Laub sammeln im Zweischichtbetrieb

Die Großkehrmaschinen des Stadtbetriebs sind jetzt im Zweischichtbetrieb eingesetzt, auch am Wochenende werden zusätzliche Touren gefahren. Der Grund: Tonnen von Laub müssen eingesammelt werden.

10 bis 15 Tonnen regennasses Laub werden täglich von der Stadtreinigung gesammelt. Das teilte der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung mit. „Da dieses Laub primär von der Fahrbahn aufgenommen wird, ist es, unter anderem wegen des Reifenabriebs, verschmutzt und wird, wie sonst auch der restliche Straßenkehricht, einer Verwertung zugefügt, die zunächst die verwertbaren Anteile aussortiert.“ Diese gelangen dann unter anderem in den Straßenbau. Der andere Teil, während der Laubzeit der größere, gelangt in die Verbrennung.

In den Grünanlagen

Aachen komme auf rund 400 Kubikmeter Laub, die derzeit jede Woche in den städtischen Grün- und Parkanlagen gesammelt werden, so wird weiter mitgeteilt. Dies entspreche, abhängig von der Witterung, etwa 130 Tonnen. Ein Teil hiervon wird in den Gehölzgruppen liegen gelassen oder dorthin gebracht, um als Dünger zu dienen und um Überwinterungsmöglichkeiten für Kleintiere zu schaffen. „Das restliche Laub wird zentral in der Stadtgärtnerei gesammelt, bevor es der Grünschnittverwertung zugeführt wird.“

Dummerweise kommen auf Bürgersteigen und Grünstreifen auch die immer lauten und nicht selten stinkenden Laubbläser zum Einsatz. Die wirbeln auch Staub auf, sparen aber Arbeitskräfte. Mit den Laubbläsern werden innerhalb kurzer Zeit die vielen Wege und Plätze wieder verkehrssicher. Perspektivisch bleiben so auch die Rasenflächen für das kommende Frühjahr, beispielsweise für Freizeit und Sport, nutzbar.

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Fangruppen: Erst Zusammenhalt, dann Streit. Samstag: Spiel in Sandhausen.

Friedlich, freundlich, singend und vereint – das waren einmal die Fangruppen der Alemannia. Am 14. Spieltag (morgen, Samstag, 9. November) sieht alles ganz anders aus. Die beiden größten Gruppen, die Ultras, sind zerstritten, eine Gruppe hat sich sogar aufgelöst. Die Yellow Connection gibt es nicht mehr.

Hier nachschauen, wie es einmal war. Alle Banner gleichberechtigt nebeneinander. – Schon klar, nichts bleibt wie es immer war. Trotzdem nicht egal, bzw. traurig. Ob ihnen der Erfolg zu Kopf gestiegen ist, fragt Michael Klarmann in seinem Newsletter.

Der Stimmung im Stadion tut der Streit der Ultras keinen Abbruch. Es wird getrommelt, skandiert und gesungen wie zu besten Regionalliga-Zeiten.

Bleibt zu hoffen, dass nicht weitere Differenzen hinzukommen. Am 14. Spieltag fährt die Mannschaft nach Sandhausen (bei Heidelberg) in Baden Württemberg, das sind 320 Kilometer von Aachen aus. Schätzungsweise 1500 Aachener*innen werden die Spieler beim Auswärtsspiel anfeuern, Beginn ist am Samstag um 14 Uhr. Wer nicht mitfährt, sieht sich das Spiel vielleicht im Klömpchensclub am Tivoli an. Da ist quasi Stadion-Atmosphäre.

Sandhausen ist ein schwerer Gegner, Leute mit Erstliga- und Zweitligaerfahrung stehen da auf dem Spielfeld. Am Samstag, 23. November, wird es noch schlimmer. Da tritt Aachen auf dem Tivoli gegen 1860 München an. Dieses Spiel wird wieder vom WDR übertragen. Der Kartenvorverkauf läuft, wie man liest, jetzt schon gut für dieses Spiel. Vielleicht sieht man da mal ein komplett volles Stadion, wäre ja schön.

