#WirHabenPlatz – Demonstration am Samstag

Die Situation der Geflüchteten in den Lagern (zwischen der Türkei und Griechenland und auf den Inseln) wird in eindrücklichen TV-Bildern übermittelt. Wir wissen Bescheid, was mit den Menschen geschieht. Wer noch Reste von Mildtätigkeit in seinem Inneren verspürt, ist erschüttert und will helfen. 

Wir haben gerade wegen einer Pandemie jede Menge Probleme. Panikmache und Hamsterkäufe (damit MUSSTE man doch rechnen) sind an der Tagesordnung. Aber wir haben in Aachen auch immer noch Platz für ein paar Familien in Not, besonders für Kinder.

Ganz offensichtlich ist die Europäische Union (EU) nicht in der Lage, diesen zum Himmel schreienden Notstand irgendwie in den Griff zu bekommen. Man hat in großer Naivität mit Erdogan verhandelt und lässt sich jetzt von ihm an der Nase herumführen und erpressen. Dabei ist doch klar: Wer mit Erdogan  verhandelt, muss mit jeder Skrupellosigkeit rechnen, die es nur gibt. Aber das haben die EU-PolitikerInnen in ihrer Gesamtheit tatsächlich noch nie kapiert.

 
In diesem Zusammenhang macht die Seebrücke Aachen auf das Schicksal eines jungen Mannes aufmerksam, der abgeschoben werden soll und ruft mit dem folgenden Text zu einer Demonstration auf

***

#WirHabenPlatz – für ein solidarisches Aachen! 

Kommt mit uns zur Demo in Aachen für die Evakuierung und sofortige Aufnahme Geflüchteter aus den Lagern auf den griechischen Inseln nach Deutschland!

Wir treffen uns am Samstag, 7. März, um 14 Uhr am Elisenbrunnen. Von da aus geht es gemeinsam über die Theaterstraße zum Hauptbahnhof.

Hier in Aachen soll mit Saddam S. ein junger Geflüchteter nach Pakistan abgeschoben werden, der noch nie dort war und die Sprache nicht spricht. Er hat einen deutschen Realschulabschluss und war Teil einer vom Bund geförderten Ausbildungsmaßnahme und war kurz davor, seine Ausbildungsstelle anzutreten.
Gleichzeitig erleben wir an der griechisch-türkischen Grenze eine humanitäre Katastrophe. Geflüchtete werden von Rechtsradikalen angegriffen, und die Polizei greift nicht ein. Die EU hat mit Frontex Unterstützung zur Grenzsicherung geschickt, und die EU-Kommisionspräsidentin Ursula von der Leyen lobt die griechische Regierung als den europäischen Schild. Diese Politik steht im krassen Kontrast zu dem immer gepredigten europäischen Werten.

Im Juli 2019 haben sich die Stadt Aachen und die Politk dazu bekannt, ein verstärktes Engagement zu zeigen beim Thema Seenotrettung.
Wir fordern deshalb:

  • Die Aussetzung von Abschiebungen
  • Die Grenzen öffnen und die Menschen hier hin holen: Wir haben den Platz.
  • Die Stadt soll Maßnahmen ergreifen um Geflüchete unterzubringen.
  • Die Stadt muss den Geflüchteten Perspektiven geben.
  • Fluchtursachen bekämpfen

Über AachenNews.org

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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