Aachen: Hunderte kommen zum Gedenken. Synagogenplatz voll.

Mehrere hundert Menschen versammelten sich heute auf dem Synagogenplatz aus einem traurigen Anlass. Man gedachte der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 in Aachen. Damals wurde – perfekt organisiert vom damaligen Oberbürgermeister Jansen, vom Chef der Feuerwehr und vom damaligen Polizeipräsident – nachts die Synagoge in Brand gesetzt. Es folgten in den Tagen danach Plünderungen, Deportationen, Morde.

Hielten in Kälte und Regen aus, um ein Zeichen zu setzen: mehrere hundert Aachener*innen. Der Platz vor der Synagoge war voll wie sonst nie.

Das Gedenken begann um 17.30 Uhr und nahm auch Bezug zu den antisemitischen Taten, die in den letzten Wochen zum Entsetzen aller Ahnungslosen in Deutschland stattgefunden haben. Es hatte sogar Freudenfeste gegeben, kurz nachdem Israel mit größtmöglicher Brutalität überfallen worden war.

Beim Gedenken gab es eine Ansprache von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (s. Foto). Es trugen sodann Schülerinnen und Schüler des Einhard-Gymnasiums sowie Annette Schmidt vom Theater K, Texte aus amtlichen Verordnungen, aus Presseberichten sowie aus Augenzeugenberichten vor. Der Historiker Sebastian Vonhoegen (VHS) sprach ebenfalls Worte, die das Geschehen jener Nacht etwas einordneten.

Man konnte froh sein, dass die Veranstaltung nicht gestört wurde, z. B. von denen, die in Aachen in 5 Nächten hintereinander die Flagge Israels (vor dem Rathaus sowie in der Zollernstraße) runtergerissen und sogar einmal verbrannt haben. Oder von denen, die der Aachener Synagoge kürzlich via Mail eine Bombendrohung geschickt haben. Oder von denen, die mit hetzerischen („strafrechtlich relevant“, wie die Polizei schrieb) Plakaten an einer Pro-Palestina-Demonstration in Aachen teilgenommen haben. Oder von denen, die auf einer Damen- und auf einer Herrentoilette in einer Bibliothek der RWTH Aachen israelfeindliche Schmierereien hinterlassen haben. Oder, oder, oder.

Zum Abschluss des Gedenkens am 9. November sprach ein Rabbiner das Totengebet.

Unterdessen hat der Rat der Stadt zum Thema Antisemitismus in Aachen (auf Initiative der Fraktion DIE Zukunft hin) eine Resolution verabschiedet. Hier klicken.

Was in Aachen die Vorsitzende der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft (DIG), Elisabeth Paul, im Interview erklärte, ist hier zu lesen

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Stadtbetrieb sammelt jetzt wieder hunderte Tonnen regennasses Herbstlaub

Straßen, Plätze und Fahrradwege sind jetzt wieder voll Laub. Die Leute vom Stadtbetrieb und die Grünpflegekolonnen können nicht alles gleichzeitig aufsammeln, sie versuchen es aber trotzdem.  

Die Großkehrmaschinen des Stadtbetriebs seien im Zweischichtbetrieb eingesetzt. „Auch am Wochenende werden zusätzliche Touren gefahren“, so wurde mitgeteilt. 10 bis 15 Tonnen regennasses Laub werden so täglich von Mitarbeitenden der Stadtreinigung gesammelt. Da dieses Laub primär von der Fahrbahn aufgenommen wird, ist es, unter anderem wegen des Reifenabriebs, verschmutzt und gelangt unter anderem in den Straßenbau. Der andere Teil, während der Laubzeit der größere, gelangt in die Verbrennung. 

