Im Mai 2022 war mitten in Aachen die alte Kastanie vom Katschhof nicht mehr standsicher. Der Stadtbetrieb musste den Baum kurzfristig fällen. An Ort und Stelle wurde jetzt im Auftrag des Fachbereichs Klima und Umwelt von der Firma Carl Ley Landschaftsbau GmbH ein neuer Baum gepflanzt. Foto: Stadt Aachen/Jane Kaimer
Neue Bäume für in der Innenstadt gefällte Bäume werden gerne mal außerhalb (auf Friedhöfen) wo gar kein Mangel an Bäumen ist gepflanzt. Naive Gemüter erfreut das, und schlecht ist es ja auch wirklich nicht. Aber manche würden es doch bevorzugen, wenn Innenstadtbäume auch in der Innenstadt ersetzt werden.
Das ist jetzt auf dem Katschhof der Fall. Der dort gefällte Baum wird nicht außerhalb ersetzt, sondern an Ort und Stelle. Nachdem die archäologischen Ausgrabungsarbeiten abgeschlossen sind, ist damit wieder ein Baum auf dem alten Standort der Rosskastanie vorhanden. Es ist ein fast zwei Jahrzehnte alter Schnurbaum, er steht vor dem Durchgang zur Krämerstraße.
Der Baum komme mit längeren Trocken- oder Hitzeperioden gut zurecht, so wird von fachkundiger Seite mitgeteilt. Grund für die Nachpflanzung: Vor allem im Hinblick auf den Klimawandel ist es wichtig einen großen, schattenspendenden Baum zu setzen, der mit einer breiten Krone aufwarten kann. Der Baum hebt sich durch seine Blüte auch optisch von den Linden in seinem Umfeld ab.
Warum keine Kastanie?
Die bisherige Baumart, die Rosskastanie, wird zurzeit nicht nachgepflanzt. Das teilt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit. Bei diesen Bäumen können die Blätter von der Rosskastanien-Miniermotte befallen werden. – Krankheiten waren im Mai 2022 die Ursache für die Fällung der 120-jährigen Rosskastanie auf dem Katschhof.
Boxgraben rauf oder runter – das ist für Radfahrer*innen immer gefährlich. Beispielsweise ragen Kfz in die Radfahrstreifen hinein, weil für die heutzutage breiten Autos der Parkstreifen zu schmal ist. Fotos aus April 2024: Radentscheid
Drei Verkehrsverbände äußern sich zur Situation auf dem vielbefahrenen Aachener Boxgraben. Dort ist die Situation für alle, die mit dem Rad unterwegs sind, ausgesprochen gefährlich. Wird alles besser, wenn ein Umbau-Plan der Verwaltung umgesetzt wird? „Nein“, meinen Radentscheid, VCD Aachen-Düren und Uni.Urban.Mobil. Sie weisen in einer Stellungnahme darauf hin, dass keine der vorgelegten Planungen für den Boxgraben den aktuellen verbindlichen Regelwerken entspricht.
„Keine der Varianten gewährleistet eine sichere Verkehrsführung nach dem Stand der Technik“, so wird mitgeteilt.
Besonders kritisch sei, dass Radfahrende weiterhin durch plötzlich geöffnete Autotüren gefährdet werden. Zur Vermeidung von schweren Unfällen sind ausreichende Sicherheitsräume zwischen Parkplätzen und Radverkehr notwendig. Die seien in der Planung immer noch nicht eingehalten. Es komme zu sog. Dooring-Unfällen.
Bitte Richtlinien beachten!
Zum einen seien die Parkplätze mit 1,80 Metern Breite zu schmal. Die Richtlinien sehen mindestens 2 Meter vor. Zum anderen forderten die aktuell gültigen Regelwerke einen Sicherheitstrennstreifen von mindestens 0,75 m neben Parkplätzen, eben um Dooring-Unfälle effektiv zu verhindern.
