Tarife im Bus. Wer blickt da noch durch?

Die heutige Tarifstruktur, sagt Matthias Achilles von der Piratenpartei, sei selbst für erfahrene ÖPNV-Kund*innen und mit Apps nur schwer nachzuvollziehen. Hinzu komme, dass viele Preise unattraktiv sind und tatsächlich Menschen vom ÖPNV ausschließen.

Bisher wurden die Preise einfach nach der Maßgabe fortgeschrieben, dass man so viel Geld wie möglich von den Kund*innen generieren wollte, um so einen Großteil des ÖPNV zu finanzieren. Für die ambitionierten Pläne der Aachener Piraten, Verkehr grundsätzlich zu erst als ÖPNV zu denken, muss die Finanzierung langfristig gesichert und auf eine breitere Basis gestellt werden.

Die Piraten teilen dazu mit: „Wir wollen den Vorschlag der ASEAG aufgreifen und eine dauerhafte Nutznießer*innen-Finanzierung durch eine Abgabe sichern, weil alle etwas davon haben, wenn mehr ÖPNV und weniger Pkw genutzt wird.“

Konkret bedeutet das:

  • Einfache Zeit- und Luftlinientarife, damit du immer weißt, was du bezahlst.
  • Günstiger ÖPNV von allen finanziert, damit du dir auch mit wenig Geld Mobilität leisten kannst
  • Fahrscheinfreien ÖPNV vorbereiten, damit du in Zukunft wirklich einfach fahren kannst
  • und:

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