Sportpark Soers: Stadt lädt zum Infotag ein

Was ist eigentlich dieser Sportpark Soers, von dem jetzt manchmal die Rede ist? Unten seht ihr ihn, den neuen Sportpark (auf dem Gelände des alten Polizeipräsidiums an der Krefelder Straße), ein Projekt, das vielleicht nur die Jüngsten unter uns einmal in Natura kennenlernen werden. Kurz: Es ist ein Zukunftsprojekt. Gleichwohl wird derzeit viel Zeit und Energie darauf verwendet, diesen Sportpark zu planen.

Sportpark für Alle: Die Stadt informiert über den Masterplan Sportpark Soers am 31. August am Büchel. Zeichnung: Karres en Brands.

Die Stadtverwaltung lädt am Samstag, 31. August, von 10 bis 16 Uhr, auf die Büchel-Wiese ein, um den „Masterplan Sportpark Soers“ vorzustellen. Es soll nämlich ein „Sportpark für Alle“ entstehen, in dem für zahlreiche Sportarten, Sportvereine im Spitzen- wie im Breitensport und auch für den nicht-organisierten Sport vielfältige Trainings-, Bewegungs- und Wettkampfmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Es stehen am Samstag zahlreiche Ansprechpartner*innen der Verwaltung bereit und es finden – über den Tag verteilt – Interviews und Talks zum Sportpark statt. Unter anderem sind um 13.30 Uhr Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Sportdezernent Dr. Markus Kremer und einige beteiligte Sportakteure vor Ort.

Parallel findet am 31. August von 10 bis 16 Uhr am Büchel das Spiel- und Sportfest der AOK statt. Sportvereine, der Kinderschutzbund und andere Kooperationspartner bieten kostenlose Spiel-, Bewegungs- und Sportangebote für Kinder jeden Alters an. Es gibt Gutscheinhefte und sportliche Geschenke für alle Kinder, die mitmachen.

Weitere Infos: www.aachen.de/sportparksoers.

Zum Hintergrund: Masterplan

Politik und Verwaltung befassen sich bereits seit einigen Jahren intensiv mit der Weiterentwicklung des Sportpark Soers zu einem „Sportpark für Alle“, in dem für zahlreiche Sportarten, Sportvereine im Spitzen- wie vor allem im Breitensport und auch für den nicht organisierten Sport vielfältige Trainings-, Bewegungs- und Wettkampfmöglichkeiten entstehen sollen. Sie haben dafür im Februar 2023 einen einjährigen Masterplanprozess angestoßen, in den der Aachener Stadtsportbund und alle in der Soers ortsansässigen Sportvereine aktiv eingebunden worden sind.

Der Masterplan Sportpark Soers führt in einem integrierten Ansatz für das Nutzungskonzept „Sport“ und weitere flankierende Nutzungen alle städtebaulichen, mobilitäts- und verkehrsfachlichen sowie freiraumplanerischen Grundlagen zusammen und gibt auf die inhaltliche Vision eine räumliche Antwort. Mit der Erarbeitung des Masterplans hat die Stadt Aachen das Planungsbüro Karres en Brands (Hilversum, Niederlande) gemeinsam mit dem Büro für Verkehrs-, Stadt- und Umweltplanung PGT (Hannover) beauftragt.

Im Zentrum der Gesamtentwicklung stehen die Errichtung einer neuen städtischen Multifunktionssporthalle mit MobilityHub, einer Reitsporthalle mit Abreitehalle und Para- und Jugendstadion des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), der Bau einer durchgehenden öffentlichen Laufstrecke von bis zu drei Kilometern Länge sowie weitere öffentlicher Sport- und Trainingsanlagen. Die Gesamtentwicklung Sportpark Soers geschieht planerisch eingebettet in die aktuell vorliegende Sportentwicklungsplanung, die parallel in 2023 die kommunalen Sportbedarfe im gesamtstädtischen Kontext ermittelt hat und im Juni 2024 durch den Rat der Stadt Aachen beschlossen wurde.

Die politischen Gremien haben den Masterplan Sportpark Soers im Frühjahr 2024 beraten und das erarbeitete städtebauliche Gesamtkonzept als Grundlage für die weitere Entwicklung des Sportpark Soers bestätigt. Der ausführliche Abschlussbericht steht unter www.aachen.de/sportparksoers zur Verfügung. Alle Ergebnisse werden nun am 31. August im Rahmen einer Informationsveranstaltung und einer Ausstellung am Büchel vorgestellt.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Alemannia am Pranger? Verein ist sich keines Vergehens bewusst.

