Lothringerstraße: bald kein Durchkommen mehr. Baustelle wandert Richtung Wilhelmstraße

Die Bauarbeiten am sog. „Lothringerstraßenplatz“ werden in den nächsten Tagen weitgehend abgeschlossen sein. Dann wandert die Baustelle an der Lothringerstraße voraussichtlich ab Montag, 23. September, weiter in Richtung Wilhelmstraße. Das teilte jetzt die Stadtverwaltung mit. Und weiter: Der Abschnitt zwischen Herzog- und Alfonsstraße bis zur Wilhelmstraße werde in den nächsten Wochen umgestaltet. Die Bauarbeiten seien nur unter Vollsperrung möglich. 

Laut Mitteilung können Fußgänger*innen an der Baustelle auf dem Gehweg mit den geraden Hausnummern vorbeigehen. Pkw und Räder werden umgeleitet. Radfahrer*innen, die die Umleitungsstrecke nicht nutzen möchten, seien gezwungen, an der Baustelle der Lothringerstraße abzusteigen und das Fahrrad an der Baustelle vorbeizuschieben. 

Gehweg wird neu gestaltet

Auf der Seite mit den ungeraden Hausnummern der Lothringerstraße, also auf der Seite des ehemaligen Jesuitenklosters, wird zunächst der gesamte Gehwegbelag  entfernt. An der Straße müssen mehrere Straßenabläufe und ihre Leitungen verlegt, neu eingesetzt und an den Abwasserkanal angeschlossen werden. Im Anschluss daran wird der Gehweg neu gestaltet und wieder hergerichtet. Anwohner*innen und Beschäftige können ihre Garagen und Parkplätze in den Innenhöfen weiter nutzen, sollten sich aber darauf einstellen, dass sie zeitweise mit Behinderungen rechnen müssen.

Die Zufahrten sind nur über die Lothringerstraße zu erreichen. Ein wichtige Einfahrsperre in die Lothringerstraße steht an der Kreuzung Oppenhoffallee/Zollern-, Schlossstraße. Die Beschilderung weist eine Sackgasse aus und ist mit dem Zusatz „Anlieger bis zur Baustelle frei“ versehen. 

Weitere Infos: www.aachen.de/lothringer_2ba

Neuer Platz in the making. Die Baustelle wandert in Richtung Wilhelmstraße. Foto: AachenNews Archiv

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In aller Munde: die Tiny Forests

Man hat schon alle Bilder angeschaut auf den Fluren des Justizzentrums am Adalbertsteinweg, wartet, dass die Richter*innen endlich mal zu einem Urteil kommen und schaut zur Abwechslung schließlich aus dem Fenster. Huch, was haben die sich denn da angelegt, die Juristen, einen Tiny Forest?

Im Inneren des Justizzentrums: ein Tiny Forest. Natürlich in einer Art Gefängniszelle (sie können nicht anders).

Winzige Wäldchen sind zur Zeit der Hit bei der Stadtgestaltung, so will es scheinen. Neulich ging es im Bürgerforum um einen Tiny Forest, den die „Omas for Future“ in Aachen auf der Ecke Löhergraben/Annastraße anlegen wollen. Eine gute Idee, der Parkplatz wäre geeignet, die Wagen könnten im Parkhaus Annastraße abgestellt werden. Die Idee wird hier ausführlicher erklärt. – 34 Parkplätze würden wegfallen: Die Damen und Herren des Vereins Mobile Vernunft würden sich zwar vermutlich anketten um die Parkplätze zu „retten“, aber lange halten die das nicht aus: Schlechte Luft wegen vieler Fahrzeuge.

Für alle, denen die Sache neu ist: Ein Tiny Forest (deutsch: Kleinwald, Mikrowald) ist ein angepflanzter Wald auf einer relativ kleinen Fläche mit einer großen Dichte. Ziel solcher Neuanpflanzungen ist, in städtischen Räumen auf kleinen Flächen „möglichst vielfältige, schnell wachsende und sich selbst erhaltende Habitate anzulegen und dadurch eine Verbesserung der Umweltsituation zu erreichen (laut Wikipedia)“.

