Forst (genauer: Unterforst) bekommt ein neues Angebot für Kinder und Jugendliche. Das ganze heißt CuBi, das bedeutet: „Container und Begegnung inklusiv“. Eröffnung ist am Montag, 5. Mai.
Wohngebäude und ein Spielplatz in Forst, dort wird der neue Container aufgestellt.
Forst ist nicht gerade der Aachener Ortsteil, wo Menschen unbedingt wohnen wollen. In Forst (mit Driescher Hof) leben gut 20.000 Menschen, weitgehend unbeachtet von Stadtentwicklung und Architekten mit tollen Ideen. Das soll sich ändern. Die Politik und die Stadtverwaltung haben erkannt, dass dort eigentlich sechs Quartiere teils viel Verschönerungsbedarf haben.
In Forst leben besonders viele Kinder und überraschend viele alte Leute. Bei all ihrer Sorge um die Aachener Innenstadt wäre es schlecht, wenn die Politik nicht auch ein Augenmerk auf die Forster und ihre Lebensbedingungen werfen würden.
Der Kinder-und Jugendtreff CuBi wird am Spielplatz Köhlstraße aufgestellt. Dort sollen Kinder und Jugendliche ihre Freizeit selbst gestalten können. Sie sollen dort Freunde treffen, spielen, basteln oder einfach nur abhängen. Ein Team aus ehrenamtlichen Teamer*innen wird vor Ort sein.
Der CuBi ist ein Projekt der Lebenshilfe, er ist barrierefrei. Kinder ab dem 1. Schuljahr können ihn nutzen, und zwar 2 oder 3 Tage die Woche, immer nachmittags und am frühen Abend, kostenlos.
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In Forst hat sich eine sog. Lenkungsgruppe zusammengefunden. Diese Gruppe, der mehrere Forster*innen angehören, möchte mit kleinen aber wirkungsvollen Projekten im Viertel Gutes tun. Dazu hat man die Ratspolitiker gebeten, aus dem 1,2 Milliarden umfassenden Haushalt eine Summe von 60.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Einzelheiten, an wen das Geld weiterverteilt werden könnte, sofern es überhaupt bewilligt wird, findet man hier.
Die Gewerkschaftsmitglieder der Stadtverwaltung sind auch für den morgigen Dienstag, 25. Februar, zum Warnstreik aufgerufen. Welche Bereiche der Stadtverwaltung wie stark betroffen sein werden, ist nicht kalkulierbar.
In den städtischen Kindertagesstätten und Offenen Ganztagsschulen (OGS) kann eine Betreuung nicht garantiert werden. Das genaue Ausmaß der Streikauswirkungen ist hier nicht abzusehen. Der Recyclinghof Eilendorf bleibt streikbedingt morgen geschlossen.
Das Servicecenter Call Aachen wird morgen ab 13 Uhr nur stark eingeschränkt erreichbar sein. Ab 16 Uhr muss der Betrieb aufgrund des Warnstreiks eingestellt werden.
Die Abfallsammlung
Voraussichtlich wird auch morgen im gesamten Stadtgebiet die Abfallsammlung ausfallen. Eine Nachleerung wird im Rahmen der nächsten regulären Entsorgungstage angeboten. Das bedeutet für die vom Streik betroffenen Bereiche, dass die ausgefallene Leerung von Dienstag, 25. Februar, wie folgt nachgeholt wird:
· Die Leerung der wöchentlichen Restabfallbehälter findet am 5. März statt (Verschiebung wegen Rosenmontag).
· Die Leerung der 2-wöchentlichen Restabfallbehälter und der Biotonnen verschiebt sich auf den 11. März.
· Die Leerung der 4-wöchentlichen Restabfallbehälter sowie der Papiertonnen ist am 25. März.
Überhangmüll, also jener Abfall, der regulär in diesem Zeitraum anfällt, darf in dieser Ausnahmesituation in den vom Streik betroffenen Gebieten zu dem genannten Entsorgungstermin zusätzlich zur Abholung bereitgestellt werden. Die Menge ist dabei limitiert: Es darf maximal ein handelsüblicher Müllsack (beispielsweise blauer Abfallsack) pro zwei-Rad-Behälter als zusätzlicher Abfall bereitgestellt werden. Die Nachleerungstermine dürfen nicht für Haushaltsauflösungen oder ähnliches genutzt werden.
