In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde von unbekannten Personen die Burgmauer der Burg Frankenberg „großflächig mit politischen Parolen besprüht“. Das teilte die Polizei heute mit.
Die Schriftzüge mit politischem Inhalt wurden auf einer Fläche von 30 x 3 Metern aufgebracht. Hinweise auf einen Verursacher liegen der Polizei nicht vor. Die Polizei sicherte Spuren, der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen, hieß es.
Die Veranstalter von dem Podest-Camp im Park distanzieren sich. Es läuft nämlich im Frankenberger Park die Veranstaltung L´Isola noch heute, Sonntag, 7. Juli. Das Sommer-Protest-Fest ist ähnlich dem früheren Klimacamp. Es gab ein umfangreiches Programm.
In den Sommerferien wird die Von-Coels-Straße (L221) in Eilendorf saniert – und zwar zwischen Freunder Straße und Schilderstraße in drei Bauabschnitten. Die Asphaltsanierung sei, so teilt die Stadtverwaltung mit, „zwingend erforderlich und nicht weiter aufschiebbar“, weil die Straße so dermaßen kaputt ist.
Die Asphaltdecke der Von-Coels-Straße ist auf dem Teilstück zwischen Schilderstraße und Freunder Straße schwer beschädigt. Foto: AachenNews Archiv
Um die verkehrliche Belastung so gering wie möglich zu halten, hätten Verkehrsplanung, Straßenverkehrsbehörde und ASEAG vereinbart, die Arbeiten in den Sommerferien auszuführen. „Dadurch haben sie keine Auswirkungen auf den Schulverkehr.“
Die Asphaltdecke der Von-Coels-Straße wird zwischen Freunder Straße und Schilderstraße saniert. Es kann im ersten Bauabschnitt zwischen Heckstraße und Schilderstraße nur unter Vollsperrung gearbeitet werden. Diese Arbeiten beginnen am Montag, 8. Juli, und dauern voraussichtlich bis Samstag, 20. Juli.
In diesem ersten Bauabschnitt werden zwei Umleitungen in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert. Eine führt über Schubertstraße, Heckstraße, Verlautenheidener Straße, Hauptstraße, Alt-Haarener-Straße, Jülicher Straße, Berliner Ring in Fahrtrichtung Rothe Erde und Eilendorf. Eine zweite führt über Freunder Straße/ Nordstraße, Debyestraße, Trierer Straße und Madrider Ring.
Im zweiten Teil der Sommerferien, voraussichtlich von Montag, 22. Juli, bis Freitag, 9. August, wird die Asphaltdecke zwischen Heckstraße und Freunder Straße saniert. Dieser Abschnitt wird in zwei Bauabschnitte unterteilt, so dass eine Vollsperrung vermieden werden kann. Allerdings wird jeweils nur die Fahrtrichtung nach Stolberg befahrbar sein.
Eine Einfahrt von der Von-Coels-Straße in die Freunder Straße, egal ob aus Eilendorf oder Stolberg kommend, wird in dieser Zeit nicht möglich sein. Die Ausfahrt aus der Freunder Straße in die Von-Coels-Straße nach Stolberg wird aber fortbestehen. In den Bauabschnitten zwei und drei wird der aus Stolberg kommende Kraftfahrzeugverkehr nach Eilendorf über Schubert- und Heckstraße zur Von-Coels-Straße umgeleitet.
Der Radverkehr ist weiterhin entlang der Baustelle möglich. Für die Buslinien gibt es Umleitungsstrecken.
Teile der Aachener Friedhofsflächen haben parkähnlichen Charakter. Bestattungsflächen und naturnahe Freiflächen grenzen regelmäßig aneinander. Diese freien Flächen der innerstädtischen Friedhöfe zur ruhigen Erholung zu nutzen und das ökologische Potenzial zu stärken, ist Ziel des Friedhofsentwicklungskonzeptes, das der hiesige Stadtbetrieb vorantreibt.
