Impfen, damit für Unwetteropfer gespendet wird

Wer sich nicht impfen lässt, obwohl er/sie es könnte, lässt uns in den nächsten Lockdown laufen. Das wäre der Todesstoß für die hiesige Gastronomie. Wollt ihr das? WOLLT IHR DAS???

Eins ist mal klar: Wenn sich jetzt nicht schnell ziemlich viele Leute in Aachen und der StädteRegion impfen lassen, dann sitzen wir am Elften im Elften (11. 11.) wieder traurig zu Hause herum. Dann können wir den Start in den Karneval (und St. Martin samt Martinszügen) wieder nicht feiern . . . und ich meinen Geburtstag auch nicht.

Einer von denen, die die Notwendigkeit von Impfungen glasklar erkannt haben, ist Martin Brandt, Geschäftsführer von BB medica aus Aachen. Seine Idee: Sein Unternehmen spendet 10 Euro für die ersten 1000 Menschen, die spontan oder mit Terminvereinbarung ins Impfzentrum kommen und sich zum ersten Mal impfen lassen. WDR und Lokalzeitung haben ausführlich berichtet.

Das Geld soll den Opfern der Flutkatastrophe zukommen. Das Aachener Impfzentrum in der Eissporthalle ist von 8 bis 20 Uhr geöffnet, jede/r bekommt im Rahmen der STIKO-Empfehlung den Impfstoff seiner Wahl. „Besonders in dieser Woche gibt es noch ausreichend Impfstoff und genügend freie Kapazitäten“, sagt Andreas Nowack, der Leiter des Impfzentrums laut Pressebüro der StädteRegion.

Brandt und seine Leute wollen mit aller Kraft einen weiteren Lockdown (mit erneuter Schließung der kompletten Gastronomie) vermeiden – „für Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Kinder und Jugendliche sowie für alle Menschen, die unter der sozialen Isolation besonders gelitten haben“, wie er sagt.

Mit rund 65 Prozent liegt die Quote für die Erstimpfungen hier in der StädteRegion Aachen zwar auf Landesniveau. „Das reicht aber nicht, um sicher durch den Herbst zu kommen“, sagt Dr. Monika Gube, die Leiterin des Gesundheitsamtes. Und Herbst, das ist November und der Elfte ist der Start in die Session. Um da gut abfeiern zu können, müssen mindestens 75 Prozent aller Menschen vollständig geimpft sein.

Wer sich nicht impfen lässt, riskiert eine Infektion, aber nicht nur das. Er/sie ruiniert auch noch die hiesige Gastronomie. Wie jemand dieser Branche das antuen kann, ist mir ein Rätsel. Der Spendenanreiz soll Unentschlossene motivieren, sich jetzt impfen zu lassen. „Wenn es nach uns geht, darf die Aktion gerne Nachahmer finden“, sagt Monika Gube.

Leicht zu finden: das Impfzentrum in Aachen an der Krefelder Straße. Foto: AachenNews Archiv

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