Mit dem Fahrradbus in die Eifel (und vorher noch zum Radfahr-Training für Erwachsene)

Gesehen in Aachen in der Zollernstraße, vor dem Haus der Städteregion.

Wenig bekannt und infolgedessen auch wenig genutzt sind die Fahrradbusse der Städteregion Aachen. Dabei kann man von Ende März bis Ende Oktober mit dem Bus in die Eifel gondeln und das Fahrrad mitnehmen. Das Rad wird dabei auf einem Anhänger vom Bus befestigt. Abends geht es mit dem Bus wieder zurück nach Aachen.

Aachen – Roetgen – Monschau -Kalterherberg (Linie 66) kann man dreimal täglich fahren. Oder auch einmal am Tag Aachen – Roetgen – Simmerath – Vogelsang (Linie SB63 / 63) und zurück. Es gibt auch ein Angebot für Kall – Gemünd – Monschau. Einzelheiten könnt ihr hier erfahren, die Seite muss aber aktualisiert werden.  https://avv.de/de/freizeit/rund-ums-rad/fahrradbusse

20 Räder kann so ein Anhänger aufnehmen, und es gibt auch eine Broschüre mit allen Infos und Tourenvorschlägen. 2018 wurde – wie oben schon angedeutet – das Angebot kaum genutzt. Es ist wahrscheinlich noch zu wenig bekannt. Und es ist vom Wetter abhängig, ob Leute ihre Freizeit radelnd verbringen wollen.

plakat_aachen

Eine Marketing-Kampagne soll die Fahrrad-Busse über Anzeigen in den Zeitungen, Plakate, Social Media (Facebook, Instagram) bekannter machen. Auch beim CHIO und bei anderen Freizeit-Events will man werbend auftreten. Flyer sollen bald in allen Rathäusern der Städteregion zu finden sein – und in den Tourist-Informationsbüros sowieso.

Diese Thematik wird am kommenden Mittwoch, 20. März, im Tourismus- und Kulturausschuss der Städteregion behandelt.

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Unterdessen ist auch die Stadt Aachen aktiv, denn immer mehr Erwachsene entdecken das Radfahren wieder für sich. Damit sie auch sicher unterwegs sind, bietet die Stadt im Rahmen ihrer Kampagne „FahrRad in Aachen“ wieder Trainingsstunden für Erwachsene an, die aufs Fahrrad oder sogar aufs elektrisch unterstützte Pedelec steigen wollen. Das teilt die Pressestelle der Stadt mit.

In enger Zusammenarbeit mit Holger Sievers von der Cycling Academy sind zwei unterschiedliche Trainingsprogramme für Erwachsene entstanden. Ein Programm wendet sich an Radlerinnnen und Radler, die Rad fahren können, sich aber unsicher fühlen und die Fahrpraxis auffrischen möchten.

Das zweite Programm richtet sich an die, die sich ein Pedelec zugelegt haben. Bei den Pedelec-Sicherheitstrainings macht man sich mit der Technik vertraut und übt das Anfahren, speziell auch am Berg, das Kurvenfahren und den Umgang mit diesen schwereren und schnellen Fahrrädern, die sich anders fahren lassen als herkömmliche Räder.

Die Rad-Sicherheitstrainings für Wiedereinsteiger sind als zweitägige Kurse angelegt und finden jeweils von 16 bis 19 Uhr statt:
am 3./4. April, 22./23. Mai, 26./27. Juni, 18./19. September sowie am 9./10. Oktober.
Der Ort des Geschehens ist der Verkehrsübungsplatz, Hohenstauffenallee 3. Fahrräder und Helme sind vorhanden.

Die Pedelec-Sicherheitstrainings sind in einen Grund- und einen Aufbaukurs aufgeteilt. Die Grundkurse finden am 13. oder 20. Mai, jeweils von 16 bis 19 Uhr im Floriansdorf, Mathieustraße, statt.
Ein weiterer ist geplant für den 27. Mai, von 16 bis 19 Uhr, auf dem Verkehrsübungsplatz, Hohenstauffenallee 3.

Die Aufbaukurse folgen am 3. Juni im Floriansdorf, Mathieustraße, und am 11. Juni auf dem Verkehrsübungsplatz, Hohenstauffenallee 3. Die Kurse beginnen jeweils um 16 Uhr und dauern drei Stunden.

Alle Kurse sind kostenlos, doch wer teilnehmen möchte, muss einen Helm anziehen. Anmeldungen sind nötig bei Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin von „FahrRad in Aachen“: per E-Mail: fahrrad-in-aachen ät mail.aachen.de oder telefonisch: 0241 432-6133.

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Wer bis hier gelesen hat (Applaus), darf auch wissen, dass die Autor*innen der Wikipedia (zu denen im mich auch zählen darf), mit Abschaltung derselben gegen Artikel 13 der neuen EU-Urheberrechtsreform protestieren. Tja, komplett bescheuert, dass es so weit kommen musste.

Über AachenNews.org

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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