Es geht los: Lothringerstraßen-Platz total zerwühlt

Der Lothringerstraßen-Platz wird ganz neu gestaltet und sieht derzeit ziemlich übel aus. Auffallend ist ein gelber, länglicher Streifen. Fotos: Marc Teuku

Im Frankenberger Viertel gibt es einen Platz ohne Namen aber mit ziemlich viel Bedeutung: der Platz an der Lothringerstraße. Seit Jahren schon wird hin und her geplant mit dem Ziel, diese Freifläche zwischen Friedrich- und Alfonsstraße attraktiver zu gestalten. Direkt nach Ostern haben die Arbeiten begonnen.

Zuletzt wurde unter Kommunalpolitiker*innen und im Viertel über den Platz diskutiert, weil auf ihm Ende Februar ein Dutzend gesund aussehende Bäume gefällt wurden. Es gab viel Unverständnis und Proteste (wir berichteten). Im Vorfeld der Fällungen war nicht klar geworden, warum die Ahornbäume überhaupt niedergelegt werden mussten. Lange hatte es geheißen, die Bäume blieben erhalten.

Den Grund teilte die Stadtverwaltung seinerzeit mit: Man habe im Boden eine Betonplatte entdeckt, die letztlich die Wurzeln und den Bestand von elf Bäumen gefährde. Der Platz werde bei der Umgestaltung durchaus schöne, neue Bäume (16 Stück) bekommen, so wurde zugesagt. Auch welche mit großer Krone. Bezüglich Platte fragte sich manche/r, warum einst solch eine Platte installiert wurde und was sich wohl unter der Platte befinden könnte.

Nun wird also gebuddelt, und zwar ziemlich tief wie man sehen konnte, als die Wurzeln der Bäume aus dem Boden gehoben wurden. Es entstanden große Löcher. Eine Platte in der Mitte des Platzes wurde aber noch nicht freigelegt.

Das gelb Glänzende ist Lehm, der sich auf einer roten Backsteinmauer befindet. Möglicherweise standen vor dem Krieg Häuser auf der jetzigen Freifläche, die Mauer könnte dann der Rest eines Kellers sein.

Mehr Platz und Komfort für Fußgänger und Radfahrer verspricht man sich von der Umgestaltung, 16 Parkplätze fallen weg. Der Platz soll einmal Teil eines „Premiumfußweg“ sein, der von der Innenstadt in den Frankenberger Park führt.

Überhaupt sind in dem Viertel noch diverse verkehrliche Veränderungen geplant. Das wird sich alles noch lange hinziehen. Von der Regionetz werden 2029 alle Versorgungsleitungen erneuert, erst dann können die neuen Bäume gepflanzt werden.

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Osterpause

Im Tierpark ist Hochbetrieb, AachenNews macht Osterpause. Und übrigens, wie man sehen kann: Ohne Bäume kein Ostern.
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Nicht schlecht: Ministerium schiebt doch noch 1.966.410 Euro rüber

Wird umgebaut: die Klappergasse in Aachen. Dort und in der Rennbahn wird einmal ein Minibach plätschern. Foto: AachenNews Archiv

Das war eine Zitterpartie: Die Stadt Aachen hat in Berlin einen Förderbescheid über exakt 1.966.410 Euro vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen erhalten. Das Geld fließt in die Umgestaltung der Rennbahn und der Klappergasse. Mit viel Grün und einem offengelegten Bachlauf soll die Aufenthaltsqualität in der Stadt weiter steigen.

Die frohe Kunde verbreitete die Pressestelle der Stadt heute. Zwischenzeitlich stand die Befürchtung im Raum, dass die bereits im vergangenen Jahr zugesagten Gelder doch nicht freigegeben werden können. Das Bundesverfassungsgericht hatte nämlich im November 2023 den Nachtragshaushalt der Bundesregierung für verfassungswidrig erklärt. Dies betraf vor allem den 60 Milliarden schweren „Klima- und Transformationsfonds“. Aus diesem Topf sollte auch das Aachener Projekt gefördert werden.