Immer weitere Kreise zieht in Aachen ein Filmbeitrag der Sportschau zur Alemannia. Darin geht es um Kontakte, die der Verein mit gewalttätigen Hooligans einst pflegte und immer noch pflegt. Ein Beitrag, den man gesehen haben muss.

Es geht um rechte Hooligans, die im Stadion nicht nur geduldet, sondern hofiert werden. Es geht um rechtsradikale Fans, die 2023 mit ins Trainingslager nach Belek fahren durften und – mit Hakenkreuz oder SS-Totenkopf oder anderen Nazi-Tattoos auf dem Oberkörper – mit Funktionären feiern. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen äußert zu dem ganzen schaurigen Treiben ihre Bedenken, desgleichen Kommunalpolitiker der Fraktion „Zukunft“. Nicht so sehr erschüttert ist der Präsident der Alemannia, Andreas Görtges: Der meint sinngemäß, es sei alles nicht so wild.

https://www.sportschau.de/video/alemannia-aachen-und-problem-mit-rechten-hooligans,video-sportschau-42566.html

Man ist entsetzt und fasst sich an den Kopf. Von Distanzierung keine Spur. Wie kann ein Verein (gerade in die 3. Liga aufgestiegen) sich so heftig selbst ins Knie schießen?

Insbesondere wird in dem Beitrag abgehoben auf Kevin P. (37), genannt Chemo, und seine Verbindungen zur Alemannia. Dieser mehrfach vorbestrafte Mann, Kopf der Aachener Hooligans am Tivoli, sitzt aktuell in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm u. a. versuchten Totschlag vor. Er soll im Dezember 2023 einen Freier in der Antoniusstraße mit einem Baseballschläger krankenhausreif geschlagen haben. Hier nachlesen. Und insbesondere hier.

Es wird noch schlimmer

Am Tivoli wird unterdessen auf T-Shirts und Transparenten im Stadion „Freiheit für Chemo“ gefordert, und es wird zu Spenden aufgerufen. „Wir sammeln für anfallende Kosten wie z. B. Anwälte, Elektrogeräte, Einkauf“. Wer spenden möchte, kann dies über Paypal tun. Wie man auf Facebook nachlesen kann, hat z. B. der Kapitän der Mannschaft, Mika Hanraths schon 20 Euro gespendet. Davon, dass ihm das Profil geklaut wurde und sein Name benutzt wurde, ist bisher nichts zu lesen.

Foto: T-Shirt mit Aufschrift. Wurde kürzlich im Stadion auch als Transparent gesehen.

Von der Vereinsspitze gibt es neuerdings eine Distanzierung, nicht etwa von den Rechtsradikalen, oh nein, Gott bewahre. Man distanziert sich von der Sportschau und dem Journalisten, der für den Beitrag verantwortlich zeichnet. Hier nachlesen. Das setzt (vorerst) allem die Krone auf. UPDATE 29. 08.: Wurde erkannt, dass die Stellungnahme alles noch schlimmer macht? Sie wurde gelöscht.

Ob der rundum beliebte Aufstiegs-Trainer Heiner Backhaus (42) mit diesen Problemen im Verein klarkommt und noch lange Trainer bleibt (Vertrag bis 30. Juni 2027), bleibt abzuwarten.

Der Fall interessiert auch andere

Die Seite „11Freunde.de“ teilt heute (28. 08.) innerhalb eines lesenswerten Beitrags mit: „Alemannia Aachen schafft es einfach nicht, sich von dubiosen Akteuren aus dem rechten Milieu abzugrenzen. Stattdessen schießt der Verein gegen die Presse und tritt weiter sagenhaft unseriös auf.“

Der FC Kaiserslautern postete gestern auf X/Twitter lang und breit über den Spieler Jannik Mause: „In einer Dokumentation der ARD-Sportschau über Alemannia Aachen ist der damalige Alemannia-Spieler gemeinsam mit fünf weiteren Spielern auf einem Foto mit einer rechtsextremen Person aus dem Hooliganumfeld von Alemannia Aachen zu sehen. . . . Wir haben nach Kenntnisnahme der Bilder und Informationen, die uns bis dato nicht bekannt waren, umgehend das Gespräch mit Jannik Mause gesucht. Ein rechtsextremes oder rassistisches Weltbild ist mit den Werten des 1. FC Kaiserslautern nicht zu vereinbaren . . .“

Der FC Kaiserslautern liefert das Anschauungsmaterial für die Alemannia. Die Vereinsspitze kann sehen, wie man mit Kritik korrekt umgeht und was bei Vorwürfen alles zu prüfen ist.

