Im Oktober: Arbeiter wieder mit Axt und Motorsäge auf dem Vennbahnweg unterwegs

Rechts und links vom Vennbahnweg werden demnächst Bäume gefällt. Auf einem Abschnitt in Brand zwischen Eckenerstraße und dem dortigen Gewerbegebiet sind die entsprechenden Gehölze schon rot markiert.

Die Bäume mit den farbigen Streifen kommen alle weg, der beliebte Weg wird breiter erscheinen.

Auf dem Vennbahnweg sind Jogger und Spaziergänger*innen unterwegs, Skater und Rollerfahrer*innen, Rennradfahrer (leise und extrem schnell) und Personen auf breiten E-Bikes, Mütter mit Kinderwagen und mit Kleinkindern auf kleinen Rädchen, Lastenräder, Aachener*innen mit Hund und manchmal auch finstere Gestalten. Kurz: Es ist viel los auf dem schmalen Vennbahnweg, und eine Breite von 3 Metern ist sehr wenig.

Die Abholzung, die 2023 viele Anwohnerinnen und Anwohner beklagt hatten, ist jetzt einigermaßen durch nachwachsendes Gehölz wettgemacht. An diesem Weg wächst alles Grün in Windeseile hoch – als gäbe es kein Morgen. „Der Bewuchs ist sehr dicht“, so drücken sich die Fachleute aus.

Anfang Oktober geht die Rodung los. Es wird dann zunächst furchtbar aussehen, aber die Bäume erholen sich schnell. Gefällt werden dünne Bäume (damit andere mehr Licht bekommen) und solche, die so krumm und schief wachsen, dass sie eine Gefahr darstellen.

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Kiel gewinnt, aber Aachen ist wieder da

Kürzlich noch Regionalliga, jetzt schon über weite Strecken auf Augenhöhe mit einem Erstligisten! Wenn das kein Grund zur Freude ist. War ein super Spiel gegen Holstein Kiel, macht Lust auf mehr. Man ahnt: Da kommt noch was.

Die Fankultur erlebt in Aachen eine enorme Blütezeit, sie wird von Sportreportern als „grandios“ bezeichnet. Hier ansehen. Von so einer Choreo können manche Erstligisten nur träumen. Da gehen viele Stunden Vorbereitungszeit für drauf, viel ehrenamtlicher Einsatz.

Die Fans erleben im Stadion große Gefühle, Leidenschaft und – was das Wichtigste ist in einer Gesellschaft wo Einsamkeit zum Problem wird – Gemeinschaft.

Foto: Instruktion zur Choreo, verteilt im Stadion.

Etwas Musik: Carl Douglas „Kung Fu Fighting“ (Uh! Ah!). hier

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Prima Podcast zum Thema Cannabis in Aachen und der Region – mit Dr. Michael Ziemons

Hier geht es zu der Folge:

https://podcasters.spotify.com/pod/show/zukunftac/episodes/Folge-10—Dr–Michael-Ziemons-zur-Legalisierung-von-Cannabis-in-der-Stdteregion-e2n5utc

Wir bei AachenNews.org haben am liebsten immer einen klaren Kopf und möglichst wenig Nebel im Hirn, haben aber auch viel Verständnis für Personen, die z. B. unter großem Stress stehen und gelegentlich mal zur Entspannung ein Pfeifchen rauchen, also Cannabis konsumieren.

Dr. Michael Ziemons ist Dezernent in der Städteregion Aachen. Zu seinem Dezernat gehört u.a. das Gesundheitsamt, das Versorgungsamt und das Amt für Inklusion und Sozialplanung. Zusätzlich ist er für den Suchtplan in der Städteregion zuständig, sowie für die Präventions- und Aufklärungsarbeit im Bereich Drogen.

Alex Radermacher und Marc Teuku von der Aachener Fraktion Die ZUKUNFT im Rat der Stadt sprechen mit Herrn Ziemons über die neue Gesetzgebung und was das für Aachen bedeutet. Ein Podcast, den man sich ruhig mal reinziehen kann. Wann kommen die ersten Cannabis Social Clubs und mit welchen Herausforderungen rechnet man in der Städteregion?