Überhangmüll muss auch bei Vollservice-Objekten von den Bürger*innen am Abfuhrtag an der Straße zur Abholung bereitgestellt werden. Altpapier kann in Kartons zur regulären Papierabholung dazugestellt werden. Alternativ stehen auch die Recyclinghöfe für zusätzliche Altpapiermengen zur Verfügung.
Falls die Kapazitäten in der Abfallwirtschaft gegeben sei sollten, werden, je nach verfügbarer Personalstärke, die 4-wöchigen Behälter bereits vorher geleert. Dazu können die Behälter mit weißen Deckeln an den folgenden jeweiligen Entsorgungstagen bereitgestellt werden.
Im Samstag-Spiel gegen Borussia Dortmund II hat Aachen mal wieder 2 Punkte verschenkt. Obwohl es etwa in der 70. Minute 2:0 für die Alemannia stand, endete das Spiel 2:2. Statt der erhofften 3 Punkte gab es nur einen Punkt.
So hat man in dieser Saison schon 13 mal Unentschieden gespielt (oder waren es sogar mehr?) und kommt damit nicht in einen Tabellenbereich, wo man vom Klassenerhalt sicher ausgehen kann. Die Aachener, die über 10 Jahre in der Regionalliga herumkickten, fürchten nichts mehr als abzusteigen und dann wieder viele Jahre in der 4. Liga (d.h. in der Bedeutungslosigkeit) festzuhängen.
„Für Aachen“ wäre es mal gut, wenn der örtliche Traditionsverein, die Alemannia, mal hin und wieder gewinnen würde. Stattdessen: seit Saisonbeginn fast nur Unentschieden. Und bis heute keine Woche ohne Skandale und Unruhe im Verein.Keine einzige Woche.
„Wir halten zusammen“, singen die Fans auf der Werner-Fuchs-Tribüne. Es ist die Tribüne, die für die Stimmung im Stadion sorgt. Vorne stehen auf einem Podest die Trommler und jemand, der die Slogans vorbrüllt und die Lieder anstimmt (soweit wir das bisher beobachten konnten). „Wir halten zusammen“, das wird geradezu inbrünstig und beschwörend vorgetragen.
Denn das Zusammenhalten ist genau das, was man in Aachen vermisst. Los ging es in jüngster Vergangenheit im Januar 2024, als sich etwa 20.000 Aachenerinnen und Aachener über alle Parteigrenzen hinweg zu einer Demonstration gegen Extremismus zusammenfanden. In ganz Deutschland gab es damals solch gemeinsames Auftreten gegen extreme Möchte-gern-Politik der AfD.
Wer scherte aber aus, wollte partout nicht zusammenhalten? Zumindest die Alemannia Vereinsspitze entschied sich gegen das Zusammen mit der Stadtgesellschaft, die Herren gaben sogar eine Stellungnahme heraus. Man sah in so viel Zusammenhalt irgendwie eine „Spaltung der Gesellschaft“, wir rieben uns die Augen und erinnerten uns an eine Zeit vor etwa 15 Jahren, als rechtsradikale Fans im Stadion Jagd auf andere Fans gemacht haben.
Seitdem holt die Vergangenheit, holen die Kontakte zu ehemals dubiosen Polit-Extremisten und Kriminellen den Verein ein. Diverse ganzseitige Gerichtsberichte künden in der Aachener Zeitung fast täglich davon. Dubios, dass ausgerechnet Alemannia-Aufsichtsratsmitglied, Rechtsanwalt Osama Momen, die beiden Hooligans Jens B. (Strangulieren eines Ordners) und Kevin P. (2 mal versuchter Totschlag) vor Gericht verteidigt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Marcel Moberz ist gerade endgültig zurückgetreten. Montag wird man sich treffen, es wird weitere Rücktritte geben, bundesweit ist der Ruf der Alemannia ruiniert. Da kann man noch froh sein, dass die Mannschaft nur Unentschieden spielt und nicht unentwegt verliert bei so viel Unruhe.
Foto: Mit der Fangruppe „Yellow Connection“ war von Seiten des Vereins ein „Zusammen“ ebenfalls nicht möglich. Sie hat sich aufgelöst.
