Hexenverbrennungen in der Nordeifel. Altes Dokument in den USA wiedergefunden

Eine große Behörde, die kaum jemand kennt, ist der „Landschaftsverband Rheinland“ (LVR). 18.000 Menschen arbeiten beim Landschaftsverband dafür, dass es 9,4 Millionen Menschen gut geht. Dazu gehört auch ihr, liebe Leserinnen und Leser, weil ihr als Menschen aus der Städteregion und aus dem Kreis Düren alle zum Einflussbereich des LVR gehört. So sieht’s aus.

Und wenn bei mir alles gut geht, darf ich demnächst auch in diesem Gremium als sachkundige Bürgerin aktiv sein. Für welche Partei? Für die Piratenpartei natürlich, die weltweit einzige Partei, die mich in derart einflussreiche Gremien schickt. Ich danke für das Vertrauen.

Dem Landschaftsverband gehören 40 Schulen, 10 Kliniken, 19 Museen und Kultureinrichtungen. Und das ist noch nicht alles. Der LVR erfüllt Aufgaben die rheinlandweit wahrgenommen werden müssen. Er engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. Und glaubt ja nicht, Inklusion bedeute lediglich die Teilnahme von Behinderten an Unterricht, den bisher nur Nicht-Behinderte besucht haben.

Nach dieser langen Einleitung soll hier ganz kurz darüber informiert werden, dass eine LVR-Mitarbeiterin ein lange verschollenes Manuskript wiedergefunden hat. Dazu wurde von der Behörde mitgeteilt:

„Vom 15. bis zum 18. Jahrhundert wurden in den verschiedenen Regionen Deutschlands etwa 60.000 Menschen – Frauen, Männer und Kinder – als Hexen verbrannt. Auch das Rheinland – und hier insbesondere der Kreis Euskirchen – zählte zu den Kernzonen der Hexenverfolgungen.

Allerdings sind die intensiven Hexenprozesse in den rheinischen Territorien bislang kaum erforscht. Deshalb hat der Geschichtsverein für den Kreis Euskirchen in enger Kooperation mit dem Lehrstuhl für Geschichtliche Landeskunde in Trier  und finanziell gefördert durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) Anfang 2014 das Forschungsprojekt ‚Herren und Hexen. Hexenprozesse in der Nordeifel und in angrenzenden Regionen‘ gestartet.

Vor wenigen Wochen hat Dr. Claudia Kauertz vom LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum  bei ihren Forschungen zum Thema das Manuskript des sogenannte Flamersheimer Hexenprotokolls in der Bibliothek der Cornell Universität in den USA wiederentdeckt.“

Eine Kopie des für die Geschichte von Stadt und Kreis Euskirchen bedeutenden Dokuments wird am Mittwoch, 15. Oktober, im Rathaus von Euskirchen an die Stadt Euskirchen übergeben.

Der Kölner Stadtanzeiger wird vermutlich berichten. Wer an dem Thema interessiert ist, muss etwa ab dem 16. Oktober via Suchmaschine danach suchen.

Über AachenNews

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.