Vorsicht, wenn PayPal anruft. Betrüger am Werk.

Anrufe von Betrügern sind schon seit Längerem üblich und haben jetzt auch AachenNews erreicht.

Mit am bekanntesten ist ja eigentlich der Enkeltrick oder eine seiner Varianten. Vor dieser Masche wurde auf dieser Seite schon oft gewarnt. Zweimal haben wir schon Anzeige wegen diesem Enkeltrick erstattet, jedes Mal ohne Erfolg. Die Staatsanwaltschaft teilte nach ein paar Wochen mit, der/die Versender der SMS könne nicht ermittelt werden. Das Verfahren sei eingestellt worden.

In den letzten Wochen mehren sich jedoch die Beschwerden bei den Verbraucherzentralen: PayPal, beziehungsweise eine elektronische Stimme, würde anrufen und darüber informieren, dass eine Zahlung über mehrere hundert Euro bei PayPal veranlasst worden sei.

Falls man diese Zahlung stoppen wolle, müsse man eine Taste drücken. Da kann man mit Jo Biden nur sagen: don’t, don’t. Macht das bloß nicht! Ihr würdet im dann folgenden Gespräch womöglich der neuesten Masche von PayPal-Betrügern auf den Leim gehen. Deshalb gilt: sofort auflegen.

Bleibt die Frage: Woher haben die Betrüger die Nummer des Telefons? Bis jetzt hat uns das noch keiner sagen können. Zum Weiterlesen: hier.

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Für Solar-Interessierte. Geld sparen, Strom und Wärme selbst produzieren?

Am 18. Oktober, gibt es von 18 bis 21 Uhr für alle Solar-Interessierten eine Solarparty im Oecher Lab, in der alten Hauptpost, Kapuzinergraben. Im Raum des OecherLab beschäftigt man sich mit der Energieversorgung der Zukunft und stellt auch ein Balkonkraftwerk aus. Jeder kann spontan vorbeikommen, aber am besten meldet man sich noch schnell an https://packsdrauf.de/gastanmeldung/?eventid=266 .

Der Solarenergie Förderverein Deutschland (mit Aachener Ursprung) veranstaltet seit langem Solarpartys in der Nachbarschaft. Dort kommen Menschen, die bereits Erfahrungen sammeln konnten, als Solarbotschafter mit Interessierten zusammen. Gastgeber können Menschen mit installierten Solarkomponenten sein.

Ziel der Solarpartys ist ein Austausch in entspannter Atmosphäre über Erfahrungen, Fördermöglichkeiten und natürlich die Technik an sich. Studien zeigen, dass der Kontakt mit Solar ansteckend ist und private Erfahrungen in diesem Feld die Umsetzung befeuern können, während Solar für die Bewältigung der Klimakrise ein wichtiges Puzzleteil ist. Auch wenn jetzt die weniger sonnige Zeit ansteht, können viele Förderungen noch bis zum Jahresende abgerufen werden. Mehr Information zu den Solarpartys unter https://packsdrauf.de/

Das Oecher Lab befindet sich am Kapuzinergraben.Dort kann man in ungezwungener Atmosphäre neue Technologien kennenlernen. Foto: AachenNews Archiv
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Wie bescheuert kann man sein?! Nachts in Aachen israelische Fahne verbrannt

International laufen die diplomatischen Kontakte heiß, an allen Ecken dieser Welt wird überlegt, wie der Krieg zwischen der Hamas und Israel beendet oder zumindest eingefroren werden könnte, damit das Sterben aufhört. Und was machen Unbekannte in finsterer Nacht in Aachen? Verbrennen eine Flagge.

Das teilt die Polizei heute mit: Unbekannte haben in der vergangenen Nacht (von Sonntag, 15. Oktober auf Montag, 16. Oktober) in der Zollernstraße in Aachen eine israelische Fahne von einem Mast vor dem Haus der StädteRegion entfernt und verbrannt. Mitarbeiter der StädteRegion bemerkten den Vorfall gegen 7 Uhr am Morgen und verständigten die Polizei.

