühschwimmer, Sonnenhungrige oder Familienbadetag – das Freibad mit großer Liegewiese und schönem Baumbestand ist für alle attraktiv.

Zu Beginn am Donnerstag, 1. Mai, ist das Freibad Hangeweiher von 6.30 bis 21.15 Uhr geöffnet.

Um Wartezeiten zu vermeiden, lohnt es sich bereits vorab eine Eintrittskarte im Webshop unter https://ticket-baeder.aachen.de/ zu kaufen. Einzeltickets sind nicht termingebunden und ab Kaufdatum in allen städtischen Bädern drei Jahre lang gültig.

Der Fachbereich Sport macht darauf aufmerksam, dass aufgrund des immer noch anhaltenden Fachkräftemangel und der Freiwassersaison ab dem 2. Mai 2025 geänderte Öffnungszeiten in den Schwimmhallen gelten.

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Wahlhelfer*innen, meldet euch online an

Ab sofort ermöglicht eine neue Online-Dienstleistung der Stadt Aachen potentiellen Wahlhelfer*innen, sich über ein Formular im Serviceportal der Stadt zu melden. Das teilt das Pressebüro der Stadt mit.

Das neue Angebot diene zur Erleichterung der Akquise von Helfern für die kommenden Kommunalwahlen im September, so erfährt man.

Foto: AachenNews Archiv. Bald ist es wieder soweit. Im September diesen Jahres werden der Rat und der/die Bürgermeister*in neu gewählt.

 Wer kann den Dienst nutzen?

Der Dienst steht allen Personen ab 16 Jahren mit deutschem Personalausweis oder europäischer eID-Karte im Serviceportal der Stadt Aachen zur Verfügung. Gesucht werden Menschen, die die Stadt Aachen bei der Kommunalwahl unterstützen möchten. Voraussetzung für die Nutzung des Online-Dienstes ist die Authentifizierung durch die bundID mit Namen und Passwort. 

Die Stadtverwaltung sucht für die Wahlen sage und schreibe „zwischen 2.200 und 2.300 Wahlhelfer*innen“. Für die Kommunalwahl in diesem Jahr kann jede*r, der die Voraussetzungen erfüllt, Wahlhelfer*in werden.

Im Online-Formular wird abgefragt, ob man bei der Kommunalwahl am 14. September und/oder bei einer möglichen Stichwahl am 28. September eingesetzt werden möchte. Man kann ebenfalls angeben, ob man lieber im Brief- oder Urnenwahllokal eingesetzt werden möchte und welche Rolle man sich im Wahlvorstand vorstellen kann.

Zusätzlich sind Validierungsregeln hinterlegt, sodass es nicht weitergeht, wenn eine der Bedingungen nicht erfüllt ist.

Foto: Ihr entscheidet, wer ab Herbst im Aachener Rathaus Platz nehmen kann.

Mit der Einrichtung des Online-Formulars setzt die Verwaltung einen Ratsantrag der Grünen und der SPD aus Februar diesen Jahres um.

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Wer macht noch mit und arbeitet im neuen Nachbarschaftsgarten?

Hier gibt es noch viel zu tun. Die Pfarre hat freundlicherweise den Garten von St. Bonifatius in Unterforst zur Verfügung gestellt, er war total verwildert und mit Müll zugeworfen worden. Jetzt wächst dort schon wieder frisches Grün. Soweit bekannt, sind alle Bäume stehengeblieben.
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Auf geht’s: Dem Müll keine Chance

Das Stadtteilbüro Forst/Driescher Hof lädt ein zum gemeinsamen Müllsammeln. Man trifft sich am Dienstag, 29. April, um 16 Uhr auf dem Vorplatz von St.Bonifatius. Waffeln und einen gemütlichen Ausklang gibt es dann ab 17 Uhr.

Blick aus dem Garten von St. Bonifatius auf die Mataréstraße.

