West Side Story: Vier zusätzliche Vorstellungen

Die alte Geschichte von Romeo und Julia und dem Kampf zweier verfeindeter Banden hat das Theater Aachen jetzt auf die Bühne gebracht. Die West Side Story erzählt von Romeo und Julia in Manhattan. Das Stück ist ein Renner, das Publikum ist begeistert und bekommt wirklich viel geboten für sein Geld.

Sehr schwungvoll und absolut sehenswert sind die Tänze. Wilde, schöne Tänze, die die Kämpfe der beiden Gruppen gegeneinander zum Ausdruck bringen. Da sind teilweise wohl 35 Personen auf der Bühne. Die Handlung ist zu einem guten Teil in unsere heutige Zeit verlegt, wo Jugendliche aus bildungsfernen Schichten meinen, in Banden gegen jugendliche Einwanderer, Flüchtlinge, Asylsuchende und was auch immer antreten zu müssen.

Die Hauptdarsteller singen wunderschön, die Stimmen sind vulminant, starken Applaus gibt es nach jedem dieser altbekannten Songs. Die Darsteller, ihre Kostüme und Frisuren sind wirklich eine Augenweide, Opernglas sollte man mitnehmen. Die Kulissen sind leider wieder sehr reduziert, zwei Wände werden eigentlich nur ein wenig hin und her geschoben. Aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch, im Gegenteil: Man konzentriert sich auf den Gang der Handlung und die Musik.

Am Ende möchte man am liebsten eine Zugabe hören. So grandios wird die Musik von Leonard Bernstein vom Aachener Sinfonieorchester wiedergegeben. Drei Stunden dauert die Aufführung, es gibt eine Pause. Und alle englischen Texte werden in Deutsch an die Wand geworfen.

Sollte es noch jemanden geben, der noch nicht in der West Side Story war und auch noch keine Karten für die kommenden Aufführungen im Oktober und November hat, der kann sich freuen: Es gibt jetzt nämlich doch noch Karten, und zwar für Aufführungen am 14. Februar, am 31. März und am 4. und 19. April des kommenden Jahres. Beginn ist immer um 19.30 Uhr.

Die Zusatzvorstellungen wurden allein wegen des überragenden Erfolgs des Musicals möglich gemacht.

http://www.theateraachen.de/index.php?page=detail_event&id_event_date=12313420

www.theateraachen.de

Über uebergangshymne

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