Der Staatsschutz der Aachener Polizei hat die Ermittlungen in der Sache aufgenommen.

Zeugen, die Hinweise auf den/die Täter abgeben können, werden gebeten, sich unter Telefon 0241/9577-35101 oder (außerhalb der Bürozeiten) 0241/9577-34210 zu melden. (am)

Foto (zeigt Flaggen vor dem Rathaus): AachenNews Archiv

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Samstag: Spiel endet 4 : 1 für Aachen

Halbvolles Stadion, Fahnen, Trommeln und ein überragender Sieg. Es war ein Fest.

Was für ein grandioses, spannendes Spiel! Besonders in der 2. Halbzeit war echt viel los. Das erste Tor für die Aachener Alemannia fiel schon in der 8. Minute. Man freute sich gewaltig und dachte schon: Das wäre ja schön, wenn das 1 : 0 bis zum Ende gehalten werden könnte. Doch es kam anders.

Die Alemannen schossen noch 3 weitere Tore, dabei auch ein Elfmeter. Alle freuten sich riesig, schrieen, jubelten wie verrückt, man freute sich allein schon darüber, dass man noch mal Grund zur Freude hatte. 

Das Stadion an der Krefelder Straße war halbvoll, für ein Vierte-Liga-Spiel eine ganze Menge Leute (14.600). Gegner war übrigens der FC Wegberg-Beeck, der in der 2. Halbzeit zu einem Ehrentor kam. Die Gäste sind ein Aufsteiger-Team, waren kein allzu schwerer Gegner. Man muss jetzt abwarten, ob Aachen mit dem neuen Trainer (Heiner Backhaus) vielleicht doch mal auf eine Erfolgsschiene kommt. Die Siege gegen Tabellenführer Fortuna Köln und jetzt gegen Beeck, das wäre schon mal ein Anfang. 

Wie das Spiel abgelaufen ist, kann man im Liveticker der Alemannia nachlesen.

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Im Bau: Neues Parkhaus an Aachens Vaalser Straße

An der Vaalser Straße wird ein neues Parkhaus gebaut. Die Arbeiten gehen zügig voran. Das Unternehmen Abiomed baut, will expandieren, mehr Menschen einstellen, die teils von außerhalb kommen und braucht Parkplätze.

Umfangreiche Bauarbeiten an der Vaalser Straße. Abiomed errichtet ein Parkhaus.

Im Vorfeld hatte es um den Bau des Parkhauses politisch eine Kontroverse gegeben. Nicht jede/r konnte verstehen, dass in Nähe des neuen Klinikum-Parkhauses (über 1000 Plätze) ein weiteres Parkhaus errichtet, Bäume gefällt und Boden versiegelt werden musste. Hier nachlesen.

Wie es einmal aussah und wie viele Bäume gefällt wurden, kann man hier sehen.

Abiomed ist ein Erfolgsunternehmen und produziert und erfindet am laufenden Band Technik, die Leben rettet. Das Unternehmen gehört – laut Wikipedia – zu den führenden Anbietern von Technologien für Herzchirurgie und Herzkatheter-Labore und stellt unter anderem mit den Axialpumpen der Impella-Modelle die kleinsten Herzpumpen der Welt her.

Es entsteht ein einschiffiges Parkhaus mit Spindelrampen an beiden Stirnseiten. Die Stellplätze verteilen sich auf 5 Ebenen. Den oberen Abschluss bildet ein Retentionsdach mit einer gemischten extensiven und intensiven Begrünung. Wie es einmal aussehen wird, kann man hier sehen.

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Polen wählt. Was zeigen die Wahlergebnisse?

Am kommenden Sonntag gibt es Wahlen in einem Land mit total gespaltener Gesellschaft: in Polen. Es geht, wie es scheint, um alles. Den einen geht es in Polen nur noch um möglichst viel Religion, Familie und Vaterland. Die anderen bevorzugen eine offene, freiheitliche Gesellschaft.