Ohne eigene Radverkehrsanlage würden Radfahrende versuchen, rechts an wartenden Kfz vorbeizufahren oder auf den Gehweg ausweichen. Das Unfallrisiko mit linksabbiegenden Kraftfahrzeugen würde weiterhin bestehen, zudem würde es zu zusätzlichen Konflikten mit dem Fußverkehr kommen. Nicht ohne Grund würden die Richtlinien bei einer Verkehrsbelastung wie am Boxgraben eigene Radverkehrsanlagen vorsehen.
Wenn jetzt die Entscheidung getroffen werde, dass bergab die Radfahrenden im Kfz-Verkehr „mitschwimmen“, sei auch langfristig keine Lösung mehr für diesen wichtigen Abschnitt im Aachener Radhauptnetz zu erwarten.
Lange Staus prägen regelmäßig das Bild auf dem Boxgraben. Nicht selten reichen sie von der Mozartstraße fast bis zum Luisenhospital. Die Gasse zwischen parkenden und im Stau stehenden Wagen bleibt den Rädern – schon lange ein unhaltbarer Zustand.
Die Verkehrsverbände fordern daher, dass zusätzliche Varianten ausgearbeitet werden, die den aktuellen Regelwerken entsprechen und Radverkehrsanlagen in beiden Fahrtrichtungen enthalten. Keine der ( in der Bezirksvertretung den Politiker*innen vorgestellten) Varianten bilde eine geeignete Grundlage. Auch wenn am Boxgraben Kompromisse bezüglich der Radverkehrsführung gemacht werden müssen, müsse die Verkehrssicherheit unbedingt gewährleistet sein.
Entscheiden soll die Politik die Angelegenheit – so ist es geplant – in der Sitzung des Mobilitätsausschuss am Donnerstag, 16. Mai. Die Sitzung ist öffentlich.
Wahlwerbung der Europapartei Volt.Es ist ein Plakat, auf dem jemand abgebildet ist, der ein Plakat hält.
Das ist mal eine klare Botschaft, aber was hat sie mit der Europawahl zu tun, die am Sonntag, 9. Juni, stattfindet? Immerhin: Man wird daran erinnert, dass wir in einem Land leben, wo es freie und geheime Wahlen gibt. Was für ein Glück, was für ein Privileg gegenüber zum Beispiel den Menschen in Russland! (Das Plakat wurde in Roetgen gesehen.)
Ehrlich gesagt freut man sich bei AachenNews jedes Mal, Wahlplakate zu sehen. Und wie man in England bei der Abstimmung zum Brexit erkannt hat: Jede Stimme zählt. Wer am Wahltag zu Hause bleibt, muss sich am Ende über gar keine Katastrophe wundern. Und besonders, wer Parteien wählt, die nicht genug Geld für die Verteidigung Deutschlands und Europas ausgeben wollen, muss sich nicht wundern, wenn ihn das schließlich das Leben kostet. Krass, aber so ist es.
Die Piratenpartei möchte ebenfalls wieder ins Europaparlament einziehen. Diverse Wahlplakate sind schon in Aachen eingetroffen, müssen aber noch gehängt werden.
Wirbt dafür, Piraten zu wählen:Anne Herpertz(26). Foto: Dirk Szagunn
Der Trierer Platz an der Trierer Straße in derzeit noch mehr Parkplatz als sonst was. Könnte dieser Platz eine Art „neue Mitte“ für einen Teilbereich von Forst werden? Ist das der Wunsch der Anwohner? Am Samstag, 4. Mai, wird mal was ausprobiert.
Aachen – zwischen Rothe Erde und Driescher Hof – soll schöner werden. Gemeint ist der Stadtteil Forst, früher mal eine selbstständige Gemeinde. Forst war lange Zeit das Stiefkind der Aachener Politik, jedenfalls empfinden das viele Forster*innen so. Doch das muss nicht so bleiben.
Der Stadtteil soll nicht nur schöner werden, sondern in seinen einzelnen Teilen auch sozialer. Man will das Gemeinschaftsgefühl stärken. Menschen, die Lust dazu haben, sollen sich kennenlernen, sich gegenseitig helfen und zusammen feiern. Und zwar als erstes am Samstag, 4. Mai, auf dem Trierer Platz.
Das Fest wird experimentellen Charakter haben, die Veranstalter haben sich Überraschungen ausgedacht.
