Ganz klein wirkte der Raum rund um die Kirche St. Bonifatius in der Mataréstraße. Bis die Stadtverwaltung auf Wunsch vieler Anwohner (im Rahmen des ISEK-Projekts) die Arbeiter rausschickte. Die haben heute Nägel mit Köpfen gemacht. Und was sieht man? Jede Menge Platz für einen Garten, den die Anwohner selbst anlegen könnten. Die Chancen stehen gut.
Die Kirche St. Bonifatius ist ein Juwel der Baukunst. Jetzt wurde auch offensichtlich, wie groß insgesamt das Gelände ist, das zur Kirche gehört.
Mindestens 12 hohe Bäume, allem Anschein nach gesund, gibt es auf dem Areal. Man kann nur hoffen, dass die stehen bleiben. Gerade Unterforst hat wenig Grünfläche, fast gar keine Gärten und wenig Bäume.
Auf einem handtuchschmalen Stück hat sich die Montessori Grundschule einen Schulgarten angelegt. Die Kinder können sich vielleicht auf dem jetzt freigeschnittenen Gelände ausbreiten. Es bleibt da für andere immer noch genug Platz.
Viel Gestrüpp und jede Menge Müll – alles in allem fast 2 Meter hoch – wurden entfernt. Hier lässt sich was aufbauen und einrichten. Spielgeräte, Bänke zum Sitzen im Sommer, Gemüse Anbau oder Blumen, eine Wiese zum Liegen. Für alles ist plötzlich Platz.
. . . aber so sieht sie nicht aus, auch wenn die Leute vom Verein „Mobile Vernunft“ sich das wahrscheinlich wünschen würden, wir wissen es nicht.
Da können wir doch froh sein, dass die Trierer Straße „nur“ so aussieht:
Die Trierer Straße, wenn nicht gerade eine Baustelle eingerichtet ist. Foto: AachenNews Archiv
Die Trierer Straße ist eine Ein-und Ausfallstraße, davon hat Aachen mehrere, und die könnte man durchaus etwas menschenfreundlicher (schmaler) gestalten. Genau das ist es, was die „Mobile Vernunft“ verhindern will. Einfallstraßen müssen „leistungsfähig“ (d.h. vierspurig) bleiben, schreiben die, bzw. dürfen nicht zugunsten von Rädern, Fußgänger*innen, Bussen schmaler werden. Das steht bei den Forderungen des Vereins an 1. Stelle.
Darüber klärten uns die Medien dieser Tag auf: „Die Trierer Straße in Aachen führt die Liste der gefährlichsten Straßen in Deutschland an. 2023 ereigneten sich hier insgesamt 63 Unfälle, davon elf mit Schwerverletzten. Zum Vergleich: In der Kieler Straße in Hamburg, die bis dahin die Statistik angeführt hatte, waren es im Vorjahr zehn Unfälle weniger. (s. t-online)
Hier hat der WDR anschaulich berichtet in Bild und Ton. Es kommt ebenfalls ein sachverständiger Verkehrs- und Mobilitätsexperte aus Köln zu Wort.
Kreisverkehre halten wir bei AachenNews für die Lösung. Auf dem 4 Kilometer langen Stück Trierer Straße (bis Brand) müsste es mindesten 4 Kreisverkehre geben, dann hätte man die Situation entschärft. Vor der Kommunalwahl im September 2025 wird sich an der Situation bestimmt nichts ändern. Und nach der Kommunalwahl? Je nach Ausgang der Wahl erst recht nicht.
Anfang 2015 wird in Moskau der oppositionelle Politiker Boris Nemtsov erschossen. Die Länder Osteuropas nehmen das zum Anlass, vor einem aggressiven Russland zu warnen, vor Putin und seinen Absichten insbesondere.
Prangerten auf dem Aachener Markt die Ermordung (in Moskau auf einer Brücke )des Putin-Kritikers Boris Nemtsov an und sehen eine Verbindung zu Putin, von dem sie weitere Morde erwarten. Das war im März 2015. Foto: AachenNews Archiv
Die führenden deutschen Sozialdemokraten sind dick mit Putin und diversen russischen Spitzenpolitikern befreundet und wollen es auf jeden Fall auch bleiben. Sie machen die größten Fehler, Frank-Walter Steinmeier ist jetzt seit 2017 Bundespräsident. Die Unverfrorenheit von diesem Mann ist nahezu unerträglich.