Unten eine Übersicht der Suchtberatungsstellen in der Städteregion: 

⁠https://www.staedteregion-aachen.de/de/navigation/aemter/gesundheitsamt-a-53/beratung-und-hilfe/hilfen-und-beratung-fuer-psychisch-kranke-und-suchtkranke-menschen/suchtberatung/-suchthilfe⁠

***

Dazu Musik von Nina Hagen: https://youtu.be/yVxc_9CpFvY?si=JdI7kS3ST4n–uZt

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Alles neu: Spielplatz und Platz für Jugendliche

Nach intensiver Beteiligung der Kinder, Jugendlichen aber auch der Erwachsenen rund um die Straße Zum Kirschbäumchen sind dort in den letzten Monaten ein Spielplatz und ein Jugendplatz entstanden. Die werden nächste Woche offiziell eröffnet. Eine kleine Grünfläche in der Nähe wird in den kommenden Wochen noch angelegt.


Überzeugt euch von dem Ergebnis, in das viele Wünsche der Menschen im Viertel eingegangen sind
.
Am Mittwoch, 21. August,
um 16 Uhr,
am Spielplatz Zum Kirschbäumchen in Aachen.

Etwas Musik: Peter Fox – Alles neu (offizielles Video)

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Himmel von Blitzen durchzuckt

Blitze über Aachen. Fotos: Henning Brinkmann

Dienstagabend hatte die Feuerwehr mal wieder viel zu tun. Nach sengender Hitze mit deutlich über 30 Grad in der Innenstadt wurde es nachmittags plötzlich dunkel, die NINA-Warn-App tat ihren Dienst – ununterbrochen.

Ein Unwetter mit heftigem Regen setzte ein. Blitze zuckten um die Wette, Donner knallten wie verrückt, es wurde kühl. Von „Blitzeinschlägen ohne Verletzte“ berichtete danach die Polizei. Der Öcher Bend öffnete Dienstag erst gar nicht seine Tore.

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Am Wochenende in Aachen: Kimiko

Bereits zum 8. Mal findet das intergenerative Kimiko Isle of Art Festival am Ludwig Forum in Aachen statt.

Mit 4 Bühnen (Parkstage, Borofsky Stage, Rondell und Electro Stage), einer bunten Festivallandschaft und Headlinern wie Ennio, Uche Yara, DeWolff, Yosho, Ceci, und vielen weiteren Acts, erstrahlt das Festival in altbekanntem Glanz. Die 4 Bühnen bieten – neben dem während der Festivaltage geöffneten Museum – rund 40 eingeladenen Acts ein Forum. 

Zudem wird die Kooperation zwischen Kimiko und Ludwig Forum auch in diesem Jahr verstärkt und wächst nicht nur programmatisch, sondern auch räumlich weiter zusammen: Über die Laufzeit des dreitägigen Festivals können Besucher*innen im Space des Museums die Zwei-Kanal-Videoinstallation Dedicated to the Youth of the World II & III (2019/2023) des ukrainischen Duos Roman Khimei & Yarema Malashchuk besuchen – eine Reflexion über die Ravekultur in Kiew vor und nach dem russischen Angriffskrieg im Jahr 2022.

Darüber hinaus wird in diesem Jahr auch das Café des Museums als Lounge mit Bar und Musikprogramm zum Ausklang der jeweiligen Abende umfunktioniert und durch den in New York und Paris lebenden Künstler Nicholas Vargelis bespielt, dessen künstlerische Intervention die Aktivitäten im Café markiert.

Line-up und Programm

Fr 16.08. von 14.00 – 23.00 Uhr

Ennio, Pavelo und Schnell, Madd9, Georg auf Lieder, Japanama, DJ Frank Castro, Juneburg in a Jar, stuntGIRLS, u.a.

Sa 17.08. von 12.00 – 23.00 Uhr

DeWolff, Emanate, Yosho, Germain Sisters, CAMPER, Moleras, Nic Knatterton & Kira, FASER, LalaFoufou, Chris Brid, Eric D. Clark. u.a.

So 18.08. von 12.00 – 22.00 Uhr

Uche Yara, RAH & The Ruffcats, Donkey Kid, Paulinko, Ceci, SoulRabbi & Band, Pano, Brenda Blitz, Marlena Käthe, Solid Ground, Harmonic Gamblers, u.a.

