Schön präsentiert: der Karlspreis und seine Geschichte

Genau das hat in Aachen gefehlt: Eine Ausstellung, ganzjährig geöffnet und kostenlos einsehbar, die einem – durchaus unterhaltsam – den Karlspreis erklärt. Wer waren die Karlspreisträger und die sehr wenigen Karlspreisträgerinnen? Wofür wurden sie ausgezeichnet und was soll das alles überhaupt?

Im Grashaus gibt es jetzt eine multimediale Dauerausstellung, die sich mit Geschichte, Bedeutung und den Preisträger*innen des Karlspreises befasst.

In einem der ältesten Gebäude Aachens, im sogenannten Grashaus und dort in einem wunderbaren Raum, findet man jetzt jede Menge Infos zum Internationalen Karlspreis. Der feiert seit 75 Jahren immer im Mai die Einheit Europas. Aber mit dem Karlspreis feiert sich auch Aachen selbst – einmal im Jahr kommt die Stadt Karls des Großen in der politischen Sphäre ganz groß raus.

Mit seinen 65 Quadratmetern ist der Ausstellungsraum nicht gerade groß und entsprechend vollgepackt. Mit dem alten Parkettboden und dem in freundlichen Farben ausgemalten Gewölbe hat der Raum etwas Feierliches. Früher befand sich dort das Stadtarchiv.

Man sieht in der Ausstellung die große, golden glänzende Medaille am schwarzgelben Band und die rote Urkunde – mal aus der Nähe. Dazu Bilder von fröhlichen Menschen und Preisträgern im Rathaus und auf dem Katschhof. Und: Man darf auch selbst einen Preisträger/Preisträgerin vorschlagen, wie wäre es mal mit einem Künstler oder einem Sportler? Der britische Musiker, Sänger und Songwriter Mick Jagger zum Beispiel hat auf seine Art mit seiner Kunst die Menschen Europas ja ebenfalls vereint.

Das Dokumentationszentrum im Grashaus, Fischmarkt 3, ist geöffnet: donnerstags und freitags von 12 bis 17 Uhr, samstags und sonntag von 11 bis 16 Uhr, Infos: www.karlspreis.de/de/der-karlspreis/ausstellung.

Noch mehr Infos über das neue Dokumentationszentrum: hier zu finden

Ein beliebter Podcast informiert auf unterhaltsame Weise über Karl den Großen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Neu im Stadtbild: Rot/weiße Sperren an jeder Ecke

Kommen Sie mal zum Weihnachtsmarkt, „der hat wirklich viel zu bieten“, so fordert Oberbürgermeister Ziemons in einem Video-Post bei Facebook die Aachener*innen auf. Wir haben das dieser Tage gern gemacht und sind dabei auf viele Sperren gestoßen, ohne die offenbar heutzutage ein derartiges Ereignis (über eine Million Besucher werden erwartet) nicht mehr auskommt. Für Sicherheit muss eben gesorgt werden.

Insbesondere Lkw sollen den Markt nicht mehr erreichen können. Diese Sperre steht am Wohngebäude des Aachener Bischofs, Ritter-Chorus-Straße.

Was man vorfindet, sind sogenannte Herner Truck Sperren (HTS). Sie stehen – immer bewacht von zwei Personen – z. B. in der Hartmannstraße, in der Schmiedstraße, Ursulinerstraße, Rethelstraße und natürlich am Holzgraben. Der Weihnachtsmarkt selbst hat wieder mehrere Standorte: u. a. Markt, Katschhof und Elisenbrunnen.

Die Sicherung ist insgesamt ein kostspieliges Unterfangen, allein die Kosten für den Personaleinsatz dürften in die Hunderttausende gehen. Das kann sich in diesem Jahr nicht mehr jede Stadt leisten.

Terrorsperren – selbst auf dem Bürgersteig. Hier: Hartmannstraße.

Wie eine Herner Truck Sperre funktioniert, das kann man hier sehen. Diese Sperren kamen auch zur Karlspreisverleihung auf die Straße. Jetzt geht es nicht darum, die Prominenz zu schützen, sondern mit Weihnachtszeug prallvolle 125 Buden sowie Einheimische und Touristen.

