Fragen, denen wir uns stellen müssen

1. Was nun die Pandemie betrifft, so ist wohl das Schlimmste, was passieren kann: Dass viel mehr Schwerkranke vor den Türen der Krankenhäuser stehen oder dort eingeliefert werden, als dort behandelt werden können. Und dass dann ausgesucht werden muss, wer behandelt wird und wer nicht mehr. (s. Triage) So soll es im französischen Straßburg der Fall sein. Das ist das Grauenhafteste, was wir erleben könnten und was wir auf jeden Fall vermeiden müssen. 

2. Sodann wird an den europäischen Universitäten nach Impfstoff gesucht. Da wird die Frage zu klären sein: Wenn wir meinen, einen Impfstoff gefunden zu haben, wie lang darf denn die Testphase sein, ehe wir mit diesem Impfstoff auf die Bevölkerung losgehen. Normalerweise dauert es mehrere Jahre, bis ein Impfstoff genehmigt wird. Er muss ungeheuer viele Testphasen durchlaufen, bevor man sicher ist: Es gibt kaum bis gar keine Nebenwirkungen und der Impfschutz funktioniert.  

Eine lange Testphase können wir uns nicht erlauben. Wie kurz – das wird zu klären sein – darf die Testphase denn sein? Das gleiche gilt für Medikamente, die die Krankheit lindern (könnten).

3. Schutzkleidung samt Mundschutz und Desinfektionsmittel sind knapp geworden. Sie wurden nachbestellt, und die Lieferungen kamen nicht in Deutschland an, wurden unterwegs irgendwie/wo abgefangen und fehlen jetzt in Deutschland. Wie schaffen wir es, die Kliniken und Arztpraxen usw.  mit Schutzkleidung und Desinfektionsmittel auszustatten, so dass diese Leute nicht ihrerseits erkranken, sondern gesund bleiben?

4. Eine lange Phase der Isolation, der Kontaktlosigkeit oder des Eingeschlossen-Sein mit der Familie schlägt aufs Gemüt. Wie schaffen wir es, seelisch fit zu bleiben, Depressionen fern zu halten?

5. Im Netz und bei Facebook ist der Hass verstummt, soweit ich es mitbekomme. Die Merkel-Hasser, die Greta-Hasser, die Feinde der Demokratie und die, die sehen wollen, dass alles zusammenkracht, sie sind zur Zeit still. Doch sie liegen auf der Lauer. Wie schaffe wir das, mit denen fertig zu werden, wenn sie aus ihren Löchern rauskommen und versuchen, Angst zu verbreiten? Vor den Hatern und Hetzern habe ich zumindest mehr Angst als vor dem Virus. 

6. Wie schützen wir uns vor der Totalüberwachung, die uns die Privatsphäre nimmt? Grundrechte sind systemrelevant. Handy-Daten wurden für das Robert-Koch-Institut analysiert. Wie das geschah, erläutert Dirk Brockmann im Interview (dazu schreibe ich später noch mehr).

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