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Weiterlesen: Der rechte Flügel. „Im Prozess gegen einen Hooligan drängt sich die Frage auf, welche Verbindungen die Klubführung des Fußballdrittligisten zum rechtsextremen Milieu hat.“
Kürzlich haben vier Kollegen stellvertretend für den Aachener Stadtbetrieb den Orden „Würdigung des Brauchtums“ im Düsseldorfer Landtag entgegengenommen. Mit diesem Orden zeichnet der Präsident des Landtags, André Kuper, Ehrenamtler für ihre Verdienste um das Karnevalsbrauchtum aus. Der Aachener Stadtbetrieb erhielt den Orden für sein Engagement im Karneval.
Wenn andere feiern, müssen sie arbeiten. Männer und Frauen vom Stadtbetrieb. Für sie gab es jetzt einen Orden. Foto: AachenNews Archiv
„Traditionell werden nach Rosenmontagszug und Kinderzug in Aachen die Straßen von den Reinigungsdiensten der Kommunen gesäubert. Die für die Reinigung zuständigen Mitarbeiter sind selbst Karnevalistinnen und Karnevalisten und können an den tollen Tagen die Züge nicht genießen, sondern arbeiten seit Jahrzehnten für das Brauchtum, den Karneval.
„Die Ehrung soll Anerkennung und Zeichen der Wertschätzung für diese Menschen sein, die wir liebevoll die Orangen Funken nennen”, heißt es in der Laudatio des Festausschusses Aachener Karneval.
Gemeinsam mit Jürgen Graff von der Stadtreinigung, Markus Cabello-Parra, zuständig für Straßenunterhaltung und Verkehrseinrichtungen sowie Dieter Bohn, Bereichsleiter Stadtreinigung, nahm der stellvertretende Betriebsleiter Marlon Knops den Orden – stellvertretend für über 800 Kolleginnen und Kollegen entgegen.
Die Stadtverwaltung sucht für die Straßenverkehrszählung 2025 des Bundes viele zuverlässige und flexibel einsetzbare Zählerinnen und Zähler. Hast du Zeit von April bis Oktober 2025? An 28 Messstellen im Stadtgebiet wird dienstags bis donnerstags jeweils von 7 bis 9 Uhr und von 15 bis 18 Uhr gezählt, an Freitagen und in den Ferien von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 16 bis 19 Uhr.
Die Zähler übernehmen die manuelle Zählung von Fahrzeugen an verschiedenen Straßen im Aachener Stadtgebiet und sind zuständig für das korrekte Erkennen der Fahrzeugkategorien. Wer zählt, dokumentiert seine Erkenntnisse auf Formularen.
Alle fünf Jahre wird gezählt. Die systematische Beschreibung und Bewertung der Gesamtsituation des Straßenverkehrs soll ermittelt werden. An Autos fehlt es nicht, sie fahren sogar durch Fahrradstraßen. Foto: AachenNews Archiv
Bewerben können sich Menschen, die auf der Suche nach einer befristeten Aushilfstätigkeit oder einem Minijob sind. Sie können sich ihre Einsatztage in Absprache mit der Stadt aussuchen. Voraussetzung ist eine besonders zuverlässige und sorgfältige Arbeitsweise. Wer mitmachen möchte, sollte mobil sein, und die Zählorte selbstständig mit Pkw, Fahrrad oder Bus erreichen können. Das Mindestalter liegt bei 18 Jahre. Der Stundenlohn beträgt 13 Euro.
Man überlegt sich ja: Soll man auf einen Bericht, der einen mehr oder weniger prominenten Trainer im falschen Licht darstellt, überhaupt antworten? Lohnt sich das? Habe ich überhaupt gerade Zeit?
Seufz. Die Autoren des ZEIT-online-Textes (über Backhaus Auftritt vor Gericht) werden wahrscheinlich sagen: Alles Quatsch. Was wir geschrieben haben, das ist alles korrekt.
Sei’s drum. Es ist nicht korrekt, so über eine Zeugenbefragung zu schreiben. Als wäre in der ganzen Affaire, die sich gerade in Aachen bei der Alemannia abspielt, als wäre da der Trainer der „Verdächtige“, der Involvierteste von allen, die im Sperrfeuer sitzen. Umgekehrt: Er ist genau der, dem am wenigsten vorgeworfen werden kann.