So ein Mikrowäldchen könnte von der Nachbarschaft gemeinsam gepflegt werden. Gemeinschaft ist ja genau das, was uns fehlt, um die Seuche Einsamkeit zu bekämpfen, aber das ist ein anderes Thema. Einmal inspiriert sieht man beim Gang durch Aachen quasi überall Plätzchen für die Tiny Forests.

Auf der Ecke Jakobstraße/Klappergasse befinden sich ein Aachen-Fenster und neuerdings eine Bank und zwei vier Fahrradbügel. Was für eine häßliche Ecke! Ob da noch Platz für Pflanzen ist? Wie schön es dort mal aussah, seht ihr hier.
Hier gehts zum Europaplatz. Könnte dort ein Miniwald zur Verbesserung des Klimas in Aachen beitragen?
Wir sind in der Kongressstraße/Augustastraße. Stadtplaner, die dort entlang gehen und sich nicht sofort eine andere Platzgestaltung herbeiwünschen, haben ihren Beruf verfehlt.

Bäumchen in der Stadt zu pflanzen, das ist schwieriger als mancher vermutet. Für einen Tiny Forest muss angeblich mindestens ein Meter tief gegraben werden. Es gibt aber Leitungen, Kanäle und andere Bäume, deren Wurzeln nicht beschädigt werden sollen. Außerdem besteht bei urbanen Freiflächen generell die Gefahr der Vermüllung. Nicht jede/r weiß den Wert einer nicht-versiegelten Fläche zu schätzen. So sind für die kleinen Grünflächen wahrscheinlich große Innenhöfe besonders gut geeignet, ganz wie im Justizzentrum in Aachen.

Eisenbahnweg, im Hintergrund die Zollbehörde. Rechts: gut 200 Wohnungen und eine Kita, vorne: Platz für einen Tiny Forest.

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Überbordende Freude, Tivoli explodiert

Schlusspfiff, das Spiel ist aus, und der Tivoli explodiert vor Freude. Aachen gewinnt. Nach einem spannenden Spiel, wo man sich schon fragte, ob man sich derartige nervliche Anspannungen eigentlich gesundheitlich weiterhin zumuten sollte?

1:0 ist nicht gerade ein überragender Sieg, aber der Gegner, Viktoria Köln, war stark (3 Siege in 4 Spielen). Vorbei die Zeiten der Regionalliga, als die Gegner reihenweise besiegt vom Platz gingen. Das Tor am gestrigen Sonntag fiel idealerweise kurz vor der Halbzeitpause und sorgte natürlich sofort für Hochstimmung bei Fans und Ultras.

Die 2. Halbzeit war schwierig auszuhalten. Aachen kassiert ja gern mal in der 2. Halbzeit noch zwei Tore und gibt die Führung ab. Das konnte am Sonntag endlich mal vermieden werden. Auch in der 6 (!) Minuten langen Nachspielzeit.

Das Netz ist voller Schilderungen, das Spiel muss hier nicht auch noch nacherzählt werden. Erwähnen muss man allerdings die wunderbare Choreo mit Fahnen. Wer beim Eintreffen im Stadion für Choreos großzügig spendet, der/die darf sich auch selbst auf die Schulter klopfen, das ermöglicht zu haben. Bilder und Videos von der Choreografie sind ebenfalls reichlich im Netz vorhanden.

Nach drei Spielen ohne: Ein Unternehmen aus Übach-Palenberg ist jetzt neuer Hauptsponsor der Schwarz-Gelben.

Tivoli perfekt: Drei Punkte bleiben in Aachen, der Hauptsponsor – das Unternehmen Universal Polythex Kunststoffe GmbH – ist bereits auf den Trikots präsent, 23.800 kommen ins Stadion, schöne Choreo am Anfang und gestern sogar wieder eine zügige Getränkeausgabe. Was will man mehr?

Erstmals seit dem 11. Mai 2013, als die Alemannia den VfB Stuttgart II mit 4:2 besiegte, gewannen die Schwarz-Gelben ein Heimspiel im Profi-Fußball, weiß der Kicker. Allerdings: Wie alle sehen konnten, rückte nach Spielende der RTW an und brachte Aachens Torwart Marcel Johnen in ein Krankenhaus, Gehirnerschütterung.

