Interessantes Projekt in Aachens Osten: Transformation einer Industriebrache beginnt

Wo früher Dichtungen produziert wurden – in Rothe Erde – da soll in den nächsten Jahren neues Arbeiten und Wohnen möglich werden. Die Rede ist vom Hutchinson-Gelände. Es ist eine häßliche Industriebrache, 3 Hektar sehen derzeit weitgehend so aus:

Es gibt wohl kaum eine Ecke in Aachen, die dringender einer Neugestaltung zugeführt werden sollte: Das Gelände befindet sich in Rothe Erde und soll zusammen mit dem alten Continental-Areal ein neues Aachener Quartier werden.

Die Werkshallen sind weg, die Unternehmen Landmarken, Stadtmarken und eco PARKS des Investors Norbert Hermanns haben übernommen.

Man kann über Investoren viel Gutes und auch Schlechtes sagen, aber im Grunde ist es doch ein Glück, dass in Aachen ein Investor wie Norbert Hermanns zu Hause ist. Ein gewisses Interesse an städtebaulicher und architektonischer Qualität, dazu Liebe zur Heimat, kann man ihm nicht absprechen. Ganz im Gegenteil zu einem anderen großen Investor in Aachen (Sauren).

Zurück zu den 30.000 Quadratmetern in Aachens Osten, Freunder Weg/Zeppelinstraße/Eisenbahnweg: Was aus der traditionsreichen Industriefläche (in etwa) einmal werden soll, das wurde jetzt der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Nachbarn und andere machten ihrerseits Vorschläge, wie die Pläne des Kölner Architekten Pablo Molestina noch verbessert werden können. Begleitet und geleitet wurde die Veranstaltung von sachkundigen Fachleuten der Stadtverwaltung. Sie werden letztlich genehmigen (oder auch nicht), was der Investor bauen möchte.

Blick auf das Gelände und eine Einladung zur Bürgerinformation.

Zunächst hatte man noch gedacht, man könnte auf dem abgelegenen Areal eine Art Zwischennutzung (Konzerte, Feste usw.) stattfinden lassen. Das ist aber leider nicht möglich, Eisenstäbe ragen aus dem Beton, es gibt ungute Höhenunterschiede, es besteht wirklich Unfallgefahr, wie man unten sehen kann.

Hier ist eigentlich nur der Himmel schön.

Geplant ist es, eine große Halle zu errichten mit angegliederten Büros, dazu viele Werkstätten neueren Typs und Wohnungen. Innen soll es eine Grünfläche geben. Vorgesehen sind auch eine Tiefgarage, Stellplätze für Fahrräder sowie eine Halle für Sport/Freizeit/Kultur (neuerdings Activity-Hub genannt). Alles hier zu sehen.

Was von den Bürger*innen gefragt und gewünscht wurde:

Mehr Grün, Platz für einen Spielplatz, Platz/Unterkunft für Jugendliche aus dem Viertel (sie haben nichts), eine etwas weniger dichte Bebauung, wenig Belästigung durch Lieferverkehre und eine gute soziale Durchmischung bei der Belegung der Wohnungen. Es erstaunte der Wunsch nach weniger sozialem Wohnungsbau in dem Viertel. Warum sollen z. B. Busfahrer, Feuerwehrleute und Krankenschwestern (Verdienst ungefähr 20.736 € – 28.080 € netto im Jahr), Polizisten und Erzieherinnen, die alle vom sozialen Wohnungsbau profitieren, aus dem Viertel rausgehalten werden?

Die Wünsche und Anmerkungen im Einzelnen:

Verkehr und parken, eine gute soziale Durchmischung und eine gewisse Aufenthaltsqualität waren Themen (bitte auf das Bild klicken und lesen).

Wahrscheinlich zuerst gebaut werden Wohnungen, erst 5 Jahre nach Baubeginn wird das Projekt ganz fertig sein.

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Jüngst wurde dem zuständigen politischen Gremium der Wohnungsmarktbericht vorgestellt. Die Lokalzeit Aachen hat dazu einen Beitrag gemacht. Hier einsehen.

