Heute in Forst: Neue Wohnanlage zu besichtigen

Die Wohnungsnot zwingt zu Reaktionen: Wohnanlagen werden da gebaut, wo es früher Brachen und Freiflächen gab, zum Beispiel in Rothe Erde.

Heute, von 12 bis 16 Uhr, ist die neue Wohnanlage in Aachen (Rothe Erde) zu besichtigen. Es gibt ein Nachbarschaftsfest mit Speis und Trank – spendiert vom Investor. Die Anlage wird einmal etwa 700 Menschen eine neue Unterkunft bieten.

Schon gestern (Freitag, 13. 10.) strömten die neuen Mieter in Scharen zum Eisenbahnweg, sie konnten den neuen Kindergarten und eine Musterwohnung besichtigen. Beides macht wirklich einen guten Eindruck. Im Gespräch mit

Blick in die neue Kita, Betreiber ist die AWO. Zum Quartier „Guter Freund“ gehört auch eine Tagespflege-Einrichtung.

neuen Mietern, die ihre alten Wohnungen in der Stadt räumen um Bewohner vom Stadtteil Forst zu werden, war zu erfahren, dass alle einen Wohnberechtigungsschein vorweisen mussten. Das ist gar nicht so schwierig, wie ich immer dachte. Ein mittleres Gehalt reicht aus und der Schein kann beantragt werden.  Infos dazu gibt es im Netz haufenweise.

Die Musterwohnung, übrigens komplett und elegant eingerichtet von Mathes, ist 82 Quadratmeter groß. Es gibt aber auch diverse kleine Wohnungen, die jedoch nicht besichtigt werden können. Dem Vernehmen nach ist alles vermietet, allein die Penthäuser sind

Diese Wohnung kann heute noch besichtigt werden. Sie ist in natura cooler, als der Plan vermuten lässt.

noch zu haben. Allerdings: Nachfragen hilft vermutlich weiter, bei der Masse von Mietern springt immer mal der ein oder andere ab.

Die „Quartier Guter Freund“ genannte Anlage sollte eigentlich bereits fertig und bezogen sein. Aber – wie bei Großprojekten üblich – verzögert sich  die Fertigstellung bis März, so wurde mitgeteilt. Sogar gestern – am ersten Tag des Nachbarschaftsfestes – wurde noch im Innenhof gearbeitet.

***

Ein ganz neuer Stadtteil soll einmal am Rande von Aachen-Richterich entstehen –  für angeblich 3000 Menschen. Zu diesem „Richterlicher Dell“ genannten Gebiet teilt die Stadtverwaltung mit:

„Im Rahmen der Planung des Neubaugebiets Richtericher Dell finden in Kürze Bodenuntersuchungen statt. Dabei geht um den Trassenverlauf der vorgesehenen Ortsumgehungsstraße, die das Wohngebiet zukünftig erschließen soll. Die Untersuchungen werden zunächst vom Kampfmittelräumdienst und anschließend von einer archäologischen Fachfirma vorgenommen. Für die Arbeiten werden circa alle 100 Meter sogenannte Sondageflächen von etwa 250 Quadratmetern angelegt und entsprechend abgesteckt. Der Zeitpunkt der Arbeiten ist im Vorfeld mit den betroffenen Landwirten, die die Flächen bewirtschaften, abgestimmt worden, sodass möglichst keine Ernteausfälle entstehen. Die weitere Untersuchung der restlichen Flächen der geplanten Trasse steht voraussichtlich in 2018 an.“

Die Stadt weist darauf hin, dass es sich hierbei um einen standardmäßigen Arbeitsschritt im Rahmen eines Bebauungsplanverfahrens handelt, der noch nicht den Beginn der Straßenbauarbeiten bedeutet.

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Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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