Forst gliedert sich im Grunde in sechs Teile: Es gibt Unterforst, Altforst, Schönforst und Forster Linde, dazu Driescher Hof und die Obere Trierer Straße. Alle Teile haben eigentlich keine richtige Mitte, sollen aber im Laufe der Jahre eine bekommen. Mehr dazu lest ihr hier.
Foto: Der Ausschnitt aus einem Plakat zeigt die sechs Teile von Forst. Jeder Teilbereich ist in vielerlei Hinsicht anders als die anderen.
Die Stadtbibliothek modernisiert in den kommenden Wochen ihr Bibliotheksmanagement-System. Geschaffen werde, so wird mitgeteilt, „ein zeitgemäßer digitaler Bibliotheksraum mit einem bedienfreundlichen Online-Katalog, einer Bibliotheks-App sowie weiteren ansprechenden Neuerungen“.
Entsprechend bleiben die Stadtbibliothek sowie die Stadtteilbibliotheken Depot und Haaren vom 3. bis zum 24. Juni geschlossen. In diesen drei Wochen fährt der Bücherbus ebenfalls nicht aus. Die (Außen-)Rückgabe funktioniert nicht. Medien, deren Fälligkeitsdatum in die Schließzeit fällt, werden automatisch verlängert. Die Onleihe sowie die Fernleihe und alle digitalen Angebote können nicht genutzt werden. Es gibt keinen Zugriff auf den Bibliotheks-Katalog (WebOpac).
Alle aktiven Bibliotheksausweise werden in ihrer Gültigkeit automatisch um drei Wochen verlängert. Informationen und Fragen unter bibliothek@mail.aachen.de und Telefon 0241/432 38000.
Die Arbeiten an der Brücke Turmstraße haben sich in den vergangenen Monaten verzögert. Das hat mehrere Gründe: Während der Wintermonate war das Wetter zu schlecht. Insbesondere die sehr empfindlichen Arbeiten an der Abdichtung waren überhaupt nicht möglich. Unter anderem mussten auch die Betonagearbeiten an den Kappen in den vergangenen Wochen mehrfach verschoben werden.
Zudem wurden einige Mängel festgestellt: Unter anderem konnten Arbeiten am Gehweg nicht abgenommen werden. Die Mängel mussten und müssen vor dem Weiterbau behoben werden, was ebenfalls zu Verzögerungen führt. Nach dem aktuellen Bauzeitenplan der beauftragten Firma ist eine Freigabe im Sommer möglich.
Foto:NeueBrücke Turmstraße von unten
Oberste Priorität bei der Brücke ist, die Qualität der Ausführungen sicherzustellen. Die Umleitungsstrecke für den motorisierten Verkehr bleibt bis zur Fertigstellung bestehen. Die Verzögerung der Fertigstellung hat keine relevanten Auswirkungen auf den erhöhten Ausweichverkehr, der durch die Sprengung der Haarbachtalbrücke (A544) entstehen wird.
CHIO-Brücke wird geprüft
Turnusmäßig wird der aktuelle Zustand der CHIO-Brücke am Dienstag, 23. April, an der Krefelder Straße überprüft. Die regelmäßige und fachkundige Bauwerksprüfung nach DIN-Norm DIN 1076 findet alle sechs Jahre statt. Dabei wird das gesamte Bauwerk, einschließlich des 68 Meter hohen Pylons und den Stahlseilabhängungen, nach einem systematisierten Verfahren geprüft und Schäden werden nach den Kriterien Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit bewertet.
Die Brückenprüfung wird in vier Abschnitte unterteilt. Dazu muss der erforderliche große Hubsteiger jeweils an einer anderen Stelle auf der Fahrbahn der Krefelder Straße platziert werden. So ist immer nur eine Fahrtrichtung, entweder stadtein- oder stadtauswärts, betroffen. Der Verkehr wird dann jeweils zweispurig am Arbeitsbereich vorbeigeführt. Es kann zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Gibt es auch in Aachen: Brücken, die nicht so aussehen, als müssten sie in Kürze abgerissen und neu errichtet werden. Foto: AachenNews Archiv
Brücke Grachtstraße gesperrt
Wegen eines akuten Schadenfalls ist die Brücke Grachtstraße, die die Bereiche Brand und Krauthausen verbindet, am Mittwochabend, 17. April, auf unbestimmte Zeit voll gesperrt worden. Der Brückenkörper hat sich gesetzt und die Ufermauer droht einzustürzen. Die Gasleitung, die an der Brücke verläuft, wurde noch am Abend im Zuge der Gefahrenabwehr von der Versorgung getrennt.
