Kioske sonntags zu. Sind Automatenshops eine Alternative?

Es ist und bleibt rätselhaft, warum in Aachen jahrelang, ja wahrscheinlich jahrzehntelang die Büdchen, also die Kioske, die Getränke, Zigaretten und manchmal auch mehr verkaufen, warum die neuerdings sonntags geschlossen bleiben sollen. Denen geht jede Menge Umsatz flöten, z. B. wenn sie dem Aachener Partyvolk im Sommer – für den Weg nach Hause – nicht noch eine Flasche Bier verkaufen können, und zwar nachts um 1 Uhr, also Sonntagmorgens um 1 Uhr.

Die Kioske, die sich im Herbst und Winter über Wasser halten, weil sie im Sommer, sonntags, Getränke verkaufen, die werden alle pleite gehen. In Köln ist das alles noch möglich, warum in Aachen nicht mehr? Zum Glück regt sich Widerstand.

Was aber offen ist, das sind die Automaten-Shops. Einen gibt es in der Pontstraße 133, ein anderer ist am Theaterplatz. Deren Türen sind immer geöffnet – und zwar 24 Stunden am Tag – 7 Tage lang. Es sind Shops, die ohne Personal auskommen. Man kann dort alles aus Automaten rausziehen.

Den Kioskbetreibern in Aachen bricht man mittels schlechter Landesgesetze das Genick (finanziell), derartige Shops (s. oben) dürfen aber betrieben werden.

Es ist gewissermaßen unfair, die Automaten-Läden offen zu lassen und die Kioske nicht. Das Ladenöffnungsgesetz sollte geändert werden, es gibt dazu eine Initiative. Doch die Mühlen des Gesetzgebers mahlen langsam: Hoffentlich sind die vielen Aachener Kioske noch an Ort und Stelle, wenn das Gesetz neu aufgestellt wird.

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Befragung: Wieviel Digitalisierung wollt ihr?

Liebe Freundinnen und Freunde des digitalen Daseins, die Stadt Aachen bittet mal wieder um Beantwortung diverser Fragen. Und zwar wichtiger Fragen. Einige wurden hier zusammengestellt.

Wie wichtig ist es euch, dass es WLAN in öffentlichen Parks und dass es den flächendeckenden Glasfaserausbau gibt? Was haltet ihr davon, Behördengänge online abzuwickeln? Nix? Okay, dann beantwortet die Frage in diesem Sinne.

Was haltet ihr von einer Einführung eines Dokumenten-Managementsystems (DMS) zur digitalen Aktenführung? Wie wichtig ist euch ein medienbruchfreier und digitaler Verwaltungsprozess?

Und dass sich die Stadt Aachen in der Arbeitswelt und Unternehmenskultur digitaler ausrichtet, wäre euch das wichtig? Möchtet ihr gern digital an einer Sitzung der Fachausschüsse der Stadt teilzunehmen? Oder sogar an einer Sitzung des Rates?

Foto: Uralt-Wahlplakat zur Digitalisierung

Klar, das sind alles Themen, die spätestens seit 2010 geregelt sein müssten und noch länger im Gespräch sind. Aber leider ist es so, dass es viele Befragungen gibt, aber niemand mal endlich ins Machen kommt.

Weiter mit den Fragen, es sind 17 und hier sind nur einige erwähnt: Wie wichtig ist euch eine zentrale Beteiligungsplattform, die Umfragen, Diskussionen und Informationsbereitstellung zu Projekten ermöglicht? Wollt ihr virtuelle Museumsrundgänge und digitale Einlasskontrollen haben? Ist euch wichtig, dass die Wirtschaft in Zeiten des digitalen Wandels unterstützt wird, um sich anzupassen?

Und was ist mit der Digitalisierung in Schulen? Immer noch nicht perfekt?