Sehr lesenswert: Text des Aachener Journalisten und Rechtsextremismus-Experten Michael Klarmann

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Kinder und Jugendliche brauchen Raum zum Spielen und bekommen ihn

Nach intensiver Absprache mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sind rund um die Straße Zum Kirschbäumchen ein Spielplatz und ein Jugendplatz entstanden. Beide wurden vorige Woche offiziell eröffnet. In der Innenstadt ist es eine große Kunst, neue Flächen für Kinder zu finden.

Dass Platz für Kinder und Jugendliche bereit gestellt wird, ist in einer Stadt wie Aachen von großer Bedeutung. Wenn es gelingt, freuen sich Politik, Verwaltung, Anwohner und natürlich besonders die Kinder. Fotos: Stadt Aachen/Heike Lachmann

Heinrich Brötz vom Jugendamt nannte das Areal „ein Hotspot für Spiel, Sport und Abenteuer für Kinder und Jugendliche“. Und Hilde Scheidt, Vorsitzende des Kinder- und Jugendausschusses weiß genau: „Gerade in dicht bewohnten Vierteln wie Aachen-Nord sind Spielflächen besonders wichtig. Zum Spielen, Toben und als Treffpunkt für junge Menschen und ihre Familien.“

Bei der Neu- und Umplanung sind ein 1.660 Quadratmeter großer Spielplatz mit direktem Zugang von der benachbarten Grundschule und der benachbarten Kita entstanden. Es gibt Rutschenturm, Kletterparcours, Drehscheibe, Sandspielhaus und eine Spielwand sowie Schaukeln für Kinder. Der Spielplatz ist barrierefrei, und ein Rundweg kann für Scooter oder Bobbycars als „Übungsstrecke“ genutzt werden. Die Fläche wurde viele Jahre als Hundetoilette genutzt.

Mehr als 2.700 Quadratmeter

Nicht weit entfernt ist der 2.770 Quadratmeter große Jugendplatz entstanden. Er wurde vom Sportplatz abgezwackt, wie mitgeteilt wurde. Er bietet eine Bolzwiese, einen Streetballplatz, eine Calesthenics-Anlage, eine Tischtennisplatte und ein Trampolin. Zwei Hängematten und viele Bänke, Jugendbänke und Tisch-Bankkombinationen laden zum Treffen mit Freunden ein. Der barrierefreie Weg auf den Platz ist als Rampe mit Sitzelementen angelegt.

Im Vordergrund der Planungen stand vor allem, die motorischen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen mit und ohne Handicap zu unterstützen und dabei das Miteinander zu fördern. 

Foto: Kinderspielplatz und Jugendplatz an der Straße „Zum Kirschbäumchen“ sind fertig. Kinder und Jugendliche haben sie schon spielend erobert.

Eine weitere Grünanlage

Der Gestaltung der dritten Fläche, dem Quartierspark „Zum Kirschbäumchen“ auf dem Areal des ehemaligen Spielplatzes, hat inzwischen auch begonnen. Klaus Meiners, Leiter des Fachbereichs Klima und Umwelt, sieht die Bedeutung der neuen Grünflächen: „Mehr denn je benötigen Städte multitalentierte öffentliche Freiräume, die der Erholung dienen, Bewegung und Kreativität fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.“

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Ein Miniwald für Aachens Innenstadt? – Und: Straßennamen in der Diskussion

Die nächste Sitzung des Bürgerforums findet am Dienstag, 3. September, um 18 Uhr im Ratssaal des Aachener Rathauses statt. In der Sitzung werden wieder mehrere Bürgeranträge beraten. Einer davon kommt von einer Gruppe, die sich „Omas for Future“ nennt.

Die Gruppe fordert die Errichtung eines ersten „Tiny Forest im Aachener Stadtgebiet. Ein Tiny Forest ist ein kleiner, dichter, schnell wachsender Wald mitten in der Stadt, der nach der Miyawaki-Methode gepflanzt wird.