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Gent besuchen, solange es noch geht

Jetzt hat es Valencia in Spanien erwischt: Unglaubliche Zerstörungen durch Überschwemmungen, dort nie gekannten Ausmaßes. Es ist zum Heulen, diese wunderschöne Stadt, die sicher viele aus dem Urlaub kennen. Endlich hat auch mal die Tagesschau sich dazu herabgelassen, darauf hinzuweisen, dass solche Unwetter „durch den Klimawandel verstärkt“ werden können. Mehrere Tote sind zu beklagen, Menschen werden vermisst. Bis zu 180 Liter Regen pro Quadratmeter sind gefallen. Alles live und in Farbe im Netz zu sehen.

Deshalb nun hier ein paar Fotos aus dem traumschönen Gent in Belgien, das ihr – falls noch nicht geschehen – auch mal besuchen könnt, bevor es von Unwettern grandios beschädigt wird.

Alle Fotos: Henning Brinkmann
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Alemannia steht vor Herausforderungen. Wir sind gespannt.

So viel Alemannia war nie.

Alemannia-Fans freuen sich auf die nächsten 2 Spiele: Heute, 30. Oktober, um 19.30 Uhr geht es im Bitburger Pokal um die Titelverteidigung. Gegner ist Bezirksligist SV Horrem, 5000 Zuschauer*innen werden erwartet. Für Horrem ist es das Spiel des Jahres, für Aachen werden Spieler auflaufen, die sonst eher auf der Bank sitzen. Und der sagenhafte Aufsteiger-Torwart Marcel Johnen kann endlich mal wieder in Aktion beobachtet werden.

Aachen hat ein sog. Luxusproblem: zwei ziemlich gleich gute Torwachte. Tja, das „Problem“ muss der Trainer lösen, man beneidet ihn nicht.

Das zweite Spiel diese Woche findet Samstag statt: Alemannia gegen die Zweite von Hannover 96. Beginn: 16.30 Uhr.

Mal sehen, ob da wieder die Leute von der Yellow Connection (YC) nicht ins Stadion reingelassen werden. Von wegen „zesame“ (zusammen), wie das Motto lautet. Davon ist schnell keine Rede mehr, wenn zwei Fan-Gruppen sich zoffen (unter anderem offenbar, weil YC und Karlsbande sich nicht einigen können, wer die neue Beschallungsanlage bedienen darf und wer seine Banner wo aufhängen darf).

Foto: Unbekannter Fan

Tja, das Problem kann der Trainer nicht auch noch lösen.

Ein Kenner der Szene sagte neulich: Die Karlsbande, das ist die Fan-Gruppe, die es immer verstanden hat und versteht, den Verein hinter sich zu bringen, egal was man wie gemacht hat. Auffallend ist auch, wie einfach es offensichtlich ist, den ganzen Yellow-Connection-Leuten flott den Zutritt zum Stadion zu verwehren, was bei der Boxstaffel nicht ging, angeblich. Da möchte man mal wissen, ob der Ausschluss der YC eigentlich „rechtssicher“ ist, wie man so sagt.

Wir bei AachenNews können diese Dinge – ehrlich gesagt – nur aus der Ferne beobachten, wir kennen weder Leute von der Karlsbande noch von der Yellow Connection persönlich, denken aber, dass Alemannia es sich auf Dauer nicht leisten sollte, eine ganze Fangruppe auszuschließen. Mal sehen.

Wie der Trainer vor dem Bielefeld-Spiel schon sagte: Die Fans sind der 12. Mann auf dem Platz, und jeder Fan wird gebraucht.

Die Fans (und nicht nur die auf der Werner Fuchs Tribüne) sammeln unterdessen Geld für eine Statue in Bronze von Werner Fuchs, nein, nicht 3 Meter hoch, nur lebensgroß. Bronze ist ein edles und teures Material, die Statue würde 35.000 Euro kosten, so wurde schon ausgerechnet. Wenn man damit mal hinkommt!?

Werner Fuchs ist ein ehemaliger Trainer, vielen im Stadion nicht persönlich bekannt. Er hat vor über 20 Jahren den Aufstieg in die 2. Liga möglich gemacht und wird Personenkult-artig verehrt.

Foto: im Stadion gesehen, hängt da an der Wand.