In Aachen gibt es im März 2015 einen Protest. Auf dem Wanted-Plakat steht, was Putin vorgeworfen wird:
Verfolgung und Unterdrückung von Minderheiten im eigenen Land,
Ermordung politischer Gegner,
Entführung von EU-Bürgern von EU-Staatsgebiet,
Planung und Durchführung von Angriffskriegen gegen souveräne Nachbarstaaten,
Annexion von Landesteilen souveräner Nachbarstaaten.
Und wenn man führenden Sozialdemokraten heute sagt: Der Krieg Russlands gegen die Ukraine ist keine begrenzte Sache, die man befrieden kann, indem einfach beide Seiten aufhören zu kämpfen, dann sehen die das gänzlich anders. Sie erkennen immer noch nicht, worum es wirklich geht.
Sie ignorieren im Grunde immer noch die Warnungen der Polen, der Balten, überhaupt der Länder Osteuropas und vieler Militärsachverständiger in Deutschland. Tja, sie kapieren es nicht, da kann man nichts machen.
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Ein Beispiel: Erdgasspeicher komplett nach Russland verkauft, direkt nach der Annexion der Krim.
Vür spreiche ouch Platt.– Bravo, wir konnten alles gut verstehen.
Damit Aachens Fahrradfahrer*innen noch möglichst lange die Dienste des Bestattungsunternehmens nicht in Anspruch nehmen müssen, hat die Politik entschieden und die Verwaltung hat es realisiert: Poller aufgestellt und einen Radweg gebildet. Danke für so viel Fürsorge für Menschen, die aufs Auto verzichten und deshalb beim Fahren keine schützende Blechhülle um sich rum haben.
Einen Baumfrevel im Westpark hat Aachens Baumschützer Hans Falk jüngst entdeckt. Nach Rücksprache mit dem Stadtbetrieb erfuhr er, dass auch dieser davon ausgeht, dass wohl Vandalismus vorliegt.
Die mit grober Axt gefällte Flatterulme lag auf der Wiese und wurde zügig vom Stadtbetrieb entfernt. Es soll bereits Strafanzeige gestellt worden sein.
Seit April 2019 schön gewachsen, jetzt wurde sie abgehackt: die Flatterulme. Foto: Hans Falk
Falk teilt mit: „Ob das eine gezielte Tat gegen unsere Baumpflanzaktion von Flatterulmen des Aachener Baumschutzbundes in Kooperation mit Stadtbetrieb, NABU, Ökologie-Zentrum und Stadtoasen zum Tag des Baumes am 25. 4. 2019 war, ist spekulativ.“ Möglich ist alles.
Während aktuell einerseits zur Gemeinschaftsaktion „Liebesbaumallee“ aufgerufen wird, führen kriminelle Baumfäller parallel Hassaktionen durch. Es sei schon erschreckend und frustrierend „wie durch gesellschaftliche Polarisation solche Auswüchse entstehen und auf welch niedrigem Niveau ökologisches Bewusstsein entwickelt ist“, bedauert Falk.
Heute kurz nach 9 Uhr morgens standen sie schon in der Krämerstraße – die Fans der neuen Schokolade.
Ab 10 Uhr gab es in Aachen in der Lindt-Filiale am Dom, Krämerstraße 20-34, die neue Dubai-Schokolade. Man musste früh aufstehen, die Tafeln sind heiß begehrt und teuer. Im Netz werden sie schon für etwa 150 Euro pro Stück gehandelt. Der Preis steigt zur Zeit weiter.
Aachen ist zwar eine Schoko-Stadt (seit den Zeiten der Trumpf-Schokolade und Schoko-Unternehmer Peter Ludwig). Aber eine Art Run auf Schokolade hat man hier noch nicht gesehen. Foto: Alexandra Radermacher
50 Tafeln sollen für Aachen zur Verfügung gestanden haben, wie eine gewöhnlich gut informierte Person (auf Facebook) berichtete. Mindestens 100 Menschen haben angestanden. Da war längst nicht für jeden ein Stückchen Schokolade dabei. Die neue Dubai-Schokolade soll übrigens nach Pistazien schmecken. Hier seht ihr sie. Die örtliche Presse berichtet ausführlich.
