Aachener überweist fünfstelligen Betrag an gemeine Betrüger

Weil er betrügerischen Menschen auf den Leim ging, hat ein Mann einen hohen Geldbetrag verloren. Die Masche funktioniert über WhatsApp.

Am Montag (13. Juni) ist ein Betrugsfall bei der Aachener Polizei angezeigt worden, wie es ihn derzeit reichlich gibt. Ein 80-jähriger Aachener erhielt eine Nachricht von seiner angeblichen Tochter. Sie schrieb ihm in einer WhatsApp-Nachricht, dass sie ein neues Handy habe.

Angeblich könne sie nun kein Geld mehr selbst überweisen und forderte den alten Herrn dazu auf, mehrere Überweisungen zu tätigen. Daraufhin überwies der Senior tatsächlich mehrfach Geld auf fremde Konten. Doch die Betrügerin gab an, dass das Geld nicht angekommen sei und das Ganze wiederholt werden müsse.

Insgesamt überwies der Rentner eine fünfstellige Geldsumme. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Betrugs zum Nachteil älterer Menschen. Aufklärung zum Thema Betrugsmaschen findet ihr hier: https://www.polizei-beratung.de/fileadmin/Medien/228-BR-Im-Alter-sicher-leben.pdf

Es ist kein Fehler, wenn man mit alten Leuten über diese Betrugsmaschen spricht. Sie fallen – entsprechend dem früher Erlebten und Gelernten – total leicht auf Kriminelle herein. Sie sind es gewöhnt, dass man, wenn Not herrscht, umstandslos helfen muss. Das ist eine schöne charakterliche Eigenschaft, und viele junge Familien würden in Aachen nicht klarkommen, wenn Opa oder Oma ihnen nicht finanziell unter die Arme greifen würde.

Umso gemeiner ist es, gerade diese große Hilfbereitschaft, auf die viele in dieser Gesellschaft angewiesen sind, auszunutzen.

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