Tickets

Eintritt: 27,50 – 30,50 Euro pro Tag, zzgl. Gebühr (bis 12 Jahre ist der Eintritt frei)

Festival Ticket für 3 Tage: 55,00 – 61,00 Euro, zzgl. Gebühr

Museum: Eintritt frei für Festivalbesucher*innen, tägliche Museumsführungen

Erweitere Öffnungszeiten der Ausstellungen

Freitag und Samstag, je 10-20 Uhr; Sonntag, 10-19 Uhr

Café und Lounge: Freitag und Samstag, je 20-01 Uhr, Sonntag bis 00 Uhr

Siebdruck Workshop 

Freitag, 17-19.30 Uhr

Samstag und Sonntag, je 15-19.30 Uhr

Kurzführungen durch die Ausstellungen

Fr, 16.08., um 16 Uhr für Familien / um 18 Uhr für Erwachsene

Sa, 17.08., um 16 Uhr für Familien / um 18 Uhr für Erwachsene

So 18.08., um 15 Uhr für Familien / um 17 Uhr für Erwachsene

Keine Anmeldung erforderlich. Treffpunkt: Museumskasse. In Kooperation mit dem Ludwig Forum Aachen. Unterstützt durch den Kulturbetrieb der Stadt Aachen. Mehr Informationen unter: 

www.kimiko-festival.de

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Zwei Stunden vor Spielbeginn

Heute spielt Alemannia Aachen erstmals wieder (nach Jaaaaahren in der Regionalliga) als 3.-Liga-Mannschaft im heimischen Stadion. Hoffe nur, dass der Gegner (SC Verl) nicht unterschätzt wird. Foto: Marc Teuku

Viele Menschen haben in Aachen wieder – nämlich alle 14 Tage – einen wichtigen Termin: ein Heimspiel des örtlichen Fußballclubs. Mit der Alemannia identifizieren sich in Aachen ganze Heerscharen.

Man trifft Freunde im Stadion, feuert seine Mannschaft an, treibt sie skandierend sogar bis vors gegnerische Tor und ist im besten Sinne der 12. Spieler auf dem Platz. Zuvor wird über die Spieler und besonders über die Gewinnchancen auf Facebook lang und breit diskutiert. Wer sich nur für 2 Cent für Aachen interessiert (etwa als Lokalpolitiker*in) muss diese Alemannia-Begeisterung ernst nehmen.

Erstaunlich wie viele Kinder (sie kommen für 1 Euro ins Stadion) mitgebracht werden, wie viele ältere und alte Menschen sich ins Stadion schleppen. Alles, um das Gefühl der Gemeinsamkeit zu verspüren, den Zusammenhalt in einer wichtigen Sache zu erleben, die Freude zu gewinnen, die Freude, einfach mal besser zu sein als andere.

(s. Kurzbericht in der rechten Spalte.)

Vertiefende Infos: Vom Glück, ein Fußballfan zu sein

Fußballfans werden mitunter skeptisch beäugt – dabei laden sie ihr Leben durch ihre Leidenschaft schlicht mit Sinn auf. Gemeinschaft, Rituale, große Gefühle: alles dabei. https://www.deutschlandfunk.de/fussball-fan-euro-2024-leidenschaft-tradition-100.html

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Im Standesamt: Änderung von Geschlecht und Vornamen möglich

Zum 1. November 2024 tritt in Deutschland ein Gesetz in Kraft, dass vor allem heillos autoritär strukturierte Personen (Putin) bis zur Weißglut reizt: das Selbstbestimmungsgesetz. Bereits ab diesen August 2024 können Menschen unter besonderen Voraussetzungen eine Erklärung zur Änderung ihres Geschlechtes und der Vornamen beim Aachener Standesamt abgeben.

Mit Selbstbestimmung ist gemeint, dass jeder Mensch selbst darüber entscheiden darf, wie er leben möchte. Diese Freiheit, über sein Leben selbst zu bestimmen, ist ein Menschenrecht, das auch durch unsere Verfassung geschützt wird.

Am 1. August, so teilt die Stadtverwaltung mit, seien beim Standesamt Aachen „26 Anträge zur Erklärung nach dem Selbstbestimmungsgesetz eingegangen“. Davon hätten 7 Personen den Antrag persönlich gestellt. Die anderen 19 hätten die Möglichkeit des schriftlichen Antrags genutzt. Weitere Termine seien beim Geburtenbuch vereinbart.