Der MAC als Veranstalter des Weihnachtsmarkt wird unterstützt von der Stadt. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Stadtverwaltung treffen sich „mindestens einmal täglich“, so wurde mitgeteilt, um über die Sicherheit zu sprechen. Die Polizei macht stichprobenartig Taschenkontrollen, es gilt ein Messerverbot, die Einhaltung wird kontrolliert.

Direkt vor Weyers Kaatzer, Kleinmarschierstraße.
Nicht zu übersehen: Herner Truck Sperren auch am Elisenbrunnen. Das war vor 10 Jahren noch kein Thema, aber so ändern sich die Zeiten. Die Bestimmungen wurden verschärft, nachdem es 2016 in Berlin und 2024 in Magdeburg Anschläge gegeben hat.

Wer wissen will, wie sehr allein schon das Ansehen eines solchen Anschlags, also wenn man nur Zeugin/Zeuge ist und nicht mal verletzt, traumatisieren und das Leben verändern kann, muss sich mit der Reportage in der ZEIT befassen. Dort schildern Betroffene, wie es ihnen heute geht. Spoiler: schlecht.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

Bunker bekommt eine grüne Fassade. Freitag wird gefeiert.

Der Bunker Zeppelinstraße ist keine Schönheit. Und doch ist er im Laufe der vergangenen Monate zu einer Attraktion geworden. Anwohner*innen und Mitarbeiter*innen mehrerer Abteilungen der Aachener Stadtverwaltung haben sich ins Zeug gelegt: Der Bunker hat an einer Seite ein meterhohes Wandbild bekommen und an der anderen eine Platzgestaltung mit viel Grün, das an der Bunkerwand hochwachsen darf.

Rechts die Bunkerwand (90 cm Wandstärke). Endlich mal eine Wand, die durch Bewuchs sicher keinen Schaden nimmt. Wilder Wein und Kletterhortensie werden sich hier – wenn alles gut geht – mit ihren Haftfüßchen festklammern. Foto: Stadt Aachen/Antonia Knop

Der neue Platz hat einen Stromanschluss, Licht (dank der Unterstützung des Fördervereins Lichtprojekt Aachen) und Bänke, hier kann man sich treffen und feiern. Letzteres geschieht am kommenden Freitag, 28. November, ab 15 Uhr. Der neue Oberbürgermeister Michael Ziemons hat sein Kommen zugesagt. Es gibt ein kleines Programm sowie Waffeln und Kinderpunsch.

Vor nicht allzu langer Zeit gab es auf dem Platz nur Flaschencontainer und bergeweise das, was sich um solche Container herum ansammelt: wilder Müll. Dann begann ein Stadtentwicklungsprozess in Forst, und die Anwohner konnten Wünsche äußern, damit ihr Stadtteil attraktiver und lebenswerter wird. Gesagt getan – bzw. viel in den letzten zwei Jahren auf den Weg gebracht. Zuletzt die Aufwertung des Bunkerumfeldes, die die Vertreter der Stadtverwaltung jetzt der Presse vorstellten.

Zur Erinnerung: Forst umfasst das Aachener Stadtgebiet von Rothe Erde bis einschließlich Driescher Hof, dort wohnen gut 22.000 Menschen, so viele wie in Laurensberg. Forst gehört zu Aachen-Mitte, es sind im Grunde sechs sehr unterschiedliche Quartiere. Der Stadtteil wird dominiert durch die Trierer Straße, er wird als eine Art Transit-Bereich zwischen Brand und der Stadtmitte empfunden. Keines der sechs Quartiere hat eine funktionierende Mitte. Die sollen in den nächsten Jahren entwickelt werden.

Die Gestaltung des Bunkers sei ein schönes Beispiel für das Zusammenspiel zwischen Bürgerschaft und Verwaltung, ziehen Frauke Burgdorff und Heiko Thomas von der Stadtverwaltung eine positive Bilanz. Sie nehmen das gelungene Projekt zugleich als Auftrag mit, dass die Stadt in Forst am Ball bleibt.

Rund 560 Pflanzen und 15 verschiedene Pflanzenarten wurden gepflanzt. Es handelt sich um bodengebundene Selbstklimmer (Kletterhortensie und Wilder Wein) für die Fassadenbegrünung sowie bodendeckende Stauden am Fuß der Kletterpflanzen und sogenannte Solitärgehölze (Kupfer-Felsenbirne, Schneeball, Blutpflaume) und Staudenbepflanzung im Hochbeet (unter anderem Salbei, Sonnenhut und Herbst-Anemone).