130 Tonnen Laub pro Woche in den Grünanlagen

Hinzu kommen rund 400 Kubikmeter Laub, die derzeit jede Woche in den städtischen Grün- und Parkanlagen gesammelt werden. Bei der aktuellen Witterung entspricht das etwa 130 Tonnen. Ein Teil davon wird in den Gehölzgruppen liegen gelassen oder dorthin gebracht, um als Dünger zu dienen und um Überwinterungsmöglichkeiten für Kleintiere zu schaffen. Das restliche Laub wird zentral in der Stadtgärtnerei gesammelt, bevor es der Grünschnittverwertung zugeführt wird. 

Achtung: Reinigungspflicht !

Der Aachener Stadtbetrieb weist darauf hin, dass die Reinigung der Gehwege gemäß der Straßenreinigungssatzung, die entsprechend der einzelnen Reinigungsklassen teilweise auf Anwohnende übertragen wurde, auch für das Entfernen des herabgefallenen Laubs gilt.

Das gesammelte Laub darf nicht auf die Straße gekehrt werden. Das könnte beispielsweise zu einer Verstopfung der Regenwassereinläufe führen.

Sammlung per Hand: Die Teams der Grünpflege des Stadtbetriebs sammeln das Laub beispielsweise an Grünflächen und Parks. Foto: Stadt Aachen/E. Bresser

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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9. November – Mit der Teilnahme an diesem Gedenken setzt ihr ein Zeichen

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In Aachen: Beratung zu Thema Photovoltaik

Der Aachener Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) bietet am heutigen Dienstag, 7. November, von 18 bis 20 Uhr im OecherLab am Kapuzinergraben eine Beratung für alle Menschen an, die eine eigene Solaranlage planen.

Die Teilnehmer erhalten Einblicke in die neuesten Entwicklungen im Bereich der Solartechnologie sowie in die Preisentwicklung auf dem PV-Markt. Zudem erfahren sie, worauf sie neben Qualität und Preis bei der Auswahl eines PV-Angebots achten sollten. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Zukunftsraums „Energieversorgung der Zukunft“ des OecherLabs statt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Interessierten sind außerdem eingeladen, an den unten erwähnten Veranstaltungen teilzunehmen, um sich über nachhaltige Energie, erneuerbare Ressourcen und zukunftsweisende Innovationen zu informieren.

Workshopreihe: „Neue Wege der Energieeffizienz – Nachhaltige Lösungen für Unternehmen“: 

·          Grundlagen PV im Gewerbe, 8. November, 16 bis 19 Uhr.

·          Betriebliches Lastmanagement & regionale Eigenstromvermarktung, 15. November, 16 bis 19 Uhr.

·          Betriebliche Elektromobilität, 22. November, 16 bis 19 Uhr.

·          Materialeffizenz & Stoffkreisläufe, 29. November, 16 bis 19 Uhr.

Sanierungsberatung von altbau plus e.V., 8., 15., 22. und 29. November, 13 bis 16 Uhr.

Senior*innencafé, 8. und 22. November, 14:30- bis 16 Uhr.

Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW, 9., 16, 23. und 30. November, 10 bis 13 Uhr.

Solarparty des Solarfördervereins Deutschland e.V., 13. November, 18 bis 21 Uhr.

Solarwindrad-Workshop mit der Heinrich-Heine-Gesamtschule, 14. November, 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr.

Podiumsdiskussion mit Fragestunde: „Unsere Zukunft des Heizens – Idee und Realität der neuen Gesetzgebung“, 20. November, 17.30 bis 20 Uhr.

Sprechstunde Balkonkraftwerk, 30. November, 16 bis 17 Uhr.

Vortrag: Photovoltaik in Mehrfamilienhäusern, 30. November, 10 bis 19 Uhr.

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Die ASEAG will besser werden. Was fehlt dir an Bussen und Buslinien?

Die Stadt Aachen hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die zeigen soll, wie Busfahren attraktiver und bequemer wird.

Man ist bei dieser Untersuchung auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen und möchte wissen, wie groß die Zufriedenheit mit dem heutigen Busangebot in Aachen ist und wo die Busse künftig häufiger und schneller fahren sollen. Wichtig sind aber auch Hinweise zu Umsteigepunkten und zur Übersichtlichkeit im Netz.