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Wer entscheidet eigentlich, welche Lieder vor und während des Spiels gesungen werden, welche Sprüche skandiert werden? Das sind die Personen, die auf einem Podest vor den Ultras stehen. Da scheint es jetzt Abstimmungsprobleme zu geben. Die Sache läuft offensichtlich nicht so, wie die Yellow Connection (YC) sich das wünscht. Hintergründe sind hier nicht bekannt und müssen noch recherchiert werden. Die lange Stellungnahme der YC sagt jedenfalls leider so gut wie nichts aus.

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Wieder Musik open air in der Innenstadt

Im Elisengarten, am Kugelbrunnen, auf dem Katschhof, am Holzgraben, auf dem Münsterplatz oder am Willy-Brandt-Platz gibt es wieder Musik, euregionales Essen und andere Attraktionen.

Außerdem findet zum fünften Mal das „mobility special powered by STAWAG“ statt und zwar am Sonntag, 22. September. Dort präsentieren sich auf dem Markt von 12 bis 17 Uhr Aussteller rund um das Thema Mobilität und informieren über E-Bikes, Car-Sharing und vieles mehr.

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Alemannia-Spitze versucht die Wende

Die Alemannia-Spitze scheint eine Hinwendung zu einem mehr zivilisierten Auftreten zu versuchen. Statt einfach zu sagen: „An allen Vorwürfen ist rein gar nichts dran“ und „Alles wurde in den Berichten verkürzt wiedergegeben, man will uns fertigmachen“ will man ab sofort ernst nehmen, was an Beschwerden landauf, landab vorgetragen wird. Man will sich von rechten Hooligans (zumindest in der Öffentlichkeit) entfernen, die z. B. offen nationalsozialistische Symbole auf ihrem Körper zur Schau tragen.

Schön wäre es. Es war ohnehin nie einsehbar, warum von Offiziellen auf Facebook gegen demokratische Parteien gehetzt wurde. Hoffentlich unterbleibt das jetzt. Die AfD wird vielleicht eines Tages die Mehrheit im Bundestag haben, aber jetzt noch nicht.

Es ist auch schwer zu verstehen, warum die Stadtgesellschaft in Aachen die Umtriebe rechtsradikaler Fans am Tivoli in der Vergangenheit so lange schweigend hingenommen hat. Die Alemannia ist ein wunderbarer Aachener Traditionsverein, sehr Aachen-typisch, sie hat es nicht verdient, dass Gewalttätige ihren Ruf zerstören. Hier muss nicht noch mal erzählt werden, wie vor über 10 Jahren die ultrarechten Fans die anderen Fans prügelnd (s. Video:) aus dem Stadion gejagt haben.

Genau diese Radikalen wurden zuletzt wieder im Stadion gesehen und aktiv. Das machte Angst, ließ nichts Gutes erwarten.

Unten der Link zu der jüngsten Veröffentlichung.

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Kaputtes Parkhaus wird geschlossen und saniert

„Dass da noch einer reinfahren darf . . .!“ – Man steht im Parkhaus Mostardstraße und staunt. In der Nähe von Rathaus und Markt, gegenüber vom Kaufhaus Sinn, verrottet in der Tiefe ein Parkhaus. Oben drauf: Wohn-, Büro- und Geschäftsräume.

Nach vielen Vorarbeiten ist es jetzt amtlich: Ende des Jahres wird das „Parkhaus Rathaus“ (so heißt es offiziell) geschlossen. Dann beginnen die Sanierungsarbeiten. 380 Plätze, alle eng wie Sau, fallen für 2 Jahre weg, so wurde berichtet. Aber wer glaubt, die Sache sei innerhalb von 2 Jahren erledigt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. AachenNews-Prognose: Das wird länger dauern.

Eine bizarre Welt tut sich auf . . . im Parkhaus Mostardstraße.
Falls da von oben was runterfällt, das wäre schlecht.
Nur an den vier Samstagen vor Weihnachten ist dieses Parkhaus wirklich voll. Bald wird es für länger geschlossen. Die Sanierung des 1960er-Jahre-Gebäudes ist dringend nötig.
Irgendwie wurde hier nah am Wasser gebaut.
Einige Parkplätze sind schon länger nicht mehr nutzbar und zugestellt. Es riecht nicht gut.