Bürger*innenbeteiligung war und ist in Aachen wichtig, besonders seit die Grünen im Rat die größte Fraktion sind und Sibylle Keupen Oberbürgermeisterin ist. Ihr habt erneut die Möglichkeit, euch in die digitale Entwicklung der Stadt einzubringen.

Die Politik will, dass die Stadt Aachen partizipativer, inklusiver, nachhaltiger, wettbewerbsfähiger und somit noch attraktiver wird. Aachen lädt alle Einwohner*innen ein, sich an der Umfrage zu beteiligen und so die digitale Zukunft der Stadt aktiv mitzugestalten.

Foto: Symbolbild, besseres hatten wir gerade nicht.

Infos und Fragebogen

Weitere Informationen und der Fragebogen sind unter folgendem Link abrufbar https://beteiligung.nrw.de/k/1011925

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Stadtverwaltung verabschiedet sich von X (aka Twitter) und ihren 15.187 Followern

Die Stadt Aachen hat zwei zusätzliche Social-Media-Kanäle in ihr Portfolio aufgenommen. Sie ist jetzt u. a. auf Bluesky vertreten, wo sie aber erst 149 Follower hat. Parallel dazu verlässt die Stadt Aachen am Freitag, 14. Februar, die Plattform X von Elon Musk. Dort war sie immerhin seit 2009 mit aktuellen News zu finden. Auf X/Twitter folgen der Stadt noch 15.187 Follower, ganz schön viel. Hoffentlich gehen die alle mit rüber zu Bluesky, wo weit und breit kein Elon Musk rumtobt.

Mit dem Ausstieg aus X reagiert die Stadt auf die zunehmend kritische Entwicklung der Plattform und schließt sich Institutionen an, die X bereits verlassen oder dies angekündigt haben. Darunter sind mehr als 60 deutsche Hochschulen ebenso wie andere Kommunen, Ministerien und öffentliche Institutionen. Zuletzt sogar die Bundeswehr, die nur zweimal auf andere Twitterer reagierte aber zum Schluss meinte, ein guter Austausch sei auf X nicht mehr möglich. Die zwei Austausche müssen katastrophal gewesen sein.

Aachen stehe für Vielfalt und Demokratie, so schreibt die Stadtverwaltung. Eine Plattform, die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes als „eine Art rechtsextreme Desinformations- und Propagandaplattform“ bezeichnet wird, sei mit diesen Werten nicht vereinbar.

Die Stadtverwaltung ist auf folgenden Social Media-Plattformen mit aktuellen Themen vertreten und freut sich dort auf den Austausch: Instagram (instagram.com/stadtaachen/), Facebook (facebook.com/unseraachen), Threads, Bluesky stadtaachen.bsky.social, und (warum auch immer) auf Mastodon.

Aktuelle Pressemitteilungen und zahlreiche städtische Themen und Informationen sind nach wie vor auf der Website www.aachen.de zu finden.

UPDATE: s. dazu den Kommentar, gute Anmerkung und Ergänzung.

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Wir diskutieren über Demokratie, Freiheit und Frieden

Während sich Trump und Putin unser schönes Europa neu aufteilen, wird in Aachen mal wieder zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Motto: Demokratie, Freiheit und Frieden in Gefahr?

Die Projektgruppe „Platz für Demokratie“ der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen lädt am Samstag, 22. Februar, zwischen 11 und 13 Uhr, zu einer Diskussionsrunde mit dem Titel „80 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus und Ende des Zweiten Weltkriegs in Aachen – Sind Demokratie, Freiheit und Frieden erneut in Gefahr?“ ein.

Die Veranstaltung findet im Forum M der Mayerschen Buchhandlung, Buchkremerstraße 1-7, statt und ist Teil der Reihe „Aachen 1944 und der Weg in die Demokratie“. Die Diskussionsrunde startet mit meinem Impulsreferat von Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreis-Direktoriums. Anschließend folgen Talkrunden mit Lukas Benner, Armin Laschet, Ye-One Rhie und Prof. em Winfried Böttcher. Beiträge von Schüler*innen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und der Käthe-Kollwitz-Schule, Musik von Heribert Leuchter sowie Inszenierungen des Theater K. ergänzen das Programm.