Fotos: AachenNews/Archiv

Ihr könnt eure Eindrücke und Verbesserungswünsche benennen. Nehmt an einer Umfrage teil, die hier zu finden ist: www.aachen.de/busnetz

Noch ein paar Hintergrundinfos: Bis zum Jahr 2030 wird eine Fahrgastzunahme um 30 Prozent im öffentlichen Personennahverkehr mit Bus und Bahn angestrebt. „Das kann nur gelingen, wenn das heutige Angebot nochmals deutlich ausgeweitet wird“, so teilt die Stadtverwaltung mit. Außerdem sei die zukünftige Linienführung in der Innenstadt zu klären. Das gelte auch für die Verknüpfung der Linien, die im heutigen System fast alle über den Bushof geführt werden.

Eine externe Bürogemeinschaft aus Karlsruhe hat den Zuschlag für das Gutachten bekommen. Ergebnisse werden voraussichtlich Mitte 2024 vorliegen.

Anmerkung: Wer mit der roten Flotte unterwegs ist, muss keinen Parkplatz suchen. Das ist in Aachen schon mal ein Gewinn. Busfahren ist bequem, aber auch teuer und wird in Kürze noch teurer.

Wer mehr Menschen in die Busse bekommen will, sollte die Busfahrten preiswerter machen. Es sollte ermöglicht werden, dass Busse pünktlich sein können und: Wo Busse ständig voll sind, sollten mehr Busse eingesetzt werden. Die Fahrerinnen und Fahren sollten deutlich besser bezahlt werden.

Dann klappt es auch mit der Fahrgastzunahme, also insbesondere mit dem Umstieg vom privatem Pkw auf die ASEAG.

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Wie Bio ist ein Neubau im Landschaftsschutzgebiet?

Was mag es bedeuten? Da steht: „Landschaftsschutz? Da scheiss ich drauf!!! Gez. Ihr Bio-Landwirt“. Und wer hat das geschrieben? Der Bio-Landwirt selbst, der nebenan im Landschaftsschutzgebiet einen Neubau hochzieht?

Einer baut im Landschaftsschutzgebiet. Es ist ein sogenannter Bio-Landwirt, wenn man den Anwohnern glauben darf. Ein Demeter-Hof wird am Gemmenicher Weg in die Höhe gezogen, und dafür werden hunderte Quadratmeter Boden versiegelt.

Findet das jemand unpassend? Ein Wohnhaus für sieben Personen und noch mehr: eine Halle für landwirtschaftliche Geräte und für die Ernteerträge. Die zuständigen Politiker*innen haben (nicht-öffentlich) nichts dagegen. Angeblich musste der Neubau auf städtischem Grund genehmigt werden, konnte nicht verhindert werden. Warum musste die Politik dann eigens einen Beschluss fassen, wenn die Pläne des Bio-Landwirts sowieso genehmigt werden mussten?

Es ist ein Bauernhof, bei dem die Kundinnen und Kunden zum Einkauf den Hof aufsuchen. Das gibt an bestimmten Tagen einen schönen Autoverkehr auf dem Gemmenicher Weg. Ob sich jemand daran stört? Bestimmt nicht. Wir wünschen gutes Gelingen und kommen jetzt dort öfter mal vorbei.

Am Gemmenicher Weg: Dort wird gebaut, ein Wohnhaus . . .
. . . und ein paar Schritte weiter auch, vermutlich wird das die Gerätehalle. Der Dorbach fließt in unmittelbarer Nähe vorbei und tritt bei Starkregen gern mal über die Ufer. Jetzt fehlen ihm möglicherweise Wiesen, die er überfluten kann.
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Freibad Hangeweiher, 3. Bauabschnitt: Da bleibt kein Stein auf dem anderen

Das – man glaubt es kaum – waren mal die Bauten im Eingangsbereich von Aachens Freibad Hangeweiher. Wohl alle Aachenerinnen und Aachener sind dort schon mal ins Wasser gesprungen oder haben in der Sonne gelegen.