Veränderung der Bestattungskultur
2022 wurde mit den Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Friedhöfe in den Stadtbezirken begonnen, nun folgt die Konzepterarbeitung für die acht städtischen Friedhöfe in der Innenstadt: Westfriedhof I und II, Hüls, Ostfriedhof, Forst, Lintert, Waldfriedhof und Heißberg mit einer Ausdehnung von insgesamt 108 Hektar.
Als die Friedhofsflächen in den 1970er Jahren geplant wurden, ging man noch von einer wesentlich größeren notwendigen Fläche für Bestattungen aus. Doch die stark zunehmende Urnenbestattung, die auch in deutlich kleineren Grabflächen mündet, führt dazu, dass zahlreiche Bereiche nicht (mehr) benötigt werden.
Die Friedhöfe (hier Westfriedhof) haben mit einer Gesamtfläche von rund 108 Hektar einen Anteil von 30 Prozent an den öffentlichen Grünflächen. Foto: Stadt Aachen/Harald Krömer
Welche Flächen das sind, wie viele Hektar und welche Entwicklungsmöglichkeiten es dazu gibt, wird im Friedhofsentwicklungskonzept vom Aachener Stadtbetrieb erarbeitet. Am Beispiel des Friedhofs West II sind es knapp zehn Prozent der Gesamtfläche von 21,7 Hektar, die unmittelbar ausgegliedert werden können. Ein Demenz- und Sinnesgarten soll auf dem Friedhof Hüls entstehen – mit verschiedenen Bereichen, um die Natur mit ihren Pflanzen zu sehen, zu fühlen, zu riechen und zu schmecken.
Das mit rund 630.000 Euro von Düsseldorf geförderte Projekt hat das Ziel, die innerstädtischen Friedhöfe Aachens im Sinne der nachhaltigen Steigerung der Biodiversität und ruhigen Erholung zu entwickeln. Erste Schritte sind die Kartierung der Bezirksfriedhöfe und die Ausarbeitung detaillierter Ziele und Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und der naturnahen Erholung.
Der Erholungswert der Grünflächen soll mehr ins Bewusstsein gerückt werden, wobei mit einer Bürger*innenumfrage Ideen und Wünsche abgefragt werden. Sitzgelegenheiten, kleine Spielpunkte, vielleicht ein Bücherschrank – die Ideen sind vielfältig.
Online-Umfrage hinterlegt
Der Stadtbetrieb möchte die Wünsche und Anregungen der Bürger*innen aufnehmen. Auf www.aachen.de/friedhofsentwicklungskonzept ist eine Online-Umfrage hinterlegt, bei der anonym entsprechende Vorschläge eingebracht werden können. Zusätzlich werden an Friedhöfen in der Innenstadt Kästen mit Umfragezetteln angebracht, die bis Ende Juli ausgefüllt wieder abgegeben werden können.
Am Montag, 15. Juli, gibt es ab 11 Uhr eine zentrale Umfrageaktion auf dem Westfriedhof an der Friedhofsverwaltung.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
An den Tischen: Politiker*innen aller im Rat vertretenen Fraktionen und Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung sowie Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Auf den Zuschauerplätzen hatten sich Kinder aus Aachen und einige erwachsene Beobachter niedergelassen.
Neulich im Ludwig-Forum in Aachen: Dort hat das 1. Kinder-Forum stattgefunden, für das zuvor Mädchen und Jungen aus 5 Grundschulen Anträge eingereicht hatten. Es ging u. a. um bedrohliche Situationen wegen Autos auf dem Schulweg, es ging um den Platz der Kinderrechte und um die Treppe am Napoleonsberg in Kornelimünster.
Diese alte Blaustein-Treppe sieht zwar schön aus und ist im unteren Teil geradezu kunstvoll mit kleinen Pflastersteinen gepflastert, aber sie ist bei Regen rutschig, und im Dunkeln sind die Stufen schlecht zu erkennen.