In eine ganz ähnliche Schlange haben sich andere Feinschmecker eingereiht. Der Markt ist gänzlich an den Elisenbrunnen umgezogen. Er wird jetzt – wie es die Kundschaft und die Beschicker seit Jahren fordern – nur noch am Elisenbrunnen stattfinden. Es hatte sich Dienstag eine lange Schlange aufgestellt, um frischen Fisch zu kaufen.
Erfreut sich großen Kundenzustroms: der komplett an den Elisenbrunnen verlegte Aachener Markt.
Ein Kiosk in der Oppenhoffallee/Ecke Charlottenstraße. Ab sofort ist dort sonntags nichts zu holen. Sehr zum Bedauern der Nachbarschaft und der Kiosk-Betreiber.
Im Kiosk in der Oppenhoffallee ist jemand wütend: Der kleine Laden muss ab sofort sonntags und an Feiertagen geschlossen bleiben. Dabei sei im Sommer gerade Sonntag der beste Tag, so bedauert die Madam hinter der Ladentheke und fühlt sich drangsaliert.
Nicht nur dieser Kiosk, alle Kioske in Aachen bleiben jetzt sonntags zu, so erfahren wir und wundern uns. Aber es hat wohl seine Richtigkeit: Das Aachener Verwaltungsgericht hat den Eilantrag eines Kioskbetreibers zurückgewiesen und das Sonntags-Verbot bestätigt. Bei Missachtung drohen hohe Bußgelder.
Das Ladenöffnungsgesetz ist nicht auf der Seite der Menschen, die arbeiten wollen und nicht auf der Seite derjenigen, die – wenn plötzlich Besuch kommt – schnell ein paar Flaschen holen wollen. Schwer zu verstehen, aber so ist es. Mal sehen, wie viele Kioske aufgrund der Verdienstausfälle bald ganz schließen müssen.
Rot, braun, grün – farblich lässt der Herbst nichts zu wünschen übrig. Es kommen auf einmal gelbe, rote und orangefarbene Pigmente zum Vorschein. Bei der ganzen Farbenpracht ist es schwer zu verstehen, dass manche Menschen gerade den Herbst als eine Zeit erleben, wo sich Depression und Traurigkeit einstellen. Leute empfinden die Winterzeit, in der die Natur zu sterben scheint, als bedrohlich.
Rot wie Feuer werden bald die Blätter sein, drauf kann man sich freuen.
Auf dem Aachener Markt wurde unterdessen – wie jedes Jahr – ein Weihnachtsbaum aufgestellt, und auch die Buden stehen schon parat, sind aber noch leer. Weihnachten ohne geschmückten Weihnachtsbaum, das kann sich hierzulande keiner vorstellen.
Tannenbäume sorgen für Weihnachtsstimmung. Die Bäume, hunderte allein in Aachen, landen nach den Festtagen alle in der Müllabfuhr. Das ist nicht gerade nachhaltig.
Dazu wachsen die Bäume meist leider in keinem intakten Wald, sondern in Monokulturen, die laut deutschem Umweltbundesamt durch intensiven Einsatz von Insektiziden, Herbiziden und Mineraldünger allen Ökosystemkomponenten Schaden zufügen.
Voll bewachsene Hauswand an der Krefelder Straße im Herbst. Alle Blätter weg. Man sieht jetzt gut, dass die Bepflanzung keine Schäden an der Wand verursacht hat.
Poller schützen jetzt die Radfahrer*innen am Hansemannplatz, allerdings ist es offensichtlich schwer, mit den üblichen Kehrgeräten den rotmarkierten Radweg freizuhalten. Die Blätter sind übrigens so schmutzig, aus ihnen kann kein Kompost mehr gemacht werden. s. hier
Der ADFC teilt wurde von der örtlichen Presse um eine Stellungnahme gebeten und teilt auf seiner Homepage mit, Laub auf Radwegen stelle „ein ernstes Problem“ dar, besonders auf neuen Radwegen in der Innenstadt wie der Heinrichs- und Monheimsallee. Die häufig unzureichende Räumung erhöhe das Unfallrisiko erheblich.
