Neue Deko für den Weihnachtsbaum erwünscht? Einfach tauschen.

In diesem Jahr sollen andere Ornamente am Weihnachtsbaum hängen? Neue Dekorationen? Ein anderer Stil? Viele haben im Keller oder auf dem Dachboden kistenweise Weihnachtsdeko. Doch viele Kugeln, Anhänger und Lichterketten werden nicht mehr benutzt, weil sie nicht mehr gefallen oder eine andere Farbe den Baum schmücken soll. 

Eine nachhaltige und kostenfreie Lösung bietet der Aachener Stadtbetrieb bei der Weihnachtsdeko-Tauschaktion an: An zwei Samstagen, 22. November und 13. Dezember, jeweils von 11 bis 15 Uhr, könnt ihr in der Rotunde am Elisenbrunnen, Friedrich-Weilhelm-Platz, die aussortierte Weihnachtsdeko mit anderen tauschen. (Mit korrigiertem Datumsfehler)

„Jede*r kann vorbeikommen, stöbern und sich etwas kostenlos mitnehmen – unabhängig davon, ob selbst alte Deko abgegeben wurde oder nicht“, sagt Indra Balsam, Betriebsleiterin des Stadtbetriebs. 

Angenommen wird alles, was mit Weihnachten zu tun hat, z. B. Krippenfiguren, Christbaumkugeln, unbenutzte Kerzen, Nussknacker, Lichterketten oder andere Leuchtdekorationen. Voraussetzung ist, dass die Artikel unbeschädigt und funktionsfähig sind. 

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Auch das gibt es: Erstklassig integriert durch die Mitgliedschaft in einem Sportverein

In Aachens Sportvereinen ist Integration manchmal so weitgehend möglich, dass Menschen auch mit dem Herzen in Deutschland ankommen. Da wird viel ehrenamtliche Arbeit geleistet. Der städtische Förderpreis „Integration durch Sport“ würdigt jedes Jahr Projekte, die einen außergewöhnlichen und nachhaltigen Beitrag zur Integrationsarbeit in Aachen leisten.

Neben mehreren anderen erhielt das Projekt „Kids-Skatekurs“ des 1. Aachener Skateboard Clubs e. V. in diesem Jahr die Auszeichnung (und 500 Euro, Platz 3). Der Club baut derzeit seine neue Skateranlage am Vennbahnweg aus. Sie ist fast fertig. Sehenswert.

Der dritte Platz ging an den „Kids-Skatekurs“ des 1. Aachener Skateboard Clubs. Der Verein DJK Forster Linde belegte den zweiten Platz. Den ersten Platz machte der Burtscheider Turnerbund Aachen 1908 mit dem Projekt „eRollisport“.

Der Verein bietet wöchentlich einen angeleiteten Skatekurs für Anfänger*innen an. Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Zusätzlich können Skateboards, Helme und Schoner kostenfrei ausgeliehen werden. Während des Kurses ist der Skatepark den Kurs-Teilnehmer*innen vorbehalten, so dass diese sich in einer sicheren Umgebung dem Skateboarden zwanglos annähern können.

Es stehen Spaß und das Kontakte-knüpfen im Vordergrund, wodurch der Sport als Plattform für die soziale Interaktion funktioniert. Durch die Kooperation mit der OGS Mataréstraße können viele Kinder erreicht werden und durch den niederschwelligen Ansatz am Projekt teilnehmen.

Auf diesem Grundstück ist – gefördert durch die Stadt Aachen – seit 2022 eine veritable Skateranlage errichtet worden. Und zwar von Skatern, in Eigenregie. Foto: AachenNews Archiv

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Reportage über die Street Art in Aachen

Absolut sehenswert (falls jemand sie noch nicht kennt), ist eine Folge aus der Serie Aachener Portraits mit dem Titel „Street Art in & um Aachen ft. Michael Gerst“.

Viele hiesige Graffiti-Künstler kommen zu Wort, darunter Dave de Leeuw, der über die Entwicklung der Nachbarstadt Heerlen zur Street-Art-Hauptstadt der Niederlande berichtet. Außerdem Menschen aus Aachen, die sich intensiv mit dieser Kunst befasst haben und erklärende Worte dazu sagen können. Es geht um wilde Werke und bestellte Kunst, um Wände, die fehlen und Wände die mal zur Verfügung standen.

Im beigefügten Text heißt es: „Der Aachener Wandmaler Klaus Paier war ein Pionier der Street Art in Deutschland – drei seiner damals illegal entstandenen Wandbilder stehen heute unter Denkmalschutz.“ Öffentlicher Raum sollte nicht ausschließlich bezahlten Werbeanzeigen gehören, meinen die Künstler zu Recht, der öffentliche Raum sollte auch Wände für freie künstlerische Entfaltung bieten.

