Bekommt das Klinikum Aachen den geplanten unterirdischen Zentral-OP doch nicht?

Das Klinikum in Aachen sollte eigentlich zusätzliche, neue Operationssäle bekommen. Eigentlich, denn daraus wird möglicherweise nichts.

Jahrelang hatten Kommunalpolitik und Stadtverwaltung darüber beraten, wo der Anbau mit diesen neuen Sälen am besten hinkommen sollte. Das Klinikum steht (leider) unter Denkmalschutz und das bedeutet, dass man da nicht einfach was dranbauen darf. Auch nicht davor. Es muss freie Sicht auf das Denkmal geben, das ist vorgeschrieben. So kam man auf die Idee, vor dem Gebäude in die Tiefe zu gehen und den Zentral-OP unterirdisch anzulegen. Kosten: eine halbe Milliarde Euro, mindestens.

Das Aachener Uniklinikum ist ein Bauwerk von großer architektonischer Bedeutung, es steht deshalb unter Denkmalschutz. Wo zuvor Parkplätze waren, sollte gebaut werden.

Ganz davon angesehen, dass sich nachweislich Menschen weder zum Einkaufen noch zum Arbeiten gern unter Tage begeben, sind die unterirdischen Anlagen vermutlich auch besonders teuer. Man kann annehmen, dass es nicht bei einer halben Milliarde bleibt, sondern alles deutlich mehr kosten wird. Das ist tatsächlich auch dem Ministerium in Düsseldorf aufgefallen, das seit Kurzem versucht, die fertigen Baupläne auf Eis zu legen.

Damit nicht genug: Das Klinikum, das einst 2,06 Milliarden D-Mark gekostet hat und ein echter Skandalbau gewesen ist, muss saniert werden. Es ist schließlich schon 40 Jahre alt. Aber auch die Sanierung ist bei weitem noch nicht beschlossen, denn auch sie würde entsetzlich teuer.

Es soll nun überlegt worden sein, den Altbau aufzugeben und gleich neu zu bauen. Das ist bisher nur gerüchteweise zu uns gedrungen. Architekten, die derartiges hören, schlagen die Hände über den Kopf zusammen. Und die Politiker im Aachener Rathaus setzen zur Zeit alles daran, dass der unterirdische Zentral-OP vielleicht doch noch gebaut werden kann. (Wir werden weiter berichten.)

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Heute und morgen Warnstreik. Wird Abfall eine Woche später abgeholt? Nicht kalkulierbar.

Die Mitarbeiter*innen des Stadtbetriebs sind am Montag und Dienstag, 10. und 11. März, zum Warnstreik aufgerufen. Es wird zu Auswirkungen in der Abfallsammlung kommen. Welche Gebiete in den kommenden Tagen dabei wie stark betroffen sein werden, ist nicht kalkulierbar. Der Aachener Stadtbetrieb bittet vorab um Verständnis. 

Am Montag und Dienstag, 10. und 11. März, bleibt der Recyclinghof Eilendorf streikbedingt geschlossen. Der Recyclinghof Brand hat normal geöffnet.

In den Bereichen, in denen die Abfallsammlung ausfällt, werden die Behälter voraussichtlich am nächsten regulären Entsorgungstag geleert. 

Das bedeutet für Montag, 10. März: Die Leerung der wöchentlichen Restabfallbehälter findet am Montag, 17. März, statt. Die Leerung der 2-wöchentlichen Restabfallbehälter und der Biotonnen verschiebt sich auf Montag, 24. März. Die Leerung der 4-wöchentlichen Restabfallbehälter sowie der Papiertonnen ist am Montag, 7. April. 

Überhang beim Restmüll

Überhangmüll, also jener Abfall, der regulär in diesem Zeitraum anfällt, darf in dieser Ausnahmesituation in den vom Streik betroffenen Gebieten zu dem genannten Entsorgungstermin zusätzlich zur Abholung bereitgestellt werden. Die Menge ist dabei limitiert:Es dürfen nur so viele Säcke dazugestellt werden, wie Behältervolumen (Restmüll) vor Ort ist. Beispiel: Bei einer 60-Liter-Tonne Restmüll darf ein Sack dazu gestellt werden, bei einer 240-Liter-Tonne entsprechend bis zu vier Säcken (vierfaches Volumen). Es ist nicht gestattet, die Nachholsituation für Haushaltsauflösungen oder ähnliches zu nutzen.