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8,6 Millionen Euro kommen in Aachen an

Regierungen und sogar Ampeln kommen und gehen, in Aachen konzentriert man sich auf Aachen und macht die Stadt schöner und vor allem fit für die Zukunft. Das ist wirklich keine leichte Aufgabe. Jetzt ist es gelungen, drei Förderbescheide mit einer Gesamt-Fördersumme von 8,6 Millionen Euro für den Städtebau zu erhalten.

Damit gehört Aachen zur Spitzengruppe der geförderten Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Ein Großteil des Geldes fließt in die Umgestaltung des Theaterplatzes

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen reiste, um sich den Zaster persönlich abzuholen, eigens nach Köln und nahm die Bescheide aus den Händen des Regierungspräsidenten Dr. Thomas Wilk, entgegen (s. Foto). Aachen erlebt für seine Aktivitäten und die ambitionierten Ziele landes- und bundesweit viel Beachtung.

Das Geld fließt – wie erwähnt – hauptsächlich in die Umgestaltung des Theaterplatzes, aber auch 2 Spielplätze (am Branderhofer Weg und Forster Weg) sollen profitieren. Insgesamt planen Stadtverwaltung und Politik, den Stadtteil Forst tatsächlich aufwerten zu wollen.

Foto: Bezirksregierung Köln

Das ist auch nötig, in Forst wohnen gut 23.000 Menschen. Von städtebaulichen Verschönerungs-Maßnahmen haben die bis jetzt wenig gesehen (im Gegensatz zu Innenstadt und Frankenberger Viertel).

„In den kommenden Jahren“, so darf man Stadtbaurätin Frauke Burgdorff zitieren, „wird die Stadt Aachen den Fokus bei der Städtebau-Förderung zusehends auf die östliche Innenstadt und den Bereich Forst lenken“. Vorsichtig macht sich Freude breit.

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Försterstraße und Europaplatz: Neue Bäume und Sitzbänke

Zu der ganzen Scheiße, die wir heute zur Kenntnis nehmen mussten, müssen wir auch noch mit zwei neuen Baustellen klarkommen.

1. Die Stadt gestaltet die Försterstraße zwischen Lousbergstraße und Nizzaallee um. Die Bauarbeiten haben am  Montag, 28. Oktober, begonnen und werden abschnittsweise unter Vollsperrung ausgeführt. Los ging es mit einem rund 50 Meter langen Abschnitt ab der Einmündung Lousbergstraße/Försterstraße.

Im Zuge der Umgestaltung wird der Straßenraum neu aufgeteilt. So sollen die Verkehrssicherheit sowie der Komfort und die Barrierefreiheit insbesondere für Fußgänger*innen erhöht werden. Die Stadt pflanzt zudem fünf neue Bäume, errichtet zwei Sitzbänke sowie eine E-Ladesäule und stellt 14 Fahrradbügel auf. Voraussichtliches Bauende ist im Juni 2025.

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2. Der Fachbereich Mobilität und Verkehr teilt mit, er gestaltet den Geh- und Radweg am Rande des Europaplatzes neu. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am 11. November. Sie werden umgesetzt, solange die Autobahn A544 voll gesperrt ist. 

An der Einmündung zur Joseph-von-Görres-Straße in Richtung Jülicher Straße sowie an der Ein- und Ausfahrt Blücherplatz werden Asphaltrampen eingebaut. Sie sollen dafür sorgen, dass der Fuß- und Radverkehr an diesen beiden Stellen Vorrang hat. Kraftfahrzeuge sollen nur langsam über diese Rampen fahren und bei Bedarf auch anhalten. 