Werden diese 380 Plätze wirklich gebraucht? Darüber hat AachenNews.org schon 2018 spekuliert. Können die Wagen nicht im Parkhaus in der Annastraße oder in der Großkölnstraße, im Parkhaus Jesuitenstraße oder im Parkhaus Kapuziner Karree oder im Parkhaus an der Wirichsbongardstraße abgestellt werden?

Aachens Innenstadt ist vollgestellt mit Parkhäusern, riesigen Trumms, deren schiere Existenz einen dazu ermuntert, mit dem eigenen Pkw in die Innenstadt zu fahren. Lawinen von Pkw sind das täglich, nicht für jede/n ein erfreulicher Anblick. Geht es uns mit dem Parkhaus wie mit der Brücke Turmstraße, deren Abbruch ja auch den kompletten Niedergang der Aachener Innenstadt mitsamt Geschäftswelt angeblich bewirken sollte, die aber im Grunde gar nicht wirklich vermisst wird? Mal abwarten.

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Was genau alles ausgeführt wird (und das ist sehr viel), war zuerst im November 2018 hier nachzulesen. In dem Bericht wird sehr gut erklärt, wie kompliziert die Arbeiten sein werden. Schließlich wird unten alles erneuert, während oben drüber nichts passiert.

Einen weiteren Bericht gab es im Oktober 2020. Die Angelegenheit kommt ins Stocken. Hier lesen.

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Sonnensegel: Schattenlösungen für sicheres Spielen

Was tun, wenn ein Spielplatz nach dem anderen erneuert wird, und wegen sengender Sonne da gar nicht gespielt werden kann? Weil keine Bäume und kein Schatten weit und breit und weil die intensive Sonnenbestrahlung die Knirpse krank macht. – Sonnensegel aufstellen, meinte die FDP Anfang des Sommers und stellte den Vorschlag im Kinder- und Jugendausschuss zur Diskussion.

Gar keine gute Idee, meinte die Verwaltung und setzte sich durch.

Für Schatten ist gesorgt: Sonnensegel im Garten einer Kita am Branderhofer Weg.

Sonnensegel auf Spielplätzen müssten personalintensiv jedes Jahr neu auf- und abgebaut werden, könnten Vandalismus zum Opfer fallen, seien teuer und könnten Kinder verletzten wenn sie runterfallen oder wenn die Stäbe umstürzen oder wenn Extremwetter einsetzt. So in etwa die Argumente der Verwaltung. Na gut, dann eben nicht, meinte die FDP und zog ihren Antrag zurück. Schade.

Denn seit wir den coolen Vorschlag vernahmen, sahen wir diesen Sommer überall diese Segel im Einsatz und hörten von keinem einzigen Unfall. Ist das Zufall? Sonnensegel überall möglich, nur auf Aachener Spielplätzen nicht?

Sonnensegel auf dem Caravan-Stellplatz in Aachen. Wo kein Baum ist, da sorgt man eben anders für Schatten. Klappt doch.
Ein weiteres Beispiel: Kita am Gillesbachtal. So könnte man noch viele Beispiele hinzufügen. Sparen wir uns aber. Foto: Marc Teuku

Nächste Spielplatz-Sanierung

Der kleine und sehr in die Jahre gekommene Spielplatz am Hirschgraben 16-18 und die kleine Grünfläche am Hirschgraben 8-10 sollen umgestaltet werden. Erste Planungen gibt es bereits.

Wie in Aachen üblich, sollen auch die Kinder und Eltern mit in die Planungen einbezogen werden. Am Donnerstag, 19. September, ab 16 Uhr, können alle Interessierten zum Spielplatz kommen. Dann werden die bisherigen Pläne vorgestellt. Danach haben die Kinder und Bürger*innen das Wort. Deren Ideen und Anregungen werden bei der finalen Planung – soweit umsetzbar – berücksichtigt.

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Kommunalpolitiker*innen sind im Grunde wie Sisyphus: Scheitern bedeutet weitermachen.

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CDU nimmt Anlauf zum Sturm auf das Rathaus. Dr. Michael Ziemons soll es machen.

Die Aachener CDU mag die grüne Politik der jetzigen Bürgermeisterin überhaupt nicht und hat schon mal – für die Kommunalwahl in einem Jahr – einen Gegenkandidaten auf den Schild gehoben: Dr. Michael Ziemons (48). Er soll Sibylle Keupen (parteilos) nachfolgen. Das berichtet die örtliche Presse, und der eine oder die andere könnte sagen: Was? In einem Jahr? Das interessiert mich doch jetzt noch nicht. 

Ein berechtigter Einwand, bis September 2025 kann noch viel passieren. Besonders im Osten Europas und dann mit uns im Westen. Aber sei’s drum. Wer ist Michael Ziemons? Zur Zeit bekleidet er noch einen leitenden Posten bei der StädteRegion Aachen (Dezernent für Soziales, Gesundheit und Digitalisierung). Er hat erheblich dazu beigetragen, dass Aachen und die Region einigermaßen gut durch die Corona-Pandemie gekommen sind. (Link zu einem Interview-Podcast hier)

Das hatte uns damals schwer beeindruckt, was er alles organisierte und regelte, im Lockdown und als tausende Menschen plötzlich geimpft werden konnten/mussten/wollten. Derzeit macht Ziemons den Umzug ganzer Teile der StädteRegion in die leerstehenden Aachen Arkaden möglich und sorgt dafür, dass verschiedene Ämter endlich mit dem nötigen Platz und gut organisiert arbeiten können. 

Ziemons wird – so ist es geplant – am 5. Oktober von allen Aachener CDU-Mitgliedern zum OB-Kandidat gewählt, nicht wie bisher von ein paar Delegierten. Ob die Aachener Sozialdemokraten einen eigenen Kandidaten/in aufstellen werden? Vielleicht nicht. Ihnen dürfte der Christdemokrat Ziemons insgesamt sehr sympathisch sein, auch in politischer Hinsicht. Die Grünen haben schon vor einiger Zeit wissen lassen: Ihre Kandidatin ist weiterhin Sibylle Keupen. Zur Erinnerung: Sie wurde 2020 von 67,4 Prozent der Wähler*innen in die Spitzenposition gewählt (Stichwahl).  

Foto: Das wird kein leichter Ritt. Michael Ziemons will für die CDU ins Rathaus, als Aachens neuer Oberbürgermeister.

Wie auch immer im Herbst 2025 die Wahl ausgeht: Mit Sibylle Keupen ist ein zukunfts-zugewandter Geist ins Rathaus und in die Stadt eingekehrt, dahinter wird niemand mehr zurückkönnen. Die CDU verspricht sich mit Ziemons natürlich einen Politikwechsel um 180 Grad, wie in Berlin wird mit denen (und der FDP an ihrer Seite) wohl der Ausbau aller Fahrradstraßen und Lenkungspunkte gestoppt bzw. rückgängig gemacht. Man wird sehen.

Ziemons bei Wikipedia: in Aachen-Brand aufgewachsen, Inda-Gymnasium, Pfadfinder, Zivildienst, u. a. Religion studiert, promoviert, Professor, Dekan, verheiratet, 2 Kinder.  https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Ziemons

Interessanter Artikel von Yonu zum Wahlrecht und eine Aufstellung, wie die Sitzverteilung in Aachen wäre nach der Veränderung des Wahlrechts (mit dem Ergebnis von 2020).

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Aktuell schauen wir – wenn schon Wahlen – dann auch nach Brandenburg. Schon Ende nächster Woche (22. 09.) droht bei den Landtagswahlen in Brandenburg die nächste Erschütterung. Die AfD liegt in den Umfragen knapp vorn. Dem dortigen Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) droht die Abwahl als stärkste Kraft – und er droht für diesen Fall mit seinem Rückzug.

Das gefährdet dann Kanzler Olaf Scholz. Es wird Zeit, dass Franz Müntefering die Rolle von Nancy Pelosi übernimmt und ihm, wie jene dem Joe Biden erklärt, dass er seinen Job als SPD-Bundeskanzler-Kandidat für einen anderen frei machen soll. Aber Scholz ist noch starrsinniger als Biden.

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Aachen in Zahlen, diesmal: Senior*innen

Die Stadtverwaltung teilt interessante Zahlen und Fakten über Senior*innen in Aachen mit. Hier ungekürzt:

Der Anteil der Senior*innen an der Gesamtbevölkerung wuchs in den vergangenen Jahren auch in Aachen stetig. Doch wo und wie leben sie? Menschen ab einem Alter von 60 Jahren gelten als Senior*in. Am 30. Juni 2014 betrug die Anzahl 57.813 (23,3 Prozent). Am 30. Juni 2024 lebten in Aachen 64.063 Senior*innen (24,5 Prozent). Darunter befanden sich 37 Personen in der Altersklasse 100plus.