Derzeit arbeitet die Verwaltung daran, im kommenden Jahr bei Landesbehörden Städtebaufördermittel für Forst zu beantragen. Frauke Burgdorff weiß: „Städtebauförderung ist ein wirksamer, aber langwieriger Prozess. Von der Idee bis zur Umsetzung braucht es einen langen Atem.“

Weitere Infos: www.aachen.de/zukunft-forst

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Im Stadion: Gedenken und Protest

Das Spiel gegen SSV Jahn Regensburg ging leider verloren, aber es gab gestern trotzdem einen Höhepunkt. Wir erlebten ein Gedenken, das einen nicht bereuen lässt, bei so einem Verein Mitglied geworden zu sein. Fans von Alemannia Aachen gedachten der Alemannen jüdischen Glaubens, die dem Holocaust zum Opfer gefallen sind. Dies geschah anläßlich des ersten Heimspiels nach dem 9. November, dem Tag der Reichspogromnacht.

Auf großen Transparenten konnte man die Namen von fünf Alemannia-Spielern lesen, die in der NS-Zeit umgebracht wurden. Die Kurve hatte sich dunkel eingefärbt. Stadionsprecher Robert Moonen verlas sieben Namen und mit bewegenden Worten eine Distanzierung von Hass, Rassismus und Diskriminierung.

Dagobert Pintus und die Spieler und Fans von Alemannia, die ermordet wurden: Ihr und euer schreckliches Schicksal seid nicht vergessen.

Der Club äußerte sich auf seiner Seite in der Vergangenheit u.a. wie folgt: „Zu den wichtigsten und bekanntesten Spielern der Alemannia gehörte bis 1933 Max Salomon, der 1924 als 18-Jähriger den Sprung in die erste Mannschaft geschafft hatte. Fast ein Jahrzehnt gehörte er zu den herausragenden Spielerpersönlichkeiten der Schwarz-Gelben.“

Neben ihm sind vier weitere Alemannia-Mitglieder bekannt, die im Holocaust ermordet wurden: Erich AndréJosef KeuschFritz Moses und Max Salomons Bruder Robert.

Akustischer Boykott

21.257 Zuschauer*innen besuchten das Spiel. Sie waren nach dem Anstoß zunächst ziemlich leise – aus Protest gegen anstehende Beschlüsse der Innenminister aller Bundesländer, die für eine KI-Überwachung in den Stadien plädieren. Außerdem will die Politik personalisierte Eintrittskarten einführen (kein Mensch weiß, wie das realisiert werden soll) und mehr Stadionverbote (quasi auf Verdacht) durchsetzen. Ziemlich drastisch.

Tatsächlich wollen sie vermutlich die vielköpfigen und teuren Polizeieinsätze einsparen/reduzieren. Es geht um Geld, nicht in erster Linie um Sicherheit von Fans, die sich im übrigen gar nicht bedroht fühlen, wie schon bei der Demonstration in Leibzig (mit Aachener Beteiligung) mitgeteilt wurde.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spaziergang im Hohen Venn

Foto: Henning Brinkmann

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Die einen fällen die Bäume, die anderen fordern zur vierten Baumpflanzaktion auf

Die einen fällen mal eben hunderte Bäume, weil eine kleine Autobahnbrücke abgerissen und neu gebaut werden muss, die anderen rufen quasi gleichzeitig die Bürgerinnen und Bürger zu Baumpflanzaktionen auf. Man fragt sich, in welchem Tollhaus das alles – quasi gleichzeitig – stattfindet.

Ein kleiner Teil all der Bäume, die bei Lichtenbusch gefällt wurden. Warum? Für die Zeit der Bauarbeiten an der Brücke muss eine Behelfsbrücke errichten werden. Die braucht Platz.

Ungeachtet der Rodungen – ein Umwelt-Skandal, der bisher nicht mal die Grünen bekümmerte – bietet das Gemeindeforstamt Aachen auch in diesem Jahr wieder einen Termin für eine Baumpflanzaktion an: Am Samstag, 29. November, von 9 bis 14 Uhr, findet im Stadtwald die vierte derartige Aktion statt. Angesichts der Fällungen in Lichtenbusch sind die Leute bestimmt hochmotiviert (Ironie aus).