Die EUROPE DIRECT Zentren Aachen, Bocholt und Kreis Gütersloh laden drei Tage später zu einer Analyse der Wahlergebnisse ein. Die kostenlose Online-Diskussion findet statt am Mittwoch, 18. Oktober um 19 Uhr .

Berichten und mit dem Publikum diskutieren werden Malgorszata Burek und Siebo Janssen. Burek lebte lange Zeit in Polen, bevor sie in Deutschland Übersetzerin wurde. Sie ist Mitbegründerin von „Mitte 21“, einem Verein zur Förderung der Völkerverständigung und der Demokratie in Polen. Janssen ist ein Historiker und Politologe aus Bonn.

Die Zoom-Videokonferenz wird von Jochen Leyhe moderiert. Die kostenlose Anmeldung erfolgt auf der Website von EUROPE DIRECT Aachen unter www.ogy.de/Polen-2023. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung umgehend zugesendet.

Grafik: Stadt Aachen/EUROPE DIRECT
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Altstadtquartier Büchel: Wie geht es jetzt weiter?

„Was wird denn jetzt aus dem Büchel, dem Ex-Parkhaus-Grundstück?“ „Bleibt das Gelände jetzt immer so frei?“ „Das wäre doch schön, wenn das nicht bebaut würde, Steinschluchten haben wir ja in der Innenstadt genug.“ – Diese und ähnliche Fragen haben sich bei AachenNews angesammelt. Und die Antwort ist: Es geht weiter.

Damit der Büchel zu einer qualitätvollen Ecke von Aachen umgestaltet werden kann, müssen planungsrechtliche Grundlagen geschaffen werden. Die Politiker*innen haben eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen. Die läuft von Montag, 16. Oktober, bis Freitag, 10. November, im Foyer des Verwaltungsgebäudes Am Marschiertor, Lagerhausstraße 20, zu den üblichen Öffnungszeiten.

Wird am Rand, soweit bekannt, sehr dezent bebaut: das Büchel-Grundstück. Grundentwurf s. hier. Foto: AachenNews Archiv

Zusätzlich bietet die Verwaltung am Dienstag, 24. Oktober, um 18 Uhr einen Anhörungstermin für alle an – ebenfalls im Foyer des Verwaltungsgebäudes Am Marschiertor. Die Unterlagen stehen unter www.aachen.de zur Verfügung. „Dort können Bürger*innen Kommentare direkt online abgeben“, teilt die Verwaltung mit.

Wichtig: Man will den Puff von Aachen nicht aus der Innenstadt rauswerfen, nicht an den Rand der Stadt verbannen. Er bleibt dort, wo er seit Jahrhunderten war, in der Antoniusstraße. Aber: Der Rotlichtbezirk wird kleiner und konzentrierter, er bleibt irgendwie sichtbar und sozialkontrolliert im Innenstadtbereich erhalten. Insgesamt soll der Stadtgesellschaft mit dem Büchel-Gelände ein vielfältiges grünes Aufenthaltsangebot gemacht werden. 

Weitere Infos und Kontaktadressen unter www.aachen.de/bauleitplanung. Dort könnt ihr auch den Newsletter „Bauleitplanung“ abonnieren.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Großbaustelle im Landschaftsschutzgebiet am Gemmenicher Weg

Bei einer kleinen Radtour hinaus ins Grüne passiert es: Man steht plötzlich vor einer Baustelle und fragt sich „Was ist denn da los?“ Mitten im Landschaftsschutzgebiet am Gemmenicher Weg in Aachen wird umfangreich gebaut. Wie kann das sein?

Ein Schild, ein Zaun und Bauarbeiten in nicht gerade kleinem Umfang mit Versiegelung einer großen Fläche – darüber staunt man am Gemmenicher Weg.