Foto: man sieht viel Grün und offenes Wasser

Doch mittlerweile steht fest, dass das Fördergeld zur Verfügung steht.

Grün-blaues Band – vom Verkehrsraum zum Lebensraum“ nennt sich das Projekt des Fachbereichs Stadtentwicklung und Stadtplanung in Kooperation mit dem Fachbereich Klima und Umwelt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Innenstadt klimafest zu machen. 

Die nächsten Schritte

Ab Mai dieses Jahres wird die Planung der Stadtverwaltung durch Landschaftsarchitekten und Verkehrsplaner weitergeführt. Der Baubeginn ist zurzeit für den Herbst 2025 vorgesehen. Begleitet wird die Maßnahme übrigens von einer engagierten Bürgerinitiative, die sich für die Offenlegung von Aachener Bächen einsetzt. 

Zahlreiche weitere aktuelle Projekte und Infos sind auf www.innenstadt-morgen.de zu finden.

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Fahrradfreundlich wird Aachen nur ganz langsam

Eine gut besuchte Veranstaltung. In Aachen sind immer mehr Menschen daran interessiert, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen.

Um den Radverkehr speziell in Aachen und das Zufußgehen im Allgemeinen ging es kürzlich bei einer Veranstaltung der Stadtverwaltung. Hier kann man die komplette Veranstaltung, die fast 3 Stunden dauerte, aufrufen: www.aachen.de/jahresdialog2023

Professor Helge Hillnhütter von der Universität Trondheim erklärte zunächst in seinem Vortrag, was eigentlich alles eine Rolle spielt, wenn man eine Stadt zu Fuß durchquert und wie die Fußgänger*innen beim Gehen von ihrer Umgebung beeinflußt werden. Auch wie der ÖPNV und das Gehen zusammen funktionieren, stellte er dar.

Die Verwaltung hat sich an dem Abend im Depot (Talstraße) selbstbewusst selbst gelobt, besonders für den speziell für diesen Abend produzierten Kurzfilm. Mit der Radverkehrskultur tut sich Aachen indes schwer, obwohl sich die Verwaltung große Mühe gibt, die Vorgaben des Radentscheids umzusetzen. Aber alles geht noch viel langsamer vonstatten, als man sich das vorgestellt hatte.

Warum da nicht zügig Radwege gebaut werden? Man versteht es nicht. Schlecht auch, dass Isabel Stehle (Verantwortliche auf Seiten der Stadtverwaltung) bald Aachen in Richtung München verlassen wird. Da verzögert sich die Umsetzung der Ziele des Radentscheids weiter. Wenn eine Firma (wie zum Bespiel gerade bei der Haarbachtalbrücke) ein Angebot abgibt, muss sie Kosten und Endtermin verbindlich nennen. Warum geht das im öffentlichen Raum nicht? Warum geht das nicht beim Bau mehrerer Radwege?

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In Monschau: Sehenswerte Fotos aus den 30er Jahren

Bietet sich an für einen Ausflug in den Osterferien: Das Fotografie-Forum (früher KuK) in Monschau. Innen ist fotografieren nicht erlaubt.

Wieder ist eine geradezu sensationelle Ausstellung in Monschau zu sehen, wo man sich ganz dem Medium Fotografie verschrieben hat. Ein Konzentration, die genau richtig war und ist.

Hier mehr über die aktuelle Ausstellung.

160 Fotografien sind bis zum 7. April zu sehen, der Titel lautet: „Wieder-Entdeckt, Fotografie der 1930er-Jahre“. Fast 100 Jahre alte schwarz/weiß Fotos zeigen das Leben von Menschen, die unsere Vorfahren sein könnten. Diese Menschen sind teils sehr arm und durch schwere Arbeit geschwächt und angegriffen. Niemand lacht.

Die Schau zeigt auf drei Etagen aber auch, wie es in den 30er Jahren losging mit der Fotografie, mit der besonderen Ästhetik jener Jahre. Was später formal dominierte und geschätzt wurde, war damals alles schon angelegt.