Wie sieht es denn hier aus? Man steht davor und wünscht sich, gar nicht erst hergekommen zu sein. Der Ort ist mit Emotionen verbunden. Schon der Eingang vom Freibad Hangeweiher weckt Erinnerungen – gänzlich positive. Dort wurden mit Familie oder Freunden erholsame Stunden erlebt. Klares, kühles Wasser, Sonne satt, eine schön gepflegte Wiese und freundliches Personal haben wir dort erlebt. Außerdem Kinder, die Jahr für Jahr selbstbewusster vom Dreier sprangen. Lebensfreude pur.

Das soll alles neu und schöner werden als zuvor, obwohl der derzeitige Anblick einen zweifeln lässt. Es ist der 3. Bauabschnitt: die (überflüssige) Zuschauertribüne, der Eingangsbereich, die Wohnung des Freibad-Leiters werden abgerissen und erneuert. Hoffentlich geht der Stadt nicht unterwegs das Geld aus. Prognose: Die einst kalkulierten Kosten von 5 bis 6 Millionen Euro werden wohl bei der allgemeinen Teuerung in der Baubranche nicht zu halten sein.

Baubeginn soll Anfang kommenden Jahres sein. Für die kommende Saison wird man sich mit Containern aushelfen. Daran, das Freibad wegen Umbau einen Sommer lang zu schließen, hat zum Glück niemand ernsthaft gedacht. Zur Saison 2025 soll alles fertig sein.

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Endlich weg: Das alte Straßenbauamt existiert nicht mehr

Endlich. Der alte Kasten, der einst eine „Straßenbauamt“ genannte Behörde beherbergte (in der Aachener Karl-Marx-Allee 220) existiert nicht mehr. Das Gebäude, das zuletzt nur noch eine Ruine war, ist abgerissen worden. Es hatte für jede Menge Ärger zwischen Stadt Aachen und Land NRW gesorgt. Zur Erinnerung s. unten: So sah es noch im August diesen Jahres an der Ecke aus.

Es soll bis Ende 2025 ein 6-geschossiger Wohnkomplex für Studierende (mit 2 Innenhöfen) entstehen, gefördert mit Geld aus Düsseldorf. Auf 5000 Quadratmetern. Baubeginn soll im Februar 2024 sein.

So kennt man die Ecke Karl-Marx-Allee/Adenauerallee in Burtscheid. Das Gebäude ist nach jahrelangem Hin und Her und 9-jährigem Verrotten nun Geschichte. Geplant ist ein Neubau, für den hoffentlich kein weiterer Boden versiegelt wird (und für den ebenfalls hoffentlich wegen Kostenexplosion in der Baubranche das Geld noch reicht).

Beim Vorbeifahren bemerkt: Das Gebäude ist weg. Selten hat man sich beim Anblick eines riesigen Haufens Bauschutt so gefreut.
So soll der Neubau (mit über 200 Wohnbereichen für Studierende) einmal aussehen. Foto: AachenNews/Archiv

Was die Architekten (s. Foto) im Rahmen eines Wettbewerbs entworfen haben, konnte man am Bauzaun wochenlang genau studieren: Eine veritable Studierenden-Wohnanlage umgeben von vielen Bäumen. Eigentümer des Ganzen ist ein privater Investor, bzw. eine Gemeinschaft, zu der die Frey AG aus Köln gehört.

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Die Flagge ist noch da, und der Weihnachtsmarkt wird schon aufgebaut

Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Noch nicht ganz, aber das Fest wirft seine Schatten voraus. Es wurde schon heute, 2. November, mit den Aufbauarbeiten des Aachener Weihnachtsmarktes begonnen. Die Wochenmärkte in Aachen-Mitte finden bis zum Jahresende zum Teil nicht an ihren gewohnten Standorten statt. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

Der 50. Weihnachtsmarkt wird am Freitag, 24. November, eröffnet. Er findet in diesem Jahr erstmals auch auf der neuen Büchel-Wiese statt, dort allerdings nicht vom MAC veranstaltet, sondern von der Stadt. Dort soll es auch Veranstaltungen für Kinder geben. Die Hütte 16 vom Fleischer und Ex-Karnevalsprinz Rolf Gerrards wird man dort ebenfalls finden.