In den letzten Jahren wurde der Aachener Wald durch Trockenheit, Klimawandel, Schäden durch Borkenkäfer oder Stürme stark in Mitleidenschaft gezogen. Überflüssig erscheinende Fällungen nicht mitgerechnet. Zum Aufbau eines für die Zukunft besser angepassteren Walds werden Laubbäume gepflanzt, und zwar auf Freiflächen und auch unter älteren Fichten und Kiefern. „Dies verspricht einen nahtlosen Übergang in die nächste Waldgeneration“, teilt die Stadtverwaltung mit.

Bei der Aktion am 29. November haben Bürger*innen die Möglichkeit, „Bäume gegen eine Spende von 10 Euro pro Baum für den Aachener Wald selbst zu pflanzen“. Dieser Betrag diene, so wird mitgeteilt, der Pflanzenbeschaffung und der anschließenden Pflege. Grundsätzlich würden ausschließlich Pflanzen aus kontrollierter Herkunft und speziellen Forstbaumschulen im Aachener Wald verwendet.

Die Pflanzung wird vom Forstpersonal der Stadt Aachen begleitet und findet im Stadtwald/Revier Grüne Eiche statt. Es stehen noch Plätze in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Wer mitmachen möchte, sollte sich bis spätestens Mittwoch, 26. November, per Mail unter nick.vondenhoff@mail.aachen.de anmelden. Die Mail sollte eine Ansprechperson, die Personenanzahl, die Anzahl der Baumspenden sowie eine Telefonnummer enthalten.

Hier mehr über die Rodung, über die bisher AachenNews exklusiv berichtete.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Quartierspark Kronenberg: Eure Ideen sind gefragt und sollen realisiert werden

Der Quartierspark am Kronenberg verfügt über weitläufige Grünflächen und Spiel- und Sportflächen. Da gibt es an verschiedenen Stellen „Handlungsbedarf“, das haben Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung festgestellt. Der Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen lädt nun dazu ein, dass ihr eure Erfahrungen, Sichtweisen und Ideen für ein Entwicklungskonzept und eine Überplanung einbringt.

Dazu findet ein Workshop statt: am Montag, 24. November, um 17 Uhr im Begegnungszentrum St. Hubertus am Kronenberg 127. Da hinzugehen, das lohnt sich, denn seine eigene Umgebung mitplanen und -gestalten zu können, das macht mehr Spaß, als man zunächst denkt.

Alle, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen können, können ihre Hinweise und Anregungen dem Fachbereich per Mail zuschicken: gruenplanung@mail.aachen.de. Für Kinder und Jugendliche gibt es ein eigenes Treffen zum Mitmachen am Mittwoch, 26. November, um 15 Uhr im Kinder- und Jugendzentrum St. Hubertus an der Händelstraße 6. 

Vom 27. November an können Kinder, Jugendliche und Erwachsene an einer Online-Umfrage zum Quartierspark Kronenberg über das Beteiligungsportal NRW teilnehmen. Das Beteiligungsportal ist über folgende Adresse erreichbar: hier klicken

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Nützlich für einen Überblick über das Verkehrsgeschehen in der Stadt

Die Stadt Aachen bietet seit Anfang 2022 mit ihrem Mobilitätsdashboard eine innovative digitale Plattform. Sie liefert eine umfassende Übersicht über wichtige Verkehrsdaten der Stadt. Die Webseite bündelt in Echtzeit Informationen über die Auslastung von Parkhäusern, Elektroladesäulen und die aktuelle Verkehrslage. Auch Hinweise auf die Baustellen in Aachen sowie aktuelle Fahrpläne für den öffentlichen Nahverkehr sind im Mobilitätsdashboard zu finden.

Seit dem 12. November präsentiert die Stadt ihr Mobilitätsdashboard in einem neuen Design und mit neuer Technologie.