Auch der SPD in Laurensberg sind die Bauarbeiten aufgefallen, und zwar schon im Mai diesen Jahres. In der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung (18. Oktober) steht die Anfrage der Sozialdemokraten (mit Datum von Mai 2023) auf der Tagesordnung. Man will wissen, was da entsteht und vielleicht auch, wie das genehmigt werden konnte.

Spoiler: Viel Einfluss wird die Politik mit der Anfrage nicht mehr nehmen können, die Bauarbeiten sind schon ziemlich weit fortgeschritten.

Wer länger nicht am Gemmenicher Weg ins Grüne hineinspaziert ist, wird überrascht sein. Dort störten Baumaschinen die Idylle. Baut sich da jemand eine Luxusvilla, ein Hotel oder was? Auch die SPD in der Bezirksvertretung (Mittwoch, 18. 10., 17.30 Uhr) möchte mehr Infos.

Hans Falk vom Aachener Baumschutzbündnis weiß mehr: Es werde auf städtischem Grund der Bau eines neuen Bauernhofs mit Wohnhaus und einer Halle für Landmaschinen errichtet. Angeblich werden mehrere tausend Quadratmeter Fläche versiegelt. Alles sei im nicht-öffentlichen Teil des Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss diskutiert und auch genehmigt worden.

Ein neuer Bauernhof? Wo es doch in der Eifel Höfe geben soll, die leider aufgegeben werden? Fragen über Fragen. Und was ist mit der Artenvielfalt, bleibt die erhalten? Was ist mit der Kaltluftzufuhr am dort fließenden Dorbach? Wird die Kaltluft die Aachener Innenstadt noch erreichen?

Unbekannte haben ihrem Unmut schon Luft gemacht und direkt neben der Baustelle ein Menetekel hinterlassen:

Da steht: „Landschaftsschutz? Da scheiss ich drauf!!!! gez. Ihr Biolandwirt“ (Auf das Foto klicken, dann kann man es lesen.)

Selbst wenn rein rechtlich alles in Ordnung ist, so ist es doch bedauerlich, dass ein Landschaftsschutzgebiet nicht besser von Neubauten freigehalten werden kann. Dass der Schutz-Aspekt beim Landschaftsschutz eine dermaßen kleine Rolle spielt, eine so geringe Schutzintensität besitzt, das überrascht. Vor was schützt denn eigentlich der Landschaftsschutz die Landschaft? Zeit, dass sich die Grünen im NRW-Landtag ein neues Gesetz ausdenken.

UPDATE: Auch die lokale Tageszeitung berichtet heute von dem Bauvorhaben eines sog. Biobauern. Besonders bio ist so ein Bauvorhaben eigentlich nicht. Oder? Am Ende sind die Möhren zwar ganz bio, aber die Landschaft ist hin. Hier klicken.

Bisher gab es am Gemmenicher Weg nur dezente, quasi filigrane Neuerrichtungen. z.B. wurde mal ein Zaun gebaut, der sieht dann so aus, s. unten

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Was wird aus den gigantischen Becken, die nach dem Braunkohle-Abbau übrig bleiben?

Die Fraktion Die Linke/Volt (im Regionalrat Köln) fordert eine Neubewertung des Themas: Befüllung der Restseen im Rheinischen Revier

Einfach 60 Jahre lang Wasser aus dem Rhein einfüllen? Geht das? Eine Fraktion im zuständigen politischen Gremium, dem Regionalrat, hat erhebliche Bedenken. Doch worum geht es genau? 

Im Rheinischen Revier ist als Renaturierungsmaßnahme, um die Wunden der Natur zu schließen, die Anlage großer Seen geplant. Diese sollen laut den Plänen der Landesregierung hauptsächlich durch eine Pipeline vom Rhein aus gefüllt werden. Das Pumpwerk ist bei Dormagen geplant, und mit der Binnenschifffahrt auf dem Rhein gibt es bereits ein Abkommen, welches die Pegelstände festlegt, ab denen Wasser entnommen werden darf.