Eine Art Miniwald gibt es bereits in Aachen in der Franzstraße – künstlich angelegt, allerdings nicht nach der Miyawaki-Methode. Foto: AachenNews Archiv

Die Aachener Regionalgruppe von „Omas for Future“ schlägt als Standorte den Hans-Stercken-Platz (Löhergraben/Annastraße), der jetzt ein Parkplatz ist, vor. Außerdem kommt angeblich die städtische Freifläche vor dem St. Leonhard Gymnasium (Jesuitenstraße) infrage. Die Antragsteller*innen wollen den Miniwald nicht selbst pflegen. Dafür kommen z. B. die Schulen in der Nähe und die Anwohner infrage, meinen sie. Ob die das wollen?

***

In einem weiteren Tagesordnungspunkt berät das Bürgerforum die Umbenennung der Sedanstraße nach Ingeborg Kaufmann. Grund für die Umbenennung sieht eine Bürgerinitiative in der nicht mehr zeitgemäßen täglichen Erinnerung an die Erniedrigung Frankreichs durch Deutschland im deutsch-französischen Krieg 1870/71. Dies sei einer Stadt wie Aachen, in der die deutsch-französische Freundschaft großgeschrieben wird, unwürdig.

Die perfekte Namensgeberin für dieses Straße im Ostviertel sei vielmehr Maria Ingeborg Kaufmann, geb. 19. Februar 1925. Sie war als 15-Jährige der Kopf eines Helfernetzwerkes, das französischen Kriegsgefangenen in Aachen die Flucht in ihre Heimat ermöglichte.

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Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen in der StädteRegion beantragen ein Zusatzschild in der Suttnerstraße (Eilendorf) mit Angaben zur Namensgeberin. Bertha von Suttner hat sich im Laufe ihres Lebens zu einer der profiliertesten Kämpferinnen für Abrüstung, für eine Aussöhnung der Völker und gegen den drohenden Krieg (I. Weltkrieg) entwickelt. 

Auf dem Schild soll zu lesen sein: Bertha von Suttner, 1843-1914: Gründerin der Dt. Friedensgesellschaft 1892, 1. Friedensnobelpreisträgerin 1905.

Alle Aachener*innen sind eingeladen, an der Sitzung des Bürgerforums teilzunehmen.

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Im Stadtteilbüro ist für jede/n was dabei

Bodo Lamp ist Quartiersmanager und hatte am Freitag in sein Stadtteilbüro eingeladen. Dort hilft und berät er (zusammen mit Sabine Müller) Menschen aus Driescher Hof und Forst, die Probleme jedweder Art haben, besonders Probleme, bei denen die Stadtverwaltung eine Rolle spielt. Wenn er schon selbst keine Lösung für eine schwierige Lage hat, so kennt er bestimmt jemand, der helfen kann.

Foto: Bodo Lamp freut sich auf euren Besuch im Stadtteilbüro in der Stettiner Straße.

Zur Feier des Tages (Eröffnung des neuen Büros) kamen gut 70 Anwohner aus dem Quartier, Personen aus der Stadtverwaltung und von der ISEK-Arbeitsgruppe. Diese Arbeitsgruppe hat sich gegründet, um generell die Lebens- und Wohnqualität im Aachener Stadtteil Forst zu erhöhen. Forst mit seinen fast 22.000 Einwohnern ist in der Vergangenheit etwas vernachlässigt worden, hat es schon lange verdient, für die Zukunft gestärkt zu werden.

Die Kontakt- und Anlaufstelle befindet sich in der Stettiner Straße 25. Dort gibt es auch Nachbarschafts-Treffen und Workshops. Und wer sich in der Stadtteil-Gestaltung engagieren möchte, eine Idee für Verbesserungen im Quartier oder für Projekte hat, ist dort richtig.

Im Internet findet man Hinweise unter aachen.de/stb-forst-driescherhof. Einige Termine: Der Mieterschutzverein ist immer dienstags von 9 bis 11 Uhr ansprechbar. Eine allgemeine soziale Beratung gibt es dienstags von 13 bis 16 Uhr und donnerstags von 13 bis 16 Uhr. Alle Themen rund um die Gesundheit kann man freitags von 9 bis 12 Uhr ansprechen.

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Blut spenden in neuen, eleganten Räumen

Endlich fertig. In der Großkölnstraße 32 befindet sich jetzt keine Baustelle mehr, sondern ein Neubau. Es ist ein Geschäftshaus mit großer Schaufensterfront. Dort ist vor wenigen Wochen der Blutspendedienst des Aachener Uni-Klinikums eingezogen. Im Klinikum selbst kann man ab sofort nicht mehr Blut spenden.

In der Großkölnstraße, gegenüber von Sinn: Rechts befindet sich der Eingang zum Blutspendedienst (auf der 1. Etage).