Eine Nebenbeobachtung vorneweg, ihr schreibt Backhaus „schnellt aus dem Zeugenstuhl hoch und eilt nach vorne“. Ja, Leute, so war es nicht. Klar, der Trainer ist ein sportlicher Mensch, ein Profi-Sportler, er bewegt sich auch so. Er erhebt sich nicht ächzend und langsam aus einem Stuhl. Das muss ein Journalist, der ein guter Beobachter von Mikro-Vorgängen sein muss, mitkriegen.
Foto: Durch dieses Tor am Adalbertsteinweg gehen in diesen Tagen Journalisten und Beobachter eines Verfahrens, bei dem es um die Verurteilung eines Gewalttäters geht, der im Stadion und sogar im VIP-Bereich ein- und ausgegangen ist.
Aber weiter mit was Wesentlichem, süffisant heißt es: „Offenbar ist der Empfang nicht immer schlecht an der Weser.“ Jo, Kollegen, was wollt ihr denn damit andeuten? Da ist die unfaire Unterstellung enthalten, als würde das Argument, der Trainer habe das inkriminierte Video auch deshalb nicht angesehen, weil auf dem Land das Internet schlecht ist, gar nicht stimmen.
Ihr schreibt: „Das Gericht hat Fragen, die Backhaus nicht gut parieren kann.“ Genau das habe ich definitiv anders erlebt. Dem Zeugen wurde zu Beginn vom Richter mitgeteilt, dass er gar nicht auf jede Frage antworten muss. Er hat sich aber die Mühe gemacht und jede noch so detaillierte Frage zu beantworten versucht. (Und es waren schwere Fragen, nach dem, was man Ende 2023 genau gesagt, gehört, von wem genau, und gedacht hat.) Mit außerordentlicher Konzentration und Geduld wurde geantwortet. Dass er das gut gemacht hat, habt ihr nicht mitbekommen? Habt ihr echt nicht mitbekommen? Ist eure Perspektive irgendwie eingeschränkt?
Der Richter habe aus dem Chat vorgelesen und sich gewundert über die „sehr freundlichen Antworten“, die Backhaus dem Angeklagten zukommen lies. Dabei: Alles, was vorgelesen wurde, waren routinierte Freundlichkeiten, vielleicht in Hamburg nicht üblich, im Rheinland aber wohl. Ein Beispiel.: Der Angeklagte hat den Trainer zum Bier eingeladen, der hat sinngemäß mit „klar, machen wir“ oder so geantwortet. Zu dem gemeinsamen Biertrinken ist es nie gekommen.
Da steht, dass sich P. von seiner rechtsradikalen Vergangenheit nur zum Schein distanzierte, Backhaus „will das nicht mitbekommen haben“. Tja, der Trainer hatte damals halb Aachen in Aufstiegs-Euphorie an der Backe, dazu eine 4.-Liga-Mannschaft, die er bei Laune und zwecks Aufstieg fokussiert halten musste, dazu ununterbrochen Vorwürfe wegen einer Demonstration und massive Vorwürfe gegen die Chefs bei Alemannia. Und da soll man als Trainer noch prüfen können, ob bei einem Fan die Distanzierung nur vorgetäuscht ist oder echt? Okay, „ja“, werdet ihr sagen. Ich habe Zweifel.
Backhaus hat Zeit-online kein Interview gegeben. (Ich weiß, dass verzeihen Journalisten nie.) Erst am Ende schreibt ihr selbst, warum. „Ich hätte der ZEIT ein Interview gegeben, aber der Verein hat mir davon abgeraten,“ sagte er. Er wollte ein Interview geben, man hat ihm davon abgeraten. Hallo? Der Mann wurde vom Vorstand im Verein so wenig informiert und geschützt, dass er sich selbst einen Anwalt genommen hat. In dieser Lage der Dinge jetzt gegen Backhaus zu schießen, ist kacke. „Daraus Backhaus einen Strick drehen zu wollen anstatt diesem Irrenhaus von Vorstand, ist asozial“, so und so ähnlich schreiben mir Freunde. Mir reichts.
Jetzt hab ich schon 45 Minuten mit der Reaktion auf ZEIT-online verbracht und mehr Zeit wäre angesagt, aber – sorry – ist es mir nicht wert.
Die Welt läuft aus dem Ruder. Und gestern (19. Februar) wurde nicht mal mehrder Müll abgeholt. Der Grund: ein Warnstreik. Doch es gibt Hoffnung. Die Abfallsammlung wird am nächsten regulären Entsorgungstermin nachgeholt.