Steil und im Dunkeln, also in Herbst und Winter, naß und schwer zu begehen ist die Treppe am Napoleonsberg in Kornelimünster.
Zusätzlich stört die Kinder in Kornelimünster eine Piste neben der Treppe, die bei Regen ebenfalls rutschig ist und die von Kindern mit Mountainbikes als Rennstrecke benutzt wird. Die Treppe lässt sich sicherer machen, der Weg neben der Treppe kann bepflanzt werden. Die zuständigen Personen bei der Stadtverwaltung wollen sich mit den Kindern an Ort und Stelle treffen und sehen, was sich machen lässt.
Das Kinder-Forum war eine von der Aachener Verwaltung prima vorbereitete und kindgerecht gemachte Veranstaltung. Es hatte auch einige humorvolle Momente. Und: Das war bestimmt viel Arbeit für die Verwaltung und auch für die Lehrerinnen, die alle Präsentationen mit den Kindern zuvor geübt hatten. Vielleicht wäre es noch möglich, dass sich alle Politiker*innen etwas kürzer fassen mit ihren Wortbeiträgen, die für Erwachsene sicher wichtig, für Kinder aber weniger wichtig sind.
Foto:Viele nehmen lieber den Weg neben der Treppe. Manchmal brettern dort auch Kinder auf Rädern runter. Das will man verhindern.
Man könnte sich beim nächste Kinder-Forum auf die Auftritte von maximal 3 Gruppen beschränken. – Allem Anschein nach fühlten sich die Kinder wohl und ernst genommen. Auf das nächste Kinder-Forum kann man sich freuen.
Die Stadt Aachen hatte jüngst eingeladen und zahlreiche Engagierte waren dem Ruf gefolgt. Der Aktionstag „Aachen zeigt Engagement“ im Stadtpark bot allen Ehrenamtlichen, die oft im Stillen agieren, eine große Bühne. Die Pressestelle der Stadt weiß: Ohne die ehrenamtliche Arbeit „wäre Aachen nicht denkbar – deshalb verdienen sie höchste Anerkennung und Sichtbarkeit“.
Auf dem Gelände waren über 100 Stände aufgebaut – mit dabei die Aachener Baumschützer. Der Tag war gut organisiert und das Wetter angenehm. Allerdings haperte es etwas an „Laufkundschaft“, was wohl auf die (für diesen Zweck) etwas abgelegenen Örtlichkeit zurückzuführen ist.
Camp im Frankenberger Park
Aktuell läuft die Veranstaltung L´Isola noch bis Sonntag, 7. Juli. Das ist ein Sommer-Protest-Fest und ist ähnlich dem früheren Klimacamp. Es gibt ein umfangreiches Programm.
Am kommenden Samstag, 6. Juli, wird Baumschützer Hans Falk einen Programmteil beisteuern. Er bietet eine stadtökologische Quartiersführung an. Sie startet um 16.30 Uhr.
Das Publikum ist begeistert, Tierschützer haben ihre Zweifel, ob das noch sein muss: Pferde auf Kopfsteinpflaster in der Innenstadt.
Es ist wieder CHIO, und zum weltberühmten CHIO gehört seit ewigen Zeiten, dass sich das aktuelle Partnerland (in diesem Jahr sind es die Vereinigten Staaten) in der Innenstadt präsentiert – mitsamt Pferden und diesmal auch drei „Indianerinnen“. Publikum findet sich immer reichlich ein, und es ist nicht zu übersehen: Die Zuschauer*innen sind außerordentlich begeistert und freuen sich. Alles staunt und applaudiert.
Beim traditionellen Aufgalopp auf dem Marktplatz am gestrigen Montag gab es wieder einen prächtigen, farbenfrohen Pferde- und Kutschenkorso, der sich vom Turniergelände über den Soerser Weg, die Krefelder Straße, Kreuzung Bastei, Sandkaulstraße, Großkölnstraße bis zum Marktplatz bewegte. Mit dabei waren u.a. die Color Guard, Fahnenreiter und verschiedene Westernpferde, Mustangs, Lasso-Werfer und natürlich auch die berühmten Cheerleader.