Zukünftig werden die Wege für den Fuß- und Radverkehr im Halbkreis Joseph-von-Görres-Straße, Blücherplatz und Joseph-von-Görres-Straße, also im Westen und Süden des Europaplatzes, durch einen neu geschaffenen Grünstreifen voneinander getrennt. Damit werden mögliche Konflikte zwischen Fußgänger*innen und Radfahrenden vermieden. Entlang des Gehwegs werden Sitzbänke aufgestellt. Durch die Umgestaltung können am Europaplatz 18 neue Bäume gepflanzt werden. 

Bei der Um- und Neugestaltung der Randräume des Europaplatzes handelt es sich um eine vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Baumaßnahme. Mit dieser Maßnahme werden erste Teilabschnitte des geplanten Premiumfußwegs und der Radvorrangroute Aachen-Haaren umgesetzt.
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Ob das reichen wird? Zwei Stunden für alle Aachener Baustellen.

So langsam hat wohl jede/r Aachener*in eine Baustelle vor der Haustür. Man fragt sich, wozu das sein muss, und ob es jemals eine Zeit geben wird, wo alles fertig ist. Zuständig sind die Stadt Aachen und die Regionetz GmbH, und die wollen uns die Baumaßnahmen erklären – bei einer gemeinsamen öffentlichen Informationsveranstaltung.

Es geht dabei „um aktuelle und geplante Baumaßnahmen in Aachen, um die damit verbundenen Herausforderungen sowie die Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung der Infrastruktur“, so wird mitgeteilt. Die Veranstaltung dauert 2 Stunden, es beginnt am Dienstag, 12. November, um 18 Uhr im Depot Talstraße 2 und endet gegen 20 Uhr. Die Veranstaltung wird über den YouTube-Kanal der Stadtverwaltung auch live ausgestrahlt. Interessierte nutzen dafür https://sohub.io/zfd2

Das Programm: In Impulsvorträgen geben neben einem Spezialisten der Fachhochschule (FH) Aachen die Regionetz und die Stadt Aachen Einblicke in grundsätzliche Fragen der straßengebundenen Infrastruktur, in laufende Projekte und zukünftige Planungen für Aachen. In einer anschließenden Gesprächsrunde können Bürger*innen den Fachleuten Fragen stellen.

Die Impulsvorträge halten: Professor Dr. Bernd Döring, FH Aachen, Institut für Bauingenieurwesen. Wolfgang Raabe, Regionetz, Leiter der Abteilung Planung und Bau. Dr. Silke Roder, Stadt Aachen, Leiterin der Abteilung Tiefbau. Marc Hamblock und Kim Baginski, Stadt Aachen, Straßenverkehrsbehörde.

Weiterhin stehen für Fragen zur Verfügung: Stadtbaurätin Frauke Burgdorff,  Uwe Müller, Leiter des Fachbereichs Mobilität und Verkehr, Indra Balsam, Leiterin des Aachener Stadtbetriebs (E18), und Gisela Weiß, Geschäftsbereichsleiterin Straßenunterhaltung und Brückenbau im E 18, Katherina Meurer, Regionetz, Bauleiterin.

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Zwecks Inspiration: Ein Ausflug ins Nachbarland

Ein Ausflug nach Belgien, besonders Antwerpen hat Eindrücke hinterlassen, die man auch erst mal verarbeiten muss. Ein Gebäude der berühmten Architektin und Designerin Zaha Hadid.