Die Daten werden verständlicher dargestellt und machen verschiedene Verkehrsinformationen für alle zugänglich. Einzelhandel und Firmen können einzelne Anwendungen des Dashboards (Widgets) individuell auch auf ihren eigenen Internetseiten einbinden. Die Plattform wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Neue Datenquellen sollen schrittweise ins Portal integriert werden. Durch themenspezifische Zusammenfassungen, wie zum Beispiel „Mit dem Auto“ oder „Zu Fuß“, können die Informationen entsprechend konzentriert und übersichtlich angeboten werden. 

Zudem stellt die Stadt Aachen mit dem neuen Mobilitätsdashboard künftig noch mehr Mobilitätsdaten im Open-Data-Portal zur Verfügung. Den Anfang machen dabei die Daten der Radzählstellen, die ab sofort öffentlich einsehbar sind.

Hier klicken: https://verkehr.aachen.de/

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Wo müssen wir mit Baumaßnahmen rechnen?

Eine Tabelle mit den geplanten voraussichtlich Straßenbaumaßnahmen

Wer sich am Wochenende einmal anschauen möchte, ob und für wann in seiner Straße Bauarbeiten geplant sind, der muss einmal unten klicken und runterscrollen. Es gibt nämlich ein Straßen- und Wegekonzept (SWK), das eine gewisse Übersicht erlaubt.

Straßenbaumaßnahmen AC-Ratssitzung 2025-11-19

Es werden 144 Straßen und Straßenabschnitte (beitragsfrei), die bis 2029/30 in irgendeiner Weise von kommunalen Straßenbaumaßnahmen betroffen sein werden, aufgelistet. Dazu 212 beitragspflichtige. Nicht dabei sind natürlich die unvorhersehbaren Eingriffe, die z. B. bei Rohrbrüchen notwendig werden.

Über Baustellen wird in Aachen viel geflucht, anhand der Liste kann man sich aber schon mal darauf einstellen. Leitungsbau, Deckensanierung, Kanalbau, Straßenbau, Brückenbau, Markierungsarbeiten, Umgestaltung und Sanierung – und das von A wie Adalbertsteinweg bis Z wie Zollamtstraße und Zum Blauen Stein.

Die Datei aus der Vorlage der kommenden, öffentlichen Ratssitzung, die am Mittwoch, 19. November, im Rathaus stattfindet, listet alles auf. Die Datei ist aus dem Anhang von Tagesordnungspunkt 41.

Wichtig: Bei all diesen geplanten Arbeiten sind die Baumaßnahmen von Straßen-NRW, von der Autobahn GmbH, der DB usw. nicht dabei.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Tivoli: Vier Paare können am 30. Mai mitten auf dem Spielfeld heiraten

Paare, die schon immer davon geträumt haben, sich am 30. Mai das Ja-Wort auf außergewöhnliche Weise zu geben, haben 2026 erstmals und einmalig die Möglichkeit, sich auf dem Aachener Tivoli trauen zu lassen.

Heiraten auf dem Spielfeld, das wird möglich sein. Allerdings sind mehr als 60 Gäste nicht gestattet. Für so ein großes Stadion ziemlich wenig Leute. Foto: AachenNews Archiv

Für 300 Euro zuzüglich der üblichen Anmeldegebühren für standesamtliche Trauungen erhalten vier Paare ein 45-minütiges Zeitfenster, in dem sie sich am 30. Mai 2026 mitten auf dem Spielfeld trauen lassen können. Sollte das Wetter nicht mitspielen, findet die Zeremonie in der exklusiven Mixed Zone statt, die sonst ausschließlich Spielern und Betreuern vorbehalten ist. Die Zeremonie kann mit jeweils bis zu 60 Gästen gefeiert werden. 

Die Aachener Stadion Beteiligungsgesellschaft steht gerne für besondere Wünsche zur konkreten Durchführung der einzelnen Trauungen, wie z.B. die Nutzung der Stadionleinwände, zur Verfügung.

Interessierte Paare können sich bis zum 30. November 2025 beim Standesamt der Stadt Aachen schriftlich unter ehe@mail.aachen.de oder telefonisch unter 0241 432-3409 bewerben. Da das Angebot erwartungsgemäß stark nachgefragt sein wird, entscheidet das Los über die Vergabe der Termine.

Weitere Informationen sind im Serviceportal der Stadt Aachen unter https://serviceportal.aachen.de zu finden.

***

Etwas Musik: Brand new me

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar