Die Stadtbibliothek modernisiert in den kommenden Wochen ihr Bibliotheksmanagement-System. Geschaffen werde, so wird mitgeteilt, „ein zeitgemäßer digitaler Bibliotheksraum mit einem bedienfreundlichen Online-Katalog, einer Bibliotheks-App sowie weiteren ansprechenden Neuerungen“.
Entsprechend bleiben die Stadtbibliothek sowie die Stadtteilbibliotheken Depot und Haaren vom 3. bis zum 24. Juni geschlossen. In diesen drei Wochen fährt der Bücherbus ebenfalls nicht aus. Die (Außen-)Rückgabe funktioniert nicht. Medien, deren Fälligkeitsdatum in die Schließzeit fällt, werden automatisch verlängert. Die Onleihe sowie die Fernleihe und alle digitalen Angebote können nicht genutzt werden. Es gibt keinen Zugriff auf den Bibliotheks-Katalog (WebOpac).
Alle aktiven Bibliotheksausweise werden in ihrer Gültigkeit automatisch um drei Wochen verlängert. Informationen und Fragen unter bibliothek@mail.aachen.de und Telefon 0241/432 38000.
Die Arbeiten an der Brücke Turmstraße haben sich in den vergangenen Monaten verzögert. Das hat mehrere Gründe: Während der Wintermonate war das Wetter zu schlecht. Insbesondere die sehr empfindlichen Arbeiten an der Abdichtung waren überhaupt nicht möglich. Unter anderem mussten auch die Betonagearbeiten an den Kappen in den vergangenen Wochen mehrfach verschoben werden.
Zudem wurden einige Mängel festgestellt: Unter anderem konnten Arbeiten am Gehweg nicht abgenommen werden. Die Mängel mussten und müssen vor dem Weiterbau behoben werden, was ebenfalls zu Verzögerungen führt. Nach dem aktuellen Bauzeitenplan der beauftragten Firma ist eine Freigabe im Sommer möglich.
Foto:NeueBrücke Turmstraße von unten
Oberste Priorität bei der Brücke ist, die Qualität der Ausführungen sicherzustellen. Die Umleitungsstrecke für den motorisierten Verkehr bleibt bis zur Fertigstellung bestehen. Die Verzögerung der Fertigstellung hat keine relevanten Auswirkungen auf den erhöhten Ausweichverkehr, der durch die Sprengung der Haarbachtalbrücke (A544) entstehen wird.
CHIO-Brücke wird geprüft
Turnusmäßig wird der aktuelle Zustand der CHIO-Brücke am Dienstag, 23. April, an der Krefelder Straße überprüft. Die regelmäßige und fachkundige Bauwerksprüfung nach DIN-Norm DIN 1076 findet alle sechs Jahre statt. Dabei wird das gesamte Bauwerk, einschließlich des 68 Meter hohen Pylons und den Stahlseilabhängungen, nach einem systematisierten Verfahren geprüft und Schäden werden nach den Kriterien Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit bewertet.
Die Brückenprüfung wird in vier Abschnitte unterteilt. Dazu muss der erforderliche große Hubsteiger jeweils an einer anderen Stelle auf der Fahrbahn der Krefelder Straße platziert werden. So ist immer nur eine Fahrtrichtung, entweder stadtein- oder stadtauswärts, betroffen. Der Verkehr wird dann jeweils zweispurig am Arbeitsbereich vorbeigeführt. Es kann zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Gibt es auch in Aachen: Brücken, die nicht so aussehen, als müssten sie in Kürze abgerissen und neu errichtet werden. Foto: AachenNews Archiv
Brücke Grachtstraße gesperrt
Wegen eines akuten Schadenfalls ist die Brücke Grachtstraße, die die Bereiche Brand und Krauthausen verbindet, am Mittwochabend, 17. April, auf unbestimmte Zeit voll gesperrt worden. Der Brückenkörper hat sich gesetzt und die Ufermauer droht einzustürzen. Die Gasleitung, die an der Brücke verläuft, wurde noch am Abend im Zuge der Gefahrenabwehr von der Versorgung getrennt.
Von einer Fachfirma wird die verformte Stirnwand der Gewölbebrücke abgetragen. In den nächsten Wochen, nach Rückgang des Wasserstandes, wird die Brücke dann auf das Ausmaß der Schäden, Zustand und mögliche Instandsetzung geprüft. Bis auf Weiteres bleibt die Zufahrt nach Krauthausen deshalb gesperrt.
Achtlos weggeworfener Müll ist eine Gefahr. Er hat weitreichende ökologische und ökonomische Folgen. Sind die Abfälle einmal in der Umwelt, können sie Schadstoffe freisetzen oder in Kleinteile zerfallen, die für die Tier- und Pflanzenwelt an Land und in Gewässern gefährlich sind.
Aktionswoche bis Samstag, 20. April
Bei der Projektwoche sammeln jetzt schon tagelang Gruppen aus Kindertagesstätten und Schulen Abfälle in von ihnen selbst gewählten Bereichen. Am Aktionstag am Samstag, 20. April, sind alle Bürger*innen aufgerufen, auf allen öffentlichen Flächen, Wiesen, Spielplätzen und Parks Müll zu sammeln. So können alle wohnortnah mitwirken – und zwar im gesamten Stadtgebiet. „Aktuell haben wir 4.450 Anmeldungen, darunter etwa 3.500 Kinder“, sagt Manuela Wolf vom Team Entsorgungsmanagement des Aachener Stadtbetriebs. Und es können noch mehr werden, denn eine Anmeldung ist weiterhin möglich.
Anmeldung
Über das Formular auf www.aachen.de/fruehjahrsputz können sich Teilnehmer*innen und Gruppen weiterhin anmelden. Dort sind auch weitere Informationen zum Frühjahrsputz zusammengefasst.
Städtische Abfallsäcke, Greifzangen sowie Handschuhe (auch für Kinder) stellt der Aachener Stadtbetrieb kostenlos zur Verfügung. Alle erhalten das Equipment (nach der Anmeldung) in den Bezirksämtern, im Bürgerservice oder beim Aachener Stadtbetrieb.
Bei der Anmeldung ist es wichtig, dass der Ort, an dem die vollen Müllsäcke deponiert werden, genau beschrieben wird, damit der gesammelte Abfall auch durch den Aachener Stadtbetrieb gefunden werden kann. Wichtig: Der Aachener Stadtbetrieb darf nur Müll abholen, der im öffentlichen Straßenraum abgestellt wird.
Die Stadt Aachen plant, den Spielplatz im Stadtpark an der Monheimsallee neu zu gestalten. Das Ziel: Auf diesem Modellspielplatz soll die Inklusion im Mittelpunkt stehen. Und damit auch tatsächlich die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen mit Behinderung passgenau umgesetzt werden können, startet der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz eine Umfrage.
Die Stadt interessiert sich für die Gestaltung öffentlicher Spielplätze: Was fehlt? Wo gibt es Hindernisse? Es geht weniger um die konkrete Auswahl von Spielgeräten, sondern wie man auf den Spielplätzen spielen und als Mensch mit Behinderung Kinder begleiten kann.
Auch die Umgebung des Spielplatzes ist wichtig, zum Beispiel Leitsysteme, besondere Sitzgelegenheiten mit Aufstehhilfen oder Rollstuhlplätze.
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Spiel- und Bolzplatz Meerssener Straße
Neue Spielgeräte, neue Bodenbeläge und neuer Bolzplatz: Der Spielplatz an der Meerssener Straße wird in den kommenden Wochen und Monaten umgestaltet und ist für diese Zeit gesperrt. In der kommenden Woche, am Montag, 22. April, beginnen die Arbeiten. Der Umgestaltung war eine Bürgerbeteiligung voraus gegangen. Die Meisten Ideen und Wünsche werden nun umgesetzt.
Nach der Umgestaltung werden auf der Fläche wieder attraktive Spielangebote vorhanden sein. Im zentralen Sandbereich können die Kleinsten rutschen, spielen und buddeln und für die Größeren geht es auf dem neuen Klettergerüst hoch hinaus. Das erneuerte und aufgewertete Spielfeld rundet das Angebot ab.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Wie (schlecht) unsere Väter und Großväter gebaut haben, das lässt sich zur Zeit in der Lothringerstraße studieren. Sie haben einfach Schicht auf Schicht gelegt, den Untergrund niemals aufgeräumt und gut wars, bzw. nicht wirklich gut z. B. für die Bäume.
Dieses Vorgehen hatte wohl den Vorteil, dass man schnellfertig war (wo hingegen wir Heutigen alles sehr gründlich machen, deshalb niemalsfertig werden und so die ansässigen Händler ruinieren, s. Jakobstraße. Die Bauarbeiten in der Jakobstraße sollen angeblich bis zum 30. April abgeschlossen sein. AachenNews hat da vorerst Zweifel!)
Der Fachbereich Kommunikation der Stadtverwaltung schickte unterdessen einige erhellende Fotos zur Lothringerstraße, die zeigen, wie einst ein Platz angelegt wurde. Sagenhaft schlecht.
Unter einem Platz liegt in Aachen erst mal eine Betonplatte. Und dann Pflastersteine und dann noch eine Betonplatte oder zwei. Und trotzdem: Bäume sind auf dem Platz gleichwohl gewachsen. Alle Fotos: Stadt Aachen
Zwischen Oppenhoffallee und Wilhelmstraße geht es in mehreren Bauphasen zur Sache. Direkt nach Ostern (ab. 2./3. April) ging es los und dauert bis Herbst 2024. Auf dem Straßenabschnitt entstehen ein Premiumfußweg und ein Stück von der Radvorrangroute Brand/Eilendorf.
Man hätte ja mal was aufräumen können. Aber nein. Das war wohl zu aufwendig. Jetzt schauen sich Archäologen die Fundstücke an.
Die bisherigen Bauarbeiten zwischen Friedrich- und Alfonsstraße förderten u. a. Teile einer Wand hervor, die vielleicht zu einem Wohnhaus oder einem Keller gehörten. Überdies stellte sich heraus, dass es unter dem bisherigen Plattenbelag zum einen die 10 bis 40 Zentimeter dicke Betonschicht gab, die bereits bei einer früheren Wurzelsuch-Schachtung entdeckt worden war. Zum anderen gibt es weitere Oberflächen, die niemals weggeräumt worden sind. Dazu gehören zum Beispiel eine gepflasterte Fahrbahndecke und darüber eine asphaltierte.
Wahnsinn, was hier alles weggeräumt werden mußte. Nicht nur haufenweise Pflastersteine.
Nach Abschluss der Bauarbeiten „werden voraussichtlich im Herbst insgesamt 16 neue Bäume im Umfeld des Platzes gepflanzt“, so wird mitgeteilt. Neun davon haben große, sechs haben kleine Kronen. Hinzu kommt ein großkroniger Baum an der Einmündung der Alfonsstraße. Die zukünftigen Baumbeete würden große Wurzelräume erhalten. „Die Bäume bekommen damit einen Lebensraum, der auf das erwartete veränderte Stadtklima mit regenarmen und sehr heißen Witterungsperioden vorbereitet ist.“
Kommenden Dienstag ist es wieder soweit: Das Bürgerforum tagt und nimmt sich der Themen an, die den Bürgerinnen und Bürgern auf den Nägeln brennen und mit denen sie sich – weil Anwohner – besser auskennen als Politik und Verwaltung.
Was macht eigentlich das Regiotram-Projekt?, möchte jemand wissen. Der Antragsteller meint, das bisherige Planungsverfahren für die Regiotram lege nicht ausreichend dar, wie sich das neue Mobilitätskonzept ganz konkret auf den Alltag der Bürger*innen auswirkt. Darüber hinaus schlägt der Antragsteller vor, ein Software-Simulationssystem des gesamten Aachener ÖPNV-Netzes einzuführen, in dem der gesamte neue Fahrplan auf allen Strecken abgebildet ist.
Ein anderer Bürger beantragt ein Lösungskonzept für die Vermeidung wilden Mülls am Altkleidercontainer in der Prämienstraße. Er stellt verschiedene Lösungsmöglichkeiten zur Diskussion. Die Vermüllung im Umfeld von Altkleidercontainern sieht er als Problem, das sich über das gesamte Stadtgebiet erstreckt. Insbesondere nach den Wochenenden, an denen keine Leerung der Container stattfindet, sei das Ausmaß der willkürlichen Müllentsorgung zu erkennen.
Als drittes wird die Schulwegsicherung der Grundschule Mataréstraße diskutiert. Die Montessori-Grundschule wird von vielen Eltern mit dem Pkw angefahren. Dadurch entstehen immer wieder gefährliche Situationen. Eine Nachbarschaftsinitiative bittet das Bürgerforum zu beraten, ob die Vorschläge der Antragsteller*innen zeitnah umsetzbar sind.
Foto: AachenNews Archiv, Mataréstraße im Sonnenlicht
Vorgeschlagen werden beispielsweise abgepollerte Bürgersteige, verschiedene Straßenmarkierungen als zusätzliche Warnung für die Autofahrer, aber auch die Durchsetzung der erst kürzlich verabschiedeten Richtlinie, Straßen vor Schulen vor Unterrichtsbeginn sowie nach Unterrichtsende für die Durchfahrt zu sperren. Die Antragsteller*innen bitten dies rund um die Mataréstraße, den Bonifatiusweg und die Zeppelinstraße zu prüfen.
Foto: AachenNews Archiv, Montessori-Grundschule.
Im letzten Tagesordnungspunkt berät das Bürgerforum die Verkehrsberuhigung im westlichen Burtscheid. Obwohl es sich um ein Wohnviertel mit 30er-Zone handelt, sehen die Antragstellenden es durch Durchgangsverkehr mit überhöhter Geschwindigkeit belastet. Bürgerinnen und Bürger sehen in dem Viertel große Potenziale im nachhaltigen innenstadtnahen Wohnen. Die sogenannte „15-Minuten-Stadt“, in der fast alle Wege in 15 Minuten zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den ÖPNV erledigt werden können, sei dort keine Illusion.
Die nächste Sitzung des Bürgerforums ist öffentlich, sie findet statt am Dienstag, 23. April, um 18 Uhr im Pfarrsaal St. Katharina, Forster Linde 5.
Iran hat nachts 185 Drohnen, 36 Marschflugkörper und 110 Boden-Boden-Raketen auf Israel gefeuert. Der Angriff dauerte – soweit via Ex-Twitter zu sehen war – mehr als 5 Stunden. 99 Prozent aller Raketen wurden abgefangen. Drei Dutzend Menschen sollen verletzt, ein Kind getötet worden sein.
Es gingen ungeheuer viele Kurzmeldungen ein, in denen Menschen im Iran erklärten, dass dieser Angriff überhaupt nicht in ihrem Sinne geschieht und dass sie auf der Seite von Israel stehen. Wenn man also schreibt „der Iran hat Israel beschossen“, dann ist das Mullah-Regime gemeint.
Den Beschuss abgewehrt haben US-Streitkräfte, die Briten von Zypern aus, Jordanien (hat sogleich mitgeteilt, es werde alles abschießen, was im jordanischen Luftraum auftaucht), auch Saudi Arabien hat Israel beschützt. Das ist wichtig, natürlich hat vorrangig der Iron Dome in Israel sehr gut funktioniert.
Das Mullah-Regime ist beeindruckt und hat mitgeteilt, es werde vorerst keine weiteren Angriffe starten. Der Iran, aus dem heraus letzte Nacht zum ersten Mal gegen Israel gefeuert wurde, ist heute der engste Partner sowohl von Putins Russland als auch der Hamas. Alle Revolten in Iran hätten von Europa viel deutlicher unterstützt werden müssen. Wer vor 10 Jahren dachte, von Iran gehe keine Kriegsgefahr aus, hatte die Lage falsch eingeschätzt.
Biden muss nun erreichen, dass Israel auf einen Gegenangriff verzichtet.
Unter dem Slogan „Zukunft.Sozial.Mitgestalten.“ sucht die Stadt Aachen ab sofort neue Kolleg*innen.
Aachen bietet als familienfreundliche, soziale und integrative Stadt „ein spannendes Arbeitsumfeld für Sozialarbeiter*innen, pädagogisches Fachpersonal und Erzieher*innen, die die Zukunft sozial mitgestalten wollen und Lust auf neue Herausforderungen haben“, sagt Personaldezernent Dr. Markus Kremer. Er betont, dass es bei der Kampagne primär darum gehe, Absolvent*innen und Arbeitskräfte, die neu auf dem Arbeitsmarkt sind, zu akquirieren. Es soll keinesfalls Personal aus anderen Einrichtungen weggenommen werden.
Wer einen neuen Job im sozialen Bericht sucht, ist in Aachen richtig.
Was machen Mitarbeiter*innen in sozialen Berufen?
Im Bereich Wohnen, Soziales und Integration stellen die Mitarbeiter*innen die soziale Grundversorgung sicher und sorgen dafür, dass andere Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dazu gehören die Themen bezahlbarer Wohnraum und Sozialhilfe sowie die Integration und Arbeit mit Geflüchteten.
In den Bereichen Jugend und Schule sowie Kindertagesbetreuung dreht sich alles um das Wohl der Kinder und deren Familien: vom Baby bis über das 18. Lebensjahr hinaus. Es geht um Themen wie Prävention, Kinderschutz, Inklusion, Jugendsozialarbeit, Jugendhilfe im Strafverfahren, Schulentwicklung sowie Offener Ganztag. Aber auch um die Bildung, Erziehung und Betreuung der Kleinsten sowie Beratung und Begleitung der Familien.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Vor über zwei Jahren sah man plötzlich vor dem Rathaus von Aachen eine Ukraine-Flagge, danach eine Ukraine-Flagge mit Friedenstaube drauf. Letztere Flagge verschwand anlässlich des Weihnachtsmarktes.
Im Oktober 2023 schockte der grauenhafte Angriff der Hamas auf Israel die Welt. Damals drückte Aachen seine Solidarität mit Israel auch dadurch aus, dass die Flagge vor dem Rathaus gehisst wurde. Nicht ganz Aachen war solidarisch, die Flagge wurde erst beschädigt, dann gestohlen.
Warum wurden die beiden Flaggen nicht wieder aufgehängt? Das möchte nun die Fraktion Die Zukunft von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen wissen. Denn manchmal sind Symbole eben doch wichtig. Hier die Ratsanfrage.
Zwei Nationen sind in fürchterlicher Bedrängnis und hoffen auf unserer Hilfe und Solidarität. Die Flaggen waren Zeichen dafür. Foto: AachenNews Archiv
Fahrräder wurden bis Anfang 2022 in Menge geklaut, dann gründete die Polizei in Aachen die „Ermittlungsgruppe Bike“ und das Blatt wendete sich. Jetzt können die Beamten vermelden: Die Zahl der Fahrraddiebstähle ist stark rückläufig. Dazu beigetragen hat aber vermutlich auch die Tatsache, dass die Radler*innen ihre Stahlrösser besser sichern und GPS-Tracker verwenden.
Die Polizei blickte dieser Tage auf 2023 zurück und registrierte gegenüber dem Vorjahr nur noch 1251 Fälle von Radklau, das sind 26,5 Prozent weniger als 2022. Die Zahlen haben sich im Vergleich zu 2013 sogar halbiert. Räder werden überall gestohlen, nicht selten sogar aus Garagen sowie um Haltestellen herum und um Bahnhöfe.
Riskant ist es, sein Rad – nur weil man ganz kurz was einkaufen möchte – unabgeschlossen vor einem Laden abzustellen. Wie folgender Fall zeigt:
Das Rad abstellen und mal eben in den Laden reinspringen, das ist keine gute Idee. Tipp der Polizei: Fahrrad unbedingt immer an einen festen Gegenstand anschließen. Foto: AachenNews Archiv
Diesen Dienstag gegen 17 Uhr stellte ein Aachener sein Pedelec vor einem Geschäft in der Kleinmarschierstraße ab. Weil das Rad nur wenige Minuten unbeaufsichtigt sein sollte, lies er es unverschlossen vor dem Laden stehen. Nur eine Minute später sah er einen Unbekannten auf seinem Fahrrad davonfahren. Er rief die Polizei.
Mittels GPS-Tracker konnte das Pedelec samt Sporttasche im Bereich Kaiserplatz gefunden und dem Eigentümer zurückgegeben werden. Von dem Täter gab es jedoch keine Spur. „Dank der Videobeobachtung am Kaiserplatz wurde allerdings videografisch festgehalten, wie der Täter das Rad dort abstellte und davonging“, so teilt die Polizei mit. Man erkannte den Täter, er hatte nicht zum ersten Mal zugeschlagen. Jetzt sitzt er in Untersuchungshaft.
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Die Ermittlungsgruppe Bike ist auch 2024 aktiv, neuerdings sogar in der ganzen StädteRegion. Die Polizei will die Zahlen weiter drücken und arbeitet daran, Strukturen zu zerschlagen. Räder werden in der hiesigen Region oft von Gruppen bzw. Banden gestohlen, die z. B. gezielt Schulen abfahren und von da Räder mitnehmen. Der Schaden geht in die Millionen, obwohl auch in der StädteRegion immer öfter Räder an die Eigentümer zurückgegeben werden können.
In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Weihnachtsbäume
Die Weihnachtsbaumsammlung in der Innenstadt erfolgt über eine grundstücksnahe Sammlung. Die Termine für euer Grundstück erfahrt ihr im abfallnavi der Stadt Aachen und im Abfallkalender. Die Sammlung wird an dem mit einem Weihnachtsbaum-Symbol gekennzeichneten Termin am jeweiligen Entsorgungstag durchgeführt. Ist dein Entsorgungstag z. B. ein Mittwoch, wird auch nur an dem Mittwoch mit dem Tannenbaum-Symbol dein Weihnachtsbaum abgeholt.
Falls dein Weihnachtsbaum nicht den Teppich vollnadeln soll: Der Stadtbetrieb sammelt die Reste jetzt ein (aber nur ohne Lametta).
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wo auch immer ihr seid: Es lohnt sich, informiert zu sein. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Unsere Adresse: mail@AachenNews.org
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Diagnose von KI
Technologieversprechen für das Gesundheitswesen werden in Hamburg kritisiert auf dem 39C3 : KI-Systeme sollen Personalmangel beheben, doch Pläne wie die des Charité-Chefs, ein Drittel der Mitarbeitenden durch KI zu ersetzen, seien unrealistisch. Der Referent warnt u. a. vor der Ausblendung sozialer Ungleichheiten – während Tech-Milliardäre von Longevity träumen, sterben Menschen an behandelbaren Krankheiten wie HIV.
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.