Als „Erfinder der Dokumentarfotografie“ beeindruckt die Sicht von Walker Evans (1903–1975) auf die amerikanische Landbevölkerung. Soziale Ungleichheit und moderne Architektur führt uns Edith Tudor-Hart (1908–1973) vor Augen.

Welche experimentellen Ansätze bereits in den 1930er-Jahren existierten, demonstrieren besonders die Aufnahmen von Anton Stankowskis (1906–1998). „Unerwartete Perspektiven, Bildausschnitte und Details zeigen, wie vielseitig der später gefeierte Künstler und Grafiker, der aus dem Ruhrgebiet stammt, aus dem Medium der Fotografie zu schöpfen wusste“, steht in einem Text zur Ausstellung. Einen Katalog gibt es leider nicht.

In der zweiten Etage des Fotografie-Forums sind wiedergefundene Aufnahmen des Hamburgers Fide Struck (1901–1985) zu sehen. Atemberaubend. Dieser Künstler zeigt uns unter anderem Arbeiterinnen und Arbeiter, den Hamburger Fischmarkt, Straßenszenen und die Börse.

Öffnungszeiten: Di.–Fr. von 14 bis 17 Uhr / Sa.+So. von 11 bis 17 Uhr, Mo. geschlossen. Es handelt sich um eine Einrichtung der StädteRegion Aachen.

Hier den Weg nach Monschau in die Austraße 9 zur Ausstellung finden.

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Auch in Belgien: Windkraftanlagen nicht unumstritten

Seit es Windräder in der hiesigen Landschaft gibt, gibt es auch den Konflikt: Sollen wir Windräder aufstellen und saubere Energie erzeugen oder sollen wir Wald und Flur frei von Eingriffen belassen? Windräder sind schließlich auch industrielle Anlagen, deren Bau riesige Stücke Natur zerstören.

Letzte Woche gab es mal wieder eine umfangreiche Bürgerinfo zum Thema Windkraftanlagen, diesmal im Raerener Teil des Münsterwaldausläufers. Die Veranstaltung hat der belgische Lokalsender brf begleitet und einen kurzen Beitrag verfasst. Man erkennt: Auch jenseits der Grenze fürchtet man die starken Eingriffe in die Natur und eine gewisse Geräuschkulisse, die von den Anlagen ausgeht.

Aus Aachen war Hans Falk vom Baumschutzbund zugegen und hatte Gelegenheit, seine Kritik in der Sache (leider in verkürzter Version wiedergegeben) vorzutragen. In der Reportage, die hier verlinkt wird, werden persönliche Bedenken und Befindlichkeiten geäußert. Wie bei Windkraftanlagen üblich, sieht es wieder so aus, als stünden die Interessen Einzelner dem „Allgemeinwohl“ und dem „Klimaschutz“ entgegen. https://m.brf.be/beitraege/936095/

Wie zu erfahren war, ist auch die Gemeinde Roetgen, die überwiegend gegen den Windpark Münsterwald war, nun eingeknickt und will nicht als „Klimafeind“ dastehen. Und sie möchte natürlich an den Profiten teilhaben so wie Aachen, Lammersdorf, Simmerath, Monschau, Schleiden, Hellenthal und viele andere.

Es ist also davon auszugehen, dass in der weiteren Nachbarschaft von Aachen neue Windkraftanlagen entstehen – und zwar wieder in den sensiblen Waldgebieten. Hans Falk dazu: „Insgesamt kann man sagen, dass ein gewisser Druck auf jede Eifel-Gemeinde, die zögerlich ist, entsteht. Bald wird es nur noch sehr wenige unverbaute Landschaften geben.“

Ein von Baustellen und Bauwerken unbelassener Wald ist ein großer Wert. Ob wald- und landschaftszerstörende Baumaßnahmen, die mittels Sonderbaurechten ermöglicht werden, mittel- und langfristig wirklich förderlich für Umwelt und Klima sind, das darf bezweifelt werden.