Es ist in Deutschland aus vielerlei Gründen etwas aus der Mode gekommen, pompöse Denkmäler aufzustellen um bestimmte Personen zu feiern. Die Reiterstatue eines Kaisers vor dem Stadttheater wurde z. B. – zu Beginn des Jahrhunderts kaum finanziert, aufgestellt und eingeweiht – etwa 40 Jahre später schon wieder eingeschmolzen. Der Grund: der 2. Weltkrieg.

Aber das ist insgesamt ein gutes Zeichen, dass sich die Fans eine Statue für 35.000 Euro leisten können, wir sind noch nicht verarmt in Aachen, die Geldbörsen der Leute sind noch voll.

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Warnung vor dem Abschleppwagen

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Aachen hat jetzt einen Nationalerbe-Baum

Alt, groß und dick – so kann man die Esskastanie, die jetzt offiziell zum Nationalerbe-Baum ausgelobt wurde, beschreiben. Zum Baum, der auch schon Naturdenkmal ist, führt nun ein umzäunter Fußweg. Zudem wurde eine Infotafel angebracht, eine Bank davor soll noch folgen.

Bewundern kann man die robuste Esskastanie auf der Wiese Ecke Schmiedgasse/Alte Vaalser Straße. „Dies ist allerdings nur mit etwas Entfernung möglich, da das Baumumfeld sehr sensibel ist und zudem als Schafweide genutzt wird“, so teilt die Stadtverwaltung mit.

Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kommend, ist die Esskastanie schon seit langer Zeit in Deutschland verbreitet und heimisch – besonders im Westen Deutschlands. Foto: Stadt Aachen/Andreas Schmitter

Das Ziel der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft e. V. ist, potentielle Uraltbäume besonders zu schützen. Diese Bäume können vereinzelt bis zu über 1.000 Jahre alt werden. Insgesamt sollen 100 Nationalerbe-Bäume gefunden und ausgerufen werden, um sie nachfolgend intensiv pflegen zu können. Die Ausrufung erfolgt durch ein Kuratorium bei der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft e. V.. Finanzieller Förderer ist die Eva Mayr-Stihl Stiftung, mit deren Hilfe bereits 43 Bäume als Nationalerbe-Baum-Kandidaten ausgewählt werden konnten – 40 von diesen sind bereits auch offiziell ausgezeichnet worden.

Die Aachener Esskastanie

Schätzungen über das Alter der Aachener Esskastanie gehen weit auseinander, es finden sich Angaben zwischen 300 und 800 Jahren. Die Nationalerbe-Baum-Initiative weist auf ihrer Homepage nun circa 450 Jahre aus sowie 18 Meter Höhe und 8,04 Meter Stammumfang (in 1,3 Meter Stammhöhe gemessen). Somit eignet sich die Esskastanie ideal als Nationalerbe-Baum, denn so einer soll über 400 Zentimeter Stammumfang haben und möglichst über 400 Jahre alt sein.

Dass gerade eine Esskastanie beziehungsweise eine Castanea sativa als Nationalerbe-Baum auserkoren wird, ist kein Zufall: Diese Baumart ist besonders robust und weniger anfällig gegenüber extremen Wetterereignissen wie heißen Trockenperioden, weshalb die Esskastanie auch als Klimabaum bezeichnet wird.

Die essbaren Kastanien des Baums dienten als wichtiges Grundnahrungsmittel vor allem in Zeiten von Getreidemissernten. Botanisch ist die Baumart den Buchengewächsen zuzuordnen, sie hat eine Lebenserwartung von 500 bis 1.000 Jahren und die Erntezeit der Nussfrüchte geht von Ende September bis Anfang Oktober. Wenn diese von den Bäumen fallen, sind sie auch gefundenes Fressen für Wildschweine und Eichhörnchen.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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„Röhrenbilder“ von Rune Mields im LuFo. Eröffnung am Sonntag um 12 Uhr.

In Aachen zu sehen bis zum 2. März 2025: Arbeiten der Künstlerin Rune Mields.

Im Ludwig Forum (LuFo) in Aachen werden Arbeiten der Künstlerin Rune Mields gezeigt. Der Titel der Schau lautet „Der unendliche Raum – dehnt sich aus“, der Spruch stammt von einem Schild, das vor über 50 Jahren mal in dem Eifelort Monschau in einem Garten an der Rur stand. Und zwar im Rahmen einer der ersten Open-air-Kunstausstellungen in Deutschland. Umwelt-Akzente.