Es ist eine Veranstaltung, die Quartiersmanager Bodo Lamp organisiert hat in Kooperation mit der LebensWeGe und dem Elterncafé der OGS Mataréstraße. Seit es das Projekt zur Entwicklung des Aachener Stadtteils Forst (ISEK) gibt, freut man sich über immer wieder neue Zusammenkünfte und Aktionen im Viertel.

Zum Hintergrund: Der Frühling naht und manche Anwohnende von Mataréstraße, Zeppelinstraße und den umliegenden Straßen bedauern, dass manchmal achtlos Müll in die Straßen oder in die Büsche geworfen wird. Die Anwohner*innen möchten ihr Quartier auffrischen und von Müll befreien.

Die Veranstalter schreiben: „Kommen Sie vorbei und helfen Sie mit, dass das Viertel sauber wird! Benötigtes Equipment wird vom Stadtbetrieb zur Verfügung gestellt, Erfrischungen hält das Stadtteilbüro für Sie bereit. Im Anschluss an das gemeinsame Müllsammeln gibt es die Möglichkeit – bei einer kleinen Stärkung – mit dem zuständigen städtischen Quartiersmanager und den Nachbarn ins Gespräche zu kommen.“

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Tag des Baumes: der Stadtbetrieb schenkt dir einen kleinen Feldahorn

Rund 130.000 Stadtbäume kontrolliert und pflegt das Team Baumunterhaltung des Aachener Stadtbetriebs. Am kommenden Freitag, 25. April, veranstaltet der Stadtbetrieb zum internationalen Tag des Baumes einen Aktionstag in der Innenstadt.

Welche umfangreichen Maßnahmen vor einer Baumpflanzung umgesetzt werden müssen, demonstriert ein Team direkt vor Ort. Und wer anschließend selbst einen Baum pflanzen möchte, erhält vom Stadtbetrieb einen kleinen Feldahorn.

Von 10 bis 16 Uhr kann man zwischen Elisenbrunnen und Münsterplatz zahlreiche Mitmach-Aktionen entdecken: Nistkästen bauen, mit dem Hubwagen bis auf 37 Meter Höhe fahren, den umfangreichen Fuhrpark entdecken und vieles mehr.

Die Baumkontrolleure erläutern u. a., wie mithilfe eines Resistographen untersucht wird, ob ein Baum hohl, morsch oder massiv ist. Es ist eines der Messgeräte, mit denen – sofern notwendig – die Stadtbäume in einem regelmäßigen Abstand von 9 Monaten auf ihre Verkehrssicherheit überprüft werden. Dabei werden Krankheiten, Pilze und andere Schäden erfasst und, sofern notwendig, Maßnahmen festgelegt. Bearbeitet und dokumentiert werden die Daten in einem digitalen Baumkataster

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Es kann einen schon schwer erschüttern, wenn vor deinen Augen gesunde Stadtbäume gefällt werden (angeblich müssen). Vor der Redaktion von AachenNews.org ist dies zweimal geschehen: in der Klappergasse in Aachen und nach dem Umzug auch in der Mataréstraße. Hölle, Hölle, Hölle.

Baustelle Klappergasse Aachen
Ecke Klappergasse/Jakobstraße in Aachen (August 2015). Die schöne, den 50er-Jahren nachempfundene Bepflasterung wurde gleich mitvernichtet. Bis heute (April 2025) ist es seit 10 Jahren ein häßlicher Platz. Ein Jahr nach dem Bäume-Massaker wollte die Redaktion von AachenNews von diesem Ort nur noch weg.
Februar 2023, noch gar nicht so lange her, da wurden in der Mataréstraße (in Unterforst) für viele Anwohner überraschend und ohne Vorankündigung zwei sehr große, gesunde Bäume gefällt. Die Straße hat seitdem ihren Charme verloren. Auch in zahlreichen weiteren Straßen in Aachen wurden die Menschen durch plötzliche Baumfäll-Aktionen schon unangenehm überrascht. Ein Schock, den man niemals verwindet.

„Es geht nirgends so merkwürdig zu wie auf dieser Welt“, schrieb schon Kurt Tucholsky.

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