Von einer Fachfirma wird die verformte Stirnwand der Gewölbebrücke abgetragen. In den nächsten Wochen, nach Rückgang des Wasserstandes, wird die Brücke dann auf das Ausmaß der Schäden, Zustand und mögliche Instandsetzung geprüft. Bis auf Weiteres bleibt die Zufahrt nach Krauthausen deshalb gesperrt.
Achtlos weggeworfener Müll ist eine Gefahr. Er hat weitreichende ökologische und ökonomische Folgen. Sind die Abfälle einmal in der Umwelt, können sie Schadstoffe freisetzen oder in Kleinteile zerfallen, die für die Tier- und Pflanzenwelt an Land und in Gewässern gefährlich sind.
Aktionswoche bis Samstag, 20. April
Bei der Projektwoche sammeln jetzt schon tagelang Gruppen aus Kindertagesstätten und Schulen Abfälle in von ihnen selbst gewählten Bereichen. Am Aktionstag am Samstag, 20. April, sind alle Bürger*innen aufgerufen, auf allen öffentlichen Flächen, Wiesen, Spielplätzen und Parks Müll zu sammeln. So können alle wohnortnah mitwirken – und zwar im gesamten Stadtgebiet. „Aktuell haben wir 4.450 Anmeldungen, darunter etwa 3.500 Kinder“, sagt Manuela Wolf vom Team Entsorgungsmanagement des Aachener Stadtbetriebs. Und es können noch mehr werden, denn eine Anmeldung ist weiterhin möglich.
Anmeldung
Über das Formular auf www.aachen.de/fruehjahrsputz können sich Teilnehmer*innen und Gruppen weiterhin anmelden. Dort sind auch weitere Informationen zum Frühjahrsputz zusammengefasst.
Städtische Abfallsäcke, Greifzangen sowie Handschuhe (auch für Kinder) stellt der Aachener Stadtbetrieb kostenlos zur Verfügung. Alle erhalten das Equipment (nach der Anmeldung) in den Bezirksämtern, im Bürgerservice oder beim Aachener Stadtbetrieb.
Bei der Anmeldung ist es wichtig, dass der Ort, an dem die vollen Müllsäcke deponiert werden, genau beschrieben wird, damit der gesammelte Abfall auch durch den Aachener Stadtbetrieb gefunden werden kann. Wichtig: Der Aachener Stadtbetrieb darf nur Müll abholen, der im öffentlichen Straßenraum abgestellt wird.
Die Stadt Aachen plant, den Spielplatz im Stadtpark an der Monheimsallee neu zu gestalten. Das Ziel: Auf diesem Modellspielplatz soll die Inklusion im Mittelpunkt stehen. Und damit auch tatsächlich die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen mit Behinderung passgenau umgesetzt werden können, startet der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz eine Umfrage.
Die Stadt interessiert sich für die Gestaltung öffentlicher Spielplätze: Was fehlt? Wo gibt es Hindernisse? Es geht weniger um die konkrete Auswahl von Spielgeräten, sondern wie man auf den Spielplätzen spielen und als Mensch mit Behinderung Kinder begleiten kann.
Auch die Umgebung des Spielplatzes ist wichtig, zum Beispiel Leitsysteme, besondere Sitzgelegenheiten mit Aufstehhilfen oder Rollstuhlplätze.
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Spiel- und Bolzplatz Meerssener Straße
Neue Spielgeräte, neue Bodenbeläge und neuer Bolzplatz: Der Spielplatz an der Meerssener Straße wird in den kommenden Wochen und Monaten umgestaltet und ist für diese Zeit gesperrt. In der kommenden Woche, am Montag, 22. April, beginnen die Arbeiten. Der Umgestaltung war eine Bürgerbeteiligung voraus gegangen. Die Meisten Ideen und Wünsche werden nun umgesetzt.