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Nicht nur im Suermondt-Viertel gab und gibt es eindrucksvolle Graffitis.

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Am Freitag, 14. November, ab 19.30 Uhr wird im Apollo-Kino in Aachen, Pontstraße 141, der neue Dokumentarfilm „Optische Schreie: Die Geschichte des Aachener Wandmalers” gezeigt. Es ist ein Film von Lovorka Perić-Hassler, gefördert von der Stiftung Wissensart und von der Stadt Aachen. Das Interesse ist groß, die Vorführung ist höchstwahrscheinlich ausverkauft.

Die Doku ist außerdem zu sehen am Sonntag, 16. November, um 13 Uhr und am Montag, 17. November, um 18 Uhr. Tickets: https://apollo-aachen.de/programmuebersicht.

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Street Art in Berlin, erwünscht, in Auftrag gegeben und bezahlt von der dortigen Verwaltung.

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Am Bunker Zeppelinstraße gab es in der Vergangenheit schon öfter Graffiti, die in Erinnerung bleiben sollten. 2 Beispiele:

Thema: Trinkwasser und Brunnenbau.
Mädchen mit Ring am Zeh.
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Bleitrommel gefunden. Innen: fünf verschiedene Aachener Tageszeitungen

Das Aachener Stadtarchiv zeigt aus seinen Magazinen regelmäßig Stücke als Archivale des Monats und schickt dazu erklärende Texte, die AachenNews gern veröffentlicht. Im November geht es um ein Gebäude, das einst am Katschhof stand.

Wurde leider 1957 abgebrochen: das alte Verwaltungsgebäude am Katschhof. Der Grund: Kriegsschäden und der Baustil sagte nicht mehr zu. Foto: Stadtarchiv Aachen

Als das alte Verwaltungsgebäude am Katschhof im Sommer 1957 abgebrochen wurde, fanden Bauarbeiter im Mauerwerk des Turmes den Grundstein des alten Gebäudes. In diesen Grundstein eingelassen war eine große, verlötete Bleitrommel, in die ein Glasbehälter eingelassen war. 

Gut erhaltene Zeitzeugnisse

Er sollte den Inhalt dieser Zeitkapsel zusätzlich schützen: eine Urkunde zur Grundsteinlegung im Jahr 1900, zahlreiche damals in Umlauf befindliche Münzen, Briefmarken und sämtliche am Tage der Grundsteinlegung in Aachen erschienene Tageszeitungen: das katholisch-konservative Echo der Gegenwart, der christlich-soziale Volksfreund, das politisch unabhängige Politische Tageblatt sowie die liberalen Zeitungen Aachener Post und Aachener Allgemeine Zeitung. Die Schutzmaßnahmen für diese Erinnerungsstücke hatten sich als erfolgreich erwiesen: Alles war gut erhalten. 

Die 1957 gefundene Bleikapsel und ihr Inhalt werden heute im Stadtarchiv aufbewahrt. Foto: Stadtarchiv Aachen

Die reich verzierte Urkunde aus der Kapsel besagt Folgendes: „Im Namen Gottes. Heute, am 22. Juni 1900, im 13. Jahre der Regierung Kaiser Wilhelms II., Königs von Preußen, im 23. Jahre des Pontificats Papst Leo XIII. wurde unter dem Oberbürgermeister der Stadt Aachen Philipp Veltman zu dem nach des Architecten Friedrich Pützer preisgekrönten Entwurfe unter Leitung des Stadtbauraths Joseph Laurent aufzuführenden städtischen Verwaltungsgebäude der Grundstein gelegt.“

Die Grundsteinlegung war ein halbes Jahr nach Beginn umfangreicher Abbruch- und Erdarbeiten erfolgt. Eröffnet wurde das Gebäude am 14. Mai 1903. Im Zweiten Weltkrieg wurde es stark beschädigt, was jedoch nicht der alleinige Grund für den Abbruch war, denn auch der historisierende Stil des Gebäudes entsprach nicht mehr dem Selbstverständnis der Stadt.

An die Stelle des alten Verwaltungsgebäudes trat ein neues Verwaltungsgebäude, das heute denkmalgeschützt ist. Neben dem Centre Charlemagne sind dort verschiedene Verwaltungsdienststellen, die politischen Fraktionen und auch der Oberbürgermeister beheimatet.

Quelle: Stadtarchiv Aachen, SLG 502-AA 42; FOTO 61-III 6

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Ich geh mit meiner Laterne . . .

Lichtermeer in der Dunkelheit – in Erinnerung an den heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Es sind wieder viele Kinder im Martinszug, es ist immer eine Gelegenheit zu sehen, wie viele Kinder es doch in Unterforst gibt.