Im Radio rät ein Professor: Wen die Weltlage, die Situation der Alemannia oder die ganzen Streiks, die jetzt noch kommen werden zu sehr bedrücken, der möge es mit Spaziergängen an der frischen Luft versuchen. Draußen spazieren gehen, vielleicht sogar im Wald oder entlang vom Vennbahnweg, wo es Schneeglöckchen gibt, Lebendigkeit spüren, das kann tatsächlich helfen (für euch ausprobiert).
Was wir in Aachen für Müll produzieren! Es hört nicht auf und scheinbar wird es auch nicht weniger. Foto: AachenNews Archiv
Zur nachgeholten Entsorgung teilt die Stadtverwaltung mit: Wegen des Warnstreiks sei im gesamten Stadtgebiet die Abfallsammlung ausgefallen. Eine Nachleerung erfolge im Rahmen der nächsten regulären Entsorgungstage.
Das bedeutet für die vom Streik betroffenen Bereiche, dass die ausgefallenen Leerungen wie folgt nachgeholt werden: Die Leerung der wöchentlichen Grauen Tonnen (Rerstabfallbehälter) findet am 26. Februar statt. Die Leerung der 2-wöchentlichen Restabfallbehälter und der Biotonnen verschiebt sich auf Donnerstag, 6. März. Die Verschiebung von Mittwoch auf Donnerstag erfolgt aufgrund des Rosenmontags am 3. März. Die Leerung der 4-wöchentlichen Restabfallbehälter sowie der Papiertonnen ist wieder am Mittwoch, 19. März.
Das ist alles kompliziert, und man sieht, welches „Chaos“ ein Warnstreik oder Streik in Aachen anrichten kann. Da ist zu hoffen, dass die Beteiligten sich schnellstmöglich einander annähern obwohl die jeweiligen Vorstellungen noch weit auseinander liegen.
Die Verwaltung teilt weiter mit: Überhangmüll, also jener Abfall, der regulär in diesem Zeitraum anfällt, darf in dieser Ausnahmesituation in den vom Streik betroffenen Gebieten zu dem genannten Entsorgungstermin zusätzlich zur Abholung bereitgestellt werden. Es darf maximal ein handelsüblicher Müllsack (beispielsweise blauer Abfallsack. Es ist kein amtlicher Restabfallsack nötig!) pro Mülltonne mit zwei Rädern als zusätzlicher Abfall bereitgestellt werden.
Bei größeren Abfallbehältern darf die Anzahl der Müllsäcke entsprechend erhöht werden. Die Nachleerungstermine dürfen nicht für Haushaltsauflösungen oder ähnliches genutzt werden.
Gestern wurde Alemannia-Aufstiegstrainer Heiner Backhaus im Gericht fast 2 Stunden lang als Zeuge vernommen. Wo? Im Prozess gegen Kevin P., dem brutale Gewalttaten vorgeworfen werden, die er z. B. Weihnachten 2023 filmte und die Videos dann verschickte.
Der Trainer (in Begleitung seines Rechtsanwaltes) machte seine Sache gut, er wurde zunächst vom Richter nach gefühlt tausend Details ausgefragt, die seinen Kontakt und seine Beziehung zu P. betrafen und wieso er auf das Video mit „richtig so!!!!“ geantwortet hatte. Backhaus konnte alles haarklein und schlüssig erklären. Dann kam auch noch die Staatsanwältin mit diversen Detailfragen dran. Backhaus konnte das Video gar nicht geöffnet haben, das wurde dem Richter klar.
Das Justizzentrum in Aachen: Wenig einladend sieht es von außen aus. Dort wurde gestern der Prozess um Kevin P. weiterverhandelt. P. erfreute sich einmal bester Kontakte zur Alemannia-Spitze. Bis mehr oder weniger zufällig sein Handy von der Polizei geknackt werden konnte.
Subjektiver Eindruck: Seltsamerweise wurde Backhaus so intensiv befragt, als sei er angeklagt, es war deutlich übertrieben. Man konnte denken: Geht es immer noch um P. und wie seine brutalen Schläge in der Antoniusstraße beurteilt werden müssen, oder worum geht es hier? Die Zeugenaussage musste 2 mal unterbrochen werden, weil das Gericht erklären musste, warum es ihm so bohrende Fragen stellt.