Wichtig ist, dass der Überhangmüll in reißfesten Säcken zusammengetragen wird; beispielsweise handelsüblichen grauen oder blauen Säcken zwischen 60 und 120 Litern Volumen. Der Stadtbetrieb bittet darum, die Säcke wegen des Arbeitsschutzes nicht zu schwer zu befüllen.

Hinweis: Übliche Haushaltsmüllbeutel sind nicht für das Sammeln größerer Mengen geeignet, da sie leicht reißen und/oder von Tieren beschädigt werden können.

Quelle: Auszüge aus einer Mitteilung der Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Heute (Freitag) wieder Warnstreik. Forderung: Mehr Geld und mehr freie Tage.

Die Gewerkschaftsmitglieder der Stadtverwaltung sind für den heutigen Freitag, 7. März, erneut zum Warnstreik aufgerufen. Dies könne Auswirkungen auf alle Bereiche der Verwaltung und ihrer Einrichtungen haben, so wird mitgeteilt.

Die Forderungen der Gewerkschaft sind bisher noch Maximalforderungen, die erhoben werden, damit am Ende – bei einer Einigung – überhaupt etwas Akzeptables rauskommt. Hintergrund vom ganzen ist also der Tarifstreit im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Die Gewerkschaft verdi will gut eine Woche vor der nächsten Verhandlungsrunde Druck machen.

Foto: Kehrmännchen-Denkmal in der Judengasse/Ecke Annuntiatenbach. Die Kräfte beim Stadtbetrieb wollen für ihre gute Arbeit verständlicherweise gut bezahlt werden.

Verdi fordert in dem Tarifkonflikt, in dem bereits zwei Verhandlungsrunden ergebnislos verliefen, unter anderem eine Gehaltssteigerung um acht Prozent, mindestens aber 350 Euro mehr monatlich sowie höhere Zuschläge für die Arbeit zu belastenden und ungünstigen Zeiten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 200 Euro monatlich angehoben werden. Außerdem fordert die Gewerkschaft mindestens drei zusätzliche freie Tage.

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Da gerade Karneval war: Nachdem alle anderen gefeiert haben, machen sie sauber. Sie sollten auch auskömmlich bezahlt werden.

Welche Bereiche beim Warnstreik in Aachen wie stark betroffen sein werden, ist nicht kalkulierbar. Deshalb bittet die Stadt Aachen vorab um Verständnis, wenn bestreikte Bereiche und Einrichtungen an dem Tag ohne Ankündigung nicht geöffnet sind oder nur eingeschränkt arbeiten können.

In den städtischen Kindertagesstätten und Offenen Ganztagsschulen (OGS) kann eine Betreuung nicht garantiert werden. Das genaue Ausmaß der Streikauswirkungen ist sowohl in der Verwaltung als auch bei den Eigenbetrieben nicht abzusehen.

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Aachener Baustellen im Fokus

Drei Baustellen haben eines gemeinsam: Vor Jahren wurde mit viel Eifer und Zuversicht verkündet, dort würden in Kürze neue Wohnungen entstehen. Tja, seitdem warten wir und warten und warten.

Zunächst die Baustelle in der Roermonderstraße, konkret: zwischen Rütscherstraße und Roermonderstraße gelegen. Knapp 120 Wohnungen werden seit 2019 gebaut, de facto ist dort bis heute (gegenüber von der Arbeitsagentur Aachen) noch nichts hochgewachsen.

Vorrangig Appartements für Studies und geförderter Wohnraum, so hatte es 2019 geheißen, würden entstehen. Dazu vier Stadtvillen und sechs Reihenhäuser. Und natürlich eine Tiefgarage.

Weiter geht es mit der Uralt-Baustelle in der Turpinstraße/Ecke Beverstraße. Seit Mitte 2021 wird dort das Erdreich um- und umgegraben. 64 Wohnungen für Studierende und eine Tiefgarage waren versprochen, dazu kam es bis heute nicht, leider, muss man sagen. Zuvor befand sich auf dem kleinen Grundstück (1100 Quadratmeter) eine Art Hobby-Autowerkstatt.