Zum Weiterlesen: hier klicken

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Gemmenicher Weg: Nach einer Pause wird jetzt weiter in die Höhe gebaut

Eine Weile ruhte der Baubetrieb im Landschaftsschutzgebiet am Gemmenicher Weg. Und man fragte sich schon, warum die Wiese überhaupt großflächig betonversiegelt wurde. Aktuell wird aber weiter in die Höhe gebaut.

Aachen hat viele Baustellen, die sind sogar vom Weltraum aus zu sehen, wie Spaßvögel auf Facebook und auf Instagram vor einiger Zeit dokumentiert haben. Eine bestimmte Baustelle gibt es, die hat unsere besondere Aufmerksamkeit erlangt. Sie befindet sich am Gemmenicher Weg, der wiederum ist – wenn man aus Aachen raus nach Vaals fährt – auf der linken Seite.

Am Gemmenicher Weg darf ein Landwirt im Naturschutzgebiet (auf der Beekwiese, am oberen Dorbach) ein ziemlich großes Gebäude errichten und unter zwei Monster-Plastikhüllen auch Gemüse anbauen.

Wie clever muss man sein, um dort eine Baugenehmigung zu bekommen? Alle Achtung. Warum ist der Landwirt (ein sog. Biobauer mit Demeter-Zertifizierung) mit Familie nicht in einen schon leerstehenden Hof in der Eifel gezogen? Warum mussten es ca. 4200 Quadratmeter im Landschaftsschutzgebiet sein? AachenNews.org berichtete und auch die örtliche Presse ging der Sache nach. Nur: So richtig blicken wir nicht durch, stehen vor der Baustelle. Und verweisen auf den Rundbrief des Aachener Ökologie Zentrums von Februar 2024 (ab Seite 15). Dort gibt es Fotos und einen längeren Text zu dem Casus.

Die Anwohner vom Gemmenicher Weg sollen sauer sein und von Klüngel geredet haben, was sie am besten unverzüglich unterlassen. Klüngel gibt es in Aachen gar nicht!!! Ein positives Umweltgutachten liegt bestimmt vor, oder? Schutz einer Kaltluftschneise, Gewässerschutz, Schutz eines Erholungsgebietes – alles bestimmt bedacht und schön geprüft. 

Sieht nach einer Plastiklandschaft aus. Spaziergänger*innen wundern sich, Nachbarn sind sauer, und allen anderen ist es vermutlich egal, wer was am Gemmenicher Weg errichtet.

Vielleicht interessiert in diesem Zusammenhang, dass der Rat der Stadt mit großer Mehrheit erst Mittwoch dieser Woche (13. März) einen Beschluss zur Fortschreibung des Integrierten Klimaschutzkonzept (IKSK) gefasst hat. Man will 2030 unbedingt klimaneutral sein und entwickelt enorme Anstrengungen. Hier lesen, es berichtet die örtliche Presse.

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Auch Banksy ist Baum-Freund, er mag Stadtbäume: https://www.tagesschau.de/ausland/banksy-196.html

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Podcasts, die einen klüger machen

Podcasts gibt es, weil es vor Jahren plötzlich die für jeden verfügbare Technik gab und – sehr wichtig – weil entgegen allen Behauptungen der Medienleute Menschen hierzulande gern länger als 2 oder 3 Minuten zuhören, sich konzentrieren können und sich gern tiefergehend informieren möchten. Unglaublich viele Leute waren und sind unzufrieden mit den Kurzbeiträgen in TV und Radio, unzufrieden mit den Talkshows und Interviews, die immer mehr Fragen offen lassen als sie beantworten.