In früheren Jahren nahm auch die Polizei mit einer Reiterstaffel teil, doch die darf ihren Tieren den Aufgalopp seit ein paar Jahren nicht mehr zumuten. Die Aachener Stadtreiter ersetzen die Polizisten in dem Korso.
Die Amerikaner präsentierten sich sehr traditionell. Absolut befremdlich war auf jeden Fall das Auftreten von drei „Indianerinnen“. Die Amerikaner sind mit indigenen Völkern denkbar grausam umgegangen. Vor 400 Jahren gehörte den Navajos, Apachen, Sioux, Shoshonen, Hopis, Algonquin und vielen anderen Völkern fast ganz Nordamerika. Dann besetzten Europäer das Land, töteten fast alle Ureinwohner und zerstörten ihre Lebensgrundlagen.
Anmerkung von AachenNews: Kulturelle Aneignung, wie gestern auf dem Markt von Aachen zu sehen, ist ein ernstzunehmendes Thema, das leider immer wieder auftritt. Dass beim CHIO Symbole und Darstellungen der nordamerikanischen Ureinwohner verwendet werden, ohne die historische und kulturelle Bedeutung angemessen zu berücksichtigen, verwundert doch etwas.
Der Begriff der kulturellen Aneignung bezieht sich auf die Übernahme von Elementen einer Kultur durch Mitglieder einer anderen Kultur, oft ohne Verständnis, Respekt oder Erlaubnis. Dies kann zu einer Verzerrung und Trivialisierung der ursprünglichen kulturellen Bedeutung führen und die betroffenen Gemeinschaften verletzen.
Der CHIO als international renommiertes Reitsportevent trägt eine besondere Verantwortung. Es ist nicht nur eine sportliche Veranstaltung, sondern auch ein kulturelles Aushängeschild. Hier sollten hohe ethische Standards gelten, insbesondere im Umgang mit kulturellen Darstellungen.
150 Meter vom Markt entfernt: ein gänzlich neu hergerichteter Spielplatz.
Der Spielplatz an der Augustinergasse ist komplett neugestaltet und wurde nach rund drei Monaten Bauzeit jetzt offiziell eröffnet. Die Beverstraße hat ebenfalls einen komplett neuen Spielplatz bekommen. Der liegt etwas zurück und wird am Freitag, 15.30 Uhr, eingeweiht. Wenn man die Begeisterung der Kinder (die man als Fremder nicht einfach fotografieren darf) sieht, sind beide Spielplätze ein Gewinn für Aachens Kinder.
Der Spielplatz am Ende der kleinen Gasse, die von der Kockerellstraße abgeht, war schwer in die Jahre gekommen. Bei der Planung und Umgestaltung wurden viele Wünsche berücksichtigt. Renate Prömpeler, bei der Stadtverwaltung zuständig für diese Beteiligungsformate, teilte mit: „Es ist wichtig, vor den Planungen immer die mit einzubeziehen, die das Spielangebot später nutzen sollen – vor allem die Kinder, aber auch die Eltern.“
Erste Pläne mussten angepasst werden, denn: Während der Arbeiten wurden Mauerreste eines Klosters gefunden, und unter den Bäumen sind Leitungen, von denen niemand etwas wusste. Einer der alten Klostersteine dient nun als Sitzmöglichkeit auf dem Spielplatz.
Es gibt dort jetzt ein Kicker, eine neue Tischtennisplatte und eine Hangelstrecke, Trampolin, Reckanlage und einen Kreisel. Ein neuer Fallschutz aus Kunstsoff ersetzt den alten Flickenteppich. Zudem wurden zwei leere Baumstandorte neu bepflanzt und zwei andere Bäume durch junge, ökologisch wertvolle Bäume ersetzt.