Nasses Laub mache Wege rutschig und verlängere die Bremswege, was gerade für Radfahrende mit Kindern oder in Lastenrädern gefährlich werde. Ben Jansen vom ADFC weiter: „Zudem verdeckt Laub oft Fahrbahnmarkierungen, die auch für Radfahrende Orientierung bieten.“
Wenn der Radweg nicht geräumt ist – ganz egal, ob Laub oder Schnee – dürfen Radfahrer*innen auch die Fahrbahn benutzen. Um unnötige Stresssituationen zu vermeiden, sollten die neuen geschützten Radwege auch durchgängig gut benutzbar sein. Denn beim Ausweichen auf eine mehrspurige Fahrbahn verschwindet das neu gewonnene Sicherheitsgefühl schlagartig.
Bäume in der Stadt sind ja schön, machen aber im Herbst viel Arbeit. Auch die Gehwege sind jetzt voll mit Laub.
Aufgrund der hohen Temperaturen, die für das kommende Wochenende u.a. für die StädteRegion Aachen angekündigt sind, wird die PoliTour der Polizei Aachen vorerst abgesagt. Die begleitete Motorradtour war ursprünglich für kommenden Samstag, 27. Juni, geplant.
Aachen wächst
In einem feierlichen Rahmen fand in diesem Jahr wieder die Einbürgerungsfeier der Stadt Aachen im Europasaal des Eurogress statt. Damit ehrte die Stadt Aachen traditionell diejenigen Menschen, die im vergangenen Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben. Es erhielten 2025 genau 2015 Personen aus den unterschiedlichsten Nationalitäten in Aachen die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie sind willkommen und werden Aachen bereichern.
Gehackt in Aachen
Cyberangriffe betreffen längst nicht mehr nur Großkonzerne, sondern zunehmend auch kleine und mittlere Unternehmen, die oft mit Phishing, betrügerischen Zahlungsaufforderungen oder Angriffen über Zulieferer konfrontiert sind. Am Freitag, 25. Juni, gibt es eine Veranstaltung, die einen praxisnahen Überblick zu aktuellen Cyberrisiken bietet. Von 16 bis18.30 Uhr, Oecher Lab, Kapuzinergraben. Anmeldung erforderlich: https://beteiligung.nrw.de/portal/aachen/beteiligung/themen/1026542
Musikschule lädt ein
Am Samstag, 11. Juli, von 11 bis 18 Uhr verwandelt die Musikschule den Blücherplatz und seine Umgebung in einen offenen Klangraum. Unter dem Motto „mitspielen – zuhören – entdecken“ lädt das neue Klangfest Menschen aller Generationen dazu ein, Musik nicht nur zu hören, sondern aktiv zu erleben. Der Eintritt ist frei. Das vollständige rogramm: www.aachen.de/musikschule Auf mehreren Bühnen im Gebäude, auf der „Klanginsel“ im Hof und im nahegelegenen Depot gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit Chören, Orchestern, Bands, Ensembles.
Wasser-Risiko-Check
Wer sich schon mal gefragt hat „wo kann ich das Hochwasserrisiko für meine Adresse prüfen?“, dem kann geholfen werden: Für Nordrhein-Westfalen gibt es jetzt die hochwasser-app.nrw, die eine Bewertung des Überflutungsschutzes für das eigene Zuhause ermöglicht.
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Jetzt sind es schon über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values. 10 Länder wollen der EU beitreten und würden dafür sogar auf ihr Veto-Recht verzichten. Das Veto-Recht lähmt den ganzen Laden, Deutschland sollte mit gutem Beispiel vorangehen und auf dieses Recht verzichten. Die ganze EU machte bisher sowieso immer ziemlich genau das, was Deutschland möchte. Das wird auch in Zukunft so sein. Wie auch anders? Die Präsidentin der Europäischen Kommission ist eine Deutsche, der Vorsitzende der größten Fraktion im Europäischen Parlament ist ein Deutscher und die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament ist eine Deutsche.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.