Altersstruktur/Geschlechterverhältnis

Im Durchschnitt leben Frauen länger. Das zeigt sich auch in den Aachener Daten: In der Altersklasse 60 bis einschließlich 64 sind Frauen mit einem Anteil von 49,3 Prozent noch leicht in der Unterzahl. In den höheren Altersklassen wird der Anteil der Senioren allerdings stetig kleiner. Am 30. Juni 2024 lebten in Aachen 30 Seniorinnen und 7 Senioren, die ein Alter von 100 Jahren und mehr aufwiesen. Der Männeranteil betrug hier 18,9 Prozent.

Hat man das 100. Lebensjahr erreicht, gehört man auch in Aachen zu einer sehr kleinen Teilgruppe der Bevölkerung. Im Juli 2024 betrug der Anteil der Altersklasse 100+ gerade einmal 0,014 Prozent. Die Anzahl der Personen in dieser Altersklasse hat sich seit 2014 nicht grundlegend verändert. 2014 betrug die Anzahl 56: Ihren Höhepunkt erreichte sie 2022 mit 61.

Senior*innen im Stadtgebiet

Abbildung: Stadt Aachen / Fachbereich Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung, Abteilung Statistik und Wahlen

Der Anteil der Senior*innen in der Innenstadt und den Randbezirken unterscheidet sich deutlich. In den Statistischen Bezirken Ponttor (11 Prozent), St. Jakob (12,3 Prozent) und Markt (13,6 Prozent) waren die Anteile am 30. Juni 2024 am geringsten. Die Bezirke Steinebrück (38,4 Prozent), Walheim (38,3 Prozent) und Richterich (35,1 Prozent) weisen die höchsten Anteile auf.

Lebenssituation

Im Durchschnitt leben in Aachen 28;5 Prozent der Senior*innen an Adressen, die ausschließlich von Senior*innen bewohnt werden. In den Bezirken Panneschopp (1,5 Prozent), Frankenberg (2,9 Prozent) und Marschiertor (3,5 Prozent) leben die wenigsten Senior*innen in ausschließlich von Senior*innen bewohnten Adressen. In diesen Bezirken lebt der Großteil der Senior*innen mit jüngeren Personen in einem Haus zusammen. Die Bezirke mit dem höchsten Anteil von Senior*innen in Senior*innenadressen sind Beverau (58,8 Prozent), Wahlheim (53,3 Prozent) und Richterich (51,5 Prozent).

Alle „Aachen in Zahlen“-Beiträge sind unter www.aachen.de/statistik, Rubrik „Aachen in Zahlen“, zu finden.

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Etwas Musik: Talahon

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Chillen im Schatten. In der Sonne? Besser nicht.

Blauer Himmel, grüner Rasen, da kann man ausruhen. Hier klicken.

Samstag war wieder Liegestuhlaktion im Elisengarten. Ab 11 Uhr standen 100 orangene Liegestühle im Elisengarten bereit. Schnell war im Schatten kein Platz mehr frei. (hör den Podcast. Wenn Hitze uns krank macht.)

Der Clou bei der Aktion: Wer kurz vor 15.30 Uhr in einem Liegestuhl sitzt und bis 16 Uhr einen Einkaufsbeleg von diesem Tag über mindestens 20 Euro aus einem Laden der Aachener Innenstadt vorzeigen konnte, durfte den Liegestuhl mit nach Hause nehmen.

Um Dom und Rathaus herum hatten unterdessen gestern etwa 300 Handwerker*innen ihre Arbeiten ausgebreitet. Handwerkermarkt (offiziell: Europamarkt). Tausende handwerklich gearbeitete, kleine und große Stücke, manche schon Kostbarkeiten, lagen zum Kauf bereit. Der Markt war sehr gut besucht, sogar überlaufen, möchte man sagen. Die Menschen schoben sich langsam an den Ständen vorbei. Normales Gehen war unmöglich. – Heute (08.09.) geht es weiter: von 11 bis 18 Uhr.

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