Am Rande des Spielplatz: eine Pizzabox. Pizzakartons landen oft falsch im Papiercontainer, sind aber kein Papier.
Die Stadt hat für diesen Spielplatz, nur rund 150 Meter von Rathaus und Markt entfernt, 165.000 Euro investiert – es ist gut angelegtes Geld.
Heute ist Familientag im Centre Charlemagne. Das Stadtmuseum von Aachen zeigt „Römer in der Euregio“ am heutigen Sonntag, 30. Juni. Von 10 bis 18 Uhr geht es um die Zeit, als die Römer uns die Schrift brachten. Der Eintritt ist frei.
„Wer schreibt, der bleibt!“ lautet ein altes Sprichwort, das bereits auf die Römer in unserer Gegend zutrifft. Erst mit der Etablierung der römischen Herrschaft an Maas und Rhein zieht auch eine Schriftkultur in unseren Breiten ein. Das Lesen und Schreiben waren zuvor nahezu unbekannte Fähigkeiten.
Die Wissenschaftler schreiben: „Erstmals kennen wir Namen von einzelnen Personen, die in unserer Gegend lebten, wissen wir etwas über ihre Berufe und ihre Sehnsüchte und kennen einige Familienbeziehungen. Liebe und Hass, Stolz und Frömmigkeit sprechen aus den textlichen Hinterlassenschaften der Römer.“
Links: Fernweh oder Heimweh? Ein in den Wandputz geritztes Graffito „ROMA“ aus der Krämerstraße in Aachen.
Foto: Andreas Schaub
Was die überlieferten Texte über den Alltag der Menschen, ihren Glauben, ihr politisches Leben aussagen, was für Inschriften überhaupt erhalten oder anders überliefert sind und wie heutige Forscher mit dieser Überlieferung umgehen, ist noch bis zum 1. September Thema der Ausstellung „Wer schreibt, der bleibt! Als die Römer uns die Schrift brachten“ im Centre Charlemagne am Katschhof.
Das Programm:
10. bis 11., inklusive Führung für sehende und nichtsehende Gäste durch die Wechselausstellung mit Juliane Becker.
11 bis 18 Uhr, Projektvorstellung mit Schülerinnen und Schülern des Heilig-Geist-Gymnasiums Würselen. Das Forum von Aquae Granni: Die Bauinschrift Kaiser Traians – Visitenkarte und Ticket in die Vergangenheit. Denkmal-aktiv-Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2023/24.
11.30 bis 12.30 Uhr, Kuratorenführung, Wer schreibt, der bleibt! Ein Rundgang durch die Sonderausstellung mit Dr. Frank Pohle, Leiter der Route Charlemagne.
14. bis 16 Uhr, Familienführung und Workshop, „Schreiben wie die alten Römer“, mit Sabine Blazy.
14 bis 17 Uhr, Gesprächsrunde, „Frag doch mal den Klaus!“ Alles, was ihr schon immer über die alten Römer wissen wolltet. Mit Professor Dr. Klaus Scherberich, RWTH Aachen, der die Fragen kleiner und großer Leute beantwortet.
15 bis 16 Uhr, Führung durch die Sonderausstellung, Wer schreibt, der bleibt! mit Marco Meyer.
16 bis 17 Uhr, Führung für Familien mit Kindern im Grundschulalter, Wer schreibt, der bleibt! mit Sabine Blazy
17. bis 18 Uhr, Expertenführung, Rundgang durch die Römerabteilung des Centre Charlemagne und Begutachtung ihrer archäologischen Funde, mit Andreas Schaub, Stadtarchäologe.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Heute wird’s wichtig: Deutschland gegen Dänemark bei der Euro2024.
Blick in die geschmückte Zeppelinstraße.