Das Gericht will klären, ob Kevin P. nach der Haft, die er absitzen muss, danach noch in Sicherheitsverwahrung muss. Die wird fällig, wenn ein Täter für die Allgemeinheit so gefährlich ist, dass er nicht mehr in Freiheit leben darf.
Vor Heiner Backhaus Erscheinen im Gerichtssaal hatte die Verlobte von P. schon ausgesagt. Sie sprach über ihre Beziehung, über seine alles beherrschende Drogensucht, sein soziales Engagement, das sie fortsetzt. Auch ihr hatte er das inkriminierte Video geschickt. Sie sei überzeugt gewesen: Er muss die Frauen in der Antoniusstraße beschützen.
Davor gab es schwarz/weiß Fotos und die Verlesung von Arztberichten. Man hörte nur noch Fraktur, Fraktur, Fraktur. – P. hat auf Köpfe, Hände, Kniescheiben eingedroschen, getreten, es war fürchterlich. Morgen geht es weiter (mit dem Prozess).
Die Feinde der offenen Gesellschaft geben sich als ihre Verteidiger aus und raten uns, die AfD als gleichwertige Partei im politischen Spektrum zu behandeln.
Diejenigen, die am 6. Januar 2021 das Kapitol stürmen ließen, um die Zertifizierung der Präsidentschaftswahl mit Gewalt zu verhindern, geben uns Nachhilfe in Sachen Demokratie.
Und diejenigen, die der Presseagentur AP den Zutritt zu Pressekonferenzen im Weißen Haus verweigern (der Grund: sie wollen den Golf von Mexiko nicht Golf von Amerika nennen), belehren uns über Meinungsfreiheit.
Ja, hallo, gehts noch? – Unterdessen werden wir wählen und uns am Wahlabend im Foyer des Rathauses treffen. Dort wird Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am Sonntag nach 18 Uhr die Ergebnisse aus den Wahllokalen sichten. Alle sind eingeladen, das Geschehen im Rathaus direkt mit zu verfolgen. Die Ergebnisse werden auf großen Monitoren angezeigt. Einlass ist ab 17.30 Uhr.
Alle Infos zur Bundestagswahl und am Sonntag nach 18 Uhr auch die Ergebnisse aus den Aachener Stimmbezirken gibt es unter aachen.de/bundestagswahl2025. Dort sind auch die Kontaktdaten der Ansprechpartner*innen zum Thema Wahlen in den Bezirksämtern aufgeführt.
Benachrichtigung weg?
Zur Urnenwahl am Sonntag sollte man die Wahlbenachrichtigung und den Personalausweis oder Reisepass mitnehmen. Gewählt werden kann grundsätzlich auch ohne die Wahlbenachrichtigung. Bei Fragen zum Thema Bundestagswahl helfen die Kolleg*innen im Bereich Wahlen Aachen-Mitte, Blücherplatz 43 in Aachen (Telefon 432-1600, Fax 432-1607, Mail wahlen@mail.aachen.de) und bei allen Bezirksämtern weiter.
Oberbürgermeister Ziemons setzt den Austausch mit den Aachener*innen in den Stadtteilen fort und lädt am Freitag, 17. April, zu einem Bürger*innendialog ein. Von 16 bis 18 Uhr besteht im Bezirksamt, Paul-Küpper-Platz 1, die Gelegenheit, persönlich mit dem Oberbürgermeister (OB) ins Gespräch zu kommen.
„ja“ zuOlympia?
Noch bis 19. April kann man seine Stimme per Briefwahl abgeben, ob man für oder gegen die Teilnahme Aachens an einer Olympiade ist. Bis dahin läuft der Ratsbürgerentscheid. Die Stadt hat allen wahlberechtigten Personen die Wahlunterlagen zugesandt. Sollte jemand bislang keine Abstimmungsunterlagen erhalten haben, kann sich ans Wahlamt (0241/432-1600) oder an wahlen@mail.aachen.de wenden.
4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Zur Ruhe kommen
Am Dienstag,14. April, zeigt Dr. Lisa Pütz (RWTH Aachen) im OecherLab, Kapuzinergraben, warum wir nach der Arbeit oft nicht zur Ruhe kommen – und welche evidenzbasierten Strategien wirklich helfen, besser abzuschalten. Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an alle, die ihre Balance zwischen Arbeit und Erholung nachhaltig verbessern möchten. Infos hier.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Zwischen dem 14. und 16. April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
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Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.