Bernd Mathieu moderiert den Austausch. Eine Anmeldung unter info@buergerstiftung-aachen.de ist erforderlich. Weitere Veranstaltungen der Reihe „Aachen 1944 und der Weg in die Demokratie“ gibt es im Internet unter www.aachen.de/aachen1944

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Warnstreiks gehen weiter

Die Gewerkschaftsmitglieder der Stadtverwaltung waren mal wieder zum Warnstreik aufgerufen. Aus diesem Grund fuhren nur wenige Busse, die Zentralbibliothek in der Couvenstraße blieb geschlossen, der Bücherbus fuhr nicht.

Die Schwimmhalle Süd und die Ulla-Klinger-Halle blieben heute geschlossen. Die Schwimmhalle Brand und die Elisabethhalle waren zu den gewohnten Öffnungszeiten auf.

Die Abfallsammlung des Aachener Stadtbetriebs musste ausfallen. Die Sperrgutsammlung hat wie geplant stattgefunden. Der Recyclinghof Eilendorf ist geschlossen, der Recyclinghof Brand normal geöffnet. 

Stadtbetrieb streikt

Die Mitarbeitenden des Stadtbetriebs sind auch für den morgigen Freitag, 14. Februar, zum Warnstreik aufgerufen. Es kann zu Ausfällen bei der Abfallsammlung kommen. Das genaue Ausmaß der Streikauswirkungen war nicht abzusehen.

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Neun Räder gefunden und zurückgegeben

In der Nacht auf den heutigen Donnerstag, 13. Februar, konnte die Aachener Polizei zwei Erfolge verzeichnen: Zum einen wurde ein Mann auf frischer Tat ertappt und vorläufig festgenommen. Er hatte einem Auto die Scheibe eingeschlagen. Zum anderen konnten mehrere hochwertige Fahrräder gefunden und im Laufe des Donnerstags zum Teil bereits an die rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden.

Beim zweiten Fall wurde ein Ermittler-Team der Polizei durch einen Hinweis auf ein Gebäude im Ostviertel aufmerksam. Dort befanden sich neun hochwertige Fahrräder, die alle in der Vergangenheit als gestohlen gemeldet worden waren. Die Polizei stellte alle Räder sicher.

Die Ermittlungsgruppe (EG) Bike der Polizei konnte bereits sieben der neun Räder konkreten Straftaten und somit Geschädigten zuordnen. Drei der Fahrräder wurden im Verlaufe des Tages sogar schon von ihren rechtmäßigen und sichtlich glücklichen Besitzerinnen und Besitzern in Empfang genommen.

Die Ermittlungen zu möglichen Tatverdächtigen, den Hintergründen sowie den restlichen Fahrrädern laufen nun weiter. (kg)

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Am Tag des Notrufs: Tipps zum richtigen Umgang mit 112

Heute ist der 11.2., das Datum ist auch die Telefonnummer vom Notruf. Deshalb ist heute Tag des Notrufs.

Seit 2009 wird der „Tag des europaweiten Notrufs 112“ begangen, um auf die in ganz Europa gültige Notrufnummer aufmerksam zu machen. Unter dieser Rufnummer bekommen die Bürger*innen rund um die Uhr in ganz Europa Hilfe. Der Feuerwehr Aachen ist es ebenfalls wichtig, dass jede Person von Klein bis Groß diese Notrufnummer kennt.

Der Notruf 112 kann vorwahlfrei gewählt werden und ist in allen Staaten der EU kostenlos. 

Die Nummer 112 ist die europaweit gültige Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst. „Sie sollte in akuten Notfällen gewählt werden, in denen sofortige Hilfe erforderlich ist, wie zum Beispiel bei medizinischen Notfällen, Bränden oder anderen lebensbedrohlichen Situationen“, sagt Florian Kemper bei der Feuerwehr.

