Zum Jahresende

Wir wissen nicht, wie weit zurück die Ultrarechten gehen wollen, aber hier ist schon mal eine alte Karten von Aachen, als Burtscheid noch nicht zu Aachen gehörte.

Man weiß ja nicht, wie weit zurück in Richtung „früher“ die Ultrarechten gehen wollen, aber hier ist schon mal eine alte Karte von Aachen (als Burtscheid noch nicht eingemeindet war).

Ein Rückblick folgt dem nächsten, es ist wieder soweit: Ein Jahr geht zuende. Ich will niemandem Angst machen, aber auch 2017 werden wieder viele prominente Menschen sterben. Stellt euch schon mal darauf ein.

In rasendem Tempo ändert sich die Welt. Davon wird vielen schwindelig. Und 2017 – davon ist auszugehen – wird das Tempo nochmals gesteigert.

Wie habe ich Ende des vorigen Jahrhunderts die Erfindung des Internet bejubelt! Ich konnte ja nicht ahnen, dass man in Deutschland – einer wichtigen Industrienation – so viel falsch machen würde. Vom Geschäftsführer in der Medienbranche bis zum Minister brüsteten sich Männer damit, dass sie keinen E-Mail-Account besitzen. Journalisten meinten, das Internet sei „ein Quatsch, der bald wieder verschwindet“. Und so ging es immer weiter. Eine Technik-Ferne wurde offensichtlich, die einem die Tränen in die Augen treiben konnte wegen der vielen verpassten Chancen.

Aber jetzt ist es zu spät. Man kann fordern, dass Google und Facebook verstaatlicht werden. Allein: Das wird 2017 nicht geschehen, es wird vermutlich leider niemals geschehen. Stellt euch darauf ein, dass eure Daten, eure

Erste Neuerung im neuen Jahr: Umzug. Die Kisten sind gepackt. In diesem Blog bleibt allerdings vorerst alles beim Alten.

Erste Neuerung im neuen Jahr: Umzug. Die Kisten sind gepackt. In diesem Blog bleibt allerdings vorerst alles beim Alten.

Gewohnheiten, eure politischen Ansichten, euer ganzes Verhalten aufgezeichnet werden und ultrarechte Politiker*innen darüber verfügen werden. Man sollte für den schlimmsten Fall der Fälle eine Strategie im Hinterkopf haben.

Ihr wisst, welche Wahlen im kommenden Jahr stattfinden. Mal werden die Richtigen gewählt, mal die Falschen, ich lass mich überraschen, es sieht nicht gut aus. Nur die Piratenpartei, die wird mit Sicherheit nicht mehr gewählt. Was bei den einen die Technikferne, ist bei den Piraten die Politikferne. Die allermeisten wissen bis heute nicht, was „Opposition“ eigentlich ist und was deren Aufgabe.

So muss man der Überlegung nahetreten, vielleicht demnächst als „Aix-Piraten“ aufzutreten. Aber das hat noch Zeit . . . bis über 2017 hinaus.

Ich wünsche allen Leser*innen dieser Zeilen einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr. Alles doppelt so viel wie ihr mir wünscht.

Über AachenNews.org

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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Eine Antwort zu Zum Jahresende

  1. Peer van Daalen schreibt:

    Super! Die alte Karte von Aachen kannte ich gar nicht. Merci für den Hinweis.

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