Blut können die Krankenhäuser eigentlich nie genug bekommen. Und wer spendet, darf sich als Lebensretter fühlen und ist es auch. Wenn es im Klinikum an Blut fehlt, muss zugekauft werden, das ist schwierig.

Wer spenden will, muss nun nicht mehr zum Klinikum rausfahren, sondern kann dies praktisch bei einem Spaziergang durch die Innenstadt erledigen. In der Großkölnstraße 32 gibt es einen großen Saal, wo 14 Spender*innen gleichzeitig angezapft werden können, einen Wartebereich, ein Arztzimmer und andere Räume. Von Krankenhaus-Atmosphäre keine Spur.

Die Zeiten: montags von 7.30 bis 12.30 Uhr,

dienstags, donnerstags und freitags von 10.30 bis 17.30 Uhr,

mittwochs von 13 bis 20 Uhr.

Spenderinnen und Spender können übrigens in verschiedenen Aachener Parkhäusern kostenlos parken. Weitere Infos hier: https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/transfusionsmedizin-blutspendedienst/blutspendedienst/

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Bei freiem Eintritt: Prima Filme im Kennedypark

Es gibt wieder „Parkflimmern“ im Kennedypark. Beim Open-Air-Kino beginnen die Filmabende jeweils bei Anbruch der Dämmerung ab 20 Uhr und bieten Filme bei freiem Eintritt.  

Schön gepflegt: der Kennedypark. Dort werden Mitte September open-air Filme gezeigt. Foto: AachenNews Archiv

Los geht es am Freitag, 13. September, mit dem Drama „Das Lehrerzimmer“. Die junge engagierte Lehrerin Carla tritt ihre erste Stelle an einem Gymnasium an. Im neuen Kollegium fällt sie durch ihren Idealismus auf. Dabei wird sie schonungslos mit den Strukturen des Systems Schule konfrontiert.

Am Samstag, 14. September, wird die Komödie „Nicht ganz koscher“ gezeigt: Um den Verkuppelungsversuchen seiner Familie zu entgehen, bietet sich Ben, der ultraorthodoxe Jude aus Brooklyn, bedenkenlos an, nach Alexandria zu fliegen, um die Gemeinde zu retten und als zehnter Mann zur Feier des Pessachfestes einzuspringen.

Am Sonntag, 15. September, kann man beim Parkflimmern den deutschen Opernfilm „Orphea in Love“ erleben: Nele, eine junge Frau aus Estland, lebt in Berlin und arbeitet im Callcenter sowie an der Garderobe der Staatsoper. Ihre Fantasie und die Liebe zur Oper bieten Nele die einzige Fluchtmöglichkeit aus einem traurigen Alltag.

Achtung: Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltungen nicht statt. Mehr Infos über die Filme unter www.aachen.de/nadelfabrik 

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Am 31. August: Lange Tafel auf dem Katschhof

Die Lange Tafel der Vielfalt aus 2023. Wenn es sehr heiß ist, empfiehlt es sich, Sonnenschirm, Sonnencreme, Hut oder Kappe und Wasser mitzubringen. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Mit der „Langen Tafel der Vielfalt“ lädt die Stadt Aachen alle Bürger*innen am Samstag, 31. August, ab 12 Uhr auf den Katschhof ein, um gemeinsam die bunte und engagierte Stadtgesellschaft, die Vielfalt und Weltoffenheit Aachens, zu feiern.

Nach dem großen Erfolg der ersten „Langen Tafel der Vielfalt“ im vergangenen Jahr soll die aktuelle Open-Air -Veranstaltung wieder einen Ort für Begegnung und Austausch mitten im Herzen Aachens bieten. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Nicht nur die Aachener*innen können mitmachen. Auch alle Initiativen, Vereine und Organisationen, die sich im Bereich Vielfalt und Teilhabe engagieren, seien willkommen. „Der Tisch ist gedeckt und alle sind eingeladen, ihr Picknick mitzubringen und es mit ihren/seinen Tischnachbar*innen zu teilen.“ Vor Ort gibt es zusätzlich verschiedene Speisen- und Getränkeangebote. Die Veranstaltung wird von einem Bühnenprogramm auf der Rathaustreppe mit Musik, Tanz und Comedy sowie einem „Markt der Vielfalt“ mit zahlreichen Infoständen begleitet.

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Nächste Großbaustelle: Eisenbahnweg zu

An den Arkaden (links) geht es nur noch mit dem Rad und zu Fuß weiter.