Das Standesamt informiert im Serviceportal der Stadt Aachen unter https://serviceportal.aachen.de/suche/-/vr-bis-detail/dienstleistung/6412850/show über die Möglichkeiten des Selbstbestimmungsgesetzes. Dort können Termine gebucht werden. Einen Vordruck für den schriftlichen Antrag, sowie ein Merkblatt findet man ebenfalls auf der Seite.

s. dazu auch: Transidentität

Man müsste hier einmal lang und breit darstellen, wie schwer es für einige wenige Menschen ist, z. B. als Mann „gelesen“ zu werden, also als Mann angesehen zu werden, wenn man in sich selbst ununterbrochen verspürt, dass ein Leben als weibliche Person eigentlich dem eigenen Empfinden und Denken usw. genau entspricht. Und umgekehrt. Solche Berichte gibt es und die mögt ihr googeln.

Eines aber gilt: Ein jede/r sollte Toleranz und Schutz  jenen Menschen gewähren, deren Geschlechtsidentität von dem Geschlecht abweicht, mit dem sie geboren wurden. Es werden voraussichtlich in ganz Deutschland 3100 Personen ihren Geschlechtereintrag ändern „. . . und dafür so ein Bohei seitens der Holzköpfe.“ Kommentar seitens eines Betroffenen.

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Das Gelände, das auch ein Park sein könnte

Auf diesem Gelände befand sich einmal die Klaus-Hemmerle-Hauptschule. Das ist lange her, und die Frage ist: Was wird eigentlich aus diesem Areal mitten in der Stadt?

In der Franzstraße – also quasi mitten in der Innenstadt – gibt es ein Grundstück, das sich als innerstädtischer Park ganz gut herrichten ließe. Dort befand sich mal eine Hauptschule, die wurde Mitte 2022 fachgerecht abgerissen, dem Erdboden gleichgemacht.

Und nun? Sollte auf diesen 4500 Quadratmetern nicht gebaut werden? Von zwei unterirdischen Sporthallen war die Rede, von einer 6- bzw. 8-gruppigen Kita auf diesen Sporthallen obendrauf, dazu von über 100 Wohnungen, die wegen der Innenstadtlage äußerst attraktiv wären. Nichts ist bisher geschehen.

Dabei gab es einen Architekten-Wettbewerb mit brauchbaren Vorschlägen, als Gewinner ging das renommierte Büro Kadawittfeld aus den Wettbewerb hervor. Sollten sich die konkreten Bauarbeiten noch hinziehen, vielleicht sogar mehrere Jahre lang hinziehen, dann könnte man doch – was am Büchel so gut realisiert und angenommen wurde – einen Park einrichten. Als Zwischenlösung sozusagen.

Mit großem Gerät alles abgerissen: die ehemalige Hauptschule in der Franzstraße (Nähe Marschiertor). Foto: AachenNews Archiv
Die Natur erobert sich ein großes innerstädtisches Grundstück zurück. Bestimmt dreimal so groß wie der Elisengarten. Nur: Dieses Gelände darf nicht betreten werden.

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Engagement im Ehrenamt wird anerkannt (mit 100 Euro im Monat)

Man wundert sich oft, was junge Leute alles ehrenamtlich auf die Beine stellen. „Ehrenamtliches Engagement ist wertvoll für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, weiß die Stadtverwaltung und lädt dazu ein, sich um das sogenannte Ehrenamtsstipendium zu bewerben.

Stadt und StädteRegion Aachen haben sich das „Ehrenamtsstipendium für junge Erwachsene“ ausgedacht. Seit 2023 erhielten zunächst 20 – ab 2024 dann 25 – ehrenamtlich engagierte junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren für ein Jahr lang eine monatliche Förderung von 100 Euro. Das ist wirklich nicht viel, das Engagement für Naturschutz, für Völkerverständigung oder für Sport mit Kids beispielsweise ist viele tausend Euro wert. Aber 1200 Euro sind als Anerkennung für ein Jahr auch nicht zu verachten.

Für die dritte Förderphase 2025 kann man sich noch bis zum 30. September 2024 bewerben. Grundsätzlich ist das für Personen im Alter von 16 bis 27 Jahren möglich, die beispielsweise in Verbänden oder Vereinen eine ehrenamtliche Schlüsselposition innehaben. Infos und die Möglichkeit zur direkten Bewerbung gibt es unter:

www.staedteregion-aachen.de/stipendium oder

www.aachen.de/ehrenamtsstipendium

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