Jetzt stellt das Ludwig Forum Aachen das Schaffen von Rune Mields, die 1935 in Münster geboren wurde, vor. Mields lebte zwischen 1965 und 1970 in Aachen. Ausgangspunkt der neuen Präsentation bilden ihre sogenannten „Röhrenbilder“, an denen sie ab Ende der 1960er-Jahre arbeitete und von denen Peter und Irene Ludwig 1969 mit sicherem Gespür für gute Kunst die Arbeit Nr. 26 für ihre Sammlung erwarben.

Das Museum teilt mit: Im Zusammenspiel mit zahlreichen Studiozeichnungen und zwei Werkgruppen aus der Folgezeit werden konzentrierte Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess und ihre seit über fünf Dekaden anhaltende Bearbeitung „unendlicher Räume“ in Auseinandersetzung mit Systemen, Theorien und Phänomenen aus Mathematik, Geometrie, Physik, Philosophie und anderen Wissenschaften gegeben.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Eva Birkenstock in Assistenz von Anna Marckwald und Mailin Haberland. Begleitet wird „Der unendliche Raum – dehnt sich aus“ von einer Kabinettausstellung zum von Rune Mields mitgegründeten Aachener Kunstverein „Gegenverkehr – Zentrum für aktuelle Kunst e.V.“ von Holger Otten, Anna Marckwald und Miriam Schmidt.

Die Eröffnung der Ausstellung findet statt am Sonntag, 27. Oktober, um 12 Uhr im Ludwig Forum in Aachen, Jülicher Straße. Zur Begrüßung sprechen die Bürgermeisterin von Aachen Hilde Scheidt, Carolin Scharpff-Striebich, die Vorsitzende des Kuratoriums der Peter und Irene Ludwig Stiftung ist und Eva Birkenstock, die Direktorin es Forums.

Im Anschluss wird die Künstlerin von Annelie Pohlen (Publizistin, Bonn) vorgestellt.

Aus dem kleinen Katalog, der 1970 zu der Ausstellung in Monschau erschien. Links: das Schild, das jetzt im Ludwig Forum zu sehen ist.
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Wohnungsbau im Ostviertel: Neue Projekte geplant

Während Thomas Gottschalk „Man darf ja nichts mehr sagen!“ jammert, dürfen sich die Aachenerinnen und Aachener tatsächlich zu allem Möglichen äußern, natürlich auch zur Planung von Wohnungen im Ostviertel.

Im Aachener Ostviertel sollen neue Wohnungen und eine Kindertagesstätte auf einer rund einen Hektar großen Fläche zwischen Stolberger Straße und Elsassstraße entstehen, also direkt neben der Yunus Emre Moschee (s. Foto). Bei mindestens 40 Prozent der Wohnungen soll es sich um öffentlich geförderten Wohnungsbau handeln, das teilte die Stadtverwaltung mit. (Wir berichteten)

Der Bebauungsplan „Elsassstraße/Moscheeplatz“ liegt von Montag, 28. Oktober, bis Freitag, 29. November, im Verwaltungsgebäude an der Lagerhausstraße aus. Zudem findet ein Anhörungstermin am Donnerstag, 14. November, 18 bis 19 Uhr, im Foyer der Nadelfabrik, Reichsweg 30, statt.

Der städtebauliche Entwurf des neuen Wohngebiets wurde aus dem Wettbewerb „Neues Wohnen im Ostviertel“ entwickelt. Er soll die Randbebauung am Moscheeplatz vervollständigen. Durch die Gebäudestruktur soll zudem ein ruhiger, grüner Innenhof mit Aufenthaltsqualität entstehen. 

Die Unterlagen sind online zu finden unter www.aachen.de/bauleitplanung.

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Auf dem Gelände des ehemaligen Automobilzulieferers Hutchinson will die Landmarken-Gruppe aktiv werden. Die Gruppe plant dort einen Modellstandort für urbane Produktion. Für den rund drei Hektar großen Bereich startet jetzt die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit.

