Projekt: „Aachen in der Coronazeit“

Das Bild von Aachen hat sich verändert. Vermutlich in einer für die Geschichte der Stadt einmaligen Weise. Das, was wir jetzt erleben, gab es noch nie. Und das sollte man fotografieren und die Fotos sammeln.

Liebe Leserinnen und Leser, habt ihr in den Supermärkten leere Regale fotografiert, kein Klopapier mehr da? Haben euch die leeren Straßen und Plätze in Aachen erschüttert, und habt ihr die fotografiert? Und habt ihr Zettel an Cafés und Restaurants gesehen und fotografiert? Haben eure Kinder/Enkelkinder das Virus gemalt? Oder habt ihr sonst etwas fotografiert, was euch aufgefallen ist und was so nur in diesem schaurigen 2020 möglich zu sein scheint.

Ein paar Bilder, die in Erinnerung bleiben, sollen hier bei AachenNews gesammelt werden. Fotos von Aushängen habe ich ja schon eine Reihe gebracht. Aber ich würde wirklich sehr gern ein paar Erinnerungen an „Aachen in der Coronazeit“ zeigen.

Die Fotos könnt ihr schicken an margret@aachenNews.org oder an margret.vallot@piratenpartei-aachen.de Ich gehe dann automatisch davon aus, dass ich die Bilder bringen darf. Falls ihr wollt: mit eurem Namen, aber das muss nicht sein.

Bleibt alle gesund oder werdet es.

Die ersten Fotos sind da: Coronazeit in Aachen

Firmen und Geschäfte fordern im Eingangsbereich ihre Kunden und Mitarbeiter*innen auf, sich die Hände zu desinfizieren. Sie stellen Hygieneartikel zur Verfügung, hier das Softwareunternehmen INFORM (550 Mitarbeiter*innen). Foto: Otto Weber
In Aachen gibt es plötzlich „Einkaufsdienste“. Die Leute fangen an, aufeinander zu achten und sich gegenseitig zu helfen. Foto: Henning Brinkmann
Menschen tragen plötzlich Mundschutze, anfangs nur vereinzelt, dann immer mehr. Ab Montag, 27. April, ist es in Aachen Pflicht. Foto: Christine Frels
Was man zuvor niemals sah: leere Regale in Aachener Supermärkten (hier: Mittwoch nach Ostern im DM neben Foto Preim). Erst Klopapier, dann Nudeln und Mehl sind ausverkauft. Foto: Henning Brinkmann
Besondere Leute bauen besondere Mundschutze. Der Geschäftsführer der Piratenfraktion im Rat der Stadt Aachen rüstet seine Fraktion aus. Foto: Rahu Ehanantharajah
Mund-Nasen-Schutze kann man in Aachen und in ganz Deutschland nicht einfach kaufen. Viele Menschen fangen an zu nähen und tauschen sich darüber aus, wie man richtig näht. Foto: Rahu Ehanantharajah
Kinder dürfen nicht mehr in die Schule, und gleichzeitig sind in ganz Aachen die Spielplätze (hier: Neumarkt, Frankenberger Viertel) gesperrt. Das hätte vor einem Jahr kein Mensch geglaubt, dass einmal kleine Kinder viel mehr strapaziert werden als Erwachsene. Foto: Henning Brinkmann
Alle Welt würdigt in der Coronakrise erstmals öffentlich die Arbeit von Krankenschwestern, Erzieherinnen und Frauen an den Supermarkt-Kassen (hier leider in der männlichen Form als „Helden“ bezeichnet). Man möchte sich bedanken und tut es auch. Die schlecht bezahlte Arbeit ist „systemrelevant“, ein Begriff, den man in Bezug auf Banken kennt. Foto: Margret Vallot
Für religiöse Gruppen ist die Situation ein gefundenes Fressen. Flyer stecken jetzt in allen Briefkästen, es wird behauptet, Menschen hätten sich „mit dem tödlichen Virus der Sünde infiziert“. Von „Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falschen Zeugnissen, Lästerungen“ und allgemein sehr viel „Verunreinigung“ ist die Rede. Das verstehe wer will . . . Foto: Melissa Mar
Die Eisdiele der Familie Corona in Walheim, benannt nach der aus Venetien stammenden Familie, erlangt eine gewisse Berühmtheit. Die „Gelateria Corona“ wird vielfach fotografiert und muss mit ungeahnter Popularität umgehen. Foto: Otto Weber
Die Kundschaft wird eindringlich aufgefordert, Gyros, Fritten oder eben Eis erst in einem Abstand von 50 Metern von der Verkaufsstelle zu essen. Und mehr als zwei Personen dürfen sich nicht in den Geschäftsräumen aufhalten. Foto: Otto Weber

Hier noch Fundstücke aus der Corona-Zeit.

Über AachenNews.org

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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