Steht in Antwerpen im Hafen und ist „nur“ ein Verwaltungsgebäude, der Sitz der Hafenverwaltung. Wer noch nie ein Gebäude von Zaha Hadid sah, ist bestimmt geschockt. Wer neugierig ist, möchte reingehen. Es gibt Führungen, zu denen man sich anmelden kann. Alle Fotos: Henning Brinkmann
Die alte Börse in Antwerpen. Umwerfend schön, aber weniger verstörend als das Gebäude von Zaha Hadid. AachenNews ist eine Aachen-Seite, aber Belgien ist so nah, von Aachen aus sind Städte wie Gent, Antwerpen, Brügge und Knokke nur einen Katzensprung entfernt und als Reiseziel sehr zu empfehlen. Die Züge dort sind alle pünktlich und bequem zu nutzen. Es ist ein angenehmes Reisen. Hotel in Gent auch zu empfehlen, super Frühstück, freundliches Personal.
In Gent am Bahnhof. Dort hat man auf Fahrräder nicht diesen Hass entwickelt, wie man ihn von Aachen kennt. Auf dem Foto ist auch nur ein kleiner Teil der Räder, die am Bahnhof abgestellt sind, zu sehen.
In Knokke ist man plötzlich in der Welt der Multimillionäre, eine Galerie neben der anderen, es gibt viele Modegeschäfte und Einrichtungsgeschäfte. Alles unvorstellbar teuer. Total krass. Das Bild in einer Galerie zeigt: Die Belgier sind dem Surrealismus treu geblieben.
In Knokke gesehen.
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Absolut verrückt: YC gibt ihre Auflösung bekannt

Was für eine traurige Entwicklung (wenn es denn kein blöder Halloween-Scherz sein soll): Die Yellow Connection (YC), eine der größten Fan-Gruppen am Tivoli löst sich auf.

„Wir haben viel erreicht und hätten noch viel erreichen können“, schreiben die Jungs, gegen die zuletzt von Seiten der Alemannia ein Stadionverbot ausgesprochen und durchgesetzt wurde.

Nicht ausschließen, sondern integrieren, das ist die hohe Kunst einer guten Vereinsführung. Klar ist generell: In jedem Verein gibt es den Querkopf, den komischen Typ, den einen, der immer alles anders haben will usw. Aber diese Leute muss man integrieren, sie mitnehmen. Auch mal großzügig sein.

Foto: Gruselpost auf der Seite der YC

Es ist uns beim besten Willen nicht möglich zu verstehen, wer hier wen betuppt, was die Hintergründe sind. Und vermutlich verstehen die Beteiligten selbst nicht, was geschieht. AachenNews.org schwenkt zum Abschied ein weißes Taschentuch und zitiert Robert Moonen: „danke, danke“, nicht zuletzt für die tolle Choreo zum Zehnjährigen. Derartiges hatten wir bis dahin am Tivoli noch nie gesehen.

Werden wir diesen lustigen Vogel mit Brille am Tivoli nun gar nicht mehr sehen?

Mehr Infos hier.

UPDATE: Zum „Stadionverbot“. Das kann auch ein Verbot für die Stehplatztribüne (Werner-Fuchs-Tribüne) gewesen sein um dort eine Schlägerei zu vermeiden. Es gibt diese Hinweise, dass es kein „wirkliches“ Stadionverbot gewesen ist im Netz. Alemannia habe andere Plätze angeboten. – Vielleicht sucht sich die Fußball-Szene einen Mediator, vielleicht den CDU-OB-Kandidaten Ziemons, der ja auch ständig am Tivoli Gast ist und sich dort einer gewissen Beliebtheit erfreut und lässt ihn schlichten?

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Interessantes Projekt in Aachens Osten: Transformation einer Industriebrache beginnt

Wo früher Dichtungen produziert wurden – in Rothe Erde – da soll in den nächsten Jahren neues Arbeiten und Wohnen möglich werden. Die Rede ist vom Hutchinson-Gelände. Es ist eine häßliche Industriebrache, 3 Hektar sehen derzeit weitgehend so aus:

Es gibt wohl kaum eine Ecke in Aachen, die dringender einer Neugestaltung zugeführt werden sollte: Das Gelände befindet sich in Rothe Erde und soll zusammen mit dem alten Continental-Areal ein neues Aachener Quartier werden.

Die Werkshallen sind weg, die Unternehmen Landmarken, Stadtmarken und eco PARKS des Investors Norbert Hermanns haben übernommen.

Man kann über Investoren viel Gutes und auch Schlechtes sagen, aber im Grunde ist es doch ein Glück, dass in Aachen ein Investor wie Norbert Hermanns zu Hause ist. Ein gewisses Interesse an städtebaulicher und architektonischer Qualität, dazu Liebe zur Heimat, kann man ihm nicht absprechen. Ganz im Gegenteil zu einem anderen großen Investor in Aachen (Sauren).