Nach der Umgestaltung werden auf der Fläche wieder attraktive Spielangebote vorhanden sein. Im zentralen Sandbereich können die Kleinsten rutschen, spielen und buddeln und für die Größeren geht es auf dem neuen Klettergerüst hoch hinaus. Das erneuerte und aufgewertete Spielfeld rundet das Angebot ab.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Wie (schlecht) unsere Väter und Großväter gebaut haben, das lässt sich zur Zeit in der Lothringerstraße studieren. Sie haben einfach Schicht auf Schicht gelegt, den Untergrund niemals aufgeräumt und gut wars, bzw. nicht wirklich gut z. B. für die Bäume.
Dieses Vorgehen hatte wohl den Vorteil, dass man schnellfertig war (wo hingegen wir Heutigen alles sehr gründlich machen, deshalb niemalsfertig werden und so die ansässigen Händler ruinieren, s. Jakobstraße. Die Bauarbeiten in der Jakobstraße sollen angeblich bis zum 30. April abgeschlossen sein. AachenNews hat da vorerst Zweifel!)
Der Fachbereich Kommunikation der Stadtverwaltung schickte unterdessen einige erhellende Fotos zur Lothringerstraße, die zeigen, wie einst ein Platz angelegt wurde. Sagenhaft schlecht.
Unter einem Platz liegt in Aachen erst mal eine Betonplatte. Und dann Pflastersteine und dann noch eine Betonplatte oder zwei. Und trotzdem: Bäume sind auf dem Platz gleichwohl gewachsen. Alle Fotos: Stadt Aachen
Zwischen Oppenhoffallee und Wilhelmstraße geht es in mehreren Bauphasen zur Sache. Direkt nach Ostern (ab. 2./3. April) ging es los und dauert bis Herbst 2024. Auf dem Straßenabschnitt entstehen ein Premiumfußweg und ein Stück von der Radvorrangroute Brand/Eilendorf.
Man hätte ja mal was aufräumen können. Aber nein. Das war wohl zu aufwendig. Jetzt schauen sich Archäologen die Fundstücke an.
Die bisherigen Bauarbeiten zwischen Friedrich- und Alfonsstraße förderten u. a. Teile einer Wand hervor, die vielleicht zu einem Wohnhaus oder einem Keller gehörten. Überdies stellte sich heraus, dass es unter dem bisherigen Plattenbelag zum einen die 10 bis 40 Zentimeter dicke Betonschicht gab, die bereits bei einer früheren Wurzelsuch-Schachtung entdeckt worden war. Zum anderen gibt es weitere Oberflächen, die niemals weggeräumt worden sind. Dazu gehören zum Beispiel eine gepflasterte Fahrbahndecke und darüber eine asphaltierte.
Wahnsinn, was hier alles weggeräumt werden mußte. Nicht nur haufenweise Pflastersteine.
Nach Abschluss der Bauarbeiten „werden voraussichtlich im Herbst insgesamt 16 neue Bäume im Umfeld des Platzes gepflanzt“, so wird mitgeteilt. Neun davon haben große, sechs haben kleine Kronen. Hinzu kommt ein großkroniger Baum an der Einmündung der Alfonsstraße. Die zukünftigen Baumbeete würden große Wurzelräume erhalten. „Die Bäume bekommen damit einen Lebensraum, der auf das erwartete veränderte Stadtklima mit regenarmen und sehr heißen Witterungsperioden vorbereitet ist.“
Kommenden Dienstag ist es wieder soweit: Das Bürgerforum tagt und nimmt sich der Themen an, die den Bürgerinnen und Bürgern auf den Nägeln brennen und mit denen sie sich – weil Anwohner – besser auskennen als Politik und Verwaltung.