Das Fernwärmenetz wird ausgebaut, und zwar derzeit auf einem Stück des Eisenbahnwegs in Nähe der Trierer Straße und des Bahnhofs Rothe Erde. Man kommt neuerdings von der Trierer Straße nicht mehr in den Eisenbahnweg rein und folglich auch nicht in die Mataréstraße und in den Freunder Weg. Und zwar bis zum Frühjahr 2025.

Derartige Großbaustellen dauern ja gerne mal etwas länger. So muss man sich auf Umleitungen einstellen. Als Pkw-Fahrer*in ist man ausgebremst, nur mit dem Rad und zu Fuß kommt man jetzt noch durch. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert, sie verläuft über Trierer Straße, Madrider Ring, Eisenbahnweg bzw. in umgekehrter Richtung.

Auch die Busse der Aseag werden umgeleitet. Es fallen zudem einige Parkplätze am Straßenrand weg. Das Parkhaus von den Aachen Arkaden und die Arkaden selbst sind erreichbar.

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Überragendem fußballerischem Erfolg muss jetzt das Drumherum folgen

Bei der Alemannia läuft alles bestens derzeit, könnte man meinen. Die Mannschaft ist in drei Spielen sehr kämpferisch und vorbildlich als Team aufgelaufen, schwimmt auf einer Welle des Erfolgs. Da blieb nichts zu wünschen übrig. Statt 3. Liga hatte man phasenweise den Eindruck, man sei in ein Erstligisten-Spiel geraten. Gleichwohl bringt der rasante Erfolgskurs Probleme mit sich. Die hier erwähnten haben hauptsächlich mit den Massen von Fans zu tun, die samstags ins Stadion strömen.

Mindestens eine halbe Stunde muss man warten, um Pommes oder Bier oder beides zu bekommen. Bisher waren die Fans immer geduldig.

Mindestens 22.000 kommen jetzt jeden 2. Samstag ins Stadion. Davon möchten/müssen mindestens die Hälfte in der Pause was trinken. Tausende wollen Pommes essen. Und das ist in einer Pause von 15 Minuten nicht zu schaffen.

Wir haben es mit einer Aachener Großveranstaltung zu tun, die den Caterer vor Herausforderungen stellt. Das Bier ist nämlich meistens warm und schmeckt komisch, und die Fritten sind kalt, also jedenfalls nicht heiß. Leute, die da Lösungen finden müssen, sind nicht zu beneiden.

Schwierig ist auch die Verkehrssituation an der Krefelder Straße. Die Busse sind schnell voll, zu voll, es sind zu wenige, die ASEAG müsste das eigentlich hinkriegen, dass zum Spielende genügend Busse die Fans zügig nach Hause bringen. In Düsseldorf, so wurde kürzlich mitgeteilt, „haben die bei der Europameisterschaft innerhalb von 30 Minuten die allermeisten Leute vom Stadion weggefahren bekommen“.

Viele kommen – mangels Alternative – lieber mit dem Rad oder dem privaten Pkw, alles staut sich ohne Ende auf der Krefelder Straße. Da kommt es zu gefährlichen Situationen. Leider wird da erst was geändert, wenn es zu einem Unfall gekommen ist.

Nächstes Kapitel, das ein Sportmanager in Angriff nehmen sollte: das Merchandising. „Im Fanshop sieht es aus wie früher in der DDR, Regale leer“, schreibt ein Fan auf Facebook. Auf Facebook wird im übrigen intensiv diskutiert, glücklicherweise mit sehr viel Verständnis für die Schwierigkeiten, die das Management jetzt hat. Aber ob der „wilde“ Verkauf von Sachen im Sinne des Vereins ist, kann man doch bezweifeln. Manche Aufschrift auf den „wild“ verkaufen Aufklebern ist grenzwertig. (z. B.  „F…… die Bullen“). Muss das sein?

Wer bis hier schon mitgelesen hat, darf auch noch erfahren, dass das Security-Personal überfordert war, massiv zumindest beim Spiel gegen Kiel. Es nützt nichts, dass der Stadionsprecher mehrfach sagt: Treppen müssen freibleiben oder so ähnlich. Die Treppen sind immer zugestellt. Lasche Kontrollen an den Eingängen sind eigentlich auch nicht hinnehmbar, aber dass die Wege raus aus dem Stadion so zugestellt werden von Fans, das ist echt nicht gut.

Profi-Fußball schön und gut. Nur: Auch das Drumherum muss professionell gemanagt werden. Es gibt noch viel zu tun. Auf geht’s Aachen.

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