Gigantische Löcher sind entstanden, da wo Braunkohle gefördert wurde. Die Becken sollen zu riesigen Seen werden, die das Klima bis Aachen und darüber hinaus verändern werden. Füllen soll diese Becken das Wasser aus dem Rhein. Wird dann auf dem Rhein noch Schifffahrt möglich sein? Wird der Rhein überhaupt noch lange genug Wasser führen?

Von Anfang an gab es kritische Stimmen zu diesem Projekt – von Umweltschützenden und nicht zuletzt auch von der Gemeinde Dormagen: In den letzten Jahren ist es bereits zu langen Phasen von Niedrigwasser gekommen. Weitere Trockenjahre dürften sich negativ auf die Wasserverfügbarkeit und die Grundwasserstände auswirken. Bereits jetzt wird die benötigte Zeit zur kontinuierlichen Befüllung der geplanten Seen auf 60 Jahre geschätzt.

In der Frankfurter Rundschau erschien am 04.10.2023 ein Artikel, in dem wissenschaftliche Erkenntnisse besagen, dass die Quelle des Rheins in 30 Jahren versiegen könnte. Obwohl der Rhein sich auch aus seinen Zuflüssen Mosel, Main und Neckar speist, werden sich daraus erhebliche Veränderungen nicht nur für Schifffahrt, Transport, Industrie, Wirtschaft und Landwirtschaft, sondern insgesamt für Wasserqualität und -verfügbarkeit ergeben.

Für die Fraktion DIE LINKE/Volt im Regionalrat Köln sind dies gewichtige Gründe, um über eine Neubewertung des Projektes zu beraten.

„Vor allem im Hinblick auf den Klimawandel müssen wir die Machbarkeit des Projektes in Frage stellen”, sagt Beate Hane-Knoll, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion Die Linke/Volt und Mitglied im Braunkohleausschuss im Regionalrat.

Friedrich Jeschke, Fraktionsvorsitzender, stellt klar: „Die Fraktion Die Linke/Volt fordert, dass die Planung zur Renaturierung im Rheinischen Revier durch das Anlegen von großflächigen Seen auf den Prüfstand kommt.“ 

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Foto vom Tagebau Garzweiler: Hier. Der Tagebau ist so groß in seinen Dimensionen, er ist schwer zu fotografieren. 

Das Rheinische Braunkohlerevier befindet sich in der Nachbarschaft der Stadt Aachen. In der alten Kaiserstadt meinen Laien gelegentlich, man sei von Maßnahmen in diesem Revier nicht betroffen. Eine fatale Fehleinschätzung. Das Rheinische Revier.

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Ein Zeichen der Solidarität mit Israel

Vor dem Rathaus wurde jetzt, neben der Ukraine-Flagge, die Flagge Israels gehisst – und zwar „in großem Einvernehmen mit den Fraktionen des Rates“. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

Entsetzen herrscht in Aachen über die grauenhaften Ereignisse des vergangenen Wochenendes. „Wir fühlen mit allen, die von diesem Leid und Schmerz betroffen sind“, so heißt es in einer Stellungnahme der Stadt. Foto: Stadt Aachen/Timo Pappert

Betroffenheit und Mitgefühl äußerte Stadtdirektorin Annekathrin Grehling in Vertretung von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, die sich derzeit in Urlaub befindet. „Tief betroffen und schockiert haben wir die Nachrichten des Krieges in Israel oder besser des Überfalls auf Israel verfolgt. Wir verurteilen diesen Krieg, der von der ersten Sekunde an mit größter Wucht Leid und Schmerz verursacht, auf das Schärfste.“

Und weiter heißt es in der Stellungnahme: „Was wir tun können, um zu helfen und zu trösten, werden wir tun. Wir werden uns mit unseren Ansprechpartnern hier in Aachen abstimmen, wie wir ihnen zur Seite stehen können, um Gemeinschaft und Stärke zu bekunden. Wir werden keinen Raum für irgendeinen Zweifel an unserem Zusammenhalt geben.“

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