Zurück zu den 30.000 Quadratmetern in Aachens Osten, Freunder Weg/Zeppelinstraße/Eisenbahnweg: Was aus der traditionsreichen Industriefläche (in etwa) einmal werden soll, das wurde jetzt der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Nachbarn und andere machten ihrerseits Vorschläge, wie die Pläne des Kölner Architekten Pablo Molestina noch verbessert werden können. Begleitet und geleitet wurde die Veranstaltung von sachkundigen Fachleuten der Stadtverwaltung. Sie werden letztlich genehmigen (oder auch nicht), was der Investor bauen möchte.

Blick auf das Gelände und eine Einladung zur Bürgerinformation.

Zunächst hatte man noch gedacht, man könnte auf dem abgelegenen Areal eine Art Zwischennutzung (Konzerte, Feste usw.) stattfinden lassen. Das ist aber leider nicht möglich, Eisenstäbe ragen aus dem Beton, es gibt ungute Höhenunterschiede, es besteht wirklich Unfallgefahr, wie man unten sehen kann.

Hier ist eigentlich nur der Himmel schön.

Geplant ist es, eine große Halle zu errichten mit angegliederten Büros, dazu viele Werkstätten neueren Typs und Wohnungen. Innen soll es eine Grünfläche geben. Vorgesehen sind auch eine Tiefgarage, Stellplätze für Fahrräder sowie eine Halle für Sport/Freizeit/Kultur (neuerdings Activity-Hub genannt). Alles hier zu sehen.

Was von den Bürger*innen gefragt und gewünscht wurde:

Mehr Grün, Platz für einen Spielplatz, Platz/Unterkunft für Jugendliche aus dem Viertel (sie haben nichts), eine etwas weniger dichte Bebauung, wenig Belästigung durch Lieferverkehre und eine gute soziale Durchmischung bei der Belegung der Wohnungen. Es erstaunte der Wunsch nach weniger sozialem Wohnungsbau in dem Viertel. Warum sollen z. B. Busfahrer, Feuerwehrleute und Krankenschwestern (Verdienst ungefähr 20.736 € – 28.080 € netto im Jahr), Polizisten und Erzieherinnen, die alle vom sozialen Wohnungsbau profitieren, aus dem Viertel rausgehalten werden?

Die Wünsche und Anmerkungen im Einzelnen:

Verkehr und parken, eine gute soziale Durchmischung und eine gewisse Aufenthaltsqualität waren Themen (bitte auf das Bild klicken und lesen).

Wahrscheinlich zuerst gebaut werden Wohnungen, erst 5 Jahre nach Baubeginn wird das Projekt ganz fertig sein.

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Jüngst wurde dem zuständigen politischen Gremium der Wohnungsmarktbericht vorgestellt. Die Lokalzeit Aachen hat dazu einen Beitrag gemacht. Hier einsehen.

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Gent besuchen, solange es noch geht

Jetzt hat es Valencia in Spanien erwischt: Unglaubliche Zerstörungen durch Überschwemmungen, dort nie gekannten Ausmaßes. Es ist zum Heulen, diese wunderschöne Stadt, die sicher viele aus dem Urlaub kennen. Endlich hat auch mal die Tagesschau sich dazu herabgelassen, darauf hinzuweisen, dass solche Unwetter „durch den Klimawandel verstärkt“ werden können. Mehrere Tote sind zu beklagen, Menschen werden vermisst. Bis zu 180 Liter Regen pro Quadratmeter sind gefallen. Alles live und in Farbe im Netz zu sehen.

Deshalb nun hier ein paar Fotos aus dem traumschönen Gent in Belgien, das ihr – falls noch nicht geschehen – auch mal besuchen könnt, bevor es von Unwettern grandios beschädigt wird.

Alle Fotos: Henning Brinkmann
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Alemannia steht vor Herausforderungen. Wir sind gespannt.