Zwischen Freunder Weg, Zeppelinstraße und Eisenbahnweg soll ein Mix aus Gewerbe-, Freizeit und Dienstleistungsangeboten geschaffen werden. Auch sollen (öffentlich geförderte) Wohnungen entstehen. Ein sogenannter „Activity Hub“ verspricht vor Ort attraktive Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Der Schwerpunkt liegt an dieser Stelle vor allem aber auf der Schaffung von dringend benötigten Gewerbeflächen.

Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit läuft von Freitag, 25. Oktober, bis Dienstag, 26. November. Die Verwaltung informiert über die Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der  Planung im zentralen Internetportal des Landes NRW unter www.beteiligung.nrw.de und auch unter beteiligung.aachen.de. Die Unterlagen werden im gleichen Zeitraum im Foyer des Verwaltungsgebäudes Am Marschiertor, Lagerhausstraße 20, öffentlich ausgestellt. Sie können montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags bis 15 Uhr eingesehen werden.

Abbildung: Projektentwicklung: ecoPARKS + Landmarken/Entwurf und Visualisierung: Molestina Architekten und Stadtplaner

Die Stadt bietet einen Anhörungstermin am Montag, 28. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr, im Foyer der Nadelfabrik, Reichsweg 30, an.

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Parallel läuft die Öffentlichkeitsbeteiligung für die I. Änderung des Bebauungsplans Nr. 593 „Hünefeldstraße/Hickelweg“. In dem nahegelegenen Gebiet zwischen Hünefeldstraße, Hickelweg und Madrider Ring liegt unter anderem das sogenannte Thouet-Grundstück. Dieses soll ebenfalls zeitgemäß entwickelt werden, sodass die Fläche zukünftig effektiver für Gewerbenutzungen zur Verfügung steht.

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Alemannia: Vorfreude auf das Flutlichtspiel

Morgen, Mittwoch, werden sich auf dem Tivoli wieder 25.000 Menschen einfinden. Vielleicht sogar noch mehr. Morgen ab 19 Uhr spielt die Alemannia gegen Unterhaching. Bei Flutlicht. Da haben mal nicht die Aachener, sondern die Gäste eine 8-stündige Busfahrt in den Knochen. Mal sehen, wieviele Fans von denen die lange Reise auf sich nehmen. Update: Die Mannschaft von Unterhaching wird fliegen und mit einem Bus abgeholt.

Aachen ist Samstag aus Rostock mit drei Punkten zurückgekommen und jetzt auf Platz 10 in der Tabelle. Man muss das nicht erwähnen, es stand ja überall. Die Freude war wirklich riesengroß, 1500 mitgereiste Aachen-Fans waren aus dem Häuschen, ein Fan soll vor Freude über ein Brüstung 5 Meter tief gefallen sein. Wie es ihm wohl geht?

Fußball ist ein Sport mit großem Verletzungsrisiko. Entweder verletzt man sich, weil man Freudensprünge vollführt, oder es verletzen sich Spieler, erinnert sei an Aldin Dervišević und Torwart Marcel Johnen. Beide mussten vom Spielfeld aus sofort in ein Krankenhaus gebracht werden, und zwar liegend und mit Grund, nicht einfach so zur Vorsicht. Und Trainer Heiner Backhaus muss so viel schreien, dass er nach dem Spiel in Rostock ganz heiser war. Stimme so gut wie weg.

Das kann aber auch daran liegen, dass er so viele Interviews geben muss. Meine Güte, was wird der Mann alles gefragt („Bist du religiös?“)! Backhaus gab im letzten Jahr wahrscheinlich mehr Interviews als OB Keupen und Beinahe-Bundeskanzler Armin Laschet zusammen. Bis jetzt kommt der Coach total authentisch rüber und hat sich noch keine verbale Katastrophe geleistet. Tausende sehen die Interviews im Netz.

Nebenbei: Das gefällt einem an den Menschen in Aachen, sie können bewundern, können ohne jede Ironie einfach total begeistert sein. Zur Zeit von Heiner Backhaus.

Das kommende Spiel wird vermutlich wieder ein Hit. Viele erwarten viel, sind euphorisch. Die Mannschaft hat ihren Stil, ihre Idee von Fußball, aber die spielt doch jedes Mal ein bisschen anders, sie entwickelt sich. Spannend. Man möchte doch sehr gern wissen, wohin sich das nach weiteren über 30 Spielen bewegt haben wird.