Man stelle sich vor, die Mannschaft kommt heute weiter und wird Europameister – die Zeppelinstraße wird man nicht mehr wiedererkennen. Links im Bild sieht man übrigens noch ein SPD-Wahlplakat; aber die Partei der Studienräte und Rechtsanwälte bekommt in dem Viertel kein Bein mehr auf die Erde. Aus bekannten Gründen. Da können sie die Wahlplakate noch Monate hängen lassen.
Links im Bild zu sehen: die original 50er-Jahre Kneipe „Zeppelin Eck“. Ein Schmuckkästchen, man glaubt es nicht. Sollte sich da mal die Inhaberin zur Ruhe setzen, müsste eine (Forster) Bürgerinitiative sich bilden, die kleine Lokalität anmieten und einen Bürgertreff/Café einrichten. Die Gaststätte wäre ideal geeignet.
Aber jetzt die wichtige Frage: Wie geht das Spiel gegen Dänemark heute aus? Egal, Hauptsache Sieg. Damit die Feierei noch eine Weile so weitergeht. So viel fröhliches Singen und Tanzen auf den Straßen sieht man im Sommer sonst selten.
Zehntausende Fans sind aus ihren Ländern nach Deutschland gekommen, haben ihre Lieder und Späße mitgebracht, allen voran die Schotten und die Niederländer. Aber auch die Fans aus Österreich und Albanien scheinen sich im Urlaubsland Deutschland pudelwohl zu fühlen. Das ist wunderbar. Bezüglich Fußball gibt es ja nur eines, worauf man stolz sein kann: dass Deutschland ein guter Gastgeber ist. Alle Welt fühlt sich wohl bei uns – wohler als in Katar und Russland.
Was wissen wir über die Dänen? Ihr Land hat ein Tempolimit für Pkw und ist Fahrrad-Weltmeister. Außerdem wird es von einer Frau regiert, sympathisch, und in der Hauptstadt Kopenhagen ist der drittgrößte Brauereikonzern der Welt ansässig. Na dann, prost.
„Pferd und Sinfonie“ wird im Dressur-Stadion des ALRV zweimal aufgeführt. Diesmal zum ersten Mal mit dem für Aachen berühmten Taschentuchwinken zum Finale. Eine sehr zu Herzen gehende Angelegenheit, zumindest für Aachener*innen. Musikalische Leitung: Generalmusikdirektor Christopher Ward. Mit von der Partie: der Jugendchor des Theater Aachen. Gesang: Inga Wer. (Das ist ein Video, bitte klicken. Und wer die gesamte Veranstaltung auf Youtube sehen will, hier klicken . Zusätzlich hier ein ausführlicher Bericht.
In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Weihnachtsbäume
Die Weihnachtsbaumsammlung in der Innenstadt erfolgt über eine grundstücksnahe Sammlung. Die Termine für euer Grundstück erfahrt ihr im abfallnavi der Stadt Aachen und im Abfallkalender. Die Sammlung wird an dem mit einem Weihnachtsbaum-Symbol gekennzeichneten Termin am jeweiligen Entsorgungstag durchgeführt. Ist dein Entsorgungstag z. B. ein Mittwoch, wird auch nur an dem Mittwoch mit dem Tannenbaum-Symbol dein Weihnachtsbaum abgeholt.
Falls dein Weihnachtsbaum nicht den Teppich vollnadeln soll: Der Stadtbetrieb sammelt die Reste jetzt ein (aber nur ohne Lametta).
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wo auch immer ihr seid: Es lohnt sich, informiert zu sein. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Unsere Adresse: mail@AachenNews.org
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Diagnose von KI
Technologieversprechen für das Gesundheitswesen werden in Hamburg kritisiert auf dem 39C3 : KI-Systeme sollen Personalmangel beheben, doch Pläne wie die des Charité-Chefs, ein Drittel der Mitarbeitenden durch KI zu ersetzen, seien unrealistisch. Der Referent warnt u. a. vor der Ausblendung sozialer Ungleichheiten – während Tech-Milliardäre von Longevity träumen, sterben Menschen an behandelbaren Krankheiten wie HIV.
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.