So viel Alemannia war nie.

Alemannia-Fans freuen sich auf die nächsten 2 Spiele: Heute, 30. Oktober, um 19.30 Uhr geht es im Bitburger Pokal um die Titelverteidigung. Gegner ist Bezirksligist SV Horrem, 5000 Zuschauer*innen werden erwartet. Für Horrem ist es das Spiel des Jahres, für Aachen werden Spieler auflaufen, die sonst eher auf der Bank sitzen. Und der sagenhafte Aufsteiger-Torwart Marcel Johnen kann endlich mal wieder in Aktion beobachtet werden.

Aachen hat ein sog. Luxusproblem: zwei ziemlich gleich gute Torwachte. Tja, das „Problem“ muss der Trainer lösen, man beneidet ihn nicht.

Das zweite Spiel diese Woche findet Samstag statt: Alemannia gegen die Zweite von Hannover 96. Beginn: 16.30 Uhr.

Mal sehen, ob da wieder die Leute von der Yellow Connection (YC) nicht ins Stadion reingelassen werden. Von wegen „zesame“ (zusammen), wie das Motto lautet. Davon ist schnell keine Rede mehr, wenn zwei Fan-Gruppen sich zoffen (unter anderem offenbar, weil YC und Karlsbande sich nicht einigen können, wer die neue Beschallungsanlage bedienen darf und wer seine Banner wo aufhängen darf).

Foto: Unbekannter Fan

Tja, das Problem kann der Trainer nicht auch noch lösen.

Ein Kenner der Szene sagte neulich: Die Karlsbande, das ist die Fan-Gruppe, die es immer verstanden hat und versteht, den Verein hinter sich zu bringen, egal was man wie gemacht hat. Auffallend ist auch, wie einfach es offensichtlich ist, den ganzen Yellow-Connection-Leuten flott den Zutritt zum Stadion zu verwehren, was bei der Boxstaffel nicht ging, angeblich. Da möchte man mal wissen, ob der Ausschluss der YC eigentlich „rechtssicher“ ist, wie man so sagt.

Wir bei AachenNews können diese Dinge – ehrlich gesagt – nur aus der Ferne beobachten, wir kennen weder Leute von der Karlsbande noch von der Yellow Connection persönlich, denken aber, dass Alemannia es sich auf Dauer nicht leisten sollte, eine ganze Fangruppe auszuschließen. Mal sehen.

Wie der Trainer vor dem Bielefeld-Spiel schon sagte: Die Fans sind der 12. Mann auf dem Platz, und jeder Fan wird gebraucht.

Die Fans (und nicht nur die auf der Werner Fuchs Tribüne) sammeln unterdessen Geld für eine Statue in Bronze von Werner Fuchs, nein, nicht 3 Meter hoch, nur lebensgroß. Bronze ist ein edles und teures Material, die Statue würde 35.000 Euro kosten, so wurde schon ausgerechnet. Wenn man damit mal hinkommt!?

Werner Fuchs ist ein ehemaliger Trainer, vielen im Stadion nicht persönlich bekannt. Er hat vor über 20 Jahren den Aufstieg in die 2. Liga möglich gemacht und wird Personenkult-artig verehrt.

Foto: im Stadion gesehen, hängt da an der Wand.

Es ist in Deutschland aus vielerlei Gründen etwas aus der Mode gekommen, pompöse Denkmäler aufzustellen um bestimmte Personen zu feiern. Die Reiterstatue eines Kaisers vor dem Stadttheater wurde z. B. – zu Beginn des Jahrhunderts kaum finanziert, aufgestellt und eingeweiht – etwa 40 Jahre später schon wieder eingeschmolzen. Der Grund: der 2. Weltkrieg.

Aber das ist insgesamt ein gutes Zeichen, dass sich die Fans eine Statue für 35.000 Euro leisten können, wir sind noch nicht verarmt in Aachen, die Geldbörsen der Leute sind noch voll.

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