Zum Schluss noch eine gute Nachricht. Der total aus den Fugen geratene Trainingsplatz der Alemannia wird ab Mitte November saniert. Und die Kosten und Folgekosten werden ASB (Stadt) und Verein gemeinsam tragen, wer zu welchen Teilen ist hier noch nicht bekannt. – Na dann (es gibt noch Karten): Bis morgen Abend op d’r Tivoli.

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UPDATE: Hier die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen SpVgg Unterhaching mit vielen Fragen. Da erfährt man auch, dass der Trainer von Haching, Marc Unterberger, in Aachen nicht am Spielfeldrand dabei sein darf. Er hatte zuletzt nach einem Spiel einen Offiziellen bedrängt. Die Folge: Rote Karte. Rot wegen Handshake

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Auch mal schön: freie Sicht auf St. Jakob

Bei idealem Radfahr-Wetter (kühl und sonnig) ging die Tour heute über die neue Brücke Turmstraße. Von dort hatte man endlich mal wieder diesen wunderbaren Blick auf eine Lok, eine Brücke und die Kirche St. Jakob in der Jakobstraße. Fotos: Henning Brinkmann
Herbst ist eine schöne Jahreszeit: Es ist nicht mehr heiß und die Blätter der Bäume färben sich bunt. Es gibt viel Wind, es stürmt, und zu Hause ist es besonders gemütlich. Im Bild: Lousberg mit Drehturm Belvedere.
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450 neue Bäume: Pflanzaktion gestartet

Mal eine gute Nachricht: Mit Beginn des Oktobers hat beim Aachener Stadtbetrieb die neue Baumpflanzsaison begonnen. Mehr als 450 Bäume werden bis Februar im Stadtgebiet gepflanzt. Die Bäumchen sind zwar jetzt noch klein, werden aber später mal Schatten spenden und das Stadtklima wesentlich verbessern.

40 Baumarten, darunter Stieleichen, Tulpenbäume, Hopfenbuchen, Robinien, Zierkirschen und Zierbirnen, erhalten ihre Standorte in Baumscheiben in Straßenzügen, städtischen Parks und auf städtischen Spielplätzen. Das teilte jetzt die Stadtverwaltung mit.

Das Team Baumpflanzungen der Stadtverwaltung hat in diesen Tagen ziemlich viel zu tun. Fotos: Stadt Aachen

Allein in der Röhrigstraße und der Kirchheidstraße in Brand werden 50 neue Bäume gepflanzt. „Innerhalb der vergangenen zehn Jahre mussten Bäume, die wegen Pilzbefall und Anfahrschäden nicht mehr verkehrssicher waren, entfernt werden“, erläutert Michael Speck, Teamleiter Baumpflanzungen des Stadtbetriebs. Bei den Baumstandorten in der Röhrigstraße ist wegen parkender Fahrzeuge der Boden stark verdichtet. Daher werden die neuen 20 Apfeldorne in ein spezielles Baumsubstrat gesetzt, das unter anderem zu einem sicheren Anwachsen und Wachstum der Bäume beiträgt.

Für die 19 Baumstandorte in der Kirchheidstraße haben die Experten des Stadtbetriebs Säulenfelsenbirnen ausgewählt, da sich diese Baumart in der Straße bereits bewährt hat. 

Das Team der Baumunterhaltung des Stadtbetriebs kontrolliert und pflegt rund 120.000 Bäume in Aachen. Dabei ist auffällig, dass rund ein Prozent dieser Bäume jedes Jahr durch Erkrankungen, Lebensalter und äußere Wettereinflüsse wie Sturm und Schneebruch abgängig sind.

Um der Zahl entgegenzuwirken, wurde das neue Team Baumpflanzungen etabliert. Jedes Jahr pflanzen die Mitarbeiter*innen nun 450 neue Bäume – mit, nach Möglichkeit, steigender Tendenz.

Foto: Bäume werden nicht nur in Brand gepflanzt. Zur Freude der jeweiligen Anwohner*innen, so ist anzunehmen.

Die Neupflanzungen verteilen sich auf das gesamte Stadtgebiet, darunter in der Hansmannstraße, Nirmer Straße, Josefstraße, Kalkbergstraße, Schleidener Straße, Prämienstraße, Laurensberger Straße und am Vetschauer Weg.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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