Blick von der Beverstraße aus in Richtung Turpinstraße: Die Wohnungen sollten eigentlich 2023 fertig sein, so hatte es geheißen. Prognose: Auch 2025 wird dort noch niemand wohnen.

Letzte jetzt hier erwähnte Baustelle ist die in der Franzstraße. Dort befand sich mal die Bischof-Hemmerle-Hauptschule, in der am Ende Flüchtlinge untergebracht waren. Mitte 2022 wurde alles abgerissen.

Das Grundstück liegt zentral und ist sozusagen riesig, 4500 Quadratmeter groß. Zwei unterirdische Sporthallen, eine Kita mit 6 oder 8 Gruppen und etwa 100 Wohnungen waren vorgesehen. Unterirdisch arbeiten (in OP-Sälen, Klinikum) oder unterirdisch Sport treiben, das muss man mögen. Hier ist niemand bekannt, der darauf scharf ist. Aber sei’s drum. Die Politik hat einstimmig entschieden.

Es gab einen Architekten-Wettbewerb, aus dem das Aachener Büro Kadawittfeld Architektur als Sieger hervorging. Hochgezogen wurde noch nichts, nur die Straßenbäume, die wurden gefällt.
Krasse Maßnahme in der Franzstraße: Dort wurden im Vorgriff auf die kommenden Bauarbeiten schon mal die Straßenbäume gefällt.

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Rosenmontag: Zug rundum abgesichert

Die Stadtverwaltung hatte ihre schwersten Lkw aufgefahren, dazu Busse der ASEAG, Feuerwehrwagen und andere mehr um den Rosenmontagszug zu sichern. Außerdem war überraschend viel Polizei unterwegs.

Und weil das letzte Restchen Straße auch noch abgesperrt werden musste, waren zuvor noch Extra-Sperren angeschafft und aufgestellt worden. Mehr als 15 Meter weit, so war zu erfahren, würde ein schwerer Wagen nicht kommen können, ohne dass ihn die Speichen zum Stehen bringen würden. Zum Glück gab es in Aachen, anders als in Mannheim, da nichts auszuprobieren. There is no glory in prevention, wie wir seit ein paar Jahren wissen. Man fühlt sich einfach nur sicher.

In der Lothringer Straße, in Richtung Wilhelmstraße geschaut.
Anderer Teil der Lothringer Straße.

Ein Lkw steckte allerdings wohl fest und kam weder vor noch zurück. Ein Narrenschiff hing bei der Einfahrt in die Ursulienerstraße plötzlich an einem Poller fest. Der Poller musste umständlich abgebaut werden, das hielt den Zug gewaltig auf.

Mit im Zug war wieder ein „Öcher Hummel“ genannter Wagen, Die Alemannia-Fans auf dem Wagen hatten eine Niederlage zu verkraften, der Verein verlor in Mannheim (1:2). Entsprechend war die Stimmung auf dem Wagen „gedämpft“.

Aus dem Polizeibericht

Von den 59 Polizeieinsätzen mit Karnevalsbezug (d.h. Streitereien, Körperverletzungen, Sachbeschädigungen etc.) gab es die meisten in der Stadt Aachen (26), gefolgt von Eschweiler (10) und Alsdorf (9). 

Beim Aachener Rosenmontagszug waren rund 210.000 Menschen auf den Straßen unterwegs, in Eschweiler rund 220.000. Die Polizei musste unter anderem bei Körperverletzungen, Streitigkeiten und Sachbeschädigungen einschreiten. Insgesamt wurden 27 Strafverfahren eingeleitet, 18 mal mussten Platzverweise ausgesprochen werden. 6 Menschen wurden in Gewahrsam genommen, eine Person wurde festgenommen. 

Thema Messerkontrollen: Insgesamt wurden 120 Menschen kontrolliert. In Eschweiler wurden zwei Messer gefunden, sichergestellt und entsprechende Ordnungswidrigkeits-Anzeigen gefertigt. (sk)

Stadt fast wieder sauber

Voller Einsatz der Stadtreinigung: Mehr als 130 Mitarbeiter*innen der Stadtreinigung haben in Aachen wieder für saubere und sichere Straßen, Plätze und Gehwege gesorgt. Für die „Orangenen Funken“, die traditionell als letzte Gruppe unterwegs sind, ist „alles gut gelaufen“, wie Dieter Bohn, Bereichsleiter Stadtreinigung, betont.