Hier nun ein paar Podcast-Empfehlungen. Der längste ist „Alles gesagt?“ (mit Daniel Cohn-Bendit, dem wohl einflussreichsten deutsch-französischen Politiker unserer Zeit ), dauert 7 Stunden und 26 Minuten. Bei „Alles gesagt?“ kann der Interviewte selbst entscheiden, wann das Gespräch zu Ende ist. Die anderen hier empfohlenen Podcasts sind kürzer. https://www.zeit.de/politik/2024-03/daniel-cohn-bendit-interviewpodcast-alles-gesagt

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Ein Podcast, den man eigentlich gar nicht empfehlen muss, weil ihn sowieso jede/r hört: „Sicherheitshalber“. Vier Personen reden über das, was unsere Sicherheit garantiert und was bzw. wer sie gefährdet. Sehr informativ und auch unterhaltsam. https://podcasts.apple.com/de/podcast/sicherheitshalber/id1414833122

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Wenn man bei all den vielen ZEIT-Podcasts schon den Überblick verloren hat, sollte man doch den Podcast „Das Politikteil“ nicht aus den Ohren verlieren. Rundum gut recherchierte Information und dazu passend die interessantesten Interviewpartner*innen. Manchmal setzen sich die Podcaster sogar auf eine Bühne und lassen ihr Publikum zuschauen. Die Tickets sind immer im Nu weg, leider.

Jetzt empfehlen wir dringend den Podcast mit Marina Weisband über Propaganda im Netz und was auf die großen Anti-rechts-Demonstrationen nun folgen muss. Hier klicken: https://podcasts.apple.com/de/podcast/das-politikteil/id1501725808

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Wenn der Journalist Holger Klein irgendwo anruft, muss man einfach zuhören. Zuletzt hat er in seinem Podcast „Holger ruft an“ die London-Korrespondentin Annette Dittert angerufen und mal wegen des manipulierten Familienfotos nachgefragt, was denn da los ist.

Ein royaler Clusterfuck, der Aufmerksamkeit schafft für die Frage: Wie weit kann man Fotos noch trauen? Hier kommt ihr zu Übermedien und dem Podcast von Holger. https://uebermedien.de/category/podcast/

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In die FAZ schaut man als linke oder liberale Person eher selten rein. Unvergessen ist ja, wie die FAZ (bzw. der Wirtschaftsteil) anfangs unentwegt die AfD ins Blatt hob. Interviews, Kommentare und Berichte folgten Schlag auf Schlag, die Partei wurde dort in ihrer Anfangszeit geradezu hochgejubelt. Die anderen Medien mussten nachziehen. Und jetzt haben wir den Salat.

Trotzdem: Bei der FAZ wird ein Podcast gemacht, den man empfehlen kann/muss. Hier die aktuelle Folge von „Machtprobe“. Journalisten sprechen mit Kolleg*innen und Expert*innen über die Wahl in Russland. Besonders interessant wird es, wenn von der Gefahr die Rede ist, die von Putins Infokrieg gegen den Westen ausgeht. ghttps://podcasts.apple.com/de/podcast/faz-machtprobe-der-auslandspodcast/id1683776192?i=1000649400819

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„Was bisher geschah“ ist der Titel eines neuen Podcast, auf den man sich freuen kann. Es geht um Geschichte, die unter dem Aspekt behandelt wird, dass man durch sie besser verstehen kann, wieso alles so ist, wie es gerade ist und was vermutlich in Zukunft geschehen wird.

Unten klicken, um schon mal den Trailer zu hören. Los geht es am 19. März. https://wondery.com/shows/was-bisher-geschah/episode/15099-trailer-was-bisher-geschah-geschichtspodcast/

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„Im Gespräch“ ist beim Deutschlandfunk Kultur fast immer eine interessante Persönlichkeit, deren Leben und Lebensaufgaben sich im Interview darstellen lassen. Sehr lebendig. Zuletzt wurde der langjährige Luxemburger Außenminister Jean Asselborn vorgestellt. Spannend.

Jean Asselborn ist ein Mann der klaren Worte. Er legte sich mit Populisten wie Orbán und Salvini an. Deftig, wie man es gerne hat.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/politiker-jean-asselborn-mann-der-klaren-worte-dlf-kultur-aeb4aad5-100.html

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Zusammen: für eine saubere Umgebung

Wie wäre es, mal zusammen mit anderen die Verantwortung für das eigene Umfeld zu übernehmen? Das wäre für die allermeisten Aachener*innen vermutlich mal ganz was Neues. Also für die, denen es total egal ist, wie ihre Straße aussieht. Hundescheiße, Plastikbecher aus gelben Säcken, verrottetes Grün, leere Flaschen – alles egal?