Der Biomarkt ist ab Samstag, 11. November, vor dem Elisenbrunnen und nicht auf dem Münsterplatz. Der Donnerstag-Wochenmarkt wechselt vom 16. November an von seinem bekannten Standort vor dem Rathaus ebenfalls an den Elisenbrunnen.  Infos zu den Wochenmärkten in der Aachener City und in den Bezirken: www.aachen.de/wochenmarkt.

In der Zollernstraße

Die bekloppten Flaggen-Diebe haben zuletzt nicht mehr zugeschlagen. Mal sehen, ob man sie nicht doch noch erwischen kann.

Veranstaltungsreihe „75 Jahre Israel“

Wenn sie schon die Israel-Flagge vor dem Haus der StädteRegion nicht zulassen, so darf man gespannt sein, wie die Israel-Hasser es mit den Veranstaltungen im Ludwig Forum halten.

In der Veranstaltungsreihe „75 Jahre Israel“ gibt es am Dienstag, 7. November, 19 Uhr, einen Vortrag mit anschließender Diskussion. Professor Stephan Grigat spricht über das Thema: „Von der Staatsgründung Israels zur iranischen Bedrohung: Herausforderungen für den Zionismus in Vergangenheit und Gegenwart“. Der Vortrag wird auch auf die derzeitige Lage in Israel eingehen. Professor Grigat ist Leiter des Centrums für Antisemitismus- und Rassismusstudien an der Katho Aachen.

Mittwoch, 8. November, um 19 Uhr gibt es im Ludwig Forum, Jülicher Straße, eine szenische Lesung jüdischer Dichter *innen in deutscher Sprache mit musikalischer Begleitung unter dem Titel „Ist es Liebe – ist es Schmerz“.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

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Vor einem öffentlichen Gebäude in Aachen: Israel-Flagge zum 5. mal gestohlen

Ein Mann hat heute Morgen (31. Oktober) gegen 9 Uhr festgestellt, dass die Israel-Flagge vor dem Aachener Rathaus auf dem Markt wieder gestohlen wurde. So wie bereits vor dem Gebäude der StädteRegion 3 mal. Das teilt die Polizei gerade mit.

Offenbar gelingt es nicht, die Flagge mit einem vernünftigen Schloss zu sichern oder mal einen GPS-Tracker in die Flagge einzunähen. Der Tracker würde die Polizei dann zu den Dieben bringen. (So sichert man auch Fahrräder, die ebenfalls mittels Tracker schon oft wiedergefunden wurden.) Möglich wäre es auch, die Flagge einfach abends abzuhängen und morgens wieder zu hissen.

Die bisher komplett erfolglosen Ermittler des Staatsschutzes der Aachener Polizei sicherten heute wieder mal Spuren. Hinweise auf den oder die Täter liegen bisher nicht vor – die Ermittlungen laufen. Es ist das insgesamt fünfte Mal, dass eine Israel-Flagge in der Stadt Aachen vor einem öffentlichen Gebäude in diesem Monat gestohlen oder beschädigt wurde.

Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, sollen sich bei der Kripo unter 0241-9577 35101 (außerhalb der Bürozeiten unter 0241-9577 34210) melden. (kg)

Es gibt in Aachen Kräfte, die meinen: Diese Flagge hat vor dem Rathaus in Aachen nichts zu suchen. Und auch nicht vor dem Gebäude der StädteRegion in der Zollernstraße. Werden sie sich durchsetzen?

Als einmal ein Fußballverband (UEFA) das Aufhängen einer Fahne untersagen wollte, hier klicken Man sieht, so eine Fahne lässt sich oben am Rathaus sicher befestigen.

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