Jedes Jahr ist es rührend, wenn die Kinder mit ihren hellen Stimmen das Lied von der Laterne singen.

Sicher auch sehenswert: Der Martinszug im Frankenberger Viertel. Am Samstag, 9. November, um 17.30 Uhr geht es los, um 18 Uhr will man am Neumarkt sein.

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Sankt Martin

1. Strophe:

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,

Sein Roß, das trug ihn fort geschwind.

Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,

Sein Mantel deckt‘ ihn warm und gut.

2. Strophe:

Im Schnee saß , im Schnee saß,

Im Schnee, da saß ein alter Mann,

Hatt Kleider nicht, hatt Lumpen an.

„O helft mir doch in meiner Not,

Sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

3. Strophe:

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin zog die Zügel an,

Sein Roß stand still beim armen Mann.

Sankt Martin mit dem Schwerte teilt‘

Den warmen Mantel unverweilt.

4. Strophe:

Sankt Martin, Sankt Martin,

Sankt Martin gab den halben still:

Der Bettler rasch ihm danken will

Sankt Martin aber ritt in Eil‘

Hinweg mit seinem Mantelteil.

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Straßen und Plätze versinken wieder im Laub

Die Mitarbeiter des Stadtbetriebs sind jetzt im Einsatz, um riesige Mengen an Laub einzusammeln. „Das geht natürlich nur sukzessive“, sagt Dieter Bohn, Bereichsleiter Stadtreinigung und Winterdienst des Stadtbetriebs. „Wir bemühen uns, schnellstmöglich alle öffentlichen Bereiche wie Straßen, Plätze und Fahrradwege vom Laub zu befreien.“ 

Die Großkehrmaschinen des Stadtbetriebs sind im Zweischichtbetrieb eingesetzt, auch am Wochenende werden zusätzliche Touren gefahren. 10 bis 15 Tonnen regennasses Laub werden täglich von der Stadtreinigung gesammelt. Da dieses Laub primär von der Fahrbahn aufgenommen wird, ist es, unter anderem wegen des Reifenabriebs, verschmutzt.

Hinzu kommen rund 400 Kubikmeter Laub, die derzeit jede Woche in den städtischen Grün- und Parkanlagen gesammelt werden. Dies entspricht, abhängig von der Witterung, etwa 130 Tonnen. Ein Teil hiervon wird in den Gehölzgruppen liegen gelassen oder dorthin gebracht, um als Dünger zu dienen und um Überwinterungsmöglichkeiten für Kleintiere zu schaffen.

Achtung: Reinigungspflicht

Der Aachener Stadtbetrieb weist darauf hin, dass die Reinigung der Gehwege gemäß der Straßenreinigungssatzung, die entsprechend der einzelnen Reinigungsklassen teilweise auf Anwohnende übertragen wurde, auch für das Entfernen des herabgefallenen Laubs gilt. Das gesammelte Laub darf nicht auf die Straße gekehrt werden. Dies könnte beispielsweise zu einer Verstopfung der Regenwassereinläufe führen.

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Etwas Musik: In the Jungle von Mar Malade

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Herbst

Himmel über Forst.
Baum auf dem Marktplatz.
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Im Rathaus: Oberbürgermeister Ziemons leistet heute seinen Eid. Stress bei der SPD.

Heute, kurz nach 17 Uhr, ist es soweit: Da wird der neue Aachener Oberbürgermeister (OB) Michael Ziemons (CDU) im Rathaus vereidigt und zwar von dem Mitglied der Versammlung, das dem Rat am längsten angehört.

Zur Erinnerung: Vor 5 Jahren traf man sich im Eurogress, alle Ratsleute trugen damals Masken und hielten Abstand voneinander, am 2. November 2020 bekämpfte die ganze Welt die Pandemie.

An der Amtseinführung darf heute, im November 2025, jede/r teilnehmen, die Sitzung ist öffentlich. Der Ratssaal wird sehr voll sein. Der neue OB wird vereidigt, die Ratsleute werden lediglich darauf verpflichtet, zum Wohle der Stadt Aachen wirken zu wollen und dabei niemanden zu bevorteilen oder zu benachteiligen. Drei ehrenamtliche Stellvertreter*innen des Oberbürgermeisters werden heute gewählt. Dr. Ralf Otten von der CDU und Ulla Griepentrog (Grüne) stehen fest. Als Dritter kommt Sebastian Becker (SPD) hinzu.

Vor 5 Jahren kam Sibylle Keupen Pandemie-bedingt im Eurogress in Amt und Würden, heute heißt der neue OB Michael Ziemons. Er wird im Rathaus vereidigt.