Wer anruft, wird direkt mit der zuständigen Leitstelle verbunden, die sofort die notwendigen Rettungsmaßnahmen einleitet. Foto: Stadt Aachen/Stefan Herrmann

Wer anruft, wird direkt mit der zuständigen Leitstelle verbunden, die umgehend die notwendigen Rettungsmaßnahmen einleitet.

116 117 nur, wenn kein Notfall vorliegt

In Deutschland steht noch eine weitere Telefonnummer zur Verfügung, die in medizinischen Notsituationen genutzt werden kann – die bundesweite Rufnummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117. Sie sollte gewählt werden, wenn medizinische Hilfe benötigt wird, aber kein akuter Notfall vorliegt. Dies betrifft beispielsweise Situationen, in denen die Hausarztpraxis nicht erreichbar ist oder wenn eine ärztliche Beratung außerhalb der regulären Sprechzeiten erforderlich ist. Der Bereitschaftsdienst vermittelt dann eine Praxis, die in der Nähe verfügbar ist, oder gibt Ratschläge zur weiteren Vorgehensweise.

Es ist entscheidend, die Unterschiede zwischen diesen beiden Notrufnummern zu kennen, um im Ernstfall schnell und richtig handeln zu können.

Die Hauptwache an der Stolberger Straße. Foto: Stadt Aachen/Sarah Koll

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Aachen erlebt Politik, Karneval und Fußballfieber

Die Innenstadt war voll am heutigen Samstag: Die Karnevalisten sammelten sich auf Markt und Katschhof und zogen mit klingendem Spiel im Sternmarsch zum Aquis Plaza. Gleichzeitig strebt jetzt der Wahlkampf seinem Höhepunkt zu. Die Parteien versuchen auf der Straße, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

AfD, Gegendemonstranten, Polizisten und ein Musikcorps standen sich kurzfristig am Geldbrunnen unmittelbar gegenüber. Foto: Henning Brinkmann
Fasziniert von den Musikcorps und den Karnevalisten in ihren Uniformen: Menschen im Aquis Plaza.
In verschiedenen Kneipen stand nur eins im Mittelpunkt: das Spiel der Alemannia gegen Erzgebirge/Aue.

Aachen spielte auswärts und führte bis zur 88. Minute, dann schoß der Gegner ein unhaltbares Tor. Das Spiel endete 1:1. Es ist das 12. Unentschieden, das Aachen in dieser Saison zustande bringt. Etwa 1000 Fans hatten den weiten Weg ins Erzgebirge auf sich genommen, um die Mannschaft anzufeuern. In Aue war man beeindruckt.

Die Fans, die Mannschaft, die Vereinsspitze und der Trainer gehen gerade durch eine schwere Zeit. Aufsichtsratsvorsitzender (und Geschäftsführer) müssen sich mit den Konsequenzen einer seinerzeitigen „Freundschaft“ mit einem dubiosen, einschlägig verurteilten Gewaltverbrecher befassen. Mannschaft und Trainer wiederum geben auf dem Spielfeld alles, verzweifeln aber schier an andauernden Unentschieden. 12 Spiele gingen schon unentschieden aus, man könnte meinen, es existiert eine mentale Blockade. Fans nehmen lange Fahrten quer durch Deutschland in Kauf und schreien sich im Stadion beim Anfeuern die Lunge aus dem Leib. – Manch einer lernt jetzt, was das Wort Geduld bedeutet.

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Jetzt endlich klar: die Auswirkungen der Grundsteuerreform

Die Bescheide über die Grundsteuer B sind in diesen Tagen in den Briefkästen. Damit ist endlich bekannt, wieviel mehr (oder weniger?) Steuern nun für das Eigenheim, die eigene Wohnanlage oder auch nur die kleine Eigentumswohnung in die Kasse der Stadt fließen, bzw. wieviel die Eigentümer pro Jahr zahlen müssen.