ABER: In diesem Jahr findet wieder der Frühjahrsputz in der Stadt Aachen statt. Ziel der Mitmach-Aktion sei es, „neben der Sauberkeit der Stadt, das Bewusstsein dafür zu stärken, dass jede*r Einzelne pfleglich mit dem eigenen direkten Umfeld und der Natur umgehen sollte“, so wird mitgeteilt.

Achtlos weggeworfener Müll (s. Foto) ist eine Gefahr. Sind die Abfälle einmal in der Umwelt, können sie Schadstoffe freisetzen oder in Kleinteile zerfallen, die für Wasser, Tier- und Pflanzenwelt gefährlich sind. Foto: AachenNews Archiv

Schulen, Kindertagesstätten, Vereine, Unternehmen, Behörden, Organisationen und natürlich Familien und Freunde seien aufgerufen, sich zu beteiligen, das lässt der Stadtbetrieb mitteilen.

Der Aktionstag findet statt am 20. April, und zwar im gesamten Stadtgebiet. Ausgenommen sind Naturschutzgebiete. Wegen der Brutzeiten von Vögeln und anderen Tierarten soll ebenfalls kein Abfall direkt unter Sträuchern gesammelt werden.  Und übrigens: Neben dem großen Aktionstag am 20. April gibt es vom 15. bis 19. April wieder die Projektwoche für Schulen und Kitas.

Anmeldung

Über das Formular auf www.aachen.de/fruehjahrsputz können sich Teilnehmer*innen und Gruppen anmelden. Dort sind auch weitere Informationen zum Frühjahrsputz zusammengefasst.

Bei der Anmeldung ist es wichtig, dass der Ort, an dem die vollen Müllsäcke deponiert werden, genau beschrieben wird, damit der gesammelte Abfall auch durch den Aachener Stadtbetrieb gefunden werden kann. Wichtig: Der Aachener Stadtbetrieb darf nur Müll abholen, der im öffentlichen Straßenraum abgestellt wird. 

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Breslauer Straße: Fahrbahn wird neu aufgeteilt. Am Montag geht es endlich los. 

Die Straße hat’s nötig: Der Radweg war schon 2015 nahezu unbefahrbar, eine Holperstrecke. Das soll sich nun ändern. Foto: AachenNews Archiv

Die Straßenbauarbeiten an der Breslauer Straße zwischen Stolberger und Dresdener Straße sind abgeschlossen. Nun könne, so teilt die Verwaltung mit, die nächste und letzte Bauphase starten. Ab Montag, 18. März, wird die Fahrbahn der Breslauer Straße markiert. 

Die Fahrbahn wird dabei neu aufgeteilt. Auf beiden Straßenseiten werden geschützte Radwege (Protected Bike Lane) angelegt. Die Fahrbahn wird in mehreren Abschnitten in Form einer wandernden Baustelle markiert. Der Kraftfahrzeugverkehr wird mit Leitkegeln an der jeweiligen Tagesbaustelle vorbeigeführt. Die Markierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Mai 2024, sind aber sehr witterungsabhängig

Im Rahmen der bisherigen Straßenbauarbeiten zwischen der Stolberger Straße und einem Autowasch-Center wurden die Entwässerungsleitungen und die Asphaltfläche der Breslauer Straße erneuert. Zudem ließ die Stadt die Busbucht der Haltestelle Dresdener Straße in Fahrtrichtung Berliner Ring zu einer Haltestelle am Fahrbahnrand umbauen. Kurz vor der Zufahrt zum Einkaufscenter (Hirsch-Center) wurde eine neue Rampe für den Radverkehr gebaut. Sie wird nach Abschluss der Markierungsarbeiten für den Radverkehr freigegeben. 

Internet: www.aachen.de/breslauer

Radentscheid Aachen

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