Was uns schockte, was uns freute

Rund 250 Personen (Erwachsene und Kinder) demonstrierten am heutigen Samstag in der Aachener Innenstadt, sie protestierten gegen die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem und skandierten „free Palestine“. Soweit ich sehen konnte, verlief die Demonstration friedlich. Sie wurde von zahlreichen Polizisten begleitet. 

So ein E-Bus hat noch Mängel. Es macht deshalb keinen Sinn, sofort die gesamte Aachener Busflotte gegen E-Busse auszutauschen. Wobei auch so viele Busse so schnell gar nicht zu bekommen sind.

Nicht jeder hat immer Zeit, sich für das zu interessieren, was in Aachen (und Umgebung) so los ist. Zur Zeit bricht sich der Weihnachtsterror Bahn, heute zu beobachten im Elisengarten ab 17 Uhr, aber das geht vorbei. Und sonst? 

In zwei Schlachthöfen in Düren und Eschweiler haben sich Tierschützer als „Mitarbeiter“ eingeschleust und heimlich Video-Aufnahmen gemacht. Was sie erlebten, wurde teilweise in der Aktuellen Stunde im TV gezeigt: Tiere, die vor dem Tod durch unsachgemäße Betäubung fürchterlich gequält werden. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft. Einzelheiten erspare ich euch, es war fürchterlich.

Im Cinekarree in Aachen ist „Star Wars: Die letzten Jedi“ (8. Episode der erfolgreichen Weltraum-Saga) zu sehen. Ebenso in Düren, in Erkelenz, Alsdorf, Eschweiler, Heerlen, Kerkrade, Heinsberg, Hückelhoven. Nach allem, was ich so höre, denke ich: Muss man gesehen haben.

Die Feinde der Windkraftanlagen im Münsterwald zwischen Aachen und Roetgen sind diese Woche zum 3. Mal und damit wohl endgültig (?) vor Gericht gescheitert mit ihrem Kampf gegen die Anlagen. Sieben Windanlagen zu

Tierschützer demonstrierten heute (16. 12.) mit verstörenden Bildern gegen die andauernde, massenhafte Tierquälerei, die wir uns hierzulande leisten. Dass einer noch denkt, das Fleisch mit den ganzen Stresshormonen von den Tieren in Todesangst könnte irgendwie nicht ungesund sein, das wundert mich.

beiden Seiten der Himmelsleiter dürfen errichtet werden. Es gebe ein öffentliches Interesse am Ausbau alternativer Energien, und da müsse der Naturschutz eben hinter zurückstehen, befanden die Richter.

Da kommt Freude auf: Eine Schulklasse in einem Aachener Gymnasium wird demnächst als iPad-Klasse geführt. Dafür wird die Schule (Rhein-Maas-Gymnasium) ab Ostern mit WLAN ausgestattet. Die Eltern müssen die iPads selbst bezahlen. Falls Bedarf besteht, zahlt die Schule die Hälfte. Auch im Einhard-Gymnasium wird „schon“ mit iPads gearbeitet.

Am 5. Januar, 19.30 Uhr, trifft man sich im Café Couleur in der Barockfabrik zur Verleihung des „Internationalen Aachener Freundschaftspreis mit ganzen Nüssen“, einer humorvollen Aktion mit kulturellen Hintergrund. Initiator: der Aachener Kabarettist Wendelin Haverkamp.

Worüber ich des öfteren berichtet habe: zwischen Boxgraben, Südstraße und Mariabrunnstraße soll ein neues Wohngebiet (genannt: Luisenhöfe) errichtet werden. Die Pläne dafür sind aber diese Woche zum 3. Male durchgefallen. Der Planungsausschuss sagte wieder: So nicht. Anwohner befürchten das Schlimmste und haben eine Bürgerinitiative gegründet. „Nachverdichtung in der Innenstadt“ ist ein wichtiges Thema, es müssen schließlich Wohnungen gebaut werden. Die dürfen aber nicht zu dicht und zu hoch geplant werden. Schwierig.

Im Café Zuflucht in der Wilhelmstraße, dessen hilfreiche Arbeit ich als „Patin“ eines damals minderjährigen Flüchtlings auch kennenlernen durfte, hat die Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung veranstaltet. Keine Ahnung, was da los ist, ehrlich gesagt. Von „gewerbsmäßiger Einschleusung von Ausländern“ ist die Rede. Halte ich für unwahrscheinlich.

Persönlich hat mich diese Woche der absolut plötzliche Tod vom Vorsitzenden des Tourismus- und Kulturausschuss der StädteRegion, Hans-Josef Hilsenbeck (CDU), geschockt. Noch kurz zuvor hatte er „seinen Ausschuss“ prima geleitet, auch mir das Wort erteilt, und dann höre ich als nächstes: Es war seine letzte Ausschuss-Sitzung.

Nichts als Probleme hat die ASEAG: 1. bei der Einführung des e-Ticket, 2. wegen 600 Mahnungen, die gar nicht sein sollten und 3. wegen des neuen Fahrplans, der jetzt gilt. Im Planungsausschuss konnte sich deren Chef, Michael Carmincke, mal äußern. Unter anderem war zu erfahren: Die ASEAG hat bis jetzt nur einen einzigen Elektrobus, hat aber ein weiteres Dutzend bestellt. Die sollen ab Juni auf den Linien 33 und 73 fahren. Das Risiko besteht darin, dass es sich um eine neue Technik handelt, die noch nicht jahrelang erprobt ist und wo mit Ausfällen gerechnet werden muss.

Tja, und dann blickt man in Kornelimüster mit schreckensweiten Augen in die Zukunft. Da muss eine Stützmauer saniert werden und das bedeutet: 10 Monate lang keine Durchfahrt durch Kornelimünster möglich. Und diese Phase kann sogar noch länger dauern, wenn nämlich archäologisch wertvolle Funde gemacht werden. Umfahrmöglichkeiten? Keine.

Zum Schluss nach Brand. Diese Woche wurde klar, dass die Anwohner den neuen Brander Marktplatz zu schmutzig finden und von der Stadtverwaltung zusätzliche Reinigungen verlangen. „Viel zu teuer“, hieß es im Ausschuss. Wie sich der Casus weiterentwickelt, erfahren wir nach Weihnachten – vielleicht.

Und jetzt noch zwei Buchtipps: Robert Menasse, Die Hauptstadt, Suhrkamp und  Juli Zeh, Leere Herzen, Luchterhand. Beide Bücher finde ich außergewöhnlich spannend und klug. Sie können in der Stadtbibliothek ausgeliehen werden. Dort sind sie gleich mehrfach vorrätig.

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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