Stadtkämmerin Annekatrin Grehling hatte sich dazu im vergangenen Dezember geäußert und allen Besitzer*innen von Eigentum Hoffnung gemacht. Der neue Hebesatz der Grundsteuer B ziele allein auf die Aufkommensneutralität für den städtischen Haushalt bei der Umsetzung der Grundsteuerreform, das hatte es seinerzeit geheißen. Die Tageszeitung berichtete ausführlich. Hier lesen.

Die Stadtverwaltung teilte nach den Haushaltsberatungen mit, „mehr als 1,3 Milliarden Aufwendungen und über 232 Millionen Euro stehen allein 2025 zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben und der geplanten Investitionsvorhaben zur Verfügung“. Auch mit dem Haushaltsentwurf 2025 sei es gelungen, trotz aller Unsicherheiten so zukunftstragende Themen wie den Klimaschutz und die Mobilitätswende voranzutreiben. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen ließ wissen: „Der Haushalt der Stadt Aachen hat für entsprechende Maßnahmen in den Jahren 2025 bis 2028 mehr als 134 Millionen Euro vorgesehen.“

Foto AachenNews Archiv: Eigentumswohnungen in der Beverstraße.

Zugleich hieß es, der Haushalt sichere die bestehenden Leistungsstrukturen ab und verzichte dabei auf Steuererhöhungen. „Der Haushalt verzichtet bewusst auf eine Erhöhung der Hebesätze bei der Gewerbesteuer, um die hiesige Wirtschaft nicht weiter zu belasten“, so die Oberbürgermeisterin.

Und weiter: Beim neuen Hebesatz der Grundsteuer B gehe nicht darum, zusätzliche Erträge zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt zu erzielen. Gleichwohl werde es, laut Kämmerin Grehling, „nicht zu vermeiden sein, dass Einzelne womöglich aufgrund der Grundsteuerreform an sich stärker belastet werden“.

UPDATE (8. Feb.): Bei einer nicht repräsentativen Umfrage im Freundes- und Bekanntenkreis ergab sich, dass NIEMAND erheblich mehr als zuvor zahlen muss.

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Ab Montag: Im Wahlamt kann schon gewählt werden

Das ist bequem und gilt für alle, die noch keine Briefwahl beantragt haben: Wer jetzt schon weiß, wen er/sie wählen wird, kann ab Montag, 10. Februar, direkt im Wahlamt seine Stimme für die Bundestagswahl abgeben.

Dazu muss man nur mit der Wahlbenachrichtigung oder dem Personalausweis ins Wahlamt am Blücherplatz gehen. Man kann dann dort die Unterlagen anfordern und dann sofort wählen. Das Wahlamt, Blücherplatz 43, hat deshalb eigens ab Montag werktags von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Am Freitag vor der Wahl, 21. Februar, ist die Briefwahl vor Ort noch von 8 bis 15 Uhr möglich.

Die Bezirksämter Laurensberg und Richterich bieten die Briefwahl vor Ort zu denselben erweiterten Öffnungszeiten an.

In den Bezirken Brand, Kornelimünster/Walheim und Eilendorf sowie Haaren können Bürger*innen zu den ortsüblichen Öffnungszeiten abstimmen.

Foto: AachenNews Archiv

Bisher sind beim Wahlamt bereits ungefähr 44.000 Briefwahlanträge eingegangen. Die Unterlagen werden ebenfalls ab Montag, 10. Februar, sukzessive versandt. Wer jetzt noch Briefwahl beantragen möchte, kann dies noch bis zum 21. Februar um 15 Uhr tun. Bis zum 19. Februar kann man Briefwahlunterlagen auch online unter www.aachen.de/briefwahlantrag beantragen. Das Wahlamt weist darauf hin, dass die Wahlberechtigten bei einer Abstimmung per Brief auf dem Postweg das Risiko für die Einhaltung der Frist selber tragen.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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