Bilanz: Mit insgesamt 12 Klein- und Großkehrmaschinen, 9 Pritschenfahrzeugen, 3 Presswagen, einem Werkstattwagen und natürlich zu Fuß waren die Männer und Frauen unterwegs. 25,3 Tonnen Abfall sind nach den Umzügen am Sonntag und Montag gesammelt worden – zum Vergleich: im vergangenen Jahr waren es 22,3 Tonnen Abfall, im Jahr 2023 noch 13 Tonnen.

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Wird bald auch Merz gedemütigt?

Was, wenn bald Friedrich Merz auf dem Sessel im Oval Office sitzt und von Trump und Vance vorgeführt und dann einem möglichen Angriff von Russland ausgeliefert wird?

Dem US-Präsident und seinem Stellvertreter würde es so oder so bestimmt gefallen, den deutschen Bundeskanzler zu demütigen. Ob sie es wagen werden? Oder machen sie das nur mit ohnehin durch einen Angriffskrieg stark geschwächten Staatspräsidenten? Wer weiß?

Hoffentlich vergisst Merz bei der Gelegenheit nicht, sich umfassend und ausschweifend zu bedanken. Die gewünschte Uniform bzw. Arbeitskleidung für solche Männer (dunkler Anzug mit Krawatte) wird Merz ganz sicher haben, aber was ist mit diesen Herrschaften?

Und wenn Merz dann aus dem White House fliegt, wird er danach auch von König Charles empfangen? Bestimmt. Vermutlich sogar zusammen mit dem schwedischen König, dem norwegischen, spanischen und dem niederländischen König. Auf jeden Fall von Leuten, die sich benehmen können.

Was ist mit Vance, der in Vermont in Jeans auf Ski gesehen wurde, in JEANS? Hallo? Kann man unpassender gekleidet sein? Vance und Trump, zwei Würstchen, die die Welt beherrschen wollen. Ihnen geht es allein um totale Macht. Mit nicht mal einem einzigen Gramm Grandezza treten sie auf. Wenn Fashion in der Politik eine Rolle spielt, dann weiß man, wo man dran ist.

Ich denke, wenn sich ein derartiges Betragen durch die beiden US-Witzfiguren noch einmal wiederholen sollte, dann kaufen wir uns (in Deutschland) richtige Atombomben. Und dann schaumermal.

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Weiberfastnacht in Aachen: Bunt und laut

Jede Menge los im Hof in Aachen. Dort schunkeln an Fettdonnstag erst Hunderte zu den Auftritten der Tropi-Garde und tanzen nachmittags zum Trommelwirbel von zwei niederländischen Bands. Bunte Kostüme gibt es in Hülle und Fülle. Da haben sich welche viel Mühe gegeben.
Jecke treffen sich traditionell an Weiberfastnacht vor dem Domkeller, in Burtscheid am Jonastor, auf dem Katschhof im Zelt der Oecher Pen und auf Markt und Rathaus-Balkon.
Ganz neu angeschafft: Spezial-Sperren, die für den Kinderzug und den Rosenmontagszug gebraucht werden. Sie stehen seit Tagen parat, ergänzen die mobilen Sperren und sollen Sicherheit vor Anschlägen bringen.

Die Aachener Polizei teilt mit, sie hatte an Fettdonnerstag erfreulich wenig zu tun: Insgesamt seien alle Karnevalsveranstaltungen, wie zum Beispiel im Pennzelt mit ca. 2000 Besuchern, am Burtscheider Markt mit ca. 3000 Feiernden oder in den Kurparkterrassen mit etwa 1800 Personen, „friedlich und ohne nennenswerte Störungen“ verlaufen.

Lediglich 15 Strafverfahren mussten die Beamten einleiten, die meisten wegen einfachen Körperverletzungsdelikten. 13 Platzverweise wurden erteilt und eine Person wurde in Gewahrsam genommen. Im Zuge der verstärkten Kontrollen wurden auch ein Messer und ein Pfefferspray sichergestellt. Darüber hinaus mussten hier und da verbale Streitigkeiten geschlichtet werden.