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In der StädteRegion wird am kommenden Donnerstag der StädteRegionsrat Tim Grüttemeier (CDU) vereidigt sowie seine 3 ehrenamtlichen Stellvertreter*innen gewählt und die 74 Mitglieder der StädteRegionstages verpflichtet. Um 18 Uhr in den Parkterrassen in Burtscheid beginnt die Sitzung. Neu in dem Gremium sind u. a. zwei Mitglieder von Volt: Marc Teuku und Alexandra Radermacher.

In der StädteRegion werden neun (9) AfD-Mitglieder versuchen, die Zukunft unserer Heimat mitzugestalten. Das wird allerdings nicht so einfach für die AfD, denn CDU und Grüne werden wieder eine Koalition bilden und haben mit 39 Sitzen eine gute Mehrheit.

Bei der SPD (15 Sitze) gibt es interne Probleme. Der Grund: Spitzenkandidatin Janine Köster, die im Wahlkampf für die Partei geworben hatte wie sonst keiner, kann nicht Fraktionschefin werden. Andor Schmitz (nie was von gehört) hat ihr mit Erfolg den Posten streitig gemacht. Köster hat sich verärgert aus der Politik zurückgezogen. Ein sehr bedauerlicher Vorgang. Wer weiß, was da noch für Komplikationen draus entstehen.

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Bald wieder: Kling, Glöckchen, Klingelingeling.

Auf dem Katschhof stehen schon die ersten Buden, am Freitag, 21. November, wird der Weihnachtsmarkt eröffnet, am 23. Dezember ist Schluss. Der Markt ist wieder täglich von 11 bis 21 Uhr zu erleben. Es gibt Ausnahmen, z. B. Sonntag, 23. November (Totensonntag), ist nur von 18 bis 21 Uhr geöffnet.

Hunderttausende werden sich bald wieder durch die Budengassen schieben.

Unterdessen haben in NRW zwei kleinere Städte ihre Weihnachtsmärkte abgesagt. Nach den tödlichen Anschlägen in Berlin (2016) und Magdeburg (2024) wurden die Sicherheitsauflagen für die Märkte in der Adventszeit verschärft. Kerpen und Overath können die Kosten dafür angeblich nicht stemmen.

Gut, wenn man sich an denen orientieren kann, die sagen: Wir geben nicht auf, wir lassen uns nicht einschüchtern. Seit über 50 Jahren gibt es den Weihnachtsmarkt in Aachen, das Warenangebot ist in dieser Zeit immer vielfältiger geworden.

Dieses Jahr sind wieder alle üblichen Buden dabei, nur die Hütte 16 von der Fleischerei Gerrards wird fehlen. Um diese Hütte hatte es mehrere Jahre hintereinander Ärger gegeben, weil sie sich als einzige auf das Areal des Elisengartens stellen durfte. 2025 wird erst mal pausiert.

Zum Weiterlesen: https://www.tagesspiegel.de/politik/wegen-anti-terror-auflagen-erste-stadte-sagen-weihnachtsmarkte-aus-kostengrunden-ab-14751338.html

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Lichtenbusch: Kahlschlag wegen Brücken-Neubau

Diese kleine Brücke (s. unten) wird abgerissen und neu gebaut. Um das zu schaffen, hat man jüngst ein großes Areal – rund um die Brücke – von Bäumen „befreit“. Ein Irrsinn, wie man ihn selbst in Aachen selten erlebt.

Die Brücke über die Monschauer Straße muss erneuert werden. Angeblich ist ihre „Lebenszeit“ abgelaufen, gleichwohl ist eine Beschädigung an dem Bauwerk nicht zu erkennen.

Dicke Bäume liegen bei der Autobahnauffahrt Aachen-Lichtenbusch haushoch gestapelt auf dem Boden. Teils wurden nicht mal die Äste entfernt, so meint das Laienauge zu erkennen. Was hat man mit den Bäumen vor? Sie wurden alle gefällt, weil die A44-Brücke erneuert wird.

Bei einem Brückenneubau braucht das ausführende Unternehmen natürlich Platz für allerlei Gerätschaften. Allerdings hat man in Lichtenbusch allem Anschein nach drastischer zugeschlagen, als dies nötig war.

Das ist nur ein Teil der gefällten Bäume. Alle zu fotografieren, das wäre zu gefährlich, denn es ist nicht vorgesehen, dass Fußgänger dort langgehen. Alle Fotos: Hans Falk und Melissa Mar
Hier standen mal viele Bäume, jetzt nicht mehr.

Der Neubau soll Mitte kommenden Jahres beginnen. Es ist mit einer Bauzeit von 2 Jahren zu rechnen. Der Verkehr wird nicht umgeleitet, die Autobahn wird nicht voll gesperrt. Es ist geplant, den Verkehr über eine Behelfsbrücke laufen zu lassen.

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Zum Weiterlesen in der örtlichen Tageszeitung.

Aachen verfügt jetzt auch über ein Baumkataster.

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