Was macht eigentlich das Regiotram-Projekt?, möchte jemand wissen. Der Antragsteller meint, das bisherige Planungsverfahren für die Regiotram lege nicht ausreichend dar, wie sich das neue Mobilitätskonzept ganz konkret auf den Alltag der Bürger*innen auswirkt. Darüber hinaus schlägt der Antragsteller vor, ein Software-Simulationssystem des gesamten Aachener ÖPNV-Netzes einzuführen, in dem der gesamte neue Fahrplan auf allen Strecken abgebildet ist.
Ein anderer Bürger beantragt ein Lösungskonzept für die Vermeidung wilden Mülls am Altkleidercontainer in der Prämienstraße. Er stellt verschiedene Lösungsmöglichkeiten zur Diskussion. Die Vermüllung im Umfeld von Altkleidercontainern sieht er als Problem, das sich über das gesamte Stadtgebiet erstreckt. Insbesondere nach den Wochenenden, an denen keine Leerung der Container stattfindet, sei das Ausmaß der willkürlichen Müllentsorgung zu erkennen.
Als drittes wird die Schulwegsicherung der Grundschule Mataréstraße diskutiert. Die Montessori-Grundschule wird von vielen Eltern mit dem Pkw angefahren. Dadurch entstehen immer wieder gefährliche Situationen. Eine Nachbarschaftsinitiative bittet das Bürgerforum zu beraten, ob die Vorschläge der Antragsteller*innen zeitnah umsetzbar sind.
Foto: AachenNews Archiv, Mataréstraße im Sonnenlicht
Vorgeschlagen werden beispielsweise abgepollerte Bürgersteige, verschiedene Straßenmarkierungen als zusätzliche Warnung für die Autofahrer, aber auch die Durchsetzung der erst kürzlich verabschiedeten Richtlinie, Straßen vor Schulen vor Unterrichtsbeginn sowie nach Unterrichtsende für die Durchfahrt zu sperren. Die Antragsteller*innen bitten dies rund um die Mataréstraße, den Bonifatiusweg und die Zeppelinstraße zu prüfen.
Foto: AachenNews Archiv, Montessori-Grundschule.
Im letzten Tagesordnungspunkt berät das Bürgerforum die Verkehrsberuhigung im westlichen Burtscheid. Obwohl es sich um ein Wohnviertel mit 30er-Zone handelt, sehen die Antragstellenden es durch Durchgangsverkehr mit überhöhter Geschwindigkeit belastet. Bürgerinnen und Bürger sehen in dem Viertel große Potenziale im nachhaltigen innenstadtnahen Wohnen. Die sogenannte „15-Minuten-Stadt“, in der fast alle Wege in 15 Minuten zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den ÖPNV erledigt werden können, sei dort keine Illusion.
Die nächste Sitzung des Bürgerforums ist öffentlich, sie findet statt am Dienstag, 23. April, um 18 Uhr im Pfarrsaal St. Katharina, Forster Linde 5.
Oberbürgermeister Ziemons setzt den Austausch mit den Aachener*innen in den Stadtteilen fort und lädt am Freitag, 17. April, zu einem Bürger*innendialog ein. Von 16 bis 18 Uhr besteht im Bezirksamt, Paul-Küpper-Platz 1, die Gelegenheit, persönlich mit dem Oberbürgermeister (OB) ins Gespräch zu kommen.
„ja“ zuOlympia?
Noch bis 19. April kann man seine Stimme per Briefwahl abgeben, ob man für oder gegen die Teilnahme Aachens an einer Olympiade ist. Bis dahin läuft der Ratsbürgerentscheid. Die Stadt hat allen wahlberechtigten Personen die Wahlunterlagen zugesandt. Sollte jemand bislang keine Abstimmungsunterlagen erhalten haben, kann sich ans Wahlamt (0241/432-1600) oder an wahlen@mail.aachen.de wenden.
4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Zur Ruhe kommen
Am Dienstag, 14. April, zeigt Dr. Lisa Pütz (RWTH Aachen) im OecherLab, Kapuzinergraben, warum wir nach der Arbeit oft nicht zur Ruhe kommen – und welche evidenzbasierten Strategien wirklich helfen, besser abzuschalten. Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an alle, die ihre Balance zwischen Arbeit und Erholung nachhaltig verbessern möchten. Infos hier.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Zwischen dem 14. und 16. April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
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Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.