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Stadt kauft 24.000 Quadratmeter große Liegenschaft in Rothe Erde

In Aachen möchten lange ansässige Unternehmen expandieren und neue Firmen möchten sich in der alten Kaiserstadt ansiedeln. Doch es fehlt an Baugrundstücken – nicht zuletzt auch für den Wohnungsbau. Kein Platz weit und breit.

Die Grenze setzt den Ansiedlungen in Richtung Belgien und Holland enge Grenzen. Außerdem ist es nicht ratsam, die wenigen freien Flächen, die noch übrig sind und u. a. für eine gute Zirkulation der Luft sorgen, zu versiegeln und auch noch zuzubauen.

Es ist deshalb eine gute Idee, schon bebaute Areale zu nutzen.

Das Luftbild zeigt mittig das von der Stadt erworbene Gates-Areal am Eisenbahnweg 50 in Rothe Erde. Luftbild: Aerowest GmbH/Stadt Aachen

„Mit dem erfolgreichen Erwerb der Liegenschaft Eisenbahnweg 50 erreicht die Stadt einen wichtigen Meilenstein für die langfristige Sicherung von Gewerbeflächen und die aktive Gestaltung eines Wirtschaftsstandorts“, das steht in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. 

Jetzt revitalisiert die Stadt Aachen einen Teil des einstigen Continental-Standorts in Rothe Erde zu einem stadtverträglichen und nachhaltigen Industriegebiet. Das für die Stadt erworbene Grundstück hat eine Schlüsselfunktion bei der Umsetzung einer Vision. Ziel sei es, Unternehmen am Innovationsstandort Aachen passgenaue Optionen zur Ansiedlung und Expansion zu geben und dadurch „Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Aachen zu sichern“, sagt  Thomas Hissel, städtischer Beigeordneter für Wohnen, Soziales und Wirtschaft. 

Die 24.000 Quadratmeter große Liegenschaft im Herzen des Industriegebietes Rothe-Erde biete Hallen- und Büroflächen in verschiedenen Größen. Ab sofort stehen diese Flächen zur Anmietung und zum Erwerb zur Verfügung. Der Standort zeichnet sich übrigens durch die hervorragende Anbindung an den ÖPNV, das Radverkehrsnetz und die Autobahn aus. 

Norbert Hermanns, Gründer der Landmarken Gruppe und Verkäufer der Liegenschaft, mit dem die Stadt in konstruktivem Austausch steht, sagt: „Mit dem C-Werk, dem Quartier Guter Freund und dem Hutchinson-Areal entwickeln wir hier bereits wichtige Bausteine und freuen uns über das Engagement der Stadt für die Entwicklung des Quartiers in Rothe Erde.“

Weitere Infos: www.aachen.de/rotheerde

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Zum „JeckenTarif“ ins Parkhaus. Verwaltung bemüht um Sicherheit im Karneval

Sonntag und Montag, 2. und 3. März, ziehen Kinder- und Rosenmontagszug durch Aachens Innenstadt. „Vor dem Hintergrund der Anschläge der letzten Wochen hat die Verwaltung die Vorkehrungen des umfangreichen und regelmäßig fortgeschriebenen Sicherheitskonzeptes nochmals erweitert“, das teilt die Stadtverwaltung in einer Presseinfo mit.

Erweitertes Konzept

Damit weiterhin alle Menschen die Karnevalsumzüge an den „jecken Tagen“ unbeschwert genießen können, stellt die Stadt zusätzliche mobile Rückhaltesperren zur Verfügung, die das Sicherheitskonzept ergänzen. Das Konzept erfordert zusätzliche Haltverbote, insbesondere im Bereich der Lothringer-, Wilhelm-, Theater- und Sandkaulstraße. 

Daher bietet die APAG bis einschließlich Aschermittwoch, 5. März, für das Parkhaus Eurogress einen „JeckenTarif“ an. In dieser Zeit kostet der 24 Stunden-Tarif im Parkhaus Eurogress 7 Euro für einen Tag, statt üblicherweise 12 Euro.

Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung arbeitet an Karneval Hand in Hand mit dem Fachbereich Mobilität und Verkehr, dem Aachener Stadtbetrieb, der Feuerwehr, der Polizei, der ASEAG und dem Veranstalter der Züge, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Im Vorfeld sorgen die Überwachungskräfte des ruhenden Verkehrs entlang des Zugweges und in den zusätzlich eingerichteten Halteverbotszonen erneut dafür, dass die Veranstaltungen stattfinden können.

Halteverbotsschilder beachten!

Einen großen Teil der Vorbereitungen auf der Straße übernimmt der Aachener Stadtbetrieb: So stehen rund 300 Absperrgitter, Standfüße und die dazugehörigen Stangen sowie die zusätzlich beschafften Rückhaltesperren auf dem Betriebsgelände am Freunder Weg bereit, um damit die Zugstrecke abzusichern. Viele aufklappbare Halteverbotsschilder sind an wiederkehrenden Punkten, beispielsweise an der Oppenhoffallee, vorinstalliert. 100 weitere Verkehrszeichen werden zusätzlich in den Straßen aufgestellt.

Der Kinder- und der Rosenmontagszug folgen derselben Zugstrecke wie im Vorjahr. Weitere Informationen sowie Karten zum Zugweg sind auf der Homepage www.aachenerkarneval.de zusammengestellt.

Es geht rund in den kommenden Tagen.  Bei Verwaltung, Feuerwehr, Polizei sowie dem Festausschuss Aachener Karneval und den Hilfskräften hat die Sicherheit aller – der Zugteilnehmenden und der Menschen am Straßenrand – oberste Priorität. Foto: AachenNews Archiv

Auf Waffenattrappen verzichten

Seit Oktober 2024 hat sich die Gesetzeslage im Bereich des Waffengesetzes verändert. Seitdem ist das Mitführen von Messern auf öffentlichen Veranstaltungen verboten. Die Polizei Aachen teilt mit, sie werde dazu „gezielte Taschen- und Personen-Kontrollen in der StädteRegion Aachen durchführen“. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang an die Jecken, auf Waffenattrappen zu verzichten und sich bei Unsicherheiten sofort an die Einsatzkräfte zu wenden.

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Alemannia: Endloses Warten vor den Eingängen

„Das schaffen wir nicht bis zum Anstoß.“ An den Eingängen zum Tivoli stauten sich am Samstag die Fans. Einige betraten das Stadion, als das Spiel schon 5 Minuten lief.

Willst du dir ein Heimspiel der Alemannia ansehen, dann sei mindestens 2 Stunden (besser 3) vor dem Anstoß unmittelbar am Eingang. Ansonsten kann es nämlich passieren, dass du deinen Platz erst erreichst, wenn das Spiel schon begonnen hat. So geschehen am vergangenen Samstag.

Als man sich gegen 12.30 Uhr dem Tivoli näherte, war schon klar: Da stimmt was nicht. In einer langen Besucher-Schlange bewegte sich nichts. Es war nur ein Tor geöffnet, so schien es. Jede Person wird vor Betreten des Tivoli umfassend abgetastet, Taschen werden gründlich durchsucht. Das dauert. Alles für die Sicherheit, wer wollte da protestieren? Stöcke, Feuerwerk oder Flaschen: Das bleibt alles draußen.

Samstag fehlte es plötzlich an Personal. Der Zoll oder das Ordnungsamt oder beide sollen die Sicherheits-Leute überprüft haben, und nicht alle konnten die korrekten Sicherheitsdienst-Unterlagen vorweisen. Das war – sinngemäß – auf Nachfrage zu erfahren.

Zum nächsten Heimspiel gegen Dynamo Dresden (Samstag, 8. März, 14 Uhr) sollen die Probleme behoben sein.

Foto: Der Kartoffelkäfer Dirk (in gelber Jacke) bei der Arbeit. Hier interviewt er gerade den OB-Kandidaten der CDU, Gesundheitsdezernent Michael Ziemons.

Zuvor spielt die Mannschaft in Düren (Aschermittwoch, 5. März) Es kommt dort zur Neuauflage des Pokalduells Alemannia Aachen gegen den 1. FC Düren. Auch dort gibt es hinter den Kulissen Probleme. Deutschlands chaotischster Verein soll laut überregionaler Presse die Alemannia sein, aber das ist Quatsch